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Leonardo da Vinci im Florenz der Medicis – Es war einmal der Mensch (Folge 14)

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Es War Einmal Der Mensch
Leonardo da Vinci im Florenz der Medicis – Es war einmal der Mensch (Folge 14)
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Leonardo da Vinci im Florenz der Medicis – Es war einmal der Mensch (Folge 14)

Wir sind in Florenz, das von Lorenzo Medici regiert und beherrscht wird. In Handel, Gewerbe und Geldverkehr hatten sich Kaufleute und Bankiers von Florenz an die Spitze in Europa gesetzt. Fincino, Arzt und Humanist, unterrichtet an der Platonischen Akademie und übersetzt Platons Schriften. Im Atelier des berühmten Bildhauers und Malers Verrochio beginnt Leonardo da Vinci seine Lehrzeit.

Transkript Leonardo da Vinci im Florenz der Medicis – Es war einmal der Mensch (Folge 14)

“Weißt du wie viel Sterne stehen? Und wohin die Flüsse gehen? Sag warum, der Regen fällt? Wo ist das Ende dieser Welt? Was war hier vor tausend Jahren? Warum können Räder fahren? Sind Wolken schneller als der Wind? So viele Fragen hat ein Kind. Ach Kind, komm lass die Fragerei, für sowas bist du noch zu klein. Du bist noch lange nicht so weit. Das hat noch Zeit. Was ist Zeit? Was ist Zeit? Was ist Zeit? Ein Augenblick. Ein Stundenschlag. Tausend Jahre sind ein Tag.” Der Frühling des Botticelli, Symbol der Renaissance. Die Renaissance ist die Wiedergeburt der Antike im Bewusstsein des abendländischen Menschen. Und man nennt diese Zeit in Rückbesinnung auf das vierte Jahrhundert, Quattrocento. Wir sind in Florenz. In Handel, Gewerbe und Geldverkehr hatten sich die Kaufleute und Bankiers von Florenz seit 1250 allmählich an die Spitze in Europa gesetzt. Hier begegnen wir dem Arzt und Humanisten Ficino, der an der platonischen Akademie unterrichtet und Platons Schriften übersetzt. Im Atelier des berühmten Bildhauers und Malers, Meister Verrocchio, beginnt der Junge Leonardo da Vinci seine Lehrzeit. Auch in vielen technischen Bereichen erhält er hier eine vielseitige Ausbildung. Leonardo ist jetzt drei Jahre in der Lehre. Schon zwei Jahre später wird er bereits in die florentinische Malergilde aufgenommen. Er bleibt aber noch weitere vier Jahre bei seinem Lehrer. Und nichts fasziniert den jungen Leonardo so wie das fliegen. Der uralte Traum der Menschheit und seine technische Verwirklichung beschäftigt ihn Tag und Nacht. Leider sind die florentinischen Nächte nicht nur angefüllt mit Träumen, sondern auch mit Greul. Überfälle sind nicht gerade selten. “Da, du da hin und ihr nach drüben!” Das Quattrocento zählt so an die 7000 Revolten, Revolutionen, Bürgerkriege und andere Gewalttaten. “Das sollen sie mir büßen. Rache.” “Aber hier muss ich doch richtig stellen, dass die Blutrache im zivilisierten Florenz nicht üblich war.” “Und der fördert wirklich nur gute Leute. Du wirst nachher sehen wie fantastisch die malen. Leonardo da Vinci, Verrocchio, Botticelli, Michelangelo.” “Aber das braucht Zeit und viel Geld.” “Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.” “Vier zu drei!” “Und vielleicht übertreibt der Medici auch etwas und kümmert sich nicht genug um andere Sachen. Kunst und Kultur in allen Ehren, aber die Wirtschaft darf nicht darunter leiden.” “Und man munkelt ja schon so allerhand.” “Vier zu vier.” “Es gibt schon Probleme, das