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Samuel Champlain – Es war einmal Amerika (Folge 14)

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Es War Einmal Amerika
Samuel Champlain – Es war einmal Amerika (Folge 14)
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Samuel Champlain – Es war einmal Amerika (Folge 14)

Viele Jahre lang lebten die Indianer ruhig in den riesigen Wäldern Kanadas, ohne daß jemand sie störte. Im Jahre 1603 folgte ein gewisser Samuel Champlain den Spuren von Jaques Cartier. Ihm gelang es, die erste dauerhaften Beziehungen zu den Eingeborenen aufzubauen. Champlain gründet Quebec und entdeckt unter anderem die Hudson Bay. Doch unter den Ureinwohnern, insbesondere Irokesen und Algonquinern, bricht Streit aus. Champlain, wie auch die Engländer, wird in diese Auseinandersetzung mit hineingezogen, und Frankreich verliert die Hälfte eines Kontinents. Als Champlain im Jahre 1635 stirbt, gibt es in Kanada nur noch ein paar hundert Franzosen.

Transkript Samuel Champlain – Es war einmal Amerika (Folge 14)

“Wir schreiben das Jahr 1589. Heinrich von Navarra wird König von Frankreich. “Bonjour, Suli.” Nordamerika spukt ihm im Kopf herum. Seit den Streifzügen von Jacques Cartier sind alle Versuche der Franzosen schiefgegangen. Heinrich lässt einen alten Waffengefährten kommen, den Kommandeur von Chastres, und gibt ihm den Auftrag, diese Länder zu kolonisieren. “Ich?” 1603. Drei Schiffe stechen in See. Es geht wieder mal los. An Bord sind der Kapitän Gravé du Pont, auch genannt Pont Gravé. Ihm zur Seite steht Samuel Champlain. Es ist seine erste Reise.” “Gleich weht uns ein Sturm um die Ohren. Alle Mann an Deck. Wir müssen die Segel reffen, äh, raffen.” "Ist mir schlecht.” "Wo die Möwen fliegen zu zweit, ist das Land nicht mehr weit. Bin ich froh, dass wir diese Eiswürfel bald hinter uns haben. Die gehören ja auch nicht ins Meer, sondern in den Eisschrank. Na endlich, der Sankt-Lorenz-Strom.” "Der ist ja viel breiter, als erlaubt ist. Bic liegt nämlich in Wirklichkeit hier, und der Saguenay fließt da. Und dort liegt Tadoussac.” "Sieh doch da vorne. Das muss es sein.” "Was denn, so ein kleines Kaff?” "Nach 72 Tagen kommen sie schließlich in der Bucht des Saguenay an. Bienvenue.” "Salut, ich grüße dich, großer Häuptling Strammer Max.” "Salut, Weizenlocke, danke, dass meine Jungs wieder da sind.” "Tauschst du ein paar Felle dafür?” "Ja.” "Frankreich ist ein großes Land mit Riesenwigwams aus Stein. Die sind so groß, dass man drin verläuft. Sie sind stark befestigt. Sie haben viele Krieger mit bunten Röcken und ihr Häuptling ist ein netter alter Herr.” "Euer Stamm hat Glück, dass er einen so tollen Häuptling hat und so viele Krieger mit den rauchenden Kolben, die den Tod bringen. Auch mal ziehen, Freunde? Der Rauch der Pfeife schlägt uns auf den Geist, ich meine, vereint uns mit den Geistern. Und alles geht dann über in den Großen Geist Manitou. Wie hat der große Manitou eigentlich euch Bleichgesichter erschaffen?” "Zuerst dachte unser großer Manitou, einer reicht. Dem war’s dann aber schnell langweilig und da hat er ihm eine Rippe entnommen. Und daraus wurde der zweite Mensch. Na ja, und dann wurden’s immer mehr.” "Eure Märchen sind spannender als Kino.” "Diese Mädels sind wirklich niedlich. Und sie haben so hübsche Ohren. Sind das scharfe Bräute. O làlà. Schade, die Show ist schon zu Ende.” "Jetzt fängt’s erst richtig an.” "Hier gefällt es mir.” "Und dann geht’s den Saguenay hinauf, etwa 18 Kilometer. Dort entstehen dann kleine Umschlagplätze für Waren. Und da hören unsre Freunde zum ersten Mal von…” "Ja, ja, den Fluss lang.” "Zum