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1911 - Der Wettlauf zum Südpol

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Team Zeitreise
1911 - Der Wettlauf zum Südpol
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Grundlagen zum Thema 1911 - Der Wettlauf zum Südpol

Inhalt

Wettlauf zum Südpol – einfach erklärt

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wollten Wissenschaftler zum Nord- und Südpol reisen. Es entwickelte sich ein regelrechter Wettlauf.

Der Norweger Roald Amundsen plante schon lange eine Expedition, um als Erster den Nordpol zu betreten. Anfang September 1909 verkündeten jedoch zwei andere Abenteurer, Frederick Cook und Robert Edwin Peary, dass sie den Nordpol erreicht hätten. Amundsen änderte seinen Plan: Wenn er schon nicht der Erste am Nordpol sein könne, dann wolle er zumindest der Erste am Südpol sein. Seinen Kameraden erzählte er von seinem Plan jedoch nichts. Am 7. Juni 1910 brach Amundsen zu seiner Antarktis-Expedition auf. Auf der anderen Seite der Geschichte steht der britische Offizier Robert Falcon Scott. Im Auftrag der britischen Krone machte er sich zur selben Zeit wie Amundsen auf den Weg, den Südpol zu erreichen. Scott, der noch nichts von einem Wettlauf ahnte, erhielt am 12. Oktober 1910 ein Telegramm von Amundsen, der ihm mitteilte, dass er ebenfalls auf dem Weg zum Südpol sei. Nun begann der Wettlauf zum Südpol zwischen Amundsen und Scott.

Wann war der Wettlauf zum Südpol?

Der Wettlauf zum Südpol ereignete sich zwischen 1910 und 1912. Scott und Amundsen brachen beide im Juni 1910 zu ihrer Expedition in die Antarktis auf. Amundsen erreichte die Bucht der Wale im Januar 1911, Scott erreichte sein Quartier etwa 600 Kilometer westlich der Bucht der Wale zwei Wochen später. Beide Teams stellten ihre Lager auf. Amundsen machte sich im Oktober 1911 auf den Weg zum Südpol und erreichte diesen am 14. Dezember 1911. Scott begann seinen Marsch zum Südpol am 1. November 1911 und erreichte den Südpol ca. vier Wochen nach Amundsen, am 18. Januar 1912.

Wer gewann den Wettlauf zum Südpol?

Wie man aus dem vorherigen Abschnitt bereits herauslesen konnte, gewann der Norweger Roald Amundsen den Wettlauf zum Südpol im Jahr 1911. Er erreichte den Pol am 14. Dezember 1911, vier Wochen vor Robert Falcon Scott, und war damit der erste Mensch am Südpol.

Wie endete die Expedition von Scott und Amundsen?

Scott und Amundsen erreichten beide den Südpol. Amundsen und sein Team machten sich auf den Rückweg und erreichten Framheim, den Ort, an dem sie ihr Lager aufgeschlagen hatten, am 26. Januar 1912. Scott und sein Team machten sich am 19. Januar 1912 auf den 1 300 Kilometer langen Rückweg zu ihrem Basislager am Kap Evans. Am 19. März 1912 stellten Scott und sein Team ihr letztes Lager auf. Aufgrund eines Schneesturms konnte die Mannschaft nicht weiterziehen. Sie litten unter Erfrierungen und ihre Nahrungsmittel gingen dem Ende zu. Scott führte ein Tagebuch auf dieser Reise. Den letzten Eintrag verfasste er am 29. März 1912. Es wird vermutet, dass Scott und seine Männer kurz darauf starben.

Wettlauf zum Südpol – Zusammenfassung

Der Wettlauf zum Südpol ereignete sich zwischen 1910 und 1912 zwischen dem Norweger Roald Amundsen und dem Briten Robert Falcon Scott. Amundsen gewann den Wettlauf, als er am 14. Dezember 1911 den Südpol erreichte. Amundsens Triumph wurde jedoch vom Tod von Robert Falcon Scott überschattet.