ist richtig. Zum Beispiel haben die Papierfabriken und Färberei kein Alaun mehr, wie soll die Arbeit da weitergehen? Also los, ich bin gespannt, was er sagt.” “Ich bin mir sicher, dass Lorenzo Medici eine Lösung findet. Er ist ein gescheiter Mann. Das sieht man an seiner Politik mit Venedig.” “Fünf zu vier.” “Natürlich hat er auch Schwierigkeiten. Man sagt ja der Papst will dem Backhaus Medici die Verwaltung der Kirchengelder entziehen.” “Schön, nicht?” “Die Stadt Volta weigert sich Alaun zu liefern, aber ohne Alaun sind wir völlig aufgeschmissen.” “Dann werden wir es uns eben holen!” Ja, die Erfahrung lehrt doch auch die anderen Städte, dass man Lorenzo von Medici einfach nichts abschlagen kann. “Im Entwurf ist es fertig, jetzt gebe ich es in deine Hände.” “Der Schüler hat den Meister übertroffen und Verrocchio beschließt nicht mehr zu malen, sondern nur noch Bildhauer zu sein. “Die Wege des Herrn sind unerforschlich, wie die Fallstricke des Satans.” “Oh, wen haben wir denn da? Da hat mir doch jemand den falschen Mann geschickt.” Mit Unterstützung des Erzbischofes von Pisa, plant die Bankiersfamilie Pazzi eine Verschwörung. Sie überfallen während der Messe die ahnungslosen Brüder Medici. Lorenzo entkommt. Schon ihres Sieges sicher, stürzen sich die Verschwörer auf den herrschaftlichen Palazzo. “Herein.” “Die nächsten, bitte.” Für Leonardo eine Realität, die für seine Arbeit ebenso wichtig ist, wie die Vorbilder der alten Meister, die Fresken von Giotto etwa in der Kirche Santa Croce. Leonardo ist jetzt ganz auf sich selbst gestellt. Sein Freund Botticelli ist in Rom, sein Lehrmeister Verrocchio vollendet in Venedig seine Reiterstatue des Bartolomeo Colleoni. Leonardo, was wenig bekannt ist, befasst sich auch mit Bronzefiguren. Vor allem aber widmet er sich den Strömungsgesetzen der Luft, der Waffentechnik und der Anatomie. Schließlich bewirbt er sich am Hofe des Herzogs Ludovico Sforza in Florenz. “Ich kann eurer Exzellenz die Mittel an Hand geben, jede Zitadelle oder Festung zu zerstören. Ich habe transportable Mörser und zahllose Maschinen für die Schlacht zur See. Und in Friedenszeiten vermag ich euch mit Architektur und Malerei zufriedenzustellen.” “Für Sie haben wir Verwendung.” In Florenz gehen die Dinge inzwischen ihren gewohnten Gang. Aber wie es so schön heißt, die Zeit vergeht und aus Kindern werden Leute. “Oh, wer hat sich denn da künstlerisch betätigt?” “Hallo Eva!” “Guten Tag Meister Claudio!” “Da bist du ja Eva!” “Grüß dich Adam!” “Ich habe schon auf dich gewartet, ich muss dir unbedingt was zeigen. Da drüben. Hier lang. Ich freue mich.” “Ich auch.” “Ehrlich?” “Hmmm!” “Nicht schlecht, die Puppe.” “Los, da hast du deine Zielscheibe!” “Vorsicht!” “Du hast sie wohl nicht alle!” “Oh, ihr Frauen, ihr erzürnt Gott durch euer aufreizendes Betragen. Eure schamlosen Dekolletés, dem Puder mit dem ihr eure Gesichter bedeckt. Kehrt um und geht in euch. Tuet Buße.” “Fünf zu fünf.” Leonardo ist noch immer in Mailand. Es entstehen wesentliche Teile seines Lehrbuches über die Malerei und zu seinen anderen Schriften über Baukunst, Anatomie, Optik und Mechanik. Eines Tages adoptiert Leonardo den kleinen Salaino, an dem er noch seine Freude haben wird. “Danke.” “Wo ist denn jetzt dein Haus?” “Wir sind gleich da.” “Hey! Nur Bücher, Bücher, Bücher.” An bedeutenden Werken Leonardos entstehen das Porträt der Cecilia Gallerani und