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George Washington

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Team Zeitreise
George Washington
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Grundlagen zum Thema George Washington

Wer war George Washington?

George Washington ging als erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in die Geschichte ein. Wer war George Washington und wie wurde George Washington zum Präsidenten?

Wer war George Washington? – Biografie

George Washington wurde am 22. Februar 1732 in Virginia geboren. Seine Familie war wohlhabend und besaß eine eigene Plantage. George Washingtons Familie ließ auch Sklaven für sich arbeiten, was zu dieser Zeit üblich war.
In jungen Jahren arbeitete er zunächst als Landvermesser. Nach dem Tod seines Vaters sowie seines Halbbruders übernahm er bereits mit 20 Jahren den Familienbesitz. Dieses Erbe und die Heirat mit der wohlhabenden Witwe Martha Dandrige Custis machten ihn früh zu einem der reichsten Farmer der Region.
Seine militärische Laufbahn nahm im Jahr 1753 Fahrt auf, als er zum Oberst der Miliz von Virginia ernannt wurde. Im Krieg gegen die Franzosen und die mit ihnen verbündete indigene Bevölkerung zeigte George Washington seine militärischen Fähigkeiten und übernahm das Kommando über die Truppen Virginias.
In der Folgezeit setzte er sich im Namen der freien Bürgerinnen und Bürger, unter anderem als Abgeordneter von Virginia im Kontinentalkongress, vermehrt gegen die britische Kolonialmacht ein, die beispielsweise hohe Steuern einforderte.

Wer war George Washington? – Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

Der 1775 folgende Amerikanische Unabhängigkeitskrieg war entscheidend für George Washingtons spätere Karriere, denn zu dieser Zeit übernahm er das militärische Oberkommando. Am 4. Juli 1776 erklärten sich die englischen Kolonien für unabhängig, woraus sich weitere schwere Kämpfe und Schlachten ergaben. Den Kolonisten gelang der Sieg über Großbritannien und 1783 wurde der Frieden von Paris geschlossen. Durch diesen waren die vormals 13 Kolonien als unabhängig und als die Vereinigten Staaten von Amerika anerkannt. George Washingtons führende Rolle in diesem Konflikt trug dazu bei, dass er schon zu Lebzeiten als Nationalheld und später als Gründervater der USA galt.

Wer war George Washington? – Präsident

Am 17. September 1787 wurde die amerikanische Verfassung unterschrieben, an deren Erarbeitung George Washington maßgeblich beteiligt war. 1789 wurde er schließlich mit klarer Mehrheit zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.
Im Sinne der Stabilität bemühte er sich um innenpolitische Einigkeit. Charakteristisch für George Washingtons Präsidentschaft war außerdem der Versuch, sich außenpolitisch neutral zu verhalten. Dies führte unter anderem zu großer Kritik, da dies bedeutete, dass er sich selbst der britischen Krone gegenüber versöhnlich zeigte. Trotzdem wurde er 1792 wiedergewählt und blieb schließlich bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit im Jahr 1797 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
George Washingtons Name ist nicht nur in den USA bis heute vielen Menschen ein Begriff, da zum einen die US-amerikanische Hauptstadt Washington, D.C. sowie ein westlicher Bundesstaat nach ihm benannt sind. Zum anderen ziert sein Porträt den 1-Dollar-Schein.

George Washington

Wer war George Washington? – Steckbrief

Datum Ereignis
22.02.1732 Geburt in Virginia als Sohn einer wohlhabenden Familie
1752 Übernahme des Familienbesitzes
1753 Ernennung zum Oberst der Miliz von Virginia und anschließende militärische Karriere, insbesondere im Krieg gegen die Franzosen
1774–1775 Teilnahme an den Kontinentalkongressen als Delegierter von Virginia
1775–1783 Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, in dem George Washington führende Rolle einnimmt
04.07.1776 Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika
17.09.1787 Unterzeichnung der US-amerikanischen Verfassung, maßgebliche Beteiligung Washingtons
1789–1797 Präsidentschaft George Washingtons
14.12.1799 Tod in Mount Vernon, Virginia

Wann war George Washington Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika?

George Washington war von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Welcher Partei gehörte George Washington an?

