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Das Begräbnis von Generalfeldmarschall Erwin Rommel

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Das Begräbnis von Generalfeldmarschall Erwin Rommel
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Grundlagen zum Thema Das Begräbnis von Generalfeldmarschall Erwin Rommel

Inhalt

  • Erwin Rommel: Tod und feierliche Beisetzung
  • Erwin Rommel: Tod und feierliche Beisetzung

    Generalfeldmarschall Erwin Rommel wurde auch der Wüstenfuchs genannt. Hier kannst du mehr über Generalfeldmarschall Rommel erfahren: Wüstenfuchs Rommel. Er war einer der bekanntesten Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Rommels Beliebtheit war auf seine Erfolge im Afrikafeldzug zurückzuführen. Er galt als Militärstratege, Führungspersönlichkeit und Kriegsheld, er bekam höchste militärische Auszeichnungen, doch war er nie Parteimitglied in der NSDAP.

    Erwin Rommel

    Wie ist Erwin Rommel gestorben?

    Erwin Rommels Begräbnis wurde als Staatsakt zelebriert. Für die Propaganda der Nazis war dies eine gute Möglichkeit, die Menschen zu beeindrucken. Zu seiner Beerdigung im Ulmer Rathaus kamen neben den Angehörigen auch viele ranghohe Trauergäste. Der Sarg wurde aufgebahrt und es gab eine Ehrenwache von vier Generälen.

    Doch die Beerdigung Erwin Rommels war Teil eines Plans, mit dem die Nazis bis ins Kleinste den Tod der Legende vertuschten. Der Generalfeldmarschall hatte nämlich im Verborgenen mit den Verschwörern des Attentats vom 20. Juli 1944 Kontakt gehabt, so jedenfalls die Aussage eines der Verschwörer. Daraufhin war für die Führungsriege der Nazis klar, dass Rommel sterben musste.

    Erwin Rommel wurde am 17. Juli 1944 bei einem Tieffliegerangriff an der Westfront schwer verletzt. Während er sich in seinem Haus in der Nähe von Ulm erholte, erhielt er im Oktober 1944 Besuch von zwei Generälen, die ihn vor die Wahl stellten. Entweder er werde vor den Volksgerichtshof gestellt, dann vermutlich zum Tode verurteilt und seine Familie käme in Sippenhaft. Sippenhaft bedeutet, dass die gesamt Familie verhaftet wird und ins Gefängnis bzw. ein Konzentrations- oder Arbeitslager kommt, um sie für die Taten eines Familienmitglieds zu bestrafen. Die Alternative war Selbstmord, dann würde er seine Familie vor dem bewahren und ein Staatsbegräbnis erhalten.

    Die Generäle hatten für den Fall, dass Rommel den Selbstmord wählen würde, bereits Kapseln gefüllt mit Zyankali, einem todbringenden Gift, mitgebracht. An einer Kiesgrube, 500 Meter von seinem Haus entfernt, zerbiss Rommel die Kapseln und starb binnen Minuten am 14. Oktober 1944.

    Die Vertuschung

    Die Nazis wollten und konnten gegenüber der Öffentlichkeit nicht einräumen, dass einer ihrer beliebtesten Militärführer ein Verschwörer gegen das Regime gewesen sein sollte. Auch konnten sie nicht verlauten lassen, dass er Selbstmord begangen hatte. Daher behaupteten sie, dass Rommel einen Herzinfarkt erlitten habe. Um den erzwungenen Selbstmord als medizinisches Problem darzustellen, wurde Rommels toter Körper in ein Auto gelegt und im Auto wurden auch Wiederbelebungsversuche durchgeführt. Diese waren natürlich vergeblich. Die Nazi bereinigten alle Spuren, wie zum Beispiel Erbrochenes auf Rommels Kleidung. In seinem Totenschein wurde als Todesursache Herztod vermerkt. In der Presse wurde die Information verbreitet, dass er an einer schweren Kopfverletzung gestorben sei. Für Erwin Rommels Familie war die Situation unerträglich, da sie wusste, dass es sich um einen erzwungenen Selbstmord handelte.

    Wo wurde Erwin Rommel beerdigt?

    Als Ort der Beerdigung von Erwin Rommel kann ein Friedhof in Herrlingen, in der Nähe von Ulm, genannt werden. Der Leichnam war eingeäschert worden und somit gab es eine Urnenbeisetzung.

Transkript Das Begräbnis von Generalfeldmarschall Erwin Rommel

  1. Oktober 1944. In einem Staatsakt wird Generalfeldmarschall Erwin Rommel in Ulm zu Grabe getragen. Rommel, einer der bedeutendsten deutschen Heerführer des Zweiten Weltkriegs und vor allem durch seine Erfolge in Afrika bekannt, hatte Kontakte zum Widerstand des 20 Juli und als Oberbefehlshaber im Westen Hitlers Kriegsführung scharf kritisiert. Von der NS-Führung nach einer Frontverwundung zum Selbstmord gezwungen, wurde sein Tod von der Wochenschau als Heldentod verbrämt. Entsprechend fiel die Trauerrede des Generalfeldmarschalls Gerd von Rundstedt aus, der im Namen Hitlers dem Mythos Rommel seine letzte Ehre erwies. Für Goebbels Propaganda ein wirkungsvolles Spektakel, war der Tod des Feldmarschalls für dessen Angehörige eine Tragödie und seine feierliche Beisetzung eine tiefe Demütigung und Verschleierung der Hintergründe.
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