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Spartakus 02:55 min

Spartakus Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Spartakus kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, welche Aussagen korrekt sind.

    Tipps

    Der von Spartakus angeführte Aufstand dauerte von 73 bis 71 v. Chr.

    Spartakus starb 73 v. Chr. und mit ihm der Kampf für die Freiheit.

    Lösung

    Spartakus kam wahrscheinlich in römische Gefangenschaft und wurde in die Gladiatorenschule gebracht. Die meisten Gefangenen dort waren Sklaven. Sie wurden zu Berufskämpfern ausgebildet, deren einzige Aufgabe es war, gegeneinander anzutreten, um die Zuschauer/-innen zu unterhalten.
    Mit einigen anderen Gladiatoren brach Spartakus 73 v. Chr. aus der Gladiatorenschule aus. Der von ihm angeführte Aufstand ging als größter Sklavenaufstand in die Geschichte ein. Einige Quellen sagen, dass sich ihm bis zu 120.000 Sklaven anschlossen. Erst 71 v. Chr. gelang es römischen Truppen, den Aufstand niederzuschlagen. In diesem Kampf wurde Spartakus tödlich verletzt.

  • Gib an, welche Satzteile zusammenpassen.

    Tipps

    Spartakus führte von 73 bis 71 v. Chr. den größten Sklavenaufstand an.

    Bei den Gladiatorenkämpfen kam es nicht selten vor, dass ein Kämpfer starb. Dies konnten die Herrschenden von den Gladiatoren verlangen, da diese keine Rechte hatten. Sie kamen oft als Kriegsgefangene, die als Sklaven verkauft wurden, in die Gladiatorenschulen.

    Lösung

    In Rom gab es Galdiatorenschulen (sogenannte Iudi), in denen Berufskämpfer ausgebildet wurden. Ihre Hauptaufgabe war es, das Publikum zu unterhalten.
    Bei den Gladiatoren handelte es sich in den meisten Fällen um Sklaven. Oft kamen sie als Kriegsgefangene zu den Römer/-innen und wurden dann weiterverkauft. Da sie Sklaven waren, hatten sie keine Rechte und keinerlei Mitsprache – auch nicht, wenn es um ihr Leben ging. Daher war es nicht ungewöhnlich, dass gekämpft wurde, bis ein Teilnehmer im Kampf starb.
    Ein Gladiator, der sehr bekannt wurde, war Spartakus. Gemeinsam mit anderen Berufskämpfern brach er aus der Gladiatorenschule aus und führte von diesem Zeitpunkt an den größten Sklavenaufstand der römischen Geschichte an. Zwei Jahre konnten sich Spartakus und seine Anhänger behaupten, bevor der Aufstand niedergeschlagen und Spartakus im Kampf tödlich verletzt wurde.

  • Ordne die Ereignisse aus Spartakus' Leben chronologisch.

    Tipps

    Spartakus gerät in römische Gefangenschaft und wird als Gladiator nach Capua verkauft.

    Nach der Niederschlagung des Aufstandes und Spartakus' Tod soll ein Exempel statuiert werden und 6000 Aufständische werden entlang der Via Appia ans Kreuz geschlagen.

    Lösung

    Spartakus stammte vermutlich aus Thrakien und geriet in römische Kriegsgefangenschaft. Er wurde als Gladiator nach Capua verkauft, wo er in einer Gladiatorenschule ausgebildet wurde. Zusammen mit anderen Berufskämpfern brach er aus dieser Schule aus. Sie besiegten zunächst sogar einige römische Truppen. Ihnen schlossen sich immer mehr Sklaven an, sodass es schließlich bis zu 120.000 Aufständische gewesen sein sollen. Daher ging dieser Aufstand auch als größter Sklavenaufstand in die römische Geschichte ein. Allerdings gelang es den Römer/-innen 71 v. Chr. durch Licinius Crassus den Aufstand niederzuschlagen, nachdem Spartakus tödlich verletzt wurde. Etwa 60.000 Menschen wurden getötet. Die 6.000 Überlebenden wurden entlang der Via Appia gekreuzigt, um ein Exempel zu statuieren und somit einen weiteren Aufstand zu verhindern.

