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Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Welt – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 25)

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Es War Einmal Abenteurer Und Entdecker
Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Welt – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 25)
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Grundlagen zum Thema Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Welt – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 25)

Schon immer haben die höchsten Gipfel der Erde die Menschen fasziniert. Während in früheren Jahrhunderten Gipfel von 1000 bis 3000 m bei vielen Völkern Furcht und Schrecken auslösten - die Griechen vermuteten sogar ihre Götter auf dem unerreichbaren Olymp, ein nach unserem heutigen Empfinden vergleichsweise niedriger Berg mit seinen 2900 m, - begann in unserem Jahrhundert der Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Erde...

Transkript Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Welt – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 25)

Volle Kraft voraus, Segel in den Wind, unsere Fahrt beginnt in die Welt hinaus, suchen neues Land fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit, fürchten weder Raum noch Zeit, immer geradeaus den Blick, weichen nie zurück, suchen nur das Glück. Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer fahren wir daher, keiner hält uns auf. Trotzen selbst dem Wind, denn wer wagt gewinnt. Wir Entdecker sind bereit, finden Land zu jederzeit. Das ist was uns gefällt, die Welt. Volle Kraft voraus auf dem Ozean lauern die Gefahren. Das macht uns nichts aus. Denn wir folgen nur unser Träume Spur. Wir Entdecker wagen viel und erreichen unser Ziel. Wissen wir auch nie bestimmt, wer das Spiel gewinnt, was das Leben bringt, volle Kraft voraus. Alle Mann an Bord, denn wir fahren fort in die Welt hinaus. Neue Ufer sehen, das ist wunderschön. Wir Entdecker laden ein, uns zu folgen, steigt jetzt ein. Denn die große Fahrt beginnt. Meister: Es ist nicht zu glauben, dass die Menschen Jahrtausende lang eine wahnsinns Angst vor hohen Bergen hatten. Und heute wandern wir in den Bergen und laufen Ski. Für unsere Vorfahren waren sie wie Gespenster, die unüberwindbar in den Himmel ragten. Und man glaubte, dass sie von bösen Geistern gemacht und beherrscht wurden. Denn auf den höchsten Gipfeln konnten doch nur Kreaturen des Teufels wohnen. Mann: Was wackelt denn da im Busch? Junge: Davor braucht man doch keine Angst zu haben. Das war doch nur ein Reh. Junge: Ich würde sagen, das war ein Elch. Meister: Da kann man vor Lachen nur umfallen. Denn das war ein Steinbock. Doch zurück zu den Bergen. Erstmal zu den Alpen. Wir schreiben das Jahr 1492: Ein denkwürdiges Jahr. Junge: Wieso? Mädchen: 1492, da hat doch Christoph Kolumbus Amerika entdeckt. Meister: Was? Ja, du hast Recht. Aber was ich meine, geschah in Frankreich. Dort rief König Karl VIII. eines Tages den Hauptmann Antoine de Ville zu sich. König: Ich bin es leid, dass unbekannte Berge uns einschließen und meine Untertanen vor ihnen zittern. Euch habe ich für eine große Expedition auserwählt und möchte, dass ihr diese Berge erforscht. Ich erwarte euren Bericht. Mein königlicher Notar wird euch auf der Reise begleiten. Notar: Majestät, ich würde viel lieber ans Meer fahren.