das Porträt eines Musikers. Seine Hauptarbeit aber gilt einer kolossalen Reiterstatue vom Herzog Francesco Sforza. Alle Details werden sorgfältig vorbereitet, aber der Guss findet nicht statt. Das bereitgestellte Erz wird anderweitig vergossen, für Kanonen, die sehr in Mode sind. 1492 stirbt Lorenzo von Medici. Vergeblich verlangt er nach dem Dominikaner Savonarola, der ihm die Absolution verweigert. In den Berichten schwankt das Bild von Savonarola, die einen sehen ihn als aufrechten Vertreter des reinen Glaubens, der die Askese und den strengen Katholizismus predigt. Die anderen aber sehen in ihm nichts anderes als einen hemmungslosen, machthungrigen Kulturfeind. “Du musst jetzt immer schön aufpassen und nicht alleine.” Savonarola glaubt sich durch göttliche Stimmen zum ausgewählten Propheten seiner Zeit berufen und er will eine Theokratie errichten, Einheit von religiöser und staatlicher Ordnung. Ins Feuer mit ihren sittenlosen Bildern und ihren lasterhaften Schriften! Tut Gott gefällige Werke! Büßt und betet!” Also das Bild kriegen sie nicht, dafür werde ich sorgen.” Schließlich wird ihm zum Verhängnis, dass es durch die Einführung einer klassenlosen Gesellschaft die Staatsfinanzen ruiniert. Im selben Jahr entdeckt Vasco da Gama den Weg nach Indien. Sechs Jahre vorher, als Lorenzo von Medici stirbt, erobert Isabella von Kastilien Granada, den letzten Stützpunkt der Mauren in Spanien. Der spanische Hof finanziert Kolumbus eine Reise nach Amerika. Alexander Borgia wird Papst und in Frankreich beginnt der Bau des Schlosses von Amboise, in dem Leonardo da Vinci eines Tages sterben wird. Um 1500 malt Mantegna sein berühmtes Bild Tod Christi. Leonardo beendet das Porträt der Isabella d‘Este und kehrt nach Florenz zurück. Inzwischen ist er schon, naja, wir werden ja alle älter. “Hier, hier schau dir das alles an. Hier war ich in meiner Jugend. Hier hat alles angefangen; mein Interesse für Geometrie, die verschiedenen Mechaniken, die Schwerkraft, die Reflektion des Lichtes, die Weberei, die Hydraulik. Inzwischen habe ich auch das Kugellager erfunden, Piktogramme enträtselt. Und gemalt habe ich natürlich auch. Bei diesem Bild habe ich versucht alle perspektivischen Möglichkeiten einzusetzen. Seine Arbeit macht Leonardo gewissermaßen mit der linken Hand. Ich will sagen, er war Linkshänder und arbeitet in der Zeit hauptsächlich an seinen neuen Aufgaben, zu denen ihn Cesare Borgia berufen hat. Als Architekt und Festungsbau Inspizient. “Hier gehen wir mit dem Gelände tiefer und da steht der Hauptturm. Ich sage euch, die Festung wird uneinnehmbar.” In Florenz hat di Credi, ein Freund Leonardos, das Atelier von Verrocchio übernommen. Leonardo arbeitet an einem monumentalen Wandgemälde, die Schlacht von Anghiari. “Ja, gewiss doch, das wird eine großartige Geschichte.” “Sechs zu fünf.” “Sechs zu sechs.” “Oh, welch schöner Vogel! Ich muss an meinen Flugapparaten weiterarbeiten! Lassen wir ihn fliegen, die Natur inspiriert am besten!” “Hey! Das ist doch wohl ein starkes Stück. Wer zahlt denn das?” “Hey, was ist denn? Ach so.” “Vielen Dank.” “Da sind sie! Ha! Jetzt zeig es ihnen!” “Den schaffst du leicht! Los halt dich ran, nimm ihn auseinander!” “Nimm ihn auseinander!” “Beeil dich mit der Witzfigur!” “Er ist ziemlich flink, nicht?” “Er ist reichlich stark, was?” “Das wäre ja noch schöner, wenn wir uns streiten würden.” “Wir sind ja