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Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7)

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Es War Einmal Forscher Und Erfinder
Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7)
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Grundlagen zum Thema Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7)

Leonardo erwarb in Florenz, im Atelier des Meisters Verocchio, seine ersten Fähigkeiten in der Malerei und der Bildhauerkunst. Doch schon bald drängte es ihn zu größeren Taten: er entwarf Pläne von Städten, Straßen und Befestigungsanlagen. Sehr schnell erkannte sein Umfeld, dass Leonardo auf vielen Gebieten hochbegabt, ein Multitalent war. Doch Laurenzio de Medici, der in Florenz Einfluss und Macht hat, mochte den jungen Leonardo nicht besonders. Enttäuscht darüber, dass man seine Fähigkeiten nicht entsprechend zu würdigen wusste, ging Leonardo nach Mailand...

Transkript Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7)

„Sag mir wieso? Das haben Menschen oft sich gesagt. Ist das nur so? Die Frage hat Erfinder geplagt. Sie haben Großes vollbracht, Tag und Nacht nachgedacht, warum die Zeit vergeht, sich niemals rückwärts dreht. Sucht neues Land. Entdecker fahren hinaus in die Welt, machen bekannt, was vorher keiner sich vorgestellt. Räder sich drehen, Sterne stehen und wir sehen, sie vergehen, Gedanken fliegen weit, verändern Wirklichkeit. Gravitation. Nach unten fällt der Apfel vom Baum. Die Sensation. Wir reisen durch die Zeit und den Raum. Sag, was ist groß, was ist klein, schau hinein und sieh ein, dann werden Träume wahr, Verborgenes wird nah und klar wird, was uns klar war. Komm geh mit mir, das Abenteuer fängt nämlich an. Ich zeige dir, wie wunderbar Erfinden sein kann. So wunderbar. So wunderbar.” "Heute möchte ich euch von einem super genialen Menschen erzählen. Er war ein Multitalent. Er konnte einfach alles. Der Mann hieß Leonardo da Vinci. Habt ihr den Namen schonmal gehört?” "Hm” "Wenn ich mich so im Spiegel sehe, denke ich manchmal, er könnte einer meiner Vorfahren sein. Am Ende des 15. Jahrhunderts bestand Italien aus vielen kleinen Staaten. Ein besonders wichtiger war Florenz. Der Chef davon hieß Lorenzo de‘ Medici, il Magnifico genannt. Er liebte die Wissenschaften und die Künste und in seinen Schlössern war immer viel los. Es war die Zeit, in der Gutenberg sein erstes Buch gedruckt hatte und Kolumbus Amerika entdeckt. Die Künstler waren angesehen und wurden auf Händen getragen, nur einer nicht, Leonardo da Vinci. Deshalb verließ er Florenz und ging nach Mailand, wo Ludovico Sforza regierte. Von ihm erhoffte er sich Anerkennung.” "Hör mal, Onkelchen, ich werde elf Jahre alt und mein Geburtstag soll die größte Fete werden, die aller allergrößte von Mailand.” “Gian Galeazzo, du bist ein richtiges Ekel, aber du weißt, dass ich dir nichts abschlagen kann. Und jetzt troll dich. Haha.” "Ganz schön frech! Der glaubt wohl, der kann hier den dicken Mops machen.” "Naja, er wird wohl der nächste Fürst