George Washington gehörte keiner Partei im eigentlich Sinne an. Seine Regierung stützte sich auf die Pro-Administration Party, die spätere Föderalistische Partei. Dieser gegenüber stand die Anti-Administration Party, zu der sich unter anderem Thomas Jefferson (dritter US-Präsident) und James Madison (vierter US-Präsident) zählten. Diese wurde später zur Demokratisch-Republikanischen Partei.

Hatte George Washington wirklich Holzzähne?

Hierbei handelt es sich vermutlich um eine Legende. George Washington litt zwar zeit seines Lebens unter Zahnproblemen und hatte ein künstliches Gebiss. Dass dieses jedoch aus Holz bestand, darf bezweifelt werden.

Transkript George Washington

  1. Dezember 1799: In Mount Vernon Virginia stirbt die bedeutendste Persönlichkeit der amerikanischen Geschichte, George Washington. Er ist die Seele und der Wille des Unabhängigkeitskrieges, der Urheber der Verfassung, der erste Präsident der Vereinigten Staaten. Die Höhepunkte seines Lebens sind identisch mit den Hauptereignissen der Entstehung der USA. Seine Prinzipien sind dem amerikanischen Volk erhalten geblieben. Trotz seiner konservativen Einstellung, hat er die Forderung der Demokraten nach größtmöglicher Autonomie der einzelnen Bundesstaaten und der landwirtschaftlichen Erschließung des Südens und des Westens akzeptiert. 1797, nach acht Jahren Präsidentschaft, beschließt Washington kein drittes Mal zu kandidieren, obwohl ihm der Wahlsieg sicher ist. Daraus entsteht eine Tradition, die bis Franklin Delano Roosevelt andauern wird. George Washington wird im Jahr 1732 in Westmoreland, Virginia, in eine aristokratische und vermögende Familie geboren. Nachdem er seine Studien beendet hat, widmet er sich mit Leidenschaft und Erfolg der militärischen Laufbahn. Mit 22 Jahren eröffnet er die Kampfhandlungen im französisch-indianischen Krieg, der in Europa als Siebenjähriger Krieg bekannt ist. Washington zeigt alle Eigenschaften eines brillanten Soldaten und erwirbt wertvolle Kommandoerfahrungen. Während der turbulenten Revolutionsjahre beweist er einen geradezu eisernen Willen. Seine unerschütterliche Beständigkeit schafft ein hohes persönliches Prestige, die Treue des bunt zusammengewürfelten Heeres ist ihm sicher. Der Feind ist stark, sowohl zahlenmäßig, die Engländer verfügen über 30000 Mann, als auch in Bezug auf die Ausrüstung. Aber mithilfe des Barons von Steuben gelingt es Washington sein Heer zu Disziplin und zum Durchhalten zu bewegen. Washington ist nicht nur ein guter Stratege, er versteht es auch, die Massen zu begeistern und seine Soldaten zu unvorstellbaren Opfern anzuspornen. Seine Größe zeigt sich weniger in der Bilanz von Siegen und Niederlagen, sondern vielmehr in der Tatsache, dass er sechs Jahre lang bis zum letzten Sieg in Yorktown 1781 sein improvisiertes Rebellenheer zusammenhalten konnte. Nach dem Unabhängigkeitskrieg zieht sich Washington zurück und widmet sich der Landwirtschaft. Den politischen Ereignissen nähert er sich erst wieder, als die Regierung Schwäche zeigt. Sein Haus wird Schauplatz wichtiger Zusammentreffen, er ist Vorsitzender des Verfassungskonvents. Die amerikanische Verfassung trägt Washingtons Unterschrift. Er schwört ihr am 30. April 1789 die Treue, nachdem ihm die Bundesversammlung einstimmig zum Präsidenten gewählt hat. Seine zwei Präsidentschaftsperioden geben jenes Element nationaler Einigkeit, das bis heute über den Parteien und Verbänden der USA steht. Als George Washington im Alter von 67 Jahren stirbt, ist seine Abschiedsrede als Präsident seinem Volk noch gut in Erinnerung. Sie wird die auf Unabhängigkeit gebaute Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Europa nachhaltig beeinflussen.