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Ibn Battuta – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 5)

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Es War Einmal Abenteurer Und Entdecker
Ibn Battuta – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 5)
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Ibn Battuta – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 5)

Wir schreiben das Jahr 1325. Ein junger Berber, namens Ibn Battuta, verläßt Marokko, seine Heimat, und begibt sich, so wie es sich gehört, auf Pilgerfahrt nach Mekka. Weder er noch seine Eltern wissen, daß dies eine Reise wird, die ihn durch 44 Länder führen soll und von der er erst nach 29 Jahren zurückkehren wird. Sein Weg ist gepflastert von Abenteuern, Gefahren und Schicksalsschlägen. Könige, Fürsten und Stadtherren belohnen ihn für seine Besuche und seine eindrucksvollen Reiseschilderungen. Bisweilen bleibt er mehrere Jahre an einem Ort und dient seinem Herren. Doch immer wieder treibt es ihn weiter. Er reitet durch ferne Länder, durchquert die entlegensten Wüsten und fährt zu Schiff weit hinaus auf den Indischen Ozean. Eines Tages beschließt er, nach Hause zurückzukehren. Dort verfaßt Ibn seine Memoiren...

Transkript Ibn Battuta – Es war einmal Abenteurer und Entdecker (Folge 5)

  1. Zu dieser Zeit herrschte der Islam über so viele Länder, dass noch keiner es geschafft hatte, sie alle zu besuchen. Unsere Geschichte beginnt an einem Dienstag in Marokko. “Ich bin jetzt fertig mit meinem Studium, Vater, und möchte eine Pilgerfahrt nach Mekka machen.” “Jeder Mohammedaner muss einmal in seinem Leben diesen heiligen Ort aufgesucht haben. Eine Karawane von Kaufleuten bricht bald nach Tunis auf. Du wirst dich ihnen anschließen.”  “Mutter.” “Mein Sohn, du gehst fort. Es wird dir an so vielem fehlen in der Fremde. Nimm diese Datteln und ein paar Gewürze für dein Essen und dieses Obst und auch noch eine wärmende Decke. Es ist so kalt nachts in der Wüste.”  “Aber ich habe doch alles was ich brauche, Mutter. Der Esel bricht ja schon zusammen.” “Dann nimm wenigsten diesen Umhang, um dich vor dem Brennen der Sonne zu schützen und einen Turban zum Wechseln.”  “Mach dir keinen Sorgen, Mutter. Allah wird meine Schritte lenken.”  “Komm bald zurück und passe auf dich auf.” “Oh. Los. Los.” “Ich werde dir noch etwas nützliches mitgeben.” “Eine Rübe?” “Dann geht der Esel vorwärts. Halte sie ihm unter die Nase und er wird dir folgen.” “Mein kleiner Sohn, ganz allein in der Welt. Möge Allah ihn beschützen.” “Zu dieser Zeit ahnte niemand, dass Ibn Battuta seine Reise erst 30 Jahre später beenden würde.” “Nächster Halt Tunis. Sie haben Karawanen-Anschluss nach Tripolis, Bengasi, Alexandria und Damaskus.” “Na, aber mit diesem klapprigen Rübenmampfer wirst du in der Wüste aber nicht weit kommen. Sultan.” “Omam, diese Reise hat dich wohl sehr angestrengt.”  “Ich heiße Abu ab Allah Mohammed Ibn Abdu ab Allah Mohammed Allah Babtid. Bisschen lang der Name. Nennen Sie mich einfach Ibn Battuta.” “Allah Babtid? Der Name ist mir bekannt. Eine ausgezeichnete Familie. Ich bin der Sultan von Tunis. Was machst du hier so weit weg von zu Hause?” “Ich bin auf einer Pilgerreise nach Mekka.” “Brav mein Junge, aber dafür bist du nicht richtig ausgerüstet. Ich habe was für dich. Du wirst bald die libysche und ägyptische Wüste überqueren. Da brauchst du einen guten Freund. Mindestens ein 15 Eimer Kamel.” “15 Eimer?” “Oh ja. Da steht ein schnittiger Flitzer. Ein wie viel Eimer Modell ist das?” “Es ist ein 12 Eimer, Exzellenz.” “Das ist nicht genug. Wir brauchen etwas mit mehr Dampf.”  “10 Eimer, Exzellenz. Aber sehr sparsam im Verbrauch. Nur drei Eimer auf 100 Meilen.”  “Ist mir zu schwach.” “Hier seht ihr ein 15 Eimer Kamel, Exzellenz. Etwas besseres gibt es nicht, vom Komfort und der Endverarbeitung ganz zu schweigen. Beachtet das geschmeidige Kamelhaar, gut zu kämmen. Wurde bis Kamel vom Jahrmarkt von Bengasi.”  “Ein 15 Eimer Modell, toll. Das nehmen wir. Voll tanken.” “Bis zum Höcker voll tanken.” “Ein 15 Eimer Modell sagst du.” “Aber ja, euer Exzellenz. Es ist die reine Wahrheit.” “Das ist für dich. Gute Reise Ibn Battuta. Allah möge dich auf deinem Weg beschützen.” “Nächster Kamel-Bahnhof Kairo.” “Los, beweg dich du Faulpelz. Nicht einschlafen.”  “Wir erreichen Aikap. Hier werden wir ein gutes Schiff chartern um über das Rote Meer nach Mekka zu gelangen, Ibn Battuta. Hoffentlich gibt es keine Raufereien.”  “Was denn für Raufereien?” “Eine Hälfte der Stadt gehört dem schwarzen Berber und die andere dem Sultan von Kairo. Sieh mal, dieses Straße teilt die Stadt. Jede Seite behauptet, die Straße gehört ihr. Und deshalb hauen sie sich anständig auf den Turban. Mach die Höcker scharf. Zum Hafen. Zu spät. Es kann lange dauern, bis wieder ein Schiff kommt.” “Was machen wir jetzt?” “Wir kehren um und ziehen über Land nach Mekka.” “Salan. wir kommen in die heilige Stadt Jerusalem. Hier wurde Jesus gekreuzigt. Hier stieg Mohammed auf seinem schwarzen Rappen zum Himmel empor. Allah akbar. Und hier klagen die Juden am Tempel von Salomon. Schalom.” “All diese Ungläubigen. nicht zu fassen. Warum jagen wir sie nicht fort?” “Weil jeder Mensch in seiner Art in Frieden leben kann, so wie er will. Das nennt man Toleranz. Siehst du? Danke. Wir sind in Syrien und bald kommen wir nach Damaskus.”  “Ganz schön heiß, heiß. Nein, nein, oh, Ah.” “Die Karawane nach Mekka stattet bei Sonnenaufgang. Nutzt den Tag und seht euch Damaskus an.” “Persische Teppiche, handgeknüpft.” “Schreib bitte auch, dass es den Kinder gut geht.” “Zimt, Anis, Safran.” “Kardamom, Kümmel, die schönsten Gewürze des Orient. Kommen Sie, schnuppern Sie. “Frechheit, du hast mich arm genießt.” “Meine kostbaren Gläser, du Niesfisch, du Wüstling. Es wirst du mir teuer bezahlen.” “Ich will drei Goldstücke. Ich habe nur noch Gewürzmischungen.” “Für mich auch drei Goldstücke. Alle Gläser sind zerbrochen.”  “Der Richter kommt. Mal sehen, wie er entscheidet.”  “Dieser Mann hat mich ruiniert. Entsetzlich.” “20 Kristallgläser, handgemachte Trinkschalen. Alles in Scherben wegen dem da.” “Aber das habe ich doch nicht absichtlich gemacht. Ich-.” “Dafür verlange ich drei Goldstücke.”  “Ich auch.” “Das macht sechs Goldstücke. Das ist viel. Der Mann hat das ja nicht böswillig getan. Was haltet ihr von drei Goldstücken. Aber sagt mir Fremder, woher kommt ihr und wohin wollt ihr reisen?” “Wir kommen von weit her und machen eine Pilgerreise nach Mekka.”  “Gut so. Ihr macht also den Hadsch. Sie folgen den geboten Allahs. Deshalb könnte man die Geldstrafe herabsetzen.”  “Was?” “Also zwei Goldstücke.” “Hier.” “Endlich. Ich freue mich schon auf Mekka.” “Vielleicht solltest du dir einen Bart wachsen lassen. Das verleiht deinem Gesicht mehr Respekt.” “Nett, so ein kleiner Baggersee.” “Morgen bricht eine Karawane nach Ägypten auf. Willst du mich begleiten? Es liegt auf deinem Rückweg.” “Nein, das geht leider nicht, mein Freund. Ich reise nach Persien und vielleicht noch viel viel weiter.” “Fremde dürfen hier nicht rein. Sie sollen abhauen.”  “Gastfreundlichkeit ist eine vom Propheten gelobte Tugend.” “Das ist unser Land und damit basta.” “Alle Menschen sind Brüder.” “Finde ich gar nicht. Die Hunde sollen ein Urteil fällen.”  “Damit ist nicht zu spaßen. Bedenke, wenn es gegen dich ausfällt, dann wird dich das teuer zu stehen kommen.” “Kein Sorge, meine Hunde werden sich niemals gegen mich entscheiden. Husch husch zu Herrchen.” “Ja, her mit den Beißerchen.” “Da sind ja meine kleinen. Na, heute noch nicht gefrühstückt? Dann haut mal rein, Jungs. Aber-. Das kann doch nicht wahr sein. Hochverrat. Was habt ihr mit meinen Hunden gemacht ?” “Das Urteil der Hunde hat gegen dich gesprochen. Du wirst deine Schuld begleichen müssen. Und du hast deinen Lohn wohl verdient.” “Ich brauche ihn nicht für mich. Ich gebe ihn den Armen.” “Gut, man bringe die Waage. Und jetzt wirst du den alten Mann mit deinem Gold aufwiegen.” “Schatzmeister. Bring Gold, und zwar hurtig. Leg noch was drauf.” “Bald wird es Nacht. Du wirst dich erkälten. Wir werden dir Kleidung bringen lassen.”  “Ach schön.” “Ich finde, es reicht”. “Gesetz ist Gesetz. Er muss in Gold aufgewogen werden. Also schön weitermachen.” “Na gut, mach weiter. Mein schönes, güldenes Gold.” “Das ist wirklich ein sehr seltsamer Brauch.”  “Kinder, ich will euch die Reisen des Ibn Battuta nicht in allen Einzelheiten erzählen. Ihr sollt aber wissen, dass sie von Persien in die Türkei führten. Von dort nach Arabien und dann in den Jemen. Immer weiter Richtung Süden, bis nach Mogadischu und Mombasa. Dann wieder zurück nach Arabien und durch die Wüste nach Kairo. Von dort aus schiffte er sich auf eine Galeere aus Genua ein, die über das Mittelmeer fuhr.” “Mein Herr, der Stadthalter von Ephesos heißt dich Willkommen und hat mich gebeten, dich zu ihm zu bringen. Folge mir. Nanü.”  “Mohammed Ibn Battuta. Deine Reise durch die vielen großen Länder des Islam verdient eine Anerkennung. Schatzmeister. Das ist für dich und draußen wartet eines meiner edelsten Pferde. Es gehört dir. Außerdem gebe ich dir Omar, einen meiner Söhne, zum Geleit an deine Seite.”  “Vater, es wird mir eine große Freude sein.” “Der Herr wird dir sicher viel von seinen Reisen erzählen. Aber zunächst wird Omar dir Ephesos zeigen. Es war früher eine große griechische Stadt. Die Leute lebten hier friedlich zusammen.” “Ja, das Geschäft interessiert mich. Deine Sklaven sehen gesund und munter aus. Wie viel?” “50 die Nase.” “Zu viel. Ich biete 35.” “Nein, 40 und kein Dinar weniger. Es sind junge Sklaven und sie strotzen nur so vor Gesundheit.” “Nein, das sind die hier nicht wert. Sieh dir nur mal diesen müden, blassen Bengel an. Der taugt doch nichts. Überredet.” “50 wolltest du? Da hast du.”  “Unverschämt. Immerhin war ich vor ihm da. Mein letztes Wort, ich biete 60.” “Hört sich gut an. Bietest du mehr.” “Ich handle nicht. Ich habe bezahlt und damit Schluss.” “Ist ja gut. Wo war hier der Scherenschleifer?” “Verratet mir eure Namen.” “Ich heiße Margarete.” “Und ich heiße Nikolaus.” “Wir sind Griechen und Christen.”  “Gefangen genommen und dann als Sklaven verkauft.”  “Gut Magarete und Nikolaus. Jetzt seid ihr frei.” “Nein, lass uns bei dir bleiben. Wir könnten dir helfen.” “Ja, lass uns bitte bei dir bleiben.” “Ich kann Tee machen und Nähen.”  “Aber-.” “Und ich kann Jagen und Kochen.” “Meine Reise wird lang sein. Lang und sehr gefährlich.” “Warum? Wo willst du denn hin?” “Wir werden das große Reich der Mongolen besuchen und seinen großen Herrscher Us Be Khan. Und dann-. Wer weiß, China oder Indien.” “Oh toll, China.”  “Sie reiten Richtung Schwarzes Meer, nichts wie hin. Die knöpfen wir uns vor. Na wartet, ich kriege euch noch.” “Träume ich?” “Eine ganze Stadt, die unterwegs ist.” “Willkommen Fremde, unser Sultan ist entzückt euch in seiner goldenen Jote zu empfangen. Aber habt Geduld, wir müssen zuerst die Stadt abbauen.”  “Die Stadt abbauen? Wozu das denn?” “Um sie wieder neu aufzubauen. Der Fürst erwartet euch. Er ist der mächtigste Mann der Welt. Usbek Khan, Nachfolger von Dschingis Khan, Anführer der goldenen Horde. Geht vor und folgt mir.” “Wie, "geht vor und folgt mir"? Wenn ich vorgehe, kann ich nicht folgen. Und wenn ich Folge, kann ich doch nicht-. Ach, ist ja auch egal.” Das Mongolenreich war zu der Zeit auf dem Höhepunkt seiner Macht und es beherrschte zahlreiche Länder von Russland bis China, von Sibirien bis Tibet. “Schreitet näher, Fremde.” “Ibn Battuta, wir freuen uns, dich hier zu sehen. Allah hat die Erde unter deinen Füßen ausgebreitet, wie eine großen Teppich, damit du auf ihren Straßen reisen kannst. Ich bitte dich mein Gesandter Chinas zu sein. Aber zuvor tust du mir eine Gefallen. Du wirst einen Umweg über Konstantinopel machen.” “Als Gesandte machten sich unsere Freunde auf den Weg nach Konstantinopel, kehrten nach Sarai zurück, der damaligen Hauptstadt des Mongolenreiches und brachen dann auf zur Reise über den Hindukusch, durch die Wüste Gobi, ins Ferne China.” “Lass die Finger davon.” “Und warum trägst du das Geld?” “Weil ich der Boss bin.” “Seit wann haben wir denn eine Boss?” “Seit eben.” “Das werden wir ja sehen.” “Legt euch nicht mit mir an, Jungs.” “Wir brauchen doch nur gerecht zu teilen.” “Immer mit der Ruhe.” “Wenn wir aber nicht ruhig bleiben wollen?” “Es kann er mir wenigstens lassen.” “Nein.” “Was bedeutet das?” “Das Gesetz der Hinduvölker sagt, wenn ein Mann ein Pferd stiehlt, dann muss er neun zurück geben oder sterben. Aber er möchte viel lieber am Leben bleiben.” “Er hat uns vier gestohlen- Also vier mal neun ist-.” “Also werden wir 36 kriegen. Da sind sie ja.” “Diese Pferde gehören euch.” Im September 1333, er war schon mehr als acht Jahre unterwegs, überquerte Ibn Battuta den Indus und erreichte Indien. Der Norden des Landes wurde von den Sultanen in Delhi beherrscht, die den Mongolen freundschaftlich gesonnen waren. Die Einwohner waren Mohammedaner, aber auch Hindus. Die glauben, dass die Sedie unsterblich ist und mehrere Körper durchwandern muss, bis sie Erlösung erfahren kann.  “Eklig. Hinfort.” “Bring mir meinen besten Bogenschützen.” “Mach das Biest fertig.” “Gib ihm was er verdient.” “Du bist entlassen.” “Der große Sultan Mohammed Ibn Tukluk ist bereit dich zu empfangen.” Ibn Battuta blieb sieben Jahre in Delhi und diente seinem neuen Herren nach besten Kräften.  “Du hast mir erzählt, dass du nach China reisen möchtest. Mach dich auf den Weg. Ich danke dir für deine treuen Dienste.”  “Und jetzt?” “Das Schiff ist bereit.” “Lasst die Truhe runter. Ja, gut.” “Wir stechen morgen auf See. Ich gehe nochmal an Land um zu beten. Oh nein, das gibt es doch nicht.” “Warum seid ihr denn so traurig?” “Ich habe meine Frau verloren und mein Kind, mein Hab und Gut.” “Ein furchtbares Schicksal. Wollt ihr nicht mit mir kommen, Freunde?” “Wohin denn?” “Zunächst mal Richtung Süden auf die Malediven und dann sehen wir weiter.” “Nikolaus, was ist?” “Na klar, warum nicht.” “Wir kommen in das Königreich Kajukari. Es wird nur von Frauen regiert. Die Prinzessin bittet zu einem Festessen.” “Weibliche Soldaten? Ein seltsamer Brauch.”  “Das wird noch besser, pass auf.” “Das Volk munkelt in den Straßen, wer dich heiratet, wird König.”  “Ja, aber um mich heiraten zu können, muss er mich erst im Zweikampf besiegen. Willst du es wagen?” “Bei mir zu Hause bin ich der beste Krieger. Sowas ist doch kein Problem. Niedlich. Meine Pfauenfeder.” “Hose runter.” “Das wird ja immer widerlicher.” “Na, ist dir kalt?” “Nicht kitzeln.” “Du wirst bestimmt nicht mein Mann werden und auch kein König. Und du Fremder, willst du es nicht mal versuchen?” “Nein Prinzessin, ich komme von sehr weit her und möchte gesund wieder nach Hause. außerdem bin ich kein Meister des Kampfes.” “Schade.”  “Ich glaube, ich werde es überleben.” Wie man hört erreichten sie endlich China. “Wir haben euch schon erwartet. Willkommen in Hanschu. Ruhe. Wir haben gewartet und gewartet. Willkommen in Hanschu, der größten Stadt der Welt. Ich führe euch herum. In unserer Stadt leben Christen, Juden,  Mohammedaner, Buddhisten und die sonnenanbetenden Heiden friedlich zusammen. Jeder hat sein Viertel und alle treffen sich im Basar. Heute Abend wird unser Stadtteil ein Fest zu deinen Ehren geben.” Ibn Battuta setzte seine Reise bis nach Peking fort, der Hauptstadt Nordchinas. Nach seiner Rückkehr nach Hanschu trat er dann nach vielen Jahren die Heimreise an. “Ibn, wir haben so viel gesehen, ich will zu mir nach Hause.” “Nikolaus, wir sind jetzt in Alexandria, in Ägypten. Ich schlage vor, dass du mit mir nach Marokko kommst. dort lebt es sich sehr gut.” “Nein, ich will zurück nach Griechenland. Ich habe meine Familie seit 20 Jahren nicht gesehen.” “Möge dein Gott immer mit dir sein, Nikolaus.” “Möge dich deiner beschützen, mein Freund.”  “Mein Name ist Scheich Ibn Abu Ab Allah Mohammed Allah Babtid, aber man nennt mich einfach Ibn Battuta. Vor 29 Jahren bin ich aus meinem Heimatland Marokko auf Reisen gegangen und dieses Abenteuer lasse ich nun aufschreiben.” Diese Wandersocke hat in 29 Jahre 120.000 Kilometer zurückgelegt. Da hätte er auch dreimal um die Erde fahren können. Er hat 44 Länder besucht und verfasste enorm viele Berichte über Landstriche, dir bis dahin allen völlig unbekannt waren. Wer hat seitdem mehr geschafft?  

1 Kommentar

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  1. Sehr gut ,hat mir geholfen

    Von Avi, vor 3 Monaten
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