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Winston Churchill - Der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts

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Team History
Winston Churchill - Der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Winston Churchill - Der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts

In diesem Video geht es um das Leben des weltbekannten englischen Premierministers Winston Churchill. Du erfährst hier, warum er den Titel „Sir“ vor seinem Namen tragen durfte. Außerdem siehst historische Aufnahmen vom jungen Churchill, die ihn als Soldat im Krieg in Afrika zeigen. Wann wurde er zum bedeutendsten Staatsmann in Großbritannien? Was machte der Engländer nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Und welche preisgekrönten Bücher schrieb er? Das alles siehst du außerdem in diesem Video.

Transkript Winston Churchill - Der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts

Am 24. Januar 1965 stirbt Winston Leonard Spencer-Churchill im 91.Lebensjahr in London. Die Briten erweisen ihrem Ex-Premierminister einen grandiosen Abschied, Staatsakt, Flussfahrt auf der Themse, Beisetzung auf dem Familienfriedhof in Bladon. Geehrt wird der Tod eines Mannes, der sein wichtigstes politisches Amt, das des britischen Premier- und Verteidigungsministers im Jahr 1940 übernahm, zu einem Zeitpunkt also, als es gefährlich schlecht steht um das Vereinigte Königreich. Die Beschwichtigungspolitik seines Vorgängers Chamberlain gegenüber den Diktatoren Europas hatte Hitlers Weg zum Krieg nicht aufhalten können. Nach dem Überfall auf Polen rücken Hitlers Truppen nun im Mai 1940 gegen Frankreich vor. Britische Soldaten werden bei Dünkirchen evakuiert. Durch seine Insellage wird Großbritannien nun zur letzten Bastion in Europa gegen die Nazis. Die Luftschlacht um England beginnt. Sie fordert unter der britischen Zivilbevölkerung viele Opfer, aber den Widerstand Churchills und seines Volks können die Nazis nicht brechen. Der Royal Airforce gelingt es schließlich sogar, die Luftschlacht trotz anfänglicher Überlegenheit der Deutschen für sich zu entscheiden und die Lufthoheit über England zurückzugewinnen. Hinter diesem Sieg steht auch die strategische Klugheit ihres Premiers, der schon früh eine militärische Laufbahn eingeschlagen hatte. Als Sohn des konservativen Politikers Lord Randolph Spencer-Churchill, am 30. November 1874 in Blenheim Palace bei Woodstock Oxford geboren, schließt der junge Winston 1895 die Militärakademie Sandhurst ab. Also Offizier nimmt Churchill an Feldzügen des Empire in Kuba, Indien und dem Sudan teil. Im Burenkrieg 1899, 1900 gerät er als Kriegsberichterstatter in Gefangenschaft. Seine spektakuläre Flucht macht ihn im ganzen Königreich bekannt. Vor dem ersten Weltkrieg startet der Liberalkonservative seine politische Laufbahn. 1900 wird er erstmalig ins Unterhaus gewählt. Er wird Handels- und schließlich Innenminister. Als erster Lord der Admiralität treibt er die britische Flottenrüstung gegen die deutsche Aufrüstung zur See voran. Während des Krieges geht er kurzzeitig als Offizier in die Armee zurück, wird dann zum Ende des Krieges Munitions-, später in der Nachkriegszeit Kriegs- und Luftfahrt- sowie Kolonialminister. Von 1924 bis 1929 hat er das Amt des Britischen Schatzkanzlers inne. Als britischer Premier demonstriert Churchill ab 1940 nicht nur eisernen Durchhaltewillen, sondern schmiedet eine große Allianz mit den USA und der UdSSR gegen die faschistischen Achsenmächte. Mit dieser Grand Alliance ist Churchill erfolgreich. Die Alliierten zwingen die Achsenmächte in die Knie: „Advance, Britannia! Long live the cause of freedom! God save the King!“ Doch während Churchill auf der Potsdamer Konferenz 1945 mit Truman und besonders Stalin noch um die neue Nachkriegsordnung in Europa ringt, ereilt ihn daheim die Niederlage. Die Labour-Partei mit ihrem Kandidaten Clement Attlee hat Churchill und die konservative Partei geschlagen. Attlee übernimmt in Potsdam, Churchill kehrt als Oppositionsführer nach Großbritannien zurück. Doch auch in dieser Rolle macht er von sich reden. Bei einem Vortrag in den USA analysiert er 1946 die Lage in Europa und prägt den Begriff vom „Eisernen Vorhang“, den die UdSSR nun durch die Abschottung ihrer im Krieg gewonnenen Machtbereiche quer durch den Kontinent ziehen würde. Vor dem Hintergrund des beginnenden Kalten Krieges ruft Churchill immer wieder zu einer europäischen Zusammenarbeit auf und plädiert für eine Europäische Union auf Grundlage der westlich-demokratischen Wertegemeinschaft. Nach dem Sieg der Konservativen wird Winston Churchill von 1951 bis 1955 erneut britischer Premierminister. Doch der Elder Statesman interessiert sich nun nicht allein mehr für die Politik. Er macht sich als Maler und Schriftsteller einen Namen, erhält für sein sechsbändiges Werk „The Second World War“ den Literaturnobelpreis und den Adelstitel der Queen. 1955 gibt Sir Winston Churchill aus Gesundheitsgründen das Amt des Premierministers auf und zieht sich ins Privatleben zurück.

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