Meister: Bald danach war die Expedition unter Leitung von Hauptmann de Ville schon unterwegs. So begann die Geschichte des Bergsteigens. Mit dabei war auch ein Steinmetz, der erkunden sollte, ob sich unterwegs Steine finden, um damit Kirchen zu bauen. Eine Leiter nahmen sie auch mit, falls eine schwierige Kletterpartie angesagt war. Alle möglichen Leute waren dabei: ein Gendarm, ein Pfarrer, der die Bergsteiger vor dem Teufel schützen sollte. Erstaunlicherweise schafften es zwei ohne Seil auf den Mont Aiguille zu kommen und der ist immerhin 2000 m hoch. Soldat: Jetzt müsst ihr nur noch hinauf. Und den Aufstieg aktenkundig machen. Notar: Was, ich da hinauf? Mir wird schon schwindelig, wenn ich den Berg von unten sehe. Mann: Ich kann euch ja die Leiter halten. Notar: Vielen Dank, kommt überhaupt nicht infrage. Ich bin doch nicht lebensmüde. Die Urkunde über den Aufstieg kann ich auch hier unten ausfertigen. Hiermit bestätige ich, der königliche Notar, dass Hauptmann Antoine de Ville mit einem Begleiter den 2000 m hohen Gipfel des Mont Aiguille gestiegen hat. Meister: Damit begann der Sturm auf die Gipfel, der bis heute anhält. Im Verlaufe der Jahrhunderte stiegen die Menschen immer höher auf immer höhere Berge. Und die Wege dorthin wurden immer gefährlicher. Dabei gab es unzählige tödliche Unfälle. Doch die Menschen ließen sich nicht davon abhalten. Und jetzt geht es ganz hoch hinauf ins höchste Gebirge der Erde, dem Himalaja. 1950 gelang den beiden Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal die Besteigung des Annapurna. Der erste Achttausender war bezwungen. Ein absoluter Weltrekord. Aber die Besteigung des höchsten Gipfels der Erde, des fast 8900 m hohen Mount Everest, wurde erst 1953 in Angriff genommen. Da flog eine britische Expedition nach Nepal und landete in Kathmandu. Bergführer: Mein Name ist Tenzing Norgay. Ich bin der Bergführer. Bergsteiger: Mein Name ist Edmund Hillary. Ich bin Bergsteiger. Offizier: Angenehm John Hunt, britischer Offizier und Expeditionsleiter. Bergführer: Diese Männer möchten sich als Träger etwas Geld verdienen. Morgen geht es los. Wir haben also noch etwas Zeit, um Kathmandu ein bisschen kennen zu lernen. Bergsteiger: Was ist denn das? Bergführer: Das sind Haare des Yeti, des Schneemenschen. Verkäufer: Jawohl meine Herren. Das ist sehr selten und gar nicht überteuert, wenn Sie mich fragen. Die sind drei Meter groß, aber sehr schwer zu entdecken, denn sie verstecken sich. Offizier: Warum denn? Weil sie alle solche Halbglatze haben? Also wir würden sowas einfach unter einem Hut verstecken. Sagen Sie, wo kommt das her? Verkäufer: Man hat das in der Nähe eines Klosters gefunden, in einem Bergdorf im Himalaya. Gesehen hat den Yeti noch niemand, aber das beweist, dass es ihn gibt. Ich meine, gegeben hat. Für nur 1000 Rupien können Sie das haben. Bergsteiger: 500 und keine mehr. Verkäufer: Aber mein Herr, das ist das einzige Haarteil von einem Yeti. Sie sind wahrscheinlich schon ausgestorben. 900 Rupien, weil Sie mir sympathisch sind. Bergsteiger: 600. Offizier: Jetzt hören Sie auf zu handeln, sonst sind wir Weihnachten noch nicht zuhause. Verkäufer: 800 das ist mein letztes Angebot. Offizier: 700. Verkäufer: 750 Rupien und es gehört Ihnen. Offizier: In Ordnung. Verkäufer: Mein Sohn, ich brauche einen neuen Yeti Skalp, hol das Messer. Sohn: Alles klar, Papa. Verkäufer: Und jetzt der neueste Yeti Haarschnitt und alles ohne Gel. Eben noch ein Ziegenfell, jetzt schon ein Yeti Skalp. Bergführer: Hier endet die Straße, ab jetzt müssen wir zu Fuß weiter. Bergsteiger: Was für eine tolle Landschaft. Offizier: Mit einer Autostraße wäre sie noch viel schöner. Los, wir müssen weiter. Bewegt eure müden Knochen. Träger: Es ist viel zu heiß, wir müssen uns ausruhen. Ich komme ja schon, nur keine