ersten Mal vom großen Salzmeer. Ist das die Durchfahrt nach China? Sie fahren den Sankt-Lorenz-Strom hinauf bis zu dem Ort Trois-Rivières. Ideal, um später Handel zu treiben, aber erst mal heißt es wieder umkehren. An einem schönen Junitag des Jahres 1603 denkt Champlain nach. Er sucht einen Namen für dieses Land und er findet auch einen, Kanada. Zurückgekehrt, wird dem König berichtet. Dieser ernennt Pierre Dugua de Mons zum Generalleutnant über einige Provinzen Kanadas und die anderen Gebiete des sogenannten Neufrankreich. Das Recht zum Fellhandel liegt ausschließlich bei der Krone. Mit diesem Geld sollen die neuen Länder erschlossen werden. Das passt einigen Leuten gar nicht.” "Ruhe! Unglaublich, aber wahr, der ganze Handel mit den Fellen ist ab jetzt staatlich kontrolliert.” "So ein Mist, was sollen wir jetzt machen?” "Ich lass mir mein Geschäft nicht vermiesen.” "Da steckt ne Menge Geld drin. Das werden wir nicht zulassen.” "Expedition Nummer zwei von Champlain. Im April des Jahres 1604 läuft ein Schiff aus Le Havre aus. Das Kommando hat Dugua und Champlain ist auch dabei. Er soll alles schriftlich festhalten und Karten anfertigen. An Bord ist auch ein Pfarrer. Drei Tage später läuft ein zweites Schiff aus. Das Kommando hat Pont Gravé.” "Kapitän, da ist ein Schiff.” "Die Brüder schmuggeln Felle.” "Na warte, diesmal schnappen wir sie. Flossen weg. Die Biberpelze sind beschlagnahmt.” "Ich habe einen grandiosen Vorschlag, meine Herren. Warum überwintern wir nicht auf dieser Insel? "Nicht schlecht, dieses Winterquartier. Dann wurde kräftig weitergearbeitet. Willst im Winter du nicht wimmern, musst du dir ’ne Hütte zimmern. Muss schön aussehen, wenn Schnee liegt. Nun schreib deinen Reisebericht und vergiss die Karten nicht.” "Hugh. Da” "Das ist der altindianische Fruchtbarkeitstanz.” "Dann kam der Winter, mit viel Schnee und Kälte.” "Mann ist das kalt. Urlaub hätte ich mir angenehmer vorgestellt.” "Das Holz wurde immer knapper und Schmalhans war Küchenmeister.” "Die Zähne, Chef, die Zähne.” "Ich fall vom Fleisch, Chef.” "Ich hab vielleicht ’n Durst.” "Lutsch den Eiswürfel, dann geht’s dir besser.” "Die haben alle Skorbut. Was sollen wir jetzt machen?” "Da war gar nichts zu machen. Die Schar der Abenteurer lichtete sich. Und die, die übrig geblieben waren, bliesen kräftig Trübsal.” "Wo bleiben denn die anderen? Es ist schon Mitte Juni.” "He, seht mal da. Es ist höchste Zeit.” "Hallo, wir kommen. Wir kommen.” "Was hören meine entzündeten Ohren? Noch ein Winter hier? Kommt nicht in Frage. Den nächsten Winter verbringen wir in Port Royal. Dort kann’s ja nur noch besser werden.” "Wo der immer die langen Bleistifte her hat? Bewundernswert.” "Ist n leckerer Kürbis.” "Oncabé hat wirklich schlechte Neuigkeiten. Es sieht nicht gerade rosig für die Kolonie aus. Ich fahr zurück nach Frankreich und seh’ mal nach, wie dort die Lage bei Hofe ist.” "Wieder im Mutterland muss Dugua de Mons ein paar kräftige Intrigen abwehren. Dann fragt er seinen Freund Béthencourt, ob er ihm bei seinem Unternehmen hilft.” "Ich fahre bald nach Amerika. Was ist, Gevatter, kommen Sie auch mit?” "Amerika! Ein tolles Land. Ich träume oft von Amerika. Dort ist das Leben abenteuerlich. Mein Alter sollte keine Hindernis sein. Im Gegenteil, gewitzt durch die Stürme des Lebens werd ich mich schon durchschlagen. Natürlich fahre ich nach Amerika.” "Aber der König zögert. Er weiß nicht, ob sich das für Frankreich lohnt.” "Keine Sorge, ich kümmere mich darum. Also Majestät, ich sehe die Sache so. Blababa, nicht wahr, Majestät, blababa, sehr wohl, Majestät, blababa. Wir sind einer Meinung, Majestät, blababa.” "Aha.” "Und