werden, oder?” "Schluss mit dem Quatsch. Wenn der Kleine so weiter macht, wird er nicht sehr alt.” "Und wenn ich das richtig sehe, seine Berater auch nicht.” "Hör auf, Ludovico. Alle wissen, dass du der Chef bist. Du wirst doch mit dem frechen Frosch fertig.” "Ja, aber die Situation ist nun mal so, dass... Ja?” "Da ist ein gewisser Leonardo da Vinci und bittet um Audienz.” "Ah, schon wieder der. Weg mit ihm! Der ist doch nicht ganz richtig.” "Jaja, schick ihn weg. Ich habe da einen jungen Zögling. Der kann alles viel besser.” "Mal langsam, Lorenzo de‘ Medici hat den Mann geschickt. Und was seine Fertigkeit in den Künsten angeht, ist er ein Genie.” "Kann ja schon sein, aber hört euch mal an, was dieser Leonardo da Vinci mir in einem Brief geschrieben hat: „Erlauchtester Herrscher, hört mich bitte an. Ich habe Pläne, wie man stabile und leichte Brücken baut, die man sogar herumtragen kann. Ich kenne mich auch aus mit Sturmböcken und Leitern, was sehr von Nutzen sein kann, wenn man eine Stadt belagern will. Und dann habe ich auch Pläne für Katapultmaschinen, mit denen man Steinbrocken schleudern kann. Und mit meinen Schuhen kann ich auf dem Wasser spazieren gehen und mit meinen Tauchgerät unter Wasser.“” "Der ist doch wohl nicht mehr ganz richtig im Hirn.“ "Und meine Kampfwagen machen den Feinden das Leben schwer, ohne dass sie selbst zu Bruch gehen.“ "Verrückt. Ich sage ja, total verrückt.” "Er kann Wurfmaschinen bauen, Kampfwagen, er ist Architekt. Musiker ist er auch und auch Bildhauer, und sogar Maler.” "Der hat sauren Käse im Kopf.” "Er ist ein toller Kerl. Er ist in so vielen Dingen perfekt, dass ich behaupte, er ist ein Genie.” "Ach was, angeblich kann er alles. Wahrscheinlich kann er nichts. Mein Zögling, das ist ein großer Könner. Ja.” "Soll er jetzt herein oder soll er nicht herein? Was soll ich denn jetzt tun?” "Ich finde, dass man so einen Mann nicht einfach wegschicken kann. Dir fällt kein Stein aus der Krone, wenn du dir das Genie anhörst. Das kostet dich nichts. Vielleicht wirst du mit seiner Hilfe den Medicis und den Viscontis ebenbürtig.” "Hm, könnte sein. Vielleicht ist er ein angenehmer Mensch, dieses Multitalent. Er soll reinkommen.” "Oh.” "Alles Quatsch.” “Und jetzt schauen Sie hier. Bei einem Angriff zum Beispiel, da habe ich gepanzerte Reiter, die sind so schnell wie ein junger Löwe. Und dann habe ich noch eine Wurfmaschine. Die funktioniert wie ein riesengroßes Katapult. Und die Räder sind so konstruiert, dass sie nicht umfallen kann.” "In deinem Brief hast du auch von deiner Malerei geschrieben und dass du auch Bildhauer bist.” "Ich male sehr gerne und ich glaube, ich werde auch immer besser. Hier ist ein Bild von mir, das schon ein paar Jahre alt ist. Eins meiner ersten Versuche. Ich male auch Porträts, wenn man es wünscht. Hier ist das Bild von Ginevra Benci. Es ist noch nicht perfekt. Sie sieht zu müde aus. Aber ihre Persönlichkeit ist zu erkennen und sie sieht nett aus.” "Hm” "Aber ich versuche mich natürlich auch an anderen Motiven. Hier, das ist interessant. Es