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Gladiatorenspiele 07:09 min

13 Kommentare
  1. Default

    war richtig richtig hilfreich

    Von El Hoessle, vor etwa 2 Monaten
  2. Default

    spas

    Von El Hoessle, vor etwa 2 Monaten
  3. Default

    langweilige bilder und fast alles falsch

    Von El Hoessle, vor etwa 2 Monaten
  4. Default

    alles falsch

    Von Salehzahran, vor 3 Monaten
  5. Default

    fast alles falsch

    Von Salehzahran, vor 3 Monaten
  1. 20130920 073024 1

    gladiator

    Von niklas k., vor 5 Monaten
  2. Default

    danke sehr tollees viedeo !

    Von Titus 9, vor 8 Monaten
  3. Default

    "Danke, Tina!"
    Das war die spontane Reaktion meiner Schülerinnen und Schüler.

    Gut strukturiert, einfach nachvollziehbar, im Umfang durchaus erweiterbar.

    Von Scholae, vor mehr als 2 Jahren
  4. Default

    voll cool

    Von Constanze P., vor fast 3 Jahren
  5. Foto am 05.01.16 um 20.44  4

    ich finde es schade, dass es kein Video zu den olympischen Spielen gibt.

    Von Lela M., vor mehr als 3 Jahren
  6. Default

    hilfreich danke !

    Von Ingrid 5, vor mehr als 3 Jahren
  7. Default

    Videos sind nicht abspielbar

    Von Jutta Keller, vor fast 4 Jahren
  8. Default

    Danke das hat mir für die Schulaufgabe geholfen

    Von Mainblick Schonungen, vor fast 4 Jahren
Mehr Kommentare

Gladiatorenspiele Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Gladiatorenspiele kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, welche Informationen zu Gladiatorenspielen richtig sind.

    Tipps

    Überlege noch einmal, wer für gewöhnlich Gladiator wurde. Dann kannst du dir sicher denken, wie diese Personen in der Gesellschaft angesehen waren.

    Wo haben Gladiatorenspiele ihren Ursprung?

    Oder haben sie sogar mehrere Ursprünge?

    Lösung

    Gladiatorenspiele fanden nicht in einem circus wie dem Circus maximus statt, sondern im Amphitheater. Der Circus hat lange Bahnen für Wagenrennen, das Amphitheater hingegen ist rund mit einem Sandplatz in der Mitte.

    Die Spiele haben zwei Ursprünge, die ludi und die munera. Das eine sind religiöse Feste, die die Römer von den Etruskern übernahmen - das andere Totenfeiern zu Ehren eines angesehenen Mannes. Beide Aussagen sind also richtig.

    Gladiatoren waren gewöhnlich aus keiner hohen Schicht, waren also gesellschaftlich nicht besonders angesehen. Oft waren es Kriegsgefangene oder Sklaven, die man für den Kampf drillte - manchmal auch ärmere freie Personen.

    Manche Gladiatoren konnten sich aber freikaufen, weil sie erfolgreich waren. Dafür mussten sie viele Siege erringen. Hatten sie das geschafft, erhielten sie in der Gesellschaft sogar etwas Ansehen und waren beliebt wie heute die Fußballspieler oder Popstars.

  • Beschreibe die verschiedenen Gladiatorengattungen.

    Tipps

    Die Ausrüstungen der meisten Gladiatorengattungen unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten.

    Betrachte die Bilder genau. Wer trägt kein Helm? Wer hat eine zusäzliche Waffe? Wer ähnelt wem?

    Lösung

    Die Ausrüstung der Gladiatoren war fein aufeinander abgestimmt. Jeder hatte Stärken und Schwächen: manche hatten eine größere Reichweite oder ein Netz, andere waren schwer gepanzert, hatten dafür aber schlechte Sicht.

    Der Murmillo war der Gegner des Thrakers. Die Ausrüstung der beiden unterscheidet sich nur im Schwert - der Murmillo trägt ein gerades, der Thraker ein gebogenes Kurzschwert.

    Der Secutor unterscheidet sich vom Murmillo nur ein seinem Helm. Seine Sicht war stark beeinträchtigt.

    Der Retarius hat weniger Schutzkleidung, dafür aber mehr Waffen: einen Dolch, einen Dreizack und ein Wurfnetz.

    Während du die Namen und Paarungen der Gladiatorengattungen am besten durch Wiederholung merken kannst, helfen dir die Bilder dabei, ihre Ausrüstungen zu beschreiben.

  • Bringe den Ablauf eines Gladiatorenspieltags in die richtige Reihenfolge. Beginne früh morgens.

    Tipps

    Der Gladiatorenkampf war das Highlight eines Spieltages. Würde man einen Tag mit dem Höhepunkt beginnen lassen?

    Tierkämpfer hatten das geringste Ansehen. Wann könnten diese ihren Auftritt gehabt haben?

    Lösung

    Der Spieltag begann mit den Tierkämpfen. Tierkämpfer hatten ein sehr geringes Ansehen.