denkt an die Reiseapotheke, Meister. Nehmt etwas Aspirin mit gegen den Dünnpfiff.” "Verstehe.” "Wir sind da. Das ist unser Schiff. Ist doch bonfoncioneuse, nicht wahr? Ich glaube, dass wir Anfang April in See stechen können.” "In den neuen Kolonien war es bitterkalt.” "Hoffentlich sind die Schiffe mit dem Nachschub bald da. Sonst gehen wir hier noch alle vor die Schlittenhunde.” "Unsere Leute brauchen mal wieder frisches Obst und Fleisch.” "Jeden Tag haben wir mehr Kranke. Ich mach mir große Sorgen.” "Ich glaube, ich habe eine gute Idee.” "Ich hör dir zu.” "Immer gibt es ein paar Typen, die für Ärger sorgen.” "Werter Herr Schnöseldösel, ihr müsst mal einen Zahn zulegen. Wir verplempern hier viel zu viel Zeit.” "Wo bleiben die nur? Wir haben schon Mitte Mai.” "Monsieur.” "Monsieur.” "Sie brauchen einen Pfarrer für die Kolonie? Tut mir leid. Machen gerade alle Ferien.” "Tut mir leid, meinen Pfarrern wird auf dem Schiff immer schlecht.” "Bei mir geht’s erst nach Ostern.” "Wir haben alles. Dann kann’s ja bald losgehen. Wir brauchen nur noch ein bisschen Flut. Unsere Freunde warten sicher schon ungeduldig auf uns.” "So schnell geht das nicht.” "Warum stehen Sie da noch rum, Kapitän? Warum fahren wir nicht endlich? Pourquoi? Du Qualle.” "Na ja, ich kenn’ da eben ein paar Leute, die nicht wollen, dass wir abfahren.” "Rollen Sie Ihren fetten Bauch sofort von Bord. Und sagen Sie Ihren Leuten, sie können mich mal kreuzweise.” "Jetzt haben wir schon Mitte Juni. Da ist irgendetwas passiert. Die Heinis haben uns doch wohl nicht vergessen?” "Da seid ihr ja endlich. Hat ja ne Ewigkeit gedauert.” "Wurde ja auch Zeit.” "Es tut mir furchtbar leid, Freunde.” "Ich sage euch eins. Wenn ihr hier überleben wollt, dürft ihr euch nur auf euch selbst verlassen. Gegen Skorbut hilft Obst und Gemüse. So was müsst ihr anbauen.” "Plötzlich kommt ein Schiff aus Frankreich. Es ist Himmelfahrt. Die Nachrichten sind schlecht. Der König will sich aus den neuen Kolonien zurückziehen. Das heißt, alles zurück nach Frankreich.” "Die Ernte aus den neuen französischen Ländereien, Eure Majestät. Überzeugt euch selbst. Alles so, wie es sein soll. Die Halme schön goldgelb und oben viel Korn. Na, was sagt Ihr dazu?” "Ich muss zugeben, diese Korn sieht gut aus.” "Sie sollten Ihre Entscheidung noch einmal überdenken, Majestät. Ich sage Ihnen, Sie machen einen Fehler. Frankreich soll doch Weltmacht werden.” "Majestät, die Händler, denen Sie Vorrechte einräumen wollen, haben für Sie keinen Finger krumm gemacht. Aber wir, Majestät, wir haben dieses neue Land für Sie erobert.” "Eure Majestät, ich darf euch versichern, dass es uns hier nicht um Geld geht. Für uns ist nur eins wichtig, die Ehre unseres Königs und die Größe Frankreichs.” "Très bien, très, très bien. Diese Händler haben Schiffe und Gold und genau das brauchen wir.” "Majestät, wie können Sie nur denen den Vorzug geben? Denken Sie an uns und an Frankreich!” "Je comprends, mes amis. Ihr habt mich überzeugt. Eure Vorrechte werden erneuert. Von heute ab und dies für ein Jahr. Au revoir. Sie warten bitte noch, mein Meister. Merken Sie sich eins. Ich möchte nicht, dass das Gold die Geschäfte des Staates bestimmt. Das würde alles nur sehr durcheinanderbringen.” "Im Jahre 1610 wird dieser hervorragende König mitten in Paris hinterhältig ermordet. Unsere Freunde sind wieder unterwegs. Béthencourt sollte in den fremden Provinzen Fuß fassen. Pont Gravé hatte zwei Aufgaben, Pelze nach Frankreich zu bringen und mit den Indianern zu verhandeln. Und Champlain sollte die Kolonie regieren. Der Regierungssitz war Québec. Die Stadt gibt es noch gar