Robert Falcon Scott

Wettlauf zum Südpol – Robert Falcon Scott Steckbrief

In der Tabelle findest du alle wichtigen Daten aus dem Leben von Robert Falcon Scott. Diese geben dir einen Überblick darüber, wer Robert Falcon Scott war, und können dir helfen, wenn du z. B. ein Referat über den Wettlauf zum Südpol hältst.

Datum Ereignis
6. Juni 1868 Geburt in Devonport, England
1881 Eintritt in die Royal Navy
1889 Ernennung zum Oberstleutnant
1901–1904 erste Südpolexpedition
1910–1912 Expedition mit der Terra-Nova zum Südpol
18. Januar 1912 Er erreicht als Zweiter den Südpol.
29. März 1912 Er stirbt auf dem Rückweg vom Südpol.

Wettlauf zum Südpol – Roald Amundsen Steckbrief

In der Tabelle, findest du alle wichtigen Daten aus dem Leben von Roald Amundsen. Diese können dir helfen, wenn du z. B. ein Referat über den Wettlauf zum Südpol hältst.

Datum Ereignis
16. Juli 1872 Geburt in Borge, Norwegen
1893 Er bereist auf Schiffen die ganze Welt.
1895 Er legt das Seemannspatent ab (eine Art Ausbildung in der Seefahrt).
1903–1906 Er erkundet die Nordwestpassage.
1910–1912 Antarktis-Expedition
1911 Eroberung des Südpols
1918–1920 Durchquerung der Nordostpassage
seit 18. Juni 1928 Er gilt als verschollen, seit er über dem Nordpolarmeer abgestürzt ist.