Aufregung. Bergführer: Halt, hier müssen wir einzeln rüber gehen. Zuerst gehe ich. Der Nächste bitte! Bergsteiger: Geschafft. Offizier: Jetzt ich. Noch zwei Schritte. Ich möchte wissen, was es da zu lachen gibt. Der hat mir gerade noch gefehlt. Bergführer: Weiter geht es. Oh, fantastisch, seht euch das an: Tschomolungma, die Göttin der Berge. Ihr nennt ihn Mount Everest. Offizier: Der höchste Gipfel der Erde. Noch nie wurde er gezwungen. Bergführer: Es wurde schon oft versucht, aber bisher sind alle gescheitert. Bergsteiger: Dann wollen wir die Ersten sein, die nicht scheitern. Bergführer: Machen wir Rast. Die Mönche dieses Klosters werden uns sicher freundlich aufnehmen. Dort lebt ein weiser Mönch, der viele junge Schüler hat. Mönch: Setzt euch Kinder. Heute erzähle ich euch die Geschichte von Tschomolungma. Sie ist die Göttin der Berge. Sie erhebt sich höher in den Himmel als andere Berge. Sie ist rein und unberührt. Nur der Wind und die Wolken können ihren Gipfel erreichen. Ein Mensch wird ihn niemals betreten. Junge: Und warum, Meister? Was hindert die Menschen daran, diesen Berg zu besteigen? Mönch: Dort oben ist die Luft zu dünn. Da gibt es nicht genug Sauerstoff. Nicht einmal ein Geier könnte da überleben, so hoch am Himmel. Außerdem wohnt da der Yeti. Dieses sagenhafte Wesen, das hundertmal stärker ist als der Mensch. Mädchen: Der Yeti? Mönch: Der hier. Hier in diesem Kästchen befindet sich der unwiderlegbare Beweis dafür, dass es ihn gibt. Mädchen: Mach es auf, Meister. Mönch: Nein, nein, nein, ich will euch doch nicht erschrecken. Ich zeige ihn euch, wenn ihr groß seid. Junge: Bitte zeigt ihn uns. Mädchen: Wir sind doch schon groß. Junge: Wir erschrecken schon nicht. Junge: Das ist doch Firlefanz, Mumpitz. Ich habe noch nie einen Yeti gesehen. Mönch: Aber einige Mönche haben ihn gesehen. Manchmal kann man ihn schreien hören. Es gibt Zeiten, da höre ich seine Schritte und fange an zu zittern. Seid still. Ich höre Fremde, die näher kommen. Wahrscheinlich sind es wieder Bergsteiger. Diesmal sind es mehr als sonst. Und ob sie es schaffen, weiß nur Tschomolungma. Begrüßt Sie, Kinder. Bergführer: Wir sind jetzt auf 4000 m Höhe. Die Menschen hier sind meine Freunde und haben nichts dagegen, dass wir bei ihnen unser Lager aufschlagen. Wir müssen uns ganz langsam an die Höhenluft gewöhnen. Hallo, da bist du ja mein Kleiner. Das ist mein Neffe. Kommt bitte mit, ich werde euch dem Lama vorstellen. Mönch: Eurer Schritte tritt kam mir zu Ohren. Ich nehme an, ihr wollt Tschomolungma besteigen, den Berg, den ihr Mount Everest nennt. Daran sind schon viele Bergsteiger gescheitert. Warum wollt ihr es trotzdem versuchen? Bergsteiger: Weil es eben noch niemand geschafft hat und wir die Ersten sein wollen, ist doch klar. Mönch: Ihr seid gut ausgerüstet, habt Mut und schafft es vielleicht. Aber Vorsicht, es ist kalt, die Luft ist dünn und vor allem ist da noch der Yeti. Bergsteiger: Aber gibt es den denn wirklich? Mönch: Das sind die Knochen einer Yeti Hand. Der Yeti ist halb Mensch und halb Affe. Er ist doppelt so groß wie wir. Er ist schüchtern. Er versteckt sich vor den Menschen und frisst Fleisch. Offizier: Habt ihr mal einen gesehen? Bergsteiger: Aber gibt es den denn wirklich? Mönch: Das sind die Knochen eine Yeti Hand. Der Yeti ist halb Mensch und halb Affe. Er ist doppelt so groß wie wir. Er ist schüchtern. Er versteckt sich vor den Menschen und frisst Fleisch. Offizier: Habt ihr mal einen gesehen? Mönch: Ich nicht, aber Gupta hat letztes Jahr einen gesehen, gleich hier vorne links. Nicht wahr, Gupta? Junge: Ja, so lief er. Bergsteiger: Glauben Sie, an diesen Yeti Geschichten ist was Wahres dran? Offizier: Wir sollten sie nicht so einfach von der Hand weisen. Kommen Sie, ich will Ihnen mal was zeigen. Sehen Sie, das hier ist ein Foto von