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Willi und die Pilze - auf "Schwammerljagd"

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Die Autor*innen
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Team Wissensdurst
Willi und die Pilze - auf "Schwammerljagd"
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Willi und die Pilze - auf "Schwammerljagd"

Willi ist in diesem Video auf Pilzsuche. Gemeinsam mit einem Pilzexperten geht er in den Wald und sucht Pilze. Du erfährst in diesem Video, wie viele verschiedene Arten es gibt, welche Ausrüstung ein Pilzsucher braucht und was das Wichtigste beim Pilzesuchen ist. Der Pilzexperte erklärt dir, was man machen sollte, wenn man einen Pilz nicht kennt. Außerdem erklärt er dir, was genau ein Pilz ist, welche Unterschiede es zu den Tieren und Pflanzen gibt und wie er sich fortpflanzt. Zum Ende des Videos werden dir unter anderem der grüne Knollenblätterpilz und der Fliegenpilz gezeigt, Pilze, die giftig sind. Nachdem du das Video geguckt hast, weißt du, worauf man bei der Pilzsuche achten sollte, was Sporen sind und was Mycel bedeutet.

Transkript Willi und die Pilze - auf "Schwammerljagd"

Schwups. Auf einmal sind sie da. Kleine, große, dicke, dünne, bunte, blasse. Es gibt rund sieben- bis neuntausend verschiedene Pilzarten. Ganz genau kann man sie gar nicht zählen, denn so schnell, wie sie da sind, sind sie auch schon wieder weg. Schuld daran könnten Pilzsammler wie Günther sein, den ich jetzt in Bergheim in der Nähe von Augsburg treffe. Willi, Willi. Ja. Ah da. Ja. Hallo Günther. Hallo, grüß dich, Willi. Hallo. Ich bin ja schon bestens ausgestattet gewesen. Ist das das Einzige, was du hast? Ja, aber das habe ich schon gewusst. Also Pilze, die reißt man nicht raus, die schneidet man ab. Ja, ja ja da können wir uns noch drüber unterhalten. Ganz so ist es auch wieder nicht. Aber du hast mir noch mehr Ausrüstung mitgebracht. Ich habe dir natürlich was mitgebracht, was eigentlich für ein Schwammerlsucher unbedingt notwendig ist. Schwammerln sagt man in Bayern. Schwammerl oder Pilze und da ist es einfach so, man darf also nie mit einer Plastiktüte gehen, sondern man muss immer offenes Material haben, also ein Körbchen. Warum ist eine Plastiktüte falsch? Wegen des Eiweißes, also da entsteht natürlich Hitze da drin und da zersetzt sich das Pilzeiweiß und dann werden sie ungenießbar, sogar giftig. Und was natürlich, wenn du da rausgekrabbelt bist, mit Spinnweben und so weiter. Da gehört natürlich ein gescheiter Hut dazu. Hast du mir den mitgebracht? Der gehört doch dazu. Da passen wir ja auch viel besser zusammen. So ist es. Was ist das Wichtigste beim Pilzesuchen? Ja, ich würde sagen, neben dem Suchen das Finden eigentlich. Ja, dann gehen wir mal zum Finden. Okay. Günther ist Pilzexperte und weiß genau, welche essbar sind und welche nicht. Hier im Bergheimer Wald gibt es rund 2000 verschiedene Arten. Essbare Pilze findet man übrigens das ganze Jahr über. Von August bis Oktober ist jedoch Hauptsaison. Ein Weißer. Ja, ich würde sagen, das ist mehr Gelber. Also schau, wenn man einen Pilz nicht kennt. Hey, da ist ja noch einer. Da ist noch einer. Und jetzt vorsichtig. Da können wir jetzt was ganz Interessantes sehen. Also ein Pilz, den ich nicht kenne, wo ich jemanden brauche zum Bestimmen, den muss ich als Ganzes rausnehmen. Siehst Du das? Da habe ich jetzt nämlich sämtliche Teile von dem Pilz. Das ist also das Entscheidende, dass ich einen Pilz, wenn ich ihn nicht kenne, als Ganzes herausnimmt, dass ich alle Teile vom Pilz den Hut, den Stiel, die Stielbasis mit beurteilen kann. Der Hut. Also wir als Pilzsammler haben auch einen Hut und der Pilz hat auch einen Hut. Der hat auch einen Hut. Wenn man einen Pilz kennt, dann kappt man ihn mit dem Messer dicht über dem Boden. Was wir da abschneiden, ist jedoch der Fruchtkörper und nicht der Pilz. Denn der eigentliche Pilz wächst unter der Erde und heißt Myzel. Ganz schön kompliziert. Schaut mal unter dem Mikroskop sieht man, dass das Myzel aus unzähligen dünnen Fäden besteht. Dieses Pilzfadengeflecht kann sich unterirdisch mehrere Kilometer weit ausbreiten. Wir können den noch mal auseinanderschneiden und sehen dann wunderbar. Unter dem Hutfleisch sehen wir den Ansatz, wie die Lamellen ausschauen und das ist die Fruchtschicht. In der Fruchtschicht werden die Sporen herangebildet, die dann wiederum zur Fortpflanzung führen. Die Sporen werden vom Wind transportiert und sind nur einige tausendstel Millimeter groß, also mini, mini, mini klein. Eine warme Gewitternacht im Spätsommer ist eine günstige Gelegenheit, dass sich aus den Sporen wieder neue Pilzgeflechte und somit neue Fruchtkörper entwickeln. Und dann schießen die Pilze aus dem Boden. Was