    Darauf folgten die Zirkusnummern. Diese waren eine Art „Aufwärmübung“ und unterhielten das Publikum so lange, bis die Hauptveranstaltung losging. Gladiatoren traten dabei aber nicht auf.

    Anschließend fanden Hinrichtungen statt. Die Zuschauer konnten Kämpfe auf Leben und Tod verfolgen.

    Danach gab es Vorübungen mit stumpfen Waffen. Dabei zeigten Gladiatoren und manchmal auch andere freie Männer ihr Talent.

    Erst zuletzt fanden die eigentlichen Gladiaorenspiele statt. Damit hatte der Spieltag seinen Höhepunkt erreicht.

  • Prüfe, inwiefern, die Gedanken des jungen Julius mit der allgemeinen Meinung der Römer übereinstimmen.

    Tipps

    Was erfährst du aus Julius' Gedanken über seine Meinung und die seiner Freunde? Überlege genau und vergleiche sie mit dem, was du im Video gelernt hast, dann kannst du die Aussagen richtig beurteilen.

    Lösung

    Ob es Römer gab, die wie Julius gedacht haben, wissen wir natürlich nicht sicher. Für die meisten Römer war das Amphitheater ein Ort, an dem man sich traf, schwatzte und sich unterhalten ließ. Vom Dichter Ovid wissen wir, dass dort auch Rendez-vous von Frauen und Männern stattfanden. Das Amphitheater war also eine Art Kontaktbörse.

    Man kann die Spiele also mit einem modernen Fußball-Match vergleichen, nur dass die Darbietungen wesentlich grausamer waren. Den Tod der Gladiatoren nahm man als dramatischen Effekt bewusst in Kauf.

    Wir kennen nicht viele kritische Stimmen über die Gladiatorenspiele. Der Philosoph Seneca äußert sich zum Beispiel negativ über das Gemetzel. Er stellt die Spiele aber nicht grundsätzlich in Frage. Das haben erst später christliche Autoren wie Tertullian getan, der im 2./3. Jahrhundert nach Christus lebte.

    Julius steht mit seiner Meinung also eher allein da. Dass er das Amphitheater als Treffpunkt nutzt, stimmt mit den Römern überein. Seine Kritik teilten aber eher wenige.

  • Erkläre die Begriffe zum Thema Gladiatorenspiele.

    Tipps

    Überlege nochmal: was versteht man unter ludi, was unter munera?

    Vielleicht kennst du auch die lateinischen Wörter ludus, i oder ludere und munus, muneris.

    Lösung

    Die ludi und die munera sind die zwei Ursprünge der Gladiatorenspiele. Bei den ludi wurden Zirkusspiele und Wagenrennen veranstaltet. Das kannst du dir mit dem vielleicht schon bekannten Verb ludere merken - das heißt spielen. Ein munus ist eine Aufgabe oder Pflicht, die man zu verrichten hat.

    Sowohl Vorübungen als auch Hinrichtungen fanden an einem Spieltag vor den Gladiatorenspielen statt. Bei Hinrichtungen kämpften Verurteilte auf Leben und Tod. Bei Vorübungen sollte noch niemand sterben. Ziel war es, sein Talent an stumpfen oder hölzernen Waffen zu zeigen.

    Gladiatoren waren meist Verurteilte oder Kriegsgefangene. Der Unterschied zu den \Berufsgladiatoren besteht darin, dass diese eine Ausbildung an einer Gladiatorenschule erhielten.

    Unter den Gladiatoren gab es spezielle Gattungen, die sich in der Ausrüstung und Kampfesweise unterschieden: der Retiarus war ein Netzkämpfer mit Dreizack, Murmillo und Thraker kämpften mit Schwertern.

  • Analysiere die Haltung des Autors zu den Gladiatorenspielen.

    Tipps

    Lies dir die Aussagen des Autors Tertullian genau durch.

    Ist der Pro oder Contra Gladiatorenspiele?

    Nimm dir immer nur eine Aussage vor und prüfe genau am Text, ob sie zutrifft. Manchmal musst du ein bisschen um die Ecke denken!

    Lösung

    Tertullian ist ein christlicher Autor, der ungefähr 150 - 220 nach Christus lebte. Er hat ein Buch geschrieben, in dem er sich mit den Gladiatorenspielen auseinander setzt - genauer gesagt: sie kritisiert. Dass er eine kritische Haltung hat, merkst du schon an dem kurzen Text.

    Grundsätzlich hat er scheinbar kein Problem damit, dass verurteilte Verbrecher getötet werden. Er bezweifelt aber, dass in Gerichtsverfahren wirklich immer die richtigen veruteilt werden.

    Dafür fallen ihm mehrere Gründe ein: wenn der Richter ein falsches Urteil fällt oder der Mensch einen schlechten Anwalt hat, landet er vielleicht unschuldig in der Gladiatoren-Arena.

    Außerdem kritisiert Tertullian, dass Menschen nur zu Unterhaltungszwecken getötet werden. Er ist dagegen, dass man Leute dafür bezahlt, zu kämpfen und zu sterben.