Transkript 1911 - Der Wettlauf zum Südpol

Aufbruch, der Brite Robert Falcon Scott hat monatelang die Expedition zum Südpol vorbereitet, mit Unterstützung der königlichen Marine. Es war seine große Chance als Marineoffizier, er war sehr jung. Als er gefragt wurde, ob er die Expedition führen wolle, war das eine aufregende Sache. Scott ahnt nicht, dass zur selben Zeit ein Norweger die Eroberung des Südpols plant, einer, der eigentlich zum Nordpol wollte, Roald Amundsen. Doch als ein Amerikaner ihm da zuvor kommt, notiert Norweger: „Um meinen guten Ruf als Forscher zu behalten, brauche ich einen sensationellen Sieg.“ Nun ist der Südpol sein Ziel. Anders als Scott plant Amundsen heimlich, die Geldgeber lässt er ihm Glauben sein Ziel sei immer noch der Nordpol. Keiner kennt die Wahrheit. Die Mannschaft ist völlig überrascht als Amundsen plötzlich den Kurs ändert. Auf hoher See kommt die Order Richtung Süden.Sie haben nicht rebelliert und sie wurden auch zu nichts gezwungen, sie kamen freiwillig mit, niemand hat das Schiff verlassen. Alle sind mit zum Südpol gefahren. Sie müssen wirklich an ihn geglaubt haben.Erst nach zwanzig Wochen auf See telegraphiert Amundsen dem Rivalen „Ich muss Sie informieren, dass sich mein Schiff der Antarktis nähert.“ Der Norweger fordert den Briten heraus.Scott war ein Offizier, für ihn ging es um militärische Ehren, Amundsen dagegen, machte das nur für sich selbst, ausschließlich. Erster Januar 1911, einen Tag früher als erwartet erreichen die Norweger die Bucht Da Wale, vor ihnen die gewaltigen Eisriffe der unbewohnten Antarktis. Ein Basislager wird errichtet. Dann erkunden die Skandinavier die unbekannte Küste. Sie bleiben nicht alleine. Zwei Wochen später läuft Scotts Schiff Terra Nova in derselben Bucht ein. Scott, der Offizier im Dienste seiner Majestät und Amundsen, der Einzelgänger meiden die direkte Begegnung. Nur ihre Mannschaften besuchen sich. Ausrüstung und Pläne der Rivalen machen neugierig. Es war ein Kommen und Gehen, die Mannschaften machten kleinere Expeditionen, es war viel los, aber bezeichnend war, dass die Beiden sich nicht treffen wollten. Die Teams vertreiben sich die Zeit mit Sport beim Warten auf besseres Wetter, mehrere Wochen. Scott ist nervös, der Konkurrent macht ihm zu schaffen. In sein Tagebuch notiert er: „Es fällt mir schwer nicht ständig an den Norweger zu denken.“ Scott wollte nicht, dass die Expedition zum Wettlauf wird, es war Amundsen der daraus einen Zweikampf machte. Schon als er plötzlich auftauchte, ohne es vorher angekündigt zu haben. Amundsen will direkt zum Pol, durch unbekanntes Gebiet. Scotts Weg ist länger, aber teilweise erforscht. Das Rennen ist eröffnet. Der Norweger setzt auf die Schlittenhunde seiner Heimat. Gewöhnt an extremer Kälte und schwere Lasten. Erschöpfte Tiere lässt er erschießen. Proviant für die Mannschaft. Amundsen war sehr autoritär, ganz sicher, vermutlich war er auch rücksichtslos und unbarmherzig. Scott will mit Motorschlitten an den Pol, doch sind sie untauglich bei Temperaturen bis zu 50 Grad unter Null. Auch die Ponys halten nicht lange durch. Scott lässt sie notgedrungen schlachten. Sie haben ihn als Leiter der Expedition sehr respektiert und bewundert. Er war ein sehr emotionaler Mensch. Es tat ihm furchtbar leid, als er die Tiere töten lassen musste, weil sie so erschöpft waren. Scotts Männer müssen die Schlitten nun selber ziehen. 100 Kilo pro Mann durch Schnee und Eis, eine Tortur. Doch die Briten geben nicht auf. Wir Engländer sind nicht gewohnt Ski zu laufen, wir haben kaum Schnee. Doch Amundsen, als Norweger, der kannte die Verhältnisse. Ich denke auf diesem Gebiet war er im Vorteil. Die Norweger machen Tempo. Sie wissen nichts von den Problemen der Briten. Amundsen sieht nur ein Ziel 900 Meilen, 90 Grad Süd. Nach zwei Monaten Strapazen ist Amundsen am Ort seiner Träume, dem Südpol. Er erreicht ihn am 14.12.1911. Er freute sich, er war stolz, er war am Ziel. Bevor der Norweger wieder aufbricht, hinterlässt er den Rivalen einen zynischen Brief. Als Scott mit seinen Männer vier Wochen später den Pol erreicht, ist er völlig erschöpft. Der Weg zurück, ein Wettlauf gegen den Tod. Die Vorräte sind aufgebraucht. Scott ahnt, dass keiner von ihnen die Heimat wiedersieht. „Um Gottes Willen“, schreibt er „sorgt für unsere Hinterbliebenen“. Sie waren nur elf Meilen vom nächsten Lager entfernt, aber sie kamen nicht mehr aus ihren Zelten. Es hörte nicht mehr auf zu schneien und zu stürmen, wenn das Wetter nur einen Tag besser gewesen wäre, hätten sie es schaffen können. Die Schiffsmannschaft der Briten findet die Toten. In einem Stiefel von Scott, Amundsen Brief an den norwegischen König für alle Fälle. „Norwegen war zuerst am Pol“. Zu Hause ist Amundsen der Held. Für Amundsen war das sein Triumph, aber sein Glück überschattet von Scotts Tod. Die Briten machten ihn dafür mitverantwortlich. Sechzehn Jahre nach Scotts Tod wird Amundsen der Nordpol zum Schicksal. Ein italienischer Forscher wird dort vermisst. Der Norweger macht sich auf die Suche. Letztes Bild des Mannes, der zuerst am Südpol war. Man kann es Schicksal nennen, beide starben an Orten, die ihnen wirklich am Herzen lagen. Im Juni 1928 fliegt Amundsen zum Nordpol. Am frühen Abend bricht die Funkverbindung ab. Das Flugzeug wurde nie gefunden.

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