alte Freunde.” “Wir sind gespannt auf euer Projekt.” “Ich zeige es euch.” “Und wo wollen Sie die Freske malen?” “Auf diese Mauer.” “Wie bitte? Und mein Objekt? Was ist damit? Es wird ein Kolossalgemälde. Die Mauer hat das beste Licht! Ich will sie haben von dem alten Schnauzbart!” “Was fällt dir ein, du Grünschnabel?” “Ich bin hier der neue Meister!” “Aber ich bitte Sie, was soll denn die Aufregung? Man wird sehen.” “Es macht Freude mit einem alten Freund zu trinken.” “Ja, ja. Zum Feiern ist immer ein Grund. Gesundheit!” “Prosit!” Und damit hat die Sache wohl hoffentlich ein Ende. Diese Begegnung inspiriert den jungen Maler Raffael zu einem Wandgemälde. Die Schule von Athen. Mit Michelangelo gibt es wieder Streit über die Frage, wo soll seine Statue des David stehen? “Hier her.” “Ich würde sie aber doch lieber hier sehen.” “Finger weg! Sie altes Fossil wollen doch nicht über meine Kunst verfügen!” “Ich erlaube nicht, dass man in diesem Tone mit mir spricht!” “Heute steht David in der Akademie von Florenz.” “Das Dekolleté, ich weiß nicht recht, ich mach es kleiner. Aber das Gesicht. Dieses Gesicht. Oh, nicht schlecht. Auch interessant. Aber da gibt es wohl noch mehr. Bitte warten Sie. Mein Respekt, Madame. Moment. So, und jetzt bitte weiterlächeln.” “Jetzt reicht es aber!” “Ach, das ist doch alles nichts. Das machen wir nochmal. Soll das Fluggerät sich horizontal bewegen, so muss der Widerstand durch Antriebskraft überwunden werden. Natürlich! Das ist die Lösung! Guck dir diese fliegende Maschine an! Man muss Arme und Beine bewegen, dann kann man fliegen. Und du wärst der erste fliegende Mensch der Geschichte. “Ich soll in die Luft gehen? Oh nein, auf gar keinen Fall!” “Na das wird dir noch einmal leidtun. Ich muss mir die Sache noch einmal angucken. Hier bitte.” “Oh danke.” “Du Tollpatsch, dich schmeiß ich raus!” “Ich brauche einen Freiwilligen, der meine Maschine fliegt. Wenn man die Pedale tritt, bewegen sich die Flügel.” “Ich würde es gerne machen!” “Ich auch! Und ich habe sehr kräftige Beine.” “Ja wer denn nun? Am Besten ich nehme euch alle beide. Passt auf, es ist ganz einfach, rauf auf den.” “Ich bin gespannt auf die Landung!” “Pass auf, du!” “Ganz schön hoch.” “Du hast doch nicht etwa Angst?” “Also ich habe keine.” “Ich fürchte nur, du bist zu schwer.” “Besonders, wenn er aufschlägt.” “Du meinst, wenn einer draufschlägt.” “Seht! Er fliegt! Er fliegt! Tatsächlich! Er fliegt. Oh dieses Lächeln, dieses Lächeln. Bitte nicht aufhören. Ich habe so lange danach gesucht. “ “Hans! Hans! Komm schnell her! Komm schnell!” Der immer wache Geist Leonardos versucht auch die Strömungsgesetze des Wassers zu erforschen und er schreibt ein viel beachtetes Traktat über das Wasser. Auch mit Geologie befasst er sich und entwickelt nebenbei ein Projekt, das den Arno vom Meer bis Florenz schiffbar machen soll. “Kommt, grabt hier weiter!” Mit Ausgrabungen wird er beweisen, dass die Bibel nicht recht hat, wenn sie sagt, dass mit der Sintflut alles Leben auf einmal zu Ende geht. Verschiedene Zeiten, ganz unterschiedliche Lebensgeschichten. Die Anghiarischlacht. Die Freske ist fertig. “Ja es ist noch feucht, die wird ja überhaupt nicht trocken! Meinst du vielleicht damit geht es besser?” “Abwarten, man wird ja sehen.” “Und für den zerlaufenen Zuckerguss wolltest du die beste Wand!” Als Leonardo seine Rechnung präsentiert, erhält er einen Sack