  • Entscheide, welche Informationen in der Beschreibung zu Spartakus und den Gladiatoren fehlen.

    Tipps

    Der Gladiator vom Typ Hoplomachus war zum Beispiel ausgerüstet mit einer Stoßlanze, einem Dolch und einem runden Schild.

    Kriegsgefangene wurden häufig als Sklaven verkauft.

    Lösung

    Spartakus stammte wohl aus Thrakien und wurde wahrscheinlich nach einem Kampf gefangen genommen. Die Kriegsgefangenen wurden häufig als Sklaven verkauft. Da Spartakus vermutlich einen gut gebauten Körper hatte, wurde er als Gladiator nach Capua verkauft. Dort gab es eine Gladiatorenschule (lat. ludus), in der verschiedene Gladiatoren ausgebildet wurden. Je nachdem, welche Waffe sie im Kampf trugen, gab es spezielle Bezeichnungen für sie. Um das Publikum in den Kampfarenen zu unterhalten, traten zwei Gladiatoren gegeneinander im Kampf an. Der Verlierer starb oftmals.
    Da die Gladiatoren in den meisten Fällen Sklaven waren, hatten sie keinerlei Rechte und die Gladiatorenschule entsprach einem Gefängnis für sie. Spartakus brach zusammen mit anderen Berufskämpfern aus. Ihm schlossen sich viele andere Sklaven an, weshalb der Aufstand als der größte Sklavenaufstand in die Geschichte Roms einging. Nach zwei Jahren mit einigen Erfolgen gelang es den Römer/-innen jedoch, den Aufstand zu bekämpfen und Spartakus starb im Kampf.

  • Gib an, welche Wörter korrekt sind.

    Tipps

    Gladiatoren kämpften häufig in Arenen, wie dem Colosseum. Diese Arenen waren Orte, in denen für die Unterhaltung des Publikums gesorgt wurde.

    Lösung

    Gladiatoren waren Berufskämpfer, deren Aufgabe es war, das Publikum in den Kampfarenen zu unterhalten. Zu diesem Zweck traten sie gegeneinander im Kampf an, welchen der Verlierer oft mit dem Leben bezahlen musste. Es gab verschiedene Arten von Gladiatoren. Sie wurden anhand der Waffe unterschieden, mit der sie kämpften. Spartakus war ein sehr mutiger Gladiator, der mit anderen Berufskämpfern aus der Gladiatorenschule floh. Ihnen schlossen sich immer mehr Sklaven an, sodass dieser größte Aufstand der römischen Geschichte etwa 120.000 Anhänger zählte. Trotz anfänglicher Erfolge wurde Spartakus am Ende getötet und der Aufstand wurde niedergeschlagen.

  • Entscheide, welche Erklärung zu welchem Begriff passt.

    Tipps

    Arena ist das lateinische Wort für Sand.

    Das Colosseum in Rom.

    Die Ludus Magnus war die größte der vier bekannten Gladiatorenschulen in Rom.

    Lösung

    Gladiatoren waren Berufskämpfer, die zur Unterhaltung des Publikums gegeneinander kämpften. Diese Kämpfe fanden in Kampfarenen statt, wie zum Beispiel dem Colosseum in Rom. Eine Arena bezeichnete dabei den mit Sand bedeckten Platz, auf dem gekämpft wurde. Um die Gladiatoren auszubilden, gab es sogar Gladiatorenschulen, die sogenannten Ludi (Sg. ludus). Die meisten Gladiatoren waren Sklaven und hatten somit keinerlei Rechte. Sie galten als Besitz der Person, die sie kaufte. Spartakus war ein sehr bekannter Gladiator, da er einen der größten Sklavenaufstände anführte.