lädt ein zum Träumen. Und in diesen Bildern habe ich Studien über die Perspektive gemacht. Na? Wie gefällt Ihnen das?” "Jetzt sagt mir mal, mein Junge, wo hast du all diese Begabungen her?” "Das ist eine längere Geschichte. Ich versuche Ihnen das mal kurz zu erzählen.” "Kurz ist gut.” "Als ich noch ein kleines Kind war, hat mich schon alles interessiert. Eines Tages hat mich mein Vater gefragt, ob ich Lust hätte, eine runde Holzscheibe zu bemalen.” "Oh, nicht zu fassen. Nicht zu fassen dieses Talent.” "Als ich 15 Jahre alt war, hat mich mein Vater nach Florenz mitgenommen. Dort fing ich eine Lehre an. Mein Meister hieß Verrocchio.” "Und eins und zwei und drei, ei, ei, ei, ei.” "Verrocchio erkannte das ungeheure Talent seines Schülers sehr schnell und hat deswegen nie wieder einen Pinsel in die Hand genommen.” "Ist der gut.” "Oi, oi, oi. Sie sind ja ein tolles Mädchen, Signorina. Oh.” "Oh, oh.” "Hm, was will der denn? Was will der denn von mir. Verstehe ich nicht.” "Also das mit dem Hohen Rat, den du da jetzt eingerichtet hast, das war wirklich eine super Idee, Lorenzo Enzo. Wirklich eine tolle Idee.” “Nur die Leute von adeligem Geblüt, die Söhne der Erfolgreichen wie ich, wissen genau, was Perfektion bedeutet. Also wo ist das Bild, das ich bestellt habe? Hm, hm?” "Es ist noch nicht fertig. Ich arbeite noch daran. Ich habe ein paar Probleme mit der Komposition des Bildes, aber es wird schon werden.” "Ach was, der wird doch nie mit dem Bildchen fertig.” “Komm später wieder!” "Hm. Und dann gab es diesen hässlichen Mord an den Brüdern de‘ Medici. Beide hat man aufgehängt. Gnadenlos. Zu dieser Zeit arbeiten wir gerade an einer sehr schönen Reiterstatue, mein Lehrer Verrocchio, den ich sehr verehre, und ich.” "Verrocchio? Ist von dem nicht die Statue des Coleone?” "Hm” "Warum hast du mir das nicht früher gesagt, dass er dein Lehrer war? Den Mann brauche ich für meinen Cavallo.” "Er lebt in Venedig und er hat eine Menge dort zu tun, aber vielleicht kann ich diese Bronzereiterstatue anfertigen. Dieses Werk hätte sogar ihren Vater erfreut.” "Also gut, du bist engagiert. Und außerdem darfst du auch meine Feste organisieren. Du kannst im Palast wohnen.” "Ich bin sehr neugierig.” "Sei still.” "Ich weiß” "Sie müssten eigentlich auf diesem Thron sitzen.” "Ah!” "O sole mio” "Hm” "Das muss man sich einmal vorstellen. Leonardo da Vinci wohnt im Palast von Ludovico Sforza und hat die Aufgabe, Partys zu organisieren.” "Der hat doch sicher noch was anderes gemacht, als nur diese langweiligen Partys zu organisieren, oder?” "Jaja, natürlich. Er hat unter anderem das Pferd Cavallo in bronzener Bronze als Standbild verewigt. Leonardo hat 16 Jahre daran gearbeitet.” "Und da auf meine Bitten nicht geantwortet wurde und jeder wohl verstehen wird, dass auch ich finanzielle Verpflichtungen habe, tut es mir außerordentlich leid, dass ich jetzt erst einmal aufhöre zu arbeiten. Denn auch ich brauche Geld zum Leben. So, jetzt reicht es. Ich werde etwas verkaufen. Die Perspektive ist schon ganz gut, aber alles andere