Kupfermünzen. Tief verletzt beschließt er die Stadt zu verlassen. Donato de Angelo Bramante beginnt mit dem Bau der neuen St. Peter Basilika. Die Arbeiten werden hundert Jahre dauern. Michelangelo geht an die Ausgestaltung der sixtinischen Kapelle. Leonardo hört nicht auf die Theorien anderer, sondern sucht die Wirklichkeit in den Tatsachen und eigenen Erfahrungen. Als Naturforscher und Philosoph steht er an der Grenze zwischen Mittelalter und neuzeitlichem Denken. Und weil er seiner Zeit weit voraus ist, werden viele seiner Erfindungen für seine Zeit bedeutungslos bleiben. Er schreibt das Buch “Die große Anatomie” und wird durch seine exakten Demonstrationszeichnungen zum Begründer der wissenschaftlichen Illustration. Um langsamer vom Himmel zu schweben, erfindet er den Fallschirm. Und um schneller über die Erde zu kommen, das Fahrrad. Und beides wird lange auf sich warten lassen, bis es in die Praxis gelangt. Und schließlich, wenn er nichts anderes zu tun hat, dann malt er auch. “Ach, ich kriege das Lächeln nicht hin.” Als Michelangelo seine wunderbare Malerei in der sixtinischen Kapelle beendet, schreiben wir 1512. Raffael zeigt Leonardo seine Schule von Athen. “Sehen Sie? Platon, er sieht aus wie Sie. Sie, Sie haben mich inspiriert.” Bramante arbeitet fleißig weiter an St. Peter und da Vinci ist mit seinem eigenen Porträt beschäftigt. “So, ich muss jetzt gehen.” “Kann ich Sie begleiten?” “Nein, nein. Du nicht. Peter!” “Gern!” “Euch zahl ich’s noch heim!” Sezieren geht über studieren sagt sich Leonardo. Aber das war streng verboten, Leichen durften nicht geöffnet werden. “Er ist ein Leichenschänder! Ich hab’s gesehen.” “Er schändet Leichen und zwar macht er das öfter.” “Er schändet pausenlos Leichen, jede Nacht.” “Die Pflanzenkunde gehört mit zum Schönsten, mein Sohn. Da, nimm das.” “Er mischt ganz sonderbare Mixturen, ich hab’s mit eigenen Augen gesehen. Er schreibt geheime Rezepturen und zwar alles in Spiegelschrift.” 1516 vollendet Michelangelo die Statue seinen Moses. Leonardo geht nach Frankreich auf Einladung des König Franz I. “Was ist, gehst du nicht mit?” “Ich habe etwas Kopfschmerzen.” “Na dann bleib hier.” Sie gehen ins Landschlösschen Clos bei Amboise. Dort wird Leonardo königlicher Minister der Malerei, Architektur und Mechanik. Aber dann soll er dem König ein Bild verkaufen. “Seine Majestät wünschen unbedingt die Mona Lisa zu erwerben.” “Nein, unverkäuflich, tut mir leid. Bitte sagen Sie ihrer Majestät ich gebe es nicht her, nicht um alles Gold der Welt. Nein, nein, nein, nein, nein. Geben Sie es sofort wieder her, Majestät. Sonst kriegen Sie größten Ärger mit mir. Ich will mein Bild wieder!” “Bitte Meister, das sind unsere ganzen Reserven, mehr Geld hat der König nicht.” “Bring den Quatsch wieder zurück!” “Was soll ich denn bloß tun?” “Glauben Sie mir, Majestät, es ist unverkäuflich. Ich danke Ihnen, Majestät, und ich verspreche Ihnen, nach meinem Tode gehört es euch.” “Und der Tag des Todes kommt für Leonardo leider bald. Mehr, wenn ihr mich wiederseht. Ihr müsst unbedingt gucken, wie’s weitergeht.” “Was ist Zeit? Was ist Zeit? Was ist Zeit? Ein Augenblick. Ein Stundenschlag. Tausend Jahre sind ein Tag. “

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  1. Was ist eigentlich aus dem adoptievsohn geworden

    Von Franz K., vor fast 3 Jahren
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