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Soziale Marktwirtschaft – Marktwirtschaft mit sozialem Ausgleich

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Team Wissensdurst
Soziale Marktwirtschaft – Marktwirtschaft mit sozialem Ausgleich
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Grundlagen zum Thema Soziale Marktwirtschaft – Marktwirtschaft mit sozialem Ausgleich

Wie kann man einen freien Wettbewerb erhalten und fördern, gleichzeitig die negativen Auswirkungen eines freien Marktes aber begrenzen? Darüber hat sich unter anderem auch Ludwig Erhard Gedanken gemacht. Wohlstand für alle sollte das Ziel sein. Mit dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft sollte der freie und faire Wettbewerb gesichert und gleichzeitig für einen sozialen Ausgleich gesorgt werden. Der Staat greift also regulierend in das Wirtschaftsgeschehen ein. In diesem Video wird am Beispiel des Sozialsystems gezeigt, wie durch politische Maßnahmen und Umverteilung versucht wird, für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

Transkript Soziale Marktwirtschaft – Marktwirtschaft mit sozialem Ausgleich

Wie kann man einen freien Wettbewerb erhalten und fördern, gleichzeitig aber die negativen Auswirkungen eines freien Marktes begrenzen? Unsere Wirtschaftspolitik orientiert sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts am Konzept der sozialen Marktwirtschaft. Hier fungiert der Staat als eine Art Schiedsrichter. Er verhindert Monopole und schafft damit den Rahmen für einen funktionierenden Wettbewerb. Außerdem sorgt der Staat für einen sozialen Ausgleich. „Es gibt viele Ökonomen, die glauben, dass eine Wirtschaft dann gut funktioniert, wenn der Staat sich möglichst weitgehend zurückzieht. Sich also wirklich nur auf Grundfunktionen beschränkt. Mein Eindruck ist, dass das weder unter sozialen, aber auch unter ökonomischen Gesichtspunkten keine gute Lösung ist.“ “Letztlich geht es um unser Gerechtigkeitsempfinden. Dort, wo Marktergebnisse als ungerecht empfunden werden, tritt nun der Staat, also die Gemeinschaft aller Menschen in einem Land auf und sagt: „Hier müssen wir eingreifen!“” Beim Blick auf die eigene Gehaltsabrechnung am Ende des Monats, fällt vor allem eines auf. Die Abzüge. Solidaritätszuschlag, Abzüge für die Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, Kirchensteuer und Lohnsteuer. Wozu das alles? „Die soziale Marktwirtschaft hat viele Korrekturmaßnahmen für das Ergebnis des Marktes. Zum Beispiel könnte es sein, dass jemand seinen Arbeitsplatz verliert und plötzlich vor großen finanziellen Problemen steht. Und hier gibt es einerseits die Arbeitslosenversicherung, da hat man früher einbezahlt. Aber wenn man noch nichts einbezahlt hat, dann kommt die Gemeinschaft und erhebt Steuern von denen, die Geld haben. Und dann bekommen diejenigen, die kein Geld haben, dieses Steuergeld, damit sie nicht Hunger leiden, damit sie ein Dach über dem Kopf haben und so weiter.“ Wir zahlen solange wir berufstätig sind von unserem Gehalt Sozialbeiträge in die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme ein. Bei Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit, bei Krankheit oder im Alter sind wir abgesichert. Aber auch diejenigen, deren persönliches Einkommen nicht reicht, werden vom Staat unterstützt. Beispielsweise durch Wohngeld oder Arbeitslosengeld. „Genau da setzt die soziale Marktwirtschaft ein. Wir müssen also dafür sorgen, dass Menschen ein menschenwürdiges Leben in einer Gesellschaft führen können. Selbst dann, wenn das, was sie an Leistung in den Markt bringen, wenn das nicht ausreicht, um einen Lebensunterhalt zu finanzieren.“ Auch Familien erhalten Unterstützung. All diese Leistungen werden über Steuern finanziert. Also von der Gemeinschaft getragen. Der Staat will so für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. „Was sehr wichtig ist, wenn man über die soziale Marktwirtschaft spricht, ist, dass man erkennt, eine Gesellschaft ist ein Boot, in dem die Menschen zusammen sitzen. Und in diesem einen Boot kommt man besser voran, wenn es den Menschen in diesem Boot, nicht nur Einzelnen gut geht, sondern wenn es möglich vielen Menschen gut geht. Das ist eigentlich für das gesamte System besser als diese extreme Ungleichheit.“ Darüber hinaus werden öffentliche Güter bereitgestellt. Beispielsweise im Bereich Bildung, innere Sicherheit, Landesverteidigung oder Infrastruktur. “Öffentliche Güter kennzeichnen sich dadurch, dass sie eigentlich nicht privatisierbar sind. Denn es kann bei einem wirklichen öffentlichen Gut niemand von der Nutzung ausgeschlossen werden. Sicherheit ist so ein gutes Beispiel. Wenn der Staat öffentliche Sicherheit bereitstellt, dann könnte ein Bürger sagen: „Ich zahle nicht für diese öffentliche Sicherheit.“ Aber indem die öffentliche Sicherheit für alle vorhanden ist, ist sie auch für diesen einen, der nicht zahlen möchte. Und diese Ausschließbarkeit, die bedeutet, dass ein privater Anbieter das gar nicht machen könnte. Das muss schon der Staat machen.

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