einem Fußabdruck. Er wurde in 6000 m Höhe gefunden. Er ist doppelt so groß wie ein menschlicher Fuß, aber allzu viel kann man nicht erkennen. Und das ist das Bild eines Skalps, sowas haben wir auch gekauft. Und diese Zeichnung wurde von einem Wissenschaftler nach Zeugenaussagen angefertigt. So ein Yeti soll ziemlich groß sein, vier Meter. Also ein ganz schöner Brocken. Bergsteiger: Na dann kann er ja nicht zu übersehen sein. Falls wir einen begegnen. Offizier: Ein Foto von einem Yeti mit uns. Das wäre eine Sensation. Junge: Augenblick, gibt es nun den Yeti oder ist das nur ein Märchen? Meister: Na ja, es gibt viele Leute, die behaupten, ihn im Himalaja gesehen zu haben. So wie es Leute gibt, die behaupten, sie hätten schon mal ein UFO gesehen. Junge: Jetzt mal ehrlich. Raus mit der Sprache. Gibt es den Yeti oder gibt es ihn nicht? Du weißt das doch. Meister: Habt Geduld, ihr werdet schon sehen, aber vergesst nicht, dass die Expedition nach Nepal gekommen ist, um den Mount Everest zu besteigen und nicht, um den sagenumwobenen Yeti zu suchen. Also zurück zu der Expedition und zu dem Lager, das die Männer aufgeschlagen haben. Dort bereiten sie sich auf den Aufstieg vor, der gefährlicher ist als der... Junge: Als der Yeti. Das wolltest du doch sagen. Träger: Also wenn ihr mich fragt, ich glaube nicht, dass es diesen Yeti gibt. Bergsteiger: Tenzing, hat dein Neffe den Yeti leibhaftig mit eigenen Augen gesehen? Bergführer: Ja natürlich, warte. Hey, Gupta, hüpf mal hier rüber. Junge: Was ist? Bergführer: Du hast doch den Yeti gesehen? Junge: Ja, habe ich. Bergführer: Er hat es mir schon mal erzählt. Es war im letzten Frühjahr. Er hat Beeren gepflückt und plötzlich ist ein Yeti aufgetaucht. Gupta hatte die Hosen voll und ließ den Korb fallen. Dann hat er sich hinter einem Baum versteckt und gesehen, wie der Yeti die ganzen Beeren aufgefressen hat. Dann hat der Yeti den leeren Korb auf den Boden geschmissen und ist wieder im dunklen Wald verschwunden. Bergsteiger: Gut, frag ihn doch mal, ob er bei der Expedition mitmachen möchte. Bergführer: Kommst du mit, Gupta? Er ist einverstanden, wenn sein Freund auch mitkommen darf. Bergsteiger: Natürlich, sein Freund darf auch mitkommen. Offizier: Wir befinden uns am Fuße des Gletschers. Unser Basislager schlagen wir in 5500 m Höhe auf. Hier Lager zwei, dort Lager drei und Lager vier in 6500 m Höhe. Dann drei weitere. Lager sieben bei 7500 m, Lager acht oberhalb des Vorsprungs bei 8000 m und dann sehen wir weiter. Bergsteiger: Sieh doch, ich habe Haare gefunden. Bergführer: Vom Yeti. Er muss hier gewesen sein. Wirf die Zotteln weg, es bringt Unglück. Bergsteiger: Langsam fange ich auch an zu glauben, dass es den Yeti gibt. Also wenn es den Yeti tatsächlich gibt, dann lebt er im Wald und wagt sich bis in die Berge hinauf, denn diesen Fußabdruck hat man ja im Schnee gefunden. Bergführer: Ich habe keine Zweifel, dass es ihn gibt. Offizier: Wir werden ja sehen, aber jetzt gehen wir erstmal schlafen. Was war das? Wer hat denn das Zelt zerrissen? Träger: Der Yeti. Bergführer: Das war der Schneemensch. Bergsteiger: Hier sind Spuren von ihm. In diese Richtung ist er getapst. Seht euch das an. Offizier: Morgen stehen wir früh auf und verfolgen die Spur. Wir haben sie verloren. Gehen wir darüber, weiter in Richtung Gipfel. Männer: Der Yeti hat ein Lamm gerissen. Mann: Quatsch, ein Schaf. Mann: Auf jeden Fall war es ein Yeti. Mann: Los, weiter. Träger: Nein, ich nicht, ich gehe keinen Schritt weiter. Bergführer: Sie wollen nicht weitergehen, sie haben Angst. Bergsteiger: Na schön, dann gehen wir eben ohne sie weiter. Begleitest du mich? Bergführer: Ja. Bergsteiger: Danke. Junge: Komm, wir gehen auch mit. Der Yeti, der Yeti. Bergsteiger: Wo? Junge: Da. Bergsteiger: Toll. Ich gehe noch ein Stück weiter. Ihr