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Was ist ein Lebenszyklus? 03:30 min

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Transkript Was ist ein Lebenszyklus?

Mohnblumen blühen nur wenige Wochen, bevor sie eingehen. Frösche leben ein paar Jahre lang. Wir Menschen können über 100 Jahre alt werden. Alle Lebewesen durchlaufen auf ihrem Weg zur Geschlechtsreife verschiedene Stadien - mit der Geschlechtsreife sind sie in der Lage, eigenen Nachwuchs zu zeugen. Die Abfolge dieser Stadien nennt man einen Lebenszyklus. Menschen wachsen von Säuglingen zu Kindern heran, dann erreichen sie das Jugendalter. Im Alter von 13 bis 16 Jahren durchlaufen die Körper von Jugendlichen verschiedene Veränderungen, bis sie geschlechtsreif sind. Wenn sie erst einmal geschlechtsreif sind, können sie selbst Kinder bekommen. Der Lebenszyklus eines Frosches unterscheidet sich sehr von dem eines Menschen. Frösche schlüpfen aus Eiern, jedoch nichts als Babyfrösche, sondern als fischartige Tiere, die man Kaulquappen nennt. Im Alter von ungefähr vier Wochen beginnt bei einer Kaulquappe die Verwandlung in einen geschlechtsreifen Frosch. Diese Veränderung nennt man Metamorphose. Beine bilden sich aus und aus den Kaulquappen werden Fröschlein. Im Alter von neun Wochen verliert das Fröschlein seinen Schwanz und ihm wächst eine Zunge. Nach 16 Wochen ist die Metamorphose abgeschlossen. Der Frosch kann nun selbst Eier legen und der Lebenszyklus kann von vorn beginnen. Mohnblumen sind Pflanzen und beginnen ihren Lebenszyklus als Samen. Die Samen keimen zu Sämlingen auf. Innerhalb weniger Wochen reifen diese zu geschlechtsreifen Pflanzen heran, die ihre eigenen Samen produzieren können und der Lebenszyklus beginnt von vorn.

Was ist ein Lebenszyklus? Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Was ist ein Lebenszyklus? kannst du es wiederholen und üben.

  • Welche Erklärung passt zu welchem Begriff? Gib an.

    Tipps

    Ein Baby nennt man auch Säugling.

    Deine Eltern sind Erwachsene.

    Dein Opa oder deine Oma sind meist schon Senioren.

    Lösung

    Alle Lebewesen durchlaufen auf ihrem Weg zur Geschlechtsreife verschiedene Stadien - mit der Geschlechtsreife sind sie in der Lage, eigenen Nachwuchs zu zeugen. Die Abfolge dieser Stadien nennt man einen Lebenszyklus. Menschen wachsen von Säuglingen, also Babys im 1. Lebensjahr, zu Kleinkindern heran. So nennt man Kinder von 1-3 Jahren. Nach der Kindheit erreichen sie das Jugendalter. Im Alter von 13 bis 16 Jahren durchlaufen die Körper von Jugendlichen verschiedene Veränderungen, bis sie geschlechtsreif sind. Wenn ein Mensch geschlechtsreif ist, wird er als Erwachsener bezeichnet. Menschen im höheren Alter gelten als Senioren.

  • Welches Stadium der Entwicklung des Frosches passt zu welchem Bild? Gib an.

    Tipps

    Aus den Froscheiern schlüpfen ganz viele Kaulquappen. So nennt man die winzigen Larven der Frösche, die im Wasser überleben können.

    Ein Wort bleibt übrig.

    Lösung

    Frösche schlüpfen aus Eiern, jedoch nichts als Babyfrösche, sondern als fischartige Tiere, die man Kaulquappen nennt. Im Alter von ungefähr vier Wochen beginnt bei einer Kaulquappe die Verwandlung in einen geschlechtsreifen Frosch. Diese Veränderung nennt man Metamorphose. Beine bilden sich aus und aus den Kaulquappen werden Fröschlein. Im Alter von neun Wochen verliert das Fröschlein seinen Schwanz und ihm wächst eine Zunge. Nach 16 Wochen ist die Metamorphose abgeschlossen. Der Frosch kann nun selbst Eier legen und der Lebenszyklus kann von vorn beginnen.

