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Entstehung der Welt – Es war einmal der Mensch (Folge 1)

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Die Autor*innen
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Es War Einmal Der Mensch
Entstehung der Welt – Es war einmal der Mensch (Folge 1)
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Entstehung der Welt – Es war einmal der Mensch (Folge 1)

Und die Erde ward geschaffen. Fünftausend Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung. Dicke Wolken umlagern die Erde, Vulkane im Ausbruch, Ströme von Lava. Die Sonne bricht durch, Leben entwickelt sich. Langsam und bedächtig will der Dinosaurier die Welt erobern. Auch er kann sich nur wenige Millionen Jahre durchsetzen. Weitere Millionen Jahre sind nötig, um menschenähnliche, aufrecht gehende Gestalten zu entwickeln. Alle Wesen wollen leben und essen. Was passiert? Freund und Feind sind bald geboren.

Transkript Entstehung der Welt – Es war einmal der Mensch (Folge 1)

Weißt du, wie viel Sterne stehen, Und wohin die Flüsse gehen? Sag warum der Regen fällt, Wo ist das Ende dieser Welt? Was war hier vor tausend Jahren? Warum können Räder fahren? Sind Wolken schneller als der Wind? So viele Fragen hat ein Kind.

Ach Kind, komm lass die Fragerei, Für sowas bist du noch zu klein, Du bist noch lange nicht so weit, Das hat noch Zeit...

Was ist Zeit??? Was ist Zeit??? Was ist Zeit???