wartet hier auf mich. Gupta, du wirst mich begleiten. Oh, die Sonne geht schon unter. Gehen wir lieber zurück, bevor die Nacht hereinbricht. Komm, wir müssen uns beeilen. Ein Bärenjunges? Wahrscheinlich haben wir die Mutter für den Yeti gehalten. Komm, wir verschwinden. Die Bärenmutter kommt bestimmt gleich wieder. Hast du nicht gehört, Gupta? Lass sofort das Junge los. Na mach schon. Ja, da haben wir nochmal Glück gehabt. Gehen wir. Offizier: Na, habt ihr ihn gesehen? Gibt es den Yeti? Bergsteiger: Tja, ob es den Yeti gibt, das weiß ich nicht. Aber Himalaja Bären, die gibt es da oben auf jeden Fall. Ich glaube, wir müssen da lang. Bergführer: Wäre einen Versuch wert. Bergsteiger: Oh nein, das ist zu gefährlich. Wir müssen einen anderen Weg finden. Wir haben keine Wahl, wir müssen da unbedingt rüber. Hier ist eine Leiter. Vorsichtig! Ja, sie hält. Na komm schon, das haben wir gleich. Bergführer: Hiergeblieben. Alles klar? Bergsteiger: Ja, alles in Ordnung. Zieh weiter. Offizier: 6500 m. Das ist unser viertes Lager. Jetzt müssen wir aber erstmal hinunter steigen, um Material und Proviant zu besorgen. Mann: Seht mal, Vorräte der Schweizer Expedition vom letzten Jahr. Bergsteiger: Schokolade und garantiert Schweizer Qualität. Mann: Hillary, wir sind auf 7500 m. Wir sollten Sauerstoffmasken anlegen, sonst haben wir bald keine Kraft mehr. Offizier: Es ist nicht mehr weit. Na, was meinst du? Schaffen wir das? Bergführer: Nur noch etwa 200 m bis zum Gipfel. Normalerweise ist das ein Katzensprung. Aber in dieser Höhe ist jeder Schritt eine Qual. Wir sollten besser umkehren, denn der Sauerstoff ist knapp und wir sind völlig am Ende. Offizier: Du hast Recht. Wir sollten kein Risiko eingehen. Wir sind umgekehrt. Wir haben es diesmal nicht geschafft. Wir wollen schlafen. Denn wir sind mit unseren Kräften am Ende. Bergsteiger: Schlappe -25 Grad und Sauerstoff haben wir auch genug. Das Wetter ist gar nicht so übel. Na, was meinst du, jetzt oder nie. Machst du mit? Bergführer: Na klaro, aber erstmal gibt es ein richtiges Frühstück. Wir dürfen unterwegs nicht schlapp machen. Bergsteiger: Da vorn liegt Tibet. Hier schlagen wir das Zelt auf. Siehst du, auch in 8500 m Höhe gibt es noch Sauerstoff, wenn auch nicht mehr so viel. Bergführer: Auch zum Schlafen brauchen wir eine Menge Sauerstoff. Was sollen wir jetzt tun? Bergsteiger: Wenn wir schlafen, brauchen wir einen Liter pro Minute, hoffentlich reicht es. So, Flaschen rein. Ach, ist das hell, Brille auf. Also los geht es. Bist du bereit? So, wir haben noch genau 800 Liter. Das heißt, bei drei Litern pro Minute reicht das noch für viereinhalb Stunden. Bergführer: Gut, das könnten wir schaffen. Aber es wird knapp. Hier können wir nicht hoch. Bergsteiger: Wir versuchen es dort drüben. In Ordnung, ich gehe vor. Geschafft. Na komm schon Tenzing, ich sichere dich ab. Sieh doch, vor uns liegt der Gipfel des Mount Everest. Noch 50 m. Erster. Bergführer: Zweiter. Meister: Der höchste Berg der Erde, 8848 Meter hoch, der Mount Everest. Hillary und Tenzing waren die Ersten, die das geschafft hatten. Der Erste, der den Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff erreichte, war Reinhold Messner. Was für eine gigantische Leistung, wenn man bedenkt, wie dünn die Luft dort oben ist. Nicht wahr Kinder? Lied: Volle Kraft voraus. Über das wilde Meer fahren wir daher in die Welt hinaus. Suchen neues Land, fern und unbekannt. Wir Entdecker fahren weit. Fürchten weder Raum noch Zeit. Immer geradeaus den Blick, weiche nie zurück. Suche nur das Glück, volle Kraft voraus. Die Geschichte hier ist, ich sage dir, lange noch nicht aus. Denn wir Folgen nur unser Träume Spur, eine neue Welt entsteht. Wenn das Leben weitergeht, denn Entdecken ist schön, so schön.

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