muss schöner werden. Oh.” "Ah, Leonardo. Ich habe einen tollen Auftrag für dich. Ich habe einer gewissen Cecilia Gallerani ein Porträt versprochen. Sie sieht aus wie eine Rose. Sie ist wunderhübsch. "Hm” "Die Pest! Die Pest ist im Anmarsch. Alle sterben, 100.000.” "Es gibt tausende von Toten. Wahrscheinlich ist die Hälfte der Bevölkerung der Stadt betroffen. Wundern tut es mich nicht bei dem Schmutz, der überall rumliegt. Die Lebensbedingungen in dieser Stadt sind entsetzlich. Ich habe mir eine neue Stadt ausgedacht. Hier können 30.000 Menschen leben und es gibt breite Straßen. Und in den Rinnsteinen fließt das Wasser und der Dreck ab. Man könnte auch Wege in zwei Ebenen bauen. Der eine ist für die Fußgänger, der andere für den Verkehr.” "Sehr interessant.” "Hm. So wird diese Statue, wenn sie fertig ist, aussehen. Ist sie nicht schön? Ich finde, sie ist mir sehr gut gelungen. Also zuerst werde ich eine Abhandlung über das Pferd schreiben und dann über die Kunst, wie man Bronze gießt. Ich glaube, sie werden dann alles leichter verstehen. Aber jetzt brauche ich erst einmal Geld. Sie haben mich seit zwei Jahren nicht mehr bezahlt. Also schön, wenn es ihm nicht gefällt, dann mache ich eben etwas anderes.” "Er beschäftigte sich mit Architektur, mit Anatomie. Er entwickelte Militärmaschinen und Flugapparate. Die Geometrie ist ohne ihn nicht zu denken. Auch Musikinstrumente hat er erfunden, und Uhrwerke. Er interessierte sich für alles. Ja. Und nebenbei hat er immer noch ein bisschen gemalt. Er war ein Genie.” "Ja, ich weiß, es ist noch nicht fertig, aber das macht auch nichts. Es wird mir schon gelingen. Man muss immer dazulernen. Ein richtiger kleiner Engel. 1490 hat Leonardo einen kleinen Jungen adoptiert. Er hieß Salaino. Der Kleine war ein richtiger Teufel.” "Leonardo, du musst nach Pavia gehen. Dort bekommst du einen Auftrag, der die Befestigungsanlagen der Stadt betrifft. Man wird dich auch auf die Kuppel der Kathedrale ansprechen. Vielleicht fällt dir eine Lösung ein.” "In der Bibliothek von Pavia studiert Leonardo mit großer Leidenschaft. Als er die Uhr von Giovanni de Dondi sieht, bleibt ihm die Luft weg. Er war sehr fleißig.” "Ach herrje, der Fürst will heiraten. Er braucht sie sofort in Mailand. Sie sollen sein Hochzeitsfest organisieren.” "Wir schreiben 1492. Christoph Kolumbus entdeckt Amerika. Savonarola predigt in Florenz. Leonardo da Vinci war schon einmal in Florenz, aber das hatte sich sehr verändert unter der Regentschaft der Medici.” “Hört mal zu, ihr macht dem lieben Gott gar keine Freude mit euren Dekolletés, euren Klunkern und euren dünnen Kleidern. Das lässt sich der liebe Gott nicht mehr lange gefallen. Die da oben werden sich rächen. Ich weiß, wie man von euch denkt. Die Peitsche der himmlischen Moral wird auf euch einschlagen.” "Er war doch nicht ganz klar im Kopf.” "Savonarola hat geschimpft, was das Zeug hielt und von den Dienern verlangt, ihre Herren auszuspionieren.” "Ah.” "Her, her damit.” "Die Kinder sollten ihre Eltern verraten.” "Wie lange hat das denn