Ein Augenblick, ein Stundenschlag, Tausend Jahre sind ein Tag! Begeben wir uns doch einmal an den Anfang der Weltgeschichte. Und für alle, die es ganz genau wissen wollen: Bis sich die erste Zelle herausgebildet hat auf der dünnen Kruste unserer Erde vergingen so an die fünf Milliarden Jahre, was ja keine Kleinigkeit ist. Das ist übrigens Memory, der Allesmerker. Hat ein ganz enormes Zahlengedächtnis. Als Mutter Erde zur Welt kam, gab es noch kein Leben auf ihr. Die Uratmosphäre hatte noch keinen Sauerstoff. Und da konnte ja beim besten Willen nichts gedeihen, nicht wahr? Es gab nur Hitze und Krach. Tief drinnen im sogenannten äußeren Kern, der größtenteils aus Eisen und Nickel besteht, sieht es heute noch so ähnlich aus, wie hier. Rein äußerlich kühlte sich nun das hitzige Gemüt unseres Planeten langsam aber sicher ab. Nachdem in gewaltigen Temperamentsausbrüchen alle Höhen und Tiefen erreicht waren, trat langsam Ruhe ein. In riesigen Becken strömte das Wasser zusammen, das vom Himmel kam, der Regen wusch die Berge aus und brachte Salz und Nährstoffe in die entstehenden Meere. Das Wasser war die Quelle allen Lebens. Nur hier war das erste Leben sozusagen in seinem Element, geschützt vor den ungefilterten Strahlen einer lebensgefährlichen Sonne. In der Ursuppe Wasser waren alle Zutaten vorhanden, aus denen sich die Zellen entwickeln konnten. Nun wird es also unter Wasser recht lebendig. Die Medusen oder Quallen segeln anmutig über allerlei gepanzertes Schalenvolk hinweg. Die Krebse und Schnecken oder fachmännisch gesagt Trilobiten und Astrocoderme. Und schließlich trifft man auch die ersten Fische. Und sachte, ganz sachte, entstehen am fruchtbaren Wasser entlang durch häufigen Regen, der die Gebirge entsalzt und durch gelegentliche Überschwemmungen fruchtbare Zonen. Nach Millionen Jahren ist durch Vegetation und Atmosphäre nun auch das Leben an Land erlaubt. Einige Fische entwickelten sich zu Lungenatmern, um an Land überleben zu können, als in häufigen langen Dürreperioden Flüsse und Seen austrockneten. Die ersten Schritte aufs Festland wurden mit Flossen und nicht mit Füßen unternommen. Aber die Natur holt das versäumte nach und bald begegnen wir dem ersten amphibischen Wesen, dem Ichthyostega. Und das hat gar nicht einmal lange gedauert, nur etwa 35 Millionen Jahre. Ja, ja, die Zeit vergeht. Als das Klima auf der Erde immer trockener wird, sitzen auch die Amphibien auf dem Trockenen. Besser als die Amphibien waren die Reptilien für das Leben an Land gerüstet. Und so treten sie dann ihre Herrschaft an zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Und man muss sagen, sie haben sich ganz gut gehalten. Immerhin etwa 150 Millionen Jahre. Nach Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung bestand die Erde früher nur aus einem Kontinent, dicht besiedelt mit den Dinosauriern, die uns in entfernter Verwandschaft noch die Vögel hinterlassen haben und die Krokodile. Der Stegosaurus ist ein Naturfreund und Pflanzenfresser. Leider hat er trotz acht Meter Länge und sechs Tonnen Lebendgewicht nur ein Gehirn von der Größe einer Walnuss. Beim Allosaurus ist das Gehirn schon apfelgroß, aber dafür bewegt er auch 20 Tonnen Frischfleisch und ist 20 Meter lang. Im Wettkampf um den Titel des Mister Dino gebührt ihm dennoch nur der dritte Platz. Denn noch stärker und noch einmal um ein Drittel größer ist der Diplodocus, 30 Meter lang und trotz solch gigantischer Maße ein fast, möchte man sagen, anmutiges Modell mit Peitschenschwanz und Storchenhals. Die Krone aber gebührt dem Brachiosaurus, dem größten Vieh, das die Welt je gesehen hat: 40 Meter lang, 12 Meter hoch und mit einem winzigen Gehirn und einem Gesamtgewicht von circa 50 Tonnen ohne Zuladung. Warum die Dinosaurier ausgestorben sind, vermag niemand so recht zu erklären. Vielleicht starben sie aber auch aus unterschiedlichen Ursachen. Mussten zum Beispiel irgendwo die Vegetarier ins Gras beißen, dann hatten ja automatisch auch die Fleischfresser nichts mehr zu futtern. Und dann gab es auch noch die Unsitte, das vegetarische Frühstück