30 Tage kostenlos testen

Überzeugen Sie sich von der Qualität unserer Inhalte.

26. April 1925 – Paul von Hindenburg wird Reichspräsident

Du möchtest schneller & einfacher lernen?

Dann nutze doch Erklärvideos & übe mit Lernspielen für die Schule.

Kostenlos testen
Du willst ganz einfach ein neues Thema lernen
in nur 12 Minuten?
Du willst ganz einfach ein neues
Thema lernen in nur 12 Minuten?
  • Lucy lernt 5 Minuten 5 Minuten verstehen

    Unsere Videos erklären Ihrem Kind Themen anschaulich und verständlich.

    92%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim selbstständigen Lernen.
  • Lucy übt 5 Minuten 5 Minuten üben

    Mit Übungen und Lernspielen festigt Ihr Kind das neue Wissen spielerisch.

    89%
    der Schüler*innen haben ihre Noten in mindestens einem Fach verbessert.
  • Lucy stellt fragen 2 Minuten Fragen stellen

    Hat Ihr Kind Fragen, kann es diese im Chat oder in der Fragenbox stellen.

    94%
    der Schüler*innen hilft sofatutor beim Verstehen von Unterrichtsinhalten.
30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden

Bewertung

Ø 5.0 / 4 Bewertungen

Die Autor*innen
Avatar
Team History
26. April 1925 – Paul von Hindenburg wird Reichspräsident
lernst du in der Unterstufe 4. Klasse - Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema 26. April 1925 – Paul von Hindenburg wird Reichspräsident

Inhalt

Paul von Hindenburg

Am 26. April 1925 wird Paul von Hindenburg Reichspräsident.

paul-von-hindenburg

Wer war Paul von Hindenburg?

Paul von Hindenburg war ein deutscher Generalfeldmarschall und Politiker. Er lebte von 1847 bis 1934. Im Ersten Weltkrieg (1914–1918) erwirbt er sich einen heldenhaften Ruf, als er im August 1914 in der Schlacht bei Tannenberg die 2. Russische Armee vernichtend schlägt. 1916 erhält er die sogenannte OHL, die Oberste Heeresleitung, und wird damit praktisch zum Oberbefehlshaber des Heers. Kaiser Wilhelm II. war der Oberste Kriegsherr, aber gesundheitlich stark geschwächt, sodass er die Leitung der militärischen Operationen an die OHL abtrat. 1918, nach dem Scheitern der militärischen Frühjahrsoffensive, fordert die OHL Waffenstillstandsverhandlungen und einen Waffenstillstandsvertrag. Der Kaiser floh in die Niederlande. 1919 zog sich von Hindenburg in den Ruhestand zurück, doch fand sein Auftritt vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Nationalversammlung, in dem die Ursachen der deutschen Niederlage im Krieg aufgearbeitet werden sollen, große Beachtung. Hindenburg behauptete hier, dass das Heer im Felde unbesiegt gewesen sei und die deutsche Bevölkerung, allen voran die SPD und ihre Anhänger, dem deutschen Heer einen Dolch in den Rücken gestoßen hätte, indem die Soldaten nicht mehr unterstützt wurden. Diese als Dolchstoßlegende bekannt gewordene Darstellung ermöglichte es von Hindenburg, keine Verantwortung für das Waffenstillstandsabkommen übernehmen zu müssen.

Die Wahl zum Reichspräsidenten

Als der Feldmarschall und Held des Ersten Weltkriegs Paul von Hindenburg am 26. April 1925 Reichspräsident wurde, war dies vor allem ein Sieg der Konservativen, der politischen Rechten und der Monarchisten. Paul von Hindenburg selbst gehörte keiner Partei an. Er war Monarchist. Die rechten Parteien ermutigten ihn, sich zur Wahl zu stellen, denn sie hatten erkannt, dass die Deutschen einen Präsidenten in Uniform haben wollten. Der bei den Rechtsparteien unbeliebte vorherige Reichspräsident Friedrich Ebert von der SDP war im Februar 1925 im Amt verstorben, sodass die Wahl eines neuen Reichspräsidenten nötig wurde. Obwohl von Hindenburg die Demokratie der Weimarer Republik ablehnte, schwor er seinen Amtseid auf die Weimarer Verfassung. Die Parteien und Politiker der Weimarer Republik erkannten Paul von Hindenburg mehrheitlich an.