gedauert?” "Ein paar Jahre. Es waren schreckliche Jahre. Dann wurde ein neuer Papst gewählt, Alexander VI. Der mochte Savonarola nicht und hat ihn aus der Kirche ausgeschlossen. Papst Alexander VI. war aus der Familie der Borgia und auch nicht gerade ein Vorbild an Tugend. Aber er war eben der Papst. Er hat verlangt, dass Savonarola und seine Prediger einen Feuertest machen müssen.” "Beeilt euch. Wir müssen fliehen.” "Sie haben das Feuer ausgemacht. “ "Fängt das schon wieder an.” "Macht schon.” "Er soll brennen. Ja.” "Ah.” "Und was ist mit diesem Standbild von diesem Pferd, dem Cavallo? Wann ist denn das fertiggeworden?” "Das ist schön, dass du das fragst. Es wird fleißig daran gearbeitet, aber 1493 tauchte ein Problem auf.” "Nein, nein, so geht das nicht. Sie wollen es noch gigantischer haben? Das kann ich nicht verantworten. Da gibt es große Probleme mit dem Gleichgewicht. Aber seien Sie unbesorgt, ich baue ihnen ein anderes Modell. Und dann können Sie entscheiden, ob es Ihnen gefällt.” "Oh, das sieht ja gut aus. Das ist ja toll. Fantastisch. Na, na!” "Hm” "Über Nacht wird Leonardo da Vinci berühmt.” "Hier an der Seite sind vier Öfen, aus denen das geschmolzene Metall kommt.” "Interessant. Gigantisch. Und wieviel Bronze brauchst du dafür?” "Ich würde sagen, so etwa 80 Tonnen.” "Ja, du bekommst sie. Du hast das Ehrenwort eines Sforza.” "Ich muss dringend mit dir reden, Vico. Es ist ganz dringend und wahnsinnig vertraulich. Es geht um Folgendes. Meine Spione in Neapel haben mich wissen lassen, dass dein Neffe, dieses Ekel Gian Galeazzo, gegen dich ein Komplott schmiedet. Und der König von Neapel macht mit ihm gemeinsame Sache und will ihn auf den Thron von Mailand bringen, diese Pfeife.” “ Hm. Ich will dir sagen, was wir tun werden. Zunächst einmal schicken wir einen Boten zum König von Frankreich. Der wird ihm sagen, dass er Rechte in Neapel hat. Und dann, das wird den da oben beruhigen…” "Im Jahre 1494 stirbt Gian Galeazzo. Wie das passiert ist, weiß niemand.” "Ah, da sind sie ja. Na endlich.” "Salaj, Salaj, komm mal her. Was hast du mit meiner Zeichnung von dem Fahrrad gemacht? Ich kann sie nirgends finden. Wo ist sie? Ich brauche sie. Du hast sie wieder zerrissen. Da ist sie.” "Es wird noch drei Jahrhunderte dauern, bis man ein Fahrrad erfindet, das so ähnlich ist wie das von Leonardo.” "Hör zu, Leonardo. Ich habe gerade erfahren, dass die Bronze für den Cavallo kommt.” "Leonardo, die Bronze, die für den Cavallo bestimmt war, Ludovico musste sie nach Este schicken, zu seinem Schwager. Der macht daraus Kanonen. Tut mir leid für dich.” "Also wenn ich das nochmal genau durchrechne, 400 in der Stunde, das macht, sagen wir mal, 4.800 in 12 Stunden, und dieses dann durch 5, durch 1.000, das macht 60.000 durch 4 Dukaten im Jahr. Ja, das ist ganz schön viel.” "Herein.” "Leonardo, ich habe gute Neuigkeiten. Ludovico hat einen tollen Auftrag für dich. Du sollst ein Bild an die Wand malen. Das Abendmahl. Und dann müssen Kräuter rein und ein bisschen Eiweiß und ein paar Blumen, die roten. Und dann muss