mit einer fremden Eierspeise aufzubessern. Die Eier der Dinosaurier hatten übrigens eine weiche lederartige Haut, die vor dem Austrocknen schützte, vor dem Appetit frecher Räuber allerdings nicht. Tyrannosaurus Rex ist ein ganz besonders unangenehmer Bursche. Seine messerscharfen Zähne sind 15 Zentimeter lang. Solche Umgangsformen verkürzen natürlich die allgemeine Lebenserwartung beträchtlich. Die Zeit der Giganten ist vorbei. Nach über 100 Millionen Jahren müssen sie ihren Platz den Winzlingen überlassen. Zunächst den Trigonodus, eine frühe Art der Säugetiere, die sich mit Erfolg durchsetzen und den gewaltsamen Veränderungen der Erde viel Anpassungsfähigkeit entgegenbringen. So kommen wir der Sache dann schon näher. Bald beginnt das Eozän, das Zeitalter der ersten Säuger. In Bäumen hausen Insektenfresser von der Größe eines Eichhörnchens sind die Gründung der Urahnen der Primaten, deren Zweige sich trennen in Affen, Anthropoidea und Hominia. Ein mildes, feuchtes Klima hat subtropische Dschungelwälder entstehen lassen mit Blüten, Pflanzen und Laubbäumen. Sehen wir uns einmal zum Vergleich die Schädel an. Hier der Blaesia Tapis. Beim Smilodestis wird der Schädel nun schon umfangreicher und die Augenhöhlen sitzen höher. Beim Aegyptopithecus legt sich der Schädel weiter und das Gesicht wird flacher. Der Fupidecus gilt schon als Menschenaffe. Der Proconsul, die natürliche Auslese und Mangelnahrung zwingen den Proconsul, seine Gehfähigkeit zu entwickeln. Na also, da kommt man ja schon direkt ins Gespräch. Darf ich kurz übersetzen? Das heißt so viel wie „Bringt sofort etwas zu essen her, ich habe einen Mordshunger.“. Der Weg durch die Geschichte ist lang und beschwerlich und nur die Starken und Gesunden können ihn überstehen. Das heißt „Bitte verzieht euch, hier ist mein Revier. Haut ab ihr Affen. Ach, selber Affe, dich mache ich fertig.“. War schon damals eine goldene Regel: Der klügere gibt nach. Ja, also das Essen wird langsam knapp. Und nun werden unsere Freunde gezwungen, das erste Mal den Wald zu verlassen und draußen in der Graslandschaft nach etwas Essbarem zu suchen. Da haben wir die Bescherung, der Apfel ist ab. Es geht schon wieder ums Essen, und zwar steht heute Wildbret auf der Speisekarte. Wann unsere Vorfahren anfingen zu jagen, das kann genau niemand sagen, aber die allgemeine Vorstellung richtet sich so auf 100 bis 70.000 Jahre vor. Es ist ja nicht so einfach, die Entstehung des Menschen zurückzuverfolgen, denn man hat ja schließlich nur noch fossile Kenntnisse. So ging das nun weiter. Der Ramapithecus misst schon einen einen Meter dreißig und der Australopithecus africanus sogar einen Meter fünfzig. Der Australopithecus robustus geht schon hoch aufgerichtet und ist ziemlich beweglich. Hier sind wir in der richtigen Gegend. Es ist die Region von Olduvai, da wohnt der Robustus. Die Tiere haben vor ihm nichts zu fürchten, denn er ist Vegetarier. Ach ja, den Löwen, den hatte ich ganz vergessen. Der war für Grünfutter noch nie zu haben. Erfahrung macht gewitzt, aber die Idee, ein hilfreiches Werkzeug aufzubewahren, ist noch nicht geboren. Kinder, wie die Zeit vergeht. Wir sind schon eine Million Jahre vor unserer Zeitrechnung, und zwar bei einem Stamm der Homo habilis. Es sind Fleischfresser. Guten Appetit. Es ist ja eigentlich eine interessante Überlegung, warum sich unsere Vorfahren überhaupt aufgerichtet haben, nachdem sie von den Bäumen heruntergeklettert waren. Vielleicht brauchten sie die aufrechte Körperhaltung, um die Gegend, die sie nun bewohnten, besser überschauen zu können. „Nein, doch nicht so.” „Mmh, oh ja, das ist gut.” „Verschwindet hier, aber ein bisschen plötzlich. Wollt ihr wohl machen, dass ihr wegkommt. Na los doch. Wird‘s bald? Was ist?” „Gibt es etwas?” „Nein, du hast nichts gejagt, also kriegst du auch nichts zu essen, klar.” „Hey, sagt mal, was soll denn das. Wenn wir schon nichts zu Essen kriegen, wollen wir wenigstens eine höfliche Antwort.” „ Nein.” „Hey, ihr da. Los, kommt alle her.” „Auf sie mit Gebrüll.” So wird der Robustus davon gejagt und der Homo habilis ist Herr der Gegend. Indessen er wird es nicht lange bleiben. Der Homo habilis wird in der Savanne verschwinden und sich auf anderen Kontinenten ausbreiten, weit entfernt von seiner Herkunft. Im Laufe der Eiszeit hat sich der Meeresspiegel ganz erheblich gesenkt, so an die 100 Meter würde ich sagen. Und damit wurde der Weg frei von einem Kontinent zum anderen. Und 100 bis 70.000 Jahren vor erscheint der Homo erectus. Und der hat ja doch nun schon sehr menschliche Züge. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen können wir schließen, dass der Homo erectus schon genau so gut sehen kann, wie wir. Nur mit den Händen war er noch nicht sehr geschickt. Und die Unterhaltung mit ihm ist auch etwas schwerfällig. Aber dumm ist er nicht. Er hat schon ein 500 Kubikzentimeter Gehirn und sein Chassis misst bereits einen Meter sechzig. Er hat ja auch schon eine ganze Menge Werkzeuge, noch ein bisschen primitiv, aber immerhin. „Hey, Wild gehört uns, alles gehört uns. Alles hier unser. Wir Eigentümer, gebt Eigentum zurück, verstehen? Sonst Keule auf Kopf ihr Schwachköpfe. Schwachkopf. Du auch. Wer fällt doch nicht um?” Naja, diese neuen Erfindungen aus der Waffenkammer haben noch nicht den letzten Schliff. „Es ist zum verzweifeln mit dem. Nein, nein, nein, nein, nein, lass das bleiben, das ist nicht gut für mich.” Na, wie gefalle ich euch. Ich meine, das ist meine erste Rolle. Ich sehe in späteren Filmen natürlich besser aus. Schließlich man entwickelt sich. „Ich habe den Vogel gefangen. Schönen Vogel.” „Auch schön. Habe ich gefunden, drüben im Gebüsch.” Aber der größte bist du, Jumbo. So, und jetzt bleiben wir alle noch ein bisschen hier. „Wie du sagst, Maestro. So soll es sein.” Na das wäre ja noch schöner. Schließlich bin ich hier der Chef. Ja, was ist denn das? Lasst die Finger davon, ihr dürft das nicht essen, ihr werdet krank. Ach Erfahrung muss jeder selber machen. Schmerz lass nach. Na ja, also los, weiter. Na das war vielleicht ein Schrecken. Aber ich habe mir nichts anmerken lassen und bin der Sache erst einmal näher getreten. Und na ja, war alles klar. Feuer. Na guck einmal hier, das wärmt und macht helle. Das ist Feuer. Tut gut. Ich schlage vor, wir nehmen das Feuer mit nach Hause. Denn hier nützt es ja doch keinem. Ein Dichter würde sagen „Wohltätig ist des Feuers macht, wenn es der Mensch bezähmt bewacht.“. Naja, das ist natürlich alles noch reichlich primitiv. Aber der Mensch muss sich zu helfen wissen. Man weiß ja, Übung macht den Meister. Nun ist das Jagen auch keine Kleinigkeit und immer genügend Essen heranschaffen, das wird zum Problem. Sie fangen jetzt schon an, sich ums Essen zu streiten. „Wir haben nicht genug. Der Stamm hat hunger, wir brauchen ein großes Tier. Wir müssen ein großes Tier erlegen.” Als wenn das so einfach wäre. Nein, wir alleine schaffen das nicht, wir haben zu wenig Leute. Gut, sag Ihnen, wir wollen zusammen jagen. Geh schon, na los. Ich bin gespannt, wie das klappt. „Achtung, sie kommen.” „Also alles klar. Du und deine Männer, ihr geht da hinunter und wartet. Ich und meine Jäger, wir greifen die Herde von dort an und ich bin hier der Chef, verstanden.” „Gar keine Frage. Aber das war ja klar. Der Chef ist immer derjenige, der das Feuer hat. So, und jetzt wird es brenzlig. Jetzt, drauf und dran. Na ja, nicht gerade die feine englische Art, aber es ist ja noch alles sehr am Anfang. Immerhin die fünf Milliarden Jahre sind vorbei und die Szenen ist bereit für den Menschen.” „Sie mal da drüben, Chef, guck dir das an.” „Die gehören mir.” Wie gesagt, die Szene ist bereit und das ewig Weibliche zieht man sich heran. Mehr, wenn ihr mich wieder seht. Ihr müsst unbedingt gucken, wie es weiter geht. Was ist Zeit??? Was ist Zeit??? Was ist Zeit??? Ein Augenblick, ein Stundenschlag Tausend Jahre sind ein Tag.

3 Kommentare

3 Kommentare
  1. Sehr gut

    Von Avi, vor etwa 2 Monaten
  2. Faszinierend 🖖🏾

    Von Franz K., vor etwa 3 Jahren
  3. sehr lustig

    Von Julian E., vor mehr als 5 Jahren
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