  • Wie heißen die Entwicklungsstufen im Lebenszyklus eines Schmetterlings? Bestimme.

    Tipps

    Es gibt vier Entwicklungsstufen im Lebenszyklus des Schmetterlings. Auf das Ei folgt die Raupe, die Puppe und schließlich der Schmetterling.

    Lösung

    Am Anfang des Lebenszyklus liegen die Eier der Schmetterlinge auf Blättern. Aus den Eiern schlüpfen Raupen. Eine Raupe muss viel fressen und voll ausgewachsen sein, dann beginnt die Raupe ihre Umwandlung in einen Schmetterling. Sie wandert zu einem ruhig gelegenen und geschützten Platz. Sie spinnt sich mit einem langen Faden ein. Die Raupe ist nun zur Puppe geworden. Die Puppenhülle nennt man auch Kokon. In diesem Stadium geschieht nun das eigentliche Wunder, die Metamorphose, die Umwandlung der Raupe zu einem wunderschönen Schmetterling.

    Ist die Metamorphose abgeschlossen, kriecht der vollständig entwickelte Schmetterling aus dem Kokon. Dann kann er endlich fliegen, um einen Partner zur Paarung zu finden und selbst wieder Eier legen zu können. 

  • Wie verläuft der Lebenszyklus der Biene? Erkläre.

    Tipps

    Die Biene wird Larve genannt, wenn sie sich im Entwicklungszustand zwischen Ei und Puppe befindet.

    Die Biene wird zur Puppe, bevor sie eine vollständige Biene ist.

    Lösung

    Die Bienenkönigin legt in jede Wabe ein Ei. Die Waben werden von den Arbeitsbienen vorbereitet. Aber die Bienenkönigin prüft, ob die Wabenzelle sauber ist bevor sie ein Ei rein legt. Nach drei Tagen schlüpft eine kleine Larve aus dem Bienenei. Nach acht Tagen verwandelt sich die Larve vollständig in einen Kokon. Aus der Bienenlarve ist eine Puppe geworden. Verpuppt und durch den Kokon geschützt, ruht sie sich neun Tage lang aus.

    Am Ende der Puppenzeit schlüft die Biene. Sie bleibt zunächst im Bienenstock und hilft den anderen Bienen beim Füttern der Larven. Erst nach einigen Wochen wird sie zur Sammelbiene und verlässt den Bienenstock.

  • Wie sieht der Lebenszyklus der Mohnblume aus? Beschreibe.

    Tipps

    Sämlinge sind keine Samenkörner mehr, sondern schon kleine Pflanzen.

    Lösung

    Mohnblumen sind Pflanzen und beginnen ihren Lebenszyklus als Samen. Die Samen keimen zu Sämlingen auf. Innerhalb weniger Wochen reifen diese zu Mohnblumen ( = geschlechtsreifen Pflanzen) heran, die ihre eigenen Samen produzieren können. Mit Hilfe der Samen können sich die Blumen fortpflanzen und der Lebenszyklus beginnt von vorn.

  • Welche Aussagen zum Lebenszyklus sind richtig? Entscheide.

    Tipps

    Geschlechtsreife: Die Fähigkeit, selbst Kinder zu bekommen

    Ein Schmetterling durchläuft eine Metamorphose. Er entwickelt sich von der Raupe zum geschlechtsreifen Schmetterling.

    Lösung

    Alle Lebewesen durchlaufen auf ihrem Weg zur Geschlechtsreife verschiedene Stadien - mit der Geschlechtsreife sind sie in der Lage, eigenen Nachwuchs zu zeugen. Die Abfolge dieser Stadien nennt man einen Lebenszyklus. Menschen wachsen von Säuglingen zu Kindern heran, dann erreichen sie das Jugendalter. Im Alter von 13 bis 16 Jahren durchlaufen die Körper von Jugendlichen verschiedene Veränderungen, bis sie geschlechtsreif sind. Erst dann sind sie biologisch gesehen erwachsen. Wenn sie erst einmal geschlechtsreif sind, können sie selbst Kinder bekommen. Viele Tiere durchlaufen eine sogenannte Metamorphose. Der Schmetterling zum Beispiel entwickelt sich von der Raupe zu einem geschlechtsreifen Schmetterling.