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Aufbruch in die Neuzeit

Der Aufbruch in die Neuzeit wird bis heute als großer Entwicklungsschritt in der Menschheitsgeschichte gesehen. Doch seine Folgen können auch durchaus kritisch betrachtet werden. Zweifellos führt er zu weitreichenden Entwicklungen, die die Menschheit bis heute prägen.

Aufbruch in die Neuzeit

Vor gut 500 Jahren sorgen Umbrüche und neue Anstöße für eine Zeitenwende in Europa. Die geistigen Strömungen der Renaissance und des Humanismus führen zu einem neuen Mensch- und Weltbild und stellen die Deutungshoheit der katholischen Kirche, die diese im Mittelalter innehatte, in Frage. Doch nicht nur die geistigen Horizonte werden ausgedehnt. Seefahrer und Entdecker erweitern auch die europäischen Landkarten, auf denen nun auch Amerika erscheint. Was für Europäer eine Ausdehnung ihres Herrschaftsbereichs und die Erschließung neuer Reichtümer bedeutet, führt für die dort ansässige Bevölkerung zumeist katastrophalen Folgen. Weiter östlich rückt das durch den Islam geprägte Osmanische Reich hingegen bis nach Konstantinopel vor und kann die geschichtsträchtige Stadt 1453 einnehmen. Fortan gelten die Osmanen als Bedrohung für das christliche Europa. Der Aufbruch in die Neuzeit am Ende des 15. Jahrhunderts hat viele Facetten. Fest steht, dass durch ihn die Weichen für Europa und die ganze Welt neu gestellt wurden.