Der Reichspräsident Paul von Hindenburg

Einer der Höhepunkte seiner Biografie war Paul von Hindenburgs Wahl zum Reichspräsidenten. Von Hindenburg war bereits 78 Jahre alt, als er das Amt antrat, und genoss großes Ansehen. Ihm gelang es jedoch nicht, die politischen Probleme der Weimarer Republik durch seine Autorität zu lösen. Nachdem 1930 die Große Koalition zerbrochen war, ernannte von Hindenburg im Rahmen seiner ihm von der Verfassung zugewiesenen Vollmachten Heinrich Brüning als neuen Reichskanzler. Brüning war der erste Kanzler der fünf sogenannten Präsidialkabinette, der auf Ernennung durch den Reichspräsidenten jedoch ohne und zum Teil auch gegen die parlamentarische Mehrheit regierte. Diese Regierungen waren sehr instabil. Die Zeit bis 1933 war von zahlreichen Notverordnungen und mehrfachen Auflösungen des Reichstags und Neuwahlen geprägt. Rückblickend war die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler 1933 durch Paul von Hindenburg der elementarste Fehler, den von Hindenburg als Reichspräsident machte. Von Hindenburg verstarb im Amt im Juli 1934.

Paul von Hindenburg: Lebenslauf und Steckbrief

Biografie
2. Oktober 1874 Paul von Beneckendorff und von Hindenburg [so der volle Name] wird geboren.
Schulzeit und Ausbildung zunächst Gymnasium, dann Kadettenschule zur militärischen Ausbildung und Vorbereitung der militärischen Karriere
Krieg von 1870/71 Teilnahme an der Schlacht von Königgrätz
1903 General in Magdeburg
1914 Wiederaufnahme seiner militärischen Karriere im Ersten Weltkrieg als Oberbefehlshaber der 8. Armee
August 1914 Schlacht bei Tannenberg, großer militärischer Sieg unter von Hindenburg gegen die russischen Truppen
1916 Übernahme der Obersten Heeresleitung (OHL), militärische Verantwortung über das Heer
1918 Aufgrund der schlechten militärischen Lage der Deutschen drängt von Hindenburg auf Waffenstillstandsverhandlungen und den Kaiser dazu, abzudanken.
1919 Rückzug in den Ruhestand
26. April 1925 Wahl zum Reichspräsidenten auf Drängen und mit Unterstützung der rechten Parteien
1930 Beginn der Präsidialkabinette, von Hindenburg ernennt ohne das Parlament die kommenden Kanzler im Rahmen seiner Befugnisse, die ihm die Weimarer Verfassung mit Art. 25 und Art. 48 gegeben hatte.
1932 Wiederwahl zum Reichspräsidenten, von Hindenburgs Gegenkandidat war Adolf Hitler.
1933 Von Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler und unterzeichnet das sogenannte Ermächtigungsgesetz. Der Weg in die Diktatur wurde damit frei gemacht.
1934 Von Hindenburg stirbt und wird zunächst in Tannenberg (dem Ort seiner größten militärischen Erfolge) beigesetzt.
1945 Umbettung der sterblichen Überreste, weil die russische Armee anrückte
1946 Nach Paul von Hindenburgs Tod und der Umbettung findet er seine letzte Ruhe in der Elisabethkirche in Marburg.

Transkript 26. April 1925 – Paul von Hindenburg wird Reichspräsident

  1. April 1925: Paul von Hindenburg, Feldmarschall und Held des Ersten Weltkriegs wird zum neuen deutschen Reichspräsidenten gewählt. Er ist eine umstrittene Figur. Seine Vergangenheit schmiedete ihn eng an die rechtsgerichteten Parteien, die ihm zu einer relativen Mehrheit bei der Wahl verhalfen. Hindenburgs Wahl wurde in Berlin mit großem Pomp in Szene gesetzt und von Militärparaden begleitet. Es war ein Sieg der Rechten, der konservativen Militärs und Monarchisten, die in ihm eine Heilsfigur und eine Rückkehr zur alten Ordnung sahen. Die Wahl im April 1925 sollte auch Hitler langfristig den Weg ebnen. In Verkennung der Gefahr, die von den Nationalsozialisten ausging, ernannte Hindenburg ihn im Januar 1933 zum Reichskanzler und stattete ihn mit Vollmachten aus, die den Weg zur Diktatur frei machten.
30 Tage kostenlos testen
Mit Spaß Noten verbessern
und vollen Zugriff erhalten auf

4.000

sofaheld-Level

6.574

vorgefertigte
Vokabeln

10.233

Lernvideos

42.252

Übungen

37.351

Arbeitsblätter

24h

Hilfe von Lehrer*
innen

laufender Yeti

Inhalte für alle Fächer und Schulstufen.
Von Expert*innen erstellt und angepasst an die Lehrpläne der Bundesländer.

30 Tage kostenlos testen

Testphase jederzeit online beenden