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Emigration vor dem Zweiten Weltkrieg

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Team Zeitreise
Emigration vor dem Zweiten Weltkrieg
lernst du in der Oberstufe 6. Klasse - 7. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Emigration vor dem Zweiten Weltkrieg

Die Diskriminierung alles "Undeutschen" lässt immer mehr Menschen aus dem Deutschen Reich fliehen.

Transkript Emigration vor dem Zweiten Weltkrieg

Die Diskriminierung alles „Undeutschen“ lässt immer mehr Menschen aus Deutschland flüchten. Zu den ersten, die ihre Heimat verlassen, gehört der Schriftsteller Heinrich Mann. Sein Bruder Thomas, Schöpfer der Buddenbrooks, muss 1933 emigrieren. Der Schriftsteller Bertolt Brecht geht nach Dänemark und später in die USA. Carl Zuckmayer, der Vater des „Hauptmanns von Köpenick“, emigriert in die Schweiz. Der Kritiker Alfred Kerr flieht 1933. Kurt Tucholsky begeht im schwedischen Exil Selbstmord. Die jüdische Schauspielerin Elisabeth Bergner emigriert nach London. Marlene Dietrich, „Der blaue Engel“, kehrt aus Hollywood nicht mehr nach Deutschland zurück. Max Reinhardt, der große Mann des deutschen Theaters, flieht nach dem Anschluss Österreichs in die USA. Der Wissenschaftler Albert Einstein wird 1933 ausgebürgert. Er appelliert an die Weltöffentlichkeit: „Without such freedom, there would have been no Shakespeare, no Goethe, no Newton, no Ferrati, no Pasteur […]” Der Schriftsteller Carl von Ossietzky, Leiter der kritischen Zeitschrift „Die Weltbühne“, bleibt in Deutschland. Sein Ausharren muss er teuer bezahlen. Seit 1933 ist er in Konzentrationslagern interniert. 1936 bekommt der überzeugte Pazifist den Friedensnobelpreis zuerkannt, darf ihn jedoch auf Druck der Nazis nicht annehmen. Am 04.05.1938 stirbt Carl von Ossietzky an den Folgen seiner Haft. Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber, bis 1933 Professor in Frankfurt am Main, wird 1938 Professor in Jerusalem. Der Rabbiner Leo Beck, seit 1933 Präsident der Reichsvertretung der deutschen Juden, erlebt in Deutschland die Diskriminierung. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich, setzt eine Massenflucht ein. Der weltbekannte Psychologe Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, emigriert 1938 nach London. „Juden unerwünscht“, diese Parole ist 1938 aktueller denn je. Ortschaften rühmen sich, judenfrei zu sein. Parkbänke laden nur Arier zum Verweilen ein. 1938 leben Juden im großdeutschen Reich in ständiger Angst, gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen. Ihr Dasein allein scheint gesetzeswidrig.

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