heißt das eigentlich? Hörst du das? Genau das ist nämlich das Entscheidende an der Sache. Das muss man jetzt von der Entwicklung von den Pilzen wissen. Die Pilze sind nämlich im Boden vollkommen entwickelt. Und man muss sich vorstellen, wie zusammengepresst im Boden warten sie. Irgendwo hier. Irgendwo im Boden. Und wenn dann alles passt, also die Feuchtigkeit, die Temperatur, dann schießt der Pilz. Das heißt, das Myzel, das kann ja einige Meter Durchmesser haben. Und das führt dann nur noch die Flüssigkeit rein und dann strecken sich die Zellen und drum kommt der Pilz dann sehr schnell aus dem Boden raus. Was heißt sehr schnell? Sehr schnell, das kann über Nacht sein. Pilze bilden eine eigene Gruppe und sind weder Tier noch Pflanze. Dass sie keine Tiere sind, liegt daran, dass sie andere Zellwände haben. Und Pilze sind keine Pflanzen, weil ihnen der grüne Blatt Farbstoff fehlt, das Chlorophyll. Deshalb können Sie das Sonnenlicht nicht so wie die Bäume das machen, für die Herstellung von Energie verwenden. Apropos Energie: Um sich zu ernähren, zersetzen Pilze organische Abfälle, also Reste von Tieren und Pflanzen. Sie sind also wahre Recyclingmeister. Stell dir mal vor, es gäbe keine Pilze. Dann würde der Wald, der ja jedes Jahr Blätter produziert und Äste und das Zeug, der würde ja in seinem eigenen Müll ersticken. Weil die Pilze, wenn ich das richtig verstehe, alles zersetzen. Die zersetzen das. Die arbeiten das wieder in Humus um. Und wenn Du siehst, ein frisch geschlagenes Holz, das ist hart und stabil. Und wenn wir jetzt so eins nehmen, da sind also schon zig Pilze drin gewesen. Wo denn? Da schau mal, wie das schon. Das geht jetzt ganz langsam wieder in Humus. Da sehen wir es auch wieder. Hier wieder dieses kleine Geflecht, das ist das Myzel. Das ist das Myzel. So, da haben wir etwas Größeres im Laub, also wieder ganz vorsichtig und jetzt müssen wir da wirklich schauen, dass wir ganz runterkommen. Da wird man nämlich was ganz Interessantes feststellen, einen Hautsack. Vorsichtig raus. Jetzt schau her. Der Pilz kommt komplett aus einem geschlossenen Ei raus. Das Ei platzt auf und dann streckt sich dieser Pilz raus. Wie heißt der? Das ist ein Scheidenstreifling. Wie abstimme. Der kommt aus der Gattung der Knollenblätterpilze. Und aus dieser Gattung kommt auch der Grüne Knollenblätterpilz. Und der ist hochgiftig. Man erkennt ihn an seinem grünlichen Hut, den weißen Lamellen und der Knolle mit ihren abstehenden Hautresten. Vorsicht vor Verwechslungen! Wer sich beim Sammeln nicht hundertprozentig sicher ist, muss unbedingt einen Experten fragen. Und auch ganz wichtig wilde Pilze nehmen leicht Umweltgifte auf und können deshalb sogar gesundheitsschädlich sein. Also nicht so viele wilde Pilze essen und genau checken, wo man sammelt. Infos gibt es zum Beispiel im Internet. Aber was passiert eigentlich, wenn man einen giftigen Pilz ist? Bei einem Fliegenpilz ist es also so, dass man da schon ernsthafte Probleme bekommen kann. Der hat also, dass man sehr schnell Schweißausbrüche kriegt, Durchfall, Erbrechen. Das sind also die und da reagiert der Körper sehr schnell. Das ist also der Vorteil und dadurch kann man auch relativ gut helfen. Gibt es auch Pilze, bei denen man wirklich noch mehr Probleme kriegt? Dass man stirbt oder so? Ja, selbstverständlich. Zum Beispiel beim Grünen Knollenblätterpilz. Der hat die Eigenart, dass erst nach 12 bis 14 Stunden, dass da die ersten Giftzeichen kommen. Und dann ist das Gift schon im Körper. Und dann hat man mit den Nieren Probleme, Nieren-, Leberschäden. Und da ist es also dann schon ganz, ganz schwierig. Da brauchen also die meisten, die es überleben, sogar eine künstliche Niere. Und da hilft es bei so giftigen Pilzen auch nicht, den jetzt für eine Stunde in den Kochtopf zu tun? Es gibt nur ein sicheres Giftzeichen, den Pilz kennen und dann weglassen. Ganz klar. Alles andere uninteressant. Aber unsere Pilztour, die war sehr interessant. Und zum Abschied schenkt mir Günther noch unsere Funde. Garantiert essbar und lecker. Tschüss. Danke! Hat viel Spaß gemacht. Alles klar. Pilzspezialist Günther warnt, unbekannte Pilze immer von Experten checken lassen. Den eigentlichen Pilz nennt man Myzel und das kann sich unterirdisch über viele Kilometer ausbreiten. Pilze vermehren sich über Sporen und sind weder Tier noch Pflanze. Von Giftpilzen unbedingt die Finger lassen.

4 Kommentare

4 Kommentare
  1. Nam nam nam dieser fliegenpilz schmeckt gut!!

    Von Maja M., vor mehr als 5 Jahren
  2. Willi wills wissen

    Von Quang Thanh Nhan P., vor mehr als 6 Jahren
  3. tolles Video...

    Von Chandrawali B., vor fast 8 Jahren
  4. willi

    Von Cemile, vor fast 9 Jahren
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