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31. Januar 1943 – die Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad

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31. Januar 1943 – die Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad
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Grundlagen zum Thema 31. Januar 1943 – die Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad

Inhalt

Kapitulation Stalingrad – einfach erklärt

Die Kapitulation bei Stalingrad oder auch die Schlacht bei Stalingrad ist eine bekannte Schlacht, die 1942/43 während des Zweiten Weltkriegs zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion geführt wurde. Die Schlacht um Stalingrad ereignete sich in der heutigen russischen Stadt Sankt Petersburg, die damals Stalingrad hieß. Dort wurden die deutsche 6. Armee und ihre verbündeten Truppen im Winter 1942/43 von ihrem Gegner, der Sowjetunion, vernichtend geschlagen. Die Schlacht um Stalingrad gilt als ein Wendepunkt während des Zweiten Weltkriegs, da die deutsche Wehrmacht erstmals gestoppt und schließlich zurückgedrängt wurde.

Wann war die Kapitulation bei Stalingrad?

Die Schlacht bei Stalingrad fand im Winter 1942/43 statt. Die Kapitulation der Wehrmacht, also der deutschen Armee, vor Stalingrad durch den Generalfeldmarschall der 6. deutschen Armee, Friedrich Paulus, ereignete sich am 31. Januar 1943.

Was passierte in der Schlacht von Stalingrad?

Die 6. Armee erreichte im Verlauf der Sommeroffensive von 1942 Ende August Stalingrad. Bis Mitte November 1942 gelang es ihr, fast 90 % der Stadt zu erobern. Währenddessen stellte die Sowjetunion neue Soldaten um Stalingrad herum auf. Am 19. November 1942 begannen die sowjetischen Truppen im Nordwesten und im Süden damit, die deutsche Armee einzukesseln. Bereits drei Tage später waren die gesamte 6. Armee, Teile der 4. Panzerarmee und Überreste der rumänischen 3. und 4. Armee vollständig in der Stadt eingeschlossen – insgesamt 250 000 Deutsche und ca. 30 000 rumänische und russische Hilfssoldaten. Adolf Hitler, der Führer des Deutschen Reichs, erklärte Stalingrad daraufhin zu einem Symbol von deutschem Siegeswillen. Auch andere Nazigrößen wie z. B. der Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels hatten noch versucht, die Deutschen zu Hause sowie an der Front zum Durchhalten zu bewegen. Bekannt geworden ist besonders seine Rede unter dem Titel: Wollt ihr den totalen Krieg?

Hitler lehnte sogar die Forderungen von General Paulus ab, im Westen aus dem Kessel von Stalingrad auszubrechen und vertraute dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, dass die Eingeschlossenen hinreichend aus der Luft versorgt werden können. Dieser dringend benötigte Nachschub konnte jedoch nicht geliefert werden. Die unzureichende Verpflegung und die kalten Temperaturen von bis zu minus 40 Grad führten zum Tod vieler Soldaten. Die Ausrüstung der deutschen Wehrmacht in Stalingrad war unzureichend für die kalten Temperaturen. Bis zum 18. Januar 1943 waren die deutschen Truppen gezwungen, sich vollständig in das Stadtgebiet von Stalingrad zurückzuziehen, in dem sie schließlich in zwei Teilkessel gespalten wurden. Am 31. Januar 1943 kapitulierte der erst einen Tag zuvor ernannte Generalfeldmarschall Paulus.

Schlacht um Stalingrad – Verluste

Bei der Schlacht um Stalingrad gab es zahlreiche Tote: Ca. 150 000 deutsche Soldaten waren entweder der Kälte oder dem Hunger zum Opfer gefallen. 91 000 Soldaten gerieten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Von diesen schafften es nur etwa 6 000 bis 1956 zurück nach Deutschland. Auf sowjetischer Seite sind ca. 400 000 Soldaten gestorben.

Schlacht um Stalingrad – Zusammenfassung

Die Schlacht um Stalingrad fand im Winter 1942/43 zwischen der deutschen Wehrmacht und der Sowjetunion statt. Der 6. Armee gelang es Ende August, die Stadt Stalingrad zu erreichen und bis November 1942 fast vollständig zu erobern. Den sowjetischen Truppen gelang es daraufhin, die 6. Armee in der Stadt einzukesseln. Hunger und Kälte forderten die Leben vieler deutscher und sowjetischer Soldaten. Am 31. Januar 1943 ereignete sich die Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad. Die Schlacht bei Stalingrad gilt als Wendepunkt während des Zweiten Weltkriegs, da die deutsche Armee erstmals geschlagen wurde. Sie steht auch als Synonym, als Sinnbild, für Kriegswahnsinn und Vernichtung.

Ein weiteres Video findest du hier: Schlacht um Stalingrad.

Schlacht um Stalingrad – Einordnung in den historischen Zusammenhang

Datum Ereignis
1. September 1939 Angriff auf Polen durch die deutsche Armee – Beginn des Zweiten Weltkriegs
3. September 1939 Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg.
10. Mai 1940 bis 25. Juni 1940 Frankreichfeldzug: Die deutsche Armee marschiert Richtung Frankreich.
13. August 1940 bis Frühjahr 1941 Luftschlacht um England: Die deutsche Armee bombardiert Großbritannien aus der Luft.
22. Juni 1941 Überfall der deutschen Armee auf die Sowjetunion
2. Oktober 1941 Schlacht um Moskau
23. August 1942 bis 2. Februar 1943 Schlacht um Stalingrad
2. September 1945 weltweites Ende des Zweiten Weltkriegs

Transkript 31. Januar 1943 – die Kapitulation der 6. Armee bei Stalingrad

  1. Januar 1943: Einen Tag nach seiner Ernennung zum Generalfeldmarschall kapituliert der Oberbefehlshaber der 6. deutschen Armee, Friedrich Paulus, bei Stalingrad. Mit der zwei Tage darauf folgenden Aufgabe des Nordkessels markiert das Ereignis einen Wendepunkt der deutschen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg. Von den rund 250.000 deutschen Soldaten kamen infolge der sowjetischen Einkesselung etwa 150.000 ums Leben, über 90.000 gerieten in Gefangenschaft. Die NS Führung sollte sich von dem Desaster nicht mehr erholen. Weitere Niederlagen sollten folgen, die schließlich den Abzug der Wehrmacht und ihrer Verbündeten vom Territorium der Sowjetunion und die Befreiung des Landes herbeiführten.
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