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Konflikte – wie sie entstehen und wie wir sie lösen können

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Team Interaktiv
Konflikte – wie sie entstehen und wie wir sie lösen können
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Konflikte – wie sie entstehen und wie wir sie lösen können

Inhalt

Konflikte – einfach erklärt

Es ist ein sonniger Tag und du gehst mit deiner Schwester auf den Spielplatz. Du möchtest gerne Tischtennis spielen und ein paar neue Tricks üben, doch deine Schwester hat keine Lust. Sie will lieber schaukeln. Vielleicht fühlst du dich deswegen traurig, genervt oder wütend. Diese Gefühle sind normal, denn ihr streitet und habt deshalb einen Konflikt. Vielleicht hast auch du schon Konflikte erlebt – fallen dir noch weitere Beispiele ein?

Was ist ein Konflikt?

Jeder Mensch kennt Konflikte. Sie gehören zu unserem Leben dazu. Kennst du schon eine Definition von Konflikten? Ein Konflikt ist eine Meinungsverschiedenheit. Wenn wir unterschiedlich denken und fühlen oder unterschiedliche Wünsche und Ziele haben, kann es zu einem Konflikt oder zu einem Streit kommen.

Wie entstehen Konflikte?

Konflikte können verschiedene Ursachen haben. Im Folgenden findest du Beispiele:

  • Manchmal möchtest du etwas haben, was du nicht bekommst, und das macht dich wütend.
  • Oder du fühlst dich von einer anderen Person in deinen Gefühlen verletzt.
  • Zu Konflikten kann es auch kommen, wenn du dich ausgeschlossen oder ungerecht behandelt fühlst.

Jeder Mensch kommt manchmal in solch eine Situation. Vielleicht fühlst du dich dann hilflos, verzweifelt oder so wütend, dass du nicht mehr klar denken kannst. Doch durch die Entstehung eines Konflikts muss es nicht unbedingt zum Streit kommen. Denn Konflikte lassen sich lösen.

Wie löst man Konflikte?

Wenn wir wütend, verletzt oder traurig sind, schaffen wir es oft nicht, in Ruhe darüber nachzudenken, was wir sagen wollen. Deshalb sagen wir manchmal Dinge, die wir später bereuen, und verletzen die Gefühle anderer Menschen. Umso wichtiger ist es, Methoden zu kennen, um Konflikte mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen zu lösen. Eine Methode ist unter anderem die gewaltfreie Kommunikation.

In der Tabelle findest du einige Beispiele dafür, wie du etwas gewaltfrei sagen kannst, ohne andere zu beschuldigen oder zu verletzen.

Was du fühlst oder ausdrücken möchtest ... Wie du es gewaltfrei sagen kannst ...
Du hörst mir nie zu. Ich habe das Gefühl, dass du manchmal nicht auf das eingehst, was ich sage.
Du bist doof. Ich bin wütend auf dich.
Ich will nie wieder mit dir spielen. Ich möchte ein bisschen allein sein, um mich wieder besser zu fühlen.
Du denkst immer nur an dich. Manchmal fühle ich mich von dir ungerecht behandelt.
Hau ab! Ich muss nachdenken und kurz allein sein.

Was ist ein Kompromiss?

Wenn zwei Kinder etwas Unterschiedliches wollen, haben sie oft das Gefühl, keine Lösung finden zu können. Beide wollen nicht nachgeben und fühlen sich im Recht. In solch einer Situation kann es helfen, einen Kompromiss zu schließen.
→ Das bedeutet: Beide gehen aufeinander zu.
→ Um einen Kompromiss zu erreichen, müssen wir uns von unseren Gefühlen und Wünschen erzählen. Wenn wir wissen, wie sich die andere Person fühlt, fällt es uns oft leichter, ein Stück von unseren eigenen Vorstellungen abzurücken.

Das Konzept der Friedensbrücke kann dir dabei helfen, mit anderen einen Kompromiss zu finden. Dabei ist es wichtig, einander zuzuhören und beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Auf dem Bild siehst du, wie die Friedensbrücke funktioniert. Die Konfliktbeteiligten sagen abwechselnd zu jedem Baustein etwas und hören sich dabei gegenseitig aufmerksam zu. Sie beginnen unten und treffen sich oben in der Mitte. Dabei beachten sie die Grundregeln in der Mitte.

Die Friedensbrücke

Konflikte in der Schule lösen

In der Grundschule musst du oft Konflikte lösen. Vielleicht habt ihr im Unterricht schon über Übungen gesprochen, mit denen du Konflikte mit anderen Kindern lösen kannst. Besprecht ihr Konflikte manchmal im Klassenrat? Oft ist es hilfreich, miteinander zu reden. Doch das kann auch Angst machen.

  • Du weißt nicht, was das andere Kind antworten wird.
  • Vielleicht machst du dir Sorgen, was der Rest der Klasse von dir denkt.
  • Manchmal hast du vielleicht Angst, Ärger von einer Lehrkraft zu kriegen.

→ Wenn du ehrlich bist und offen über deine Gefühle sprichst, hat ein Konflikt oft keine negativen Konsequenzen.

Unterstützung kannst du auch von deiner Klassensprecherin oder deinem Klassensprecher oder einer Vertrauenslehrkraft erhalten.
Das Lösen von Konflikten ist trotzdem nicht immer angenehm, doch wir können viel daraus lernen. Nach einem Konflikt können wir uns oft besser in andere Menschen hineinversetzen und auch unsere eigenen Gefühle noch genauer verstehen.

Möchtest du noch mehr über Konflikte oder über Gefühle in der Grundschule erfahren? Bei sofatutor gibt es verschiedene Übungen zu diesem Thema.

Transkript Konflikte – wie sie entstehen und wie wir sie lösen können

Miteinander streiten, sich verstehen, sich vertragen. Konflikte, wie sie entstehen und wie wir sie lösen können. Stell dir vor, ein Mädchen kommt neu in deine Klasse und plötzlich gehen deine besten Freunde in der Pause nicht mehr mit dir spielen, sondern mit ihr. Als sie dich später fragen, ob ihr zusammen nach Hause geht, schickst du sie beleidigt weg: „Geht doch zu eurer neuen Freundin.” „Welche neue Freundin?” „Welche neue Freundin?” „Spinnst du?” Miteinander streiten gehört zu unserem Leben, denn nicht immer sind wir Menschen einer Meinung. Streit entsteht vor allem dann, wenn wir unterschiedlich denken und fühlen oder, wie in dem Beispiel gesehen, verschiedene Ziele haben. Das Mädchen möchte Zeit mit seinen Freunden verbringen. Seine Freunde aber möchten mit ihrer neuen Mitschülerin spielen. Verschiedene Ziele zu haben, ist normal. Aber Achtung, nicht selten werden bei einem Streit oder einem anderen Konflikt die Gefühle anderer verletzt. Spätestens, wenn ein Konflikt einen Menschen traurig oder wütend macht oder in Gewalt ausartet, sollten wir nach einer Lösung suchen. Hilfreich ist dabei meist ein Kompromiss. Ein Kompromiss ist eine Lösung, bei dem wir uns aufeinander zu bewegen. Voraussetzung dafür ist, dass wir uns von unseren Gefühlen und Wünschen erzählen und so versuchen, uns zu verstehen: „Ich bin traurig.” „Paula kennt doch aber noch niemanden. „Spiel doch einfach mit.” So gesehen haben Konflikte auch etwas Gutes. Sie teilen uns etwas über unsere und die Gefühle und Gedanken anderer mit. Außerdem machen Konflikte stark, vor allem dann, wenn wir sie fair und friedlich lösen.

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