noch ein bisschen Weichkäse ran und ein bisschen Erdpech.” "Das ist eine hübsche Arbeit, aber der Domherr hat sich beschwert. Seiner Meinung nach geht alles viel zu langsam voran.” "Sagen Sie ihm, er kann mich mal. Ich arbeite an der Darstellung des Judas. Aber wenn es ihm zu langsam geht, kann ich ja seinen Kopf dafür nehmen oder den Ihres Begleiters.” "Unverschämtheit.” "Oh. Ich habe genug geschlafen, aber mit den Jahren wird man eben etwas müder. Also los. An die Arbeit. So geht es nicht.” "Ludovico Sforza hatte durch seine Intrigen die französischen Truppen nach Italien gebracht. Sie waren jetzt schon in Mailand.” "Oh. Und wozu soll das alles gut sein?” "Hehe, platsch, platsch, platsch. Und krach.” "So gefällt es mir. Hm” "Ludovico wurde von seinen Leuten verraten und besiegt und musste den Rest seines Lebens als Gefangener in Frankreich verbringen. Das 15. Jahrhundert geht zu Ende. Es ist viel passiert. Gutenberg hat das Drucken erfunden. Die Türken haben Konstantinopel erobert. Die katholischen Könige haben gesiegt. Amerika wird entdeckt. Und Leonardo verlässt Mailand. Er zieht nach Mantua, wo er Isabella d’Este kennenlernt. Ja, eine bildhübsche Frau. Und er malt sie. In Venedig rasseln die Türken mit dem Säbel. Da hat Leonardo eine glänzende Idee. Er erinnerte sich an seine Kriegsmaschinenerfindungen. Eines schönen, guten Tages wird er Architekt und Ingenieur von Cesare Borgia, in Florenz, wo er schon einmal war. Er zeichnet ein bisschen hier, malt ein bisschen dort, mal ein Meisterwerk, manchmal läuft die Farbe weg. Dann malt er das Porträt der Signorina da Giaconda. Ihr kennt sie unter einem anderen Namen.” "Das ist doch klar die Mona Lisa.” "Nebenbei erfindet er immer neue Waffen und neue Maschinen. Er kam zu neuen Erkenntnissen in der Anatomie. Er erfand Flugmaschinen und Uhrwerke. Sein Erfindergeist kannte keine Grenzen. Es war für jeden etwas dabei. Seilwinden, Luftdruckkammern, Wasserpumpen, Kugellager. Sogar mit der Botanik hat er sich beschäftigt. Er kannte fast jede Blume persönlich. In dieser Zeit malte er das berühmte Gemälde „Leda und der Schwan“ und stellte einen Lehrling ein, Francesco Melzi. Auch sich selbst hat er gemalt. Im Jahr 1516 wird Leonardo von Francois I. nach Frankreich berufen. Er verlässt Italien, begleitet von seinem Lehrling und dem groß gewordenen Salaino. Drei Jahre später stirbt er leider in der Nähe von Amboise. Siegmund Freud sagte über Leonardo, er war wie ein Mensch der zu früh aufgewacht ist, während die anderen noch schliefen. Ja, haha.” “Sag mir wieso? Das haben Menschen oft sich gesagt. Sag, was ist groß, was ist klein, schau hinein und sieh ein. Gedanken fliegen weit, verändern Wirklichkeit. Die Sonne strahlt an jedem Morgen, der neu erwacht. Der Himmel malt so viele Lichter neu jede Nacht. Und alles dreht sich im Kreis.. Und wer weiß, warum die Sterne glühen, Kometen sich versprühen und die Blumen blühen. Wie mag es gehen? Mit dieser Frage fängt alles an. Hast du gesehen, wie wunderbar Erfinden sein kann. So wunderbar. So wunderbar.”

Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7) Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Leonardo da Vinci und die Kunst – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 7) kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe, wer Leonardo da Vinci war.

    Tipps

    Die Gemeinde Vinci liegt in Italien.

    Lösung

    Leonardo da Vinci war ein Multitalent, ein sogenannter Universalgelehrter oder Universalgenie. Er besaß große Fähigkeiten in vielen Wissensgebieten und interessierte sich für alles. Beobachtungen über seine Umgebung schrieb er in Notizbücher. Mit seinen umfassenden wissenschaftlichen Erkenntnissen war er seiner Zeit weit voraus.

  • Benenne Bereiche, für die Leonardo da Vinci auch heute noch bekannt ist.

    Tipps

    Einen der aufgelisteten Bereiche gab es zu Leonardos Lebzeiten noch gar nicht, weil das dafür notwendige Gerät erst Jahrhunderte nach seinem Tod erfunden wurde.

    Nur für drei der oben aufgelisteten Bereiche ist Leonardo nicht bekannt.

    Lösung

    Leonardo ist dafür bekannt, dass er in einer Vielzahl von Wissensgebieten aus Kunst und Wissenschaft herausragende Leistungen erbrachte. Deswegen sind unter den oben aufgezählten Bereichen auch nur drei, mit denen er sich nicht beschäftigte. Für Romane und Gedichte ist Leonardo nicht bekannt. Er schrieb zwar viel, dabei handelt es sich aber vor allem um Notizen für seine Forschungen, um Sinnsprüche und Rätsel. Auch mit der Fotografie beschäftigte sich Leonardo nie. Der Grund ist einfach: Zu seinen Lebzeiten im 15. und 16. Jahrhundert gab es noch gar keine Fotoapparate.

  • Stelle Leonardo da Vincis Lebensweg dar.

    Tipps

    Leonardo wurde im Jahr 1452 geboren und verstarb im Jahr 1519.

    Die Mona Lisa gehört zu den Werken, die Leonardo spät in seinem Leben anfertigte.

    Seine Lehre bei Verrocchio begann Leonardo im Alter von etwa 15 Jahren.

    Lösung

    Leonardo da Vinci wurde im Jahr 1452 geboren. Um das Jahr 1467 herum begann er seine Ausbildung bei Verrocchio. Um 1482 arbeitete er in Mailand für Ludovico Sforza. Sein berühmtes Werk „Das Abendmahl“ entstand im Zeitraum von etwa 1494 bis 1498. Im Jahr 1500 verließ Leonardo Mailand. Er kehrte zurück nach Florenz, wo von etwa 1503 bis 1506 die Mona Lisa entstand. Im Jahr 1516 verstarb Leonardo in Frankreich.

  • Beschreibe einige der Werke Leonardo da Vincis.

    Tipps

    Als vitruvianischen Menschen bezeichnet man eine Darstellung eines Mannes mit idealen Körpermaßen.

    „Cavallo“ ist das italienische Wort für „Pferd“.

    Lösung

    Leonardo da Vinci hat viele bis heute berühmte Werke geschaffen, zum Beispiel:

    • das Wandgemälde „Das Abendmahl“, das Jesus und seine Jünger zeigt,
    • die Reiterstatue „Cavallo di Leonardo“,
    • ein Fluggerät, das Luftschraube genannt wird,
    • den „Vitruvianischen Menschen“, einen Mann mit idealem Körperbau,
    • die Zeichnung von Isabella d’Este, der Markgräfin von Mantua und
    • die Mona Lisa mit ihrem berühmten Lächeln.

  • Fasse zusammen, was du über Leonardo da Vinci weißt.

    Tipps

    Das 19. Jahrhundert ist die Zeit von 1800 bis 1899.

    Vinci ist eine Gemeinde in Italien.

    Lösung

    Hier die richtigen Antworten auf die falschen Aussagen:

    • Leonardo da Vinci lebte von 1452 bis 1519, also im 15. und 16. Jahrhundert.
    • Er wurde in Italien geboren.
    • Michelangelo war ein berühmter italienischer Künstler und er lebte zeitgleich zu Leonardo, war jedoch nicht dessen Lehrmeister. Das war Verrocchio.

  • Erläutere den Begriff „Universalgelehrter“.

    Tipps

    Zu den Naturwissenschaften gehört zum Beispiel Anatomie und Botanik.

    Lösung

    Ein Universalgelehrter kennt sich in vielen Wissensgebieten aus. Leonardo hatte zum Beispiel große Kenntnisse in den Naturwissenschaften. Einen Universalgelehrten nennt man auch „Universalgenie“. Leonardo da Vinci ist der vielleicht bekannteste Universalgelehrte. Heute gibt es kaum noch Universalgelehrte, da die Menschheit zu viel Wissen angesammelt hat, als dass ein Mensch alles überblicken könnte.

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