nicht, die muss er erst noch bauen. Am dritten Juli 1608 ist Champlain, wo er schon einmal gewesen ist. Die Gegend gefällt ihm. Er ist überwältigt. Ein alter Traum geht in Erfüllung. Die Stelle ist ideal. Oberhalb des Sankt-Lorenz-Stroms. Von hier aus kontrolliert man das ganze Tal. Die Indianer kamen aus dem Wald und beobachteten verwundert die weißen Männer. Sie wurden aus ihnen nicht schlau.” "Zieht den Graben noch ein bisschen weiter rüber.” "Monsieur Champlain, wie wird die Stadt später einmal aussehen?” "Wie meinen?” "Ich könnte es mir so vorstellen.” "Ist ja furchtbar.” "Was? Das gefällt Ihnen nicht? Das tut mir aber leid. Vergessen Sie nicht, Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.” "Ich möchte nicht stören, Monsieur Champlain. Ich bin der Steuermann. Ich wollte Ihnen nur sagen, dass man ein Komplott gegen Sie schmiedet. Man will Sie umbringen und sich hier alles unter den Nagel reißen. Seien Sie vorsichtig. Hier gibt’s Leute, die haben ganz bestimmte Interessen.” "Die Angeklagten sind schuldig des Verrats und des versuchten Mordes. Mildernde Umstände kann das Gericht nicht anerkennen, darum gibt es nur eine Strafe, den Tod. Das Urteil ist gerecht, aber wir sollten keine Märtyrer aus Ihnen machen.” "Wir müssen hart durchgreifen, sonst versuchen sie’s immer wieder.” "Du hast völlig recht, aber einer reicht. Eine Decke, zwei Decken?” "Drei Decken für ein Fell.” "Du erinnerst dich doch. Du hattest versprochen, uns im Kampf gegen unsere Feinde zu helfen. Die Irokesen sind ein grausames Volk, wir haben das Kriegsbeil ausgegraben. Ihr müsst mitkommen und uns helfen mit euren Rauchkolben.” "Deine Feinde sind auch unsere Feinde. Was bilden diese Irokesen sich ein? Die werden wir rupfen wie die Hühnchen. Legt an und Feuer!” "Am ersten Juli des Jahres 1609 zieht man los, in den Krieg. Es geht den Fluss hinauf zu den Irokesen. Dabei entdecken unsere Freunde einen See und er kriegt den Namen Champlainsee.” "Rudert, rudert, rudert, rudert, schießen, schießen, schießen. Meine Brüder, seht mal da.” "Na, und abends wurde erst mal wieder das Bein geschwungen. War vielleicht die erste Form von Disco, wer weiß?” "Halt. Halt!” "Auf Wiedersehen.” "Champlain siegt in der Schlacht von Crown Point. Er gewinnt die Freundschaft der mit ihm verbündeten Indianer. Dieser Sieg stärkt Frankreichs Stellung. Die Irokesen werden für die nächsten hundert Jahre Verbündete der Engländer. Wenn die Kleinen sich streiten, hauen sich die Großen und umgekehrt. Bei den vielen Kämpfen bleibt nicht aus, dass Champlain eines Tages verletzt wird. Und wieder einen Sieg.” "Gute Flussfahrt!” "Champlain hatte es nicht leicht. Immer wieder musste er zurück nach Frankreich. Dort hatte man kein großes Interesse an ihm und an dem neuen Land. Champlain aber fühlte sich nur hier richtig wohl. Und von Abenteuern konnte er nie genug kriegen. Eine neue Expedition. Wohin? Diesmal geht’s den Ottawafluss hinauf, bis zu einem Meer, das oben im Norden sein soll. War das der richtige Weg nach China?” "Wie findest du die Idee, Häuptling Schwabbelbacke?” "Der große Manitou hat mir ein Zeichen gegeben.” "Machst du mit?” "Ihr geht in die ewigen Jagdgründe ein.” "Du machst also nicht mit? Schade eigentlich.” "Es war nichts zu machen. Die Indianer weigerten sich, ihn nach Norden zu führen. Er musste umkehren. Champlain unternahm noch eine dritte Reise. Dabei entdeckte er die Großen Seen, die in einem Gebiet von majestätischer Schönheit lagen. Es ist August und unser Entdecker kommt in eine große Stadt.” "Ich finde es großartig hier, Monsieur Champlain. Gott sei Dank, dass ich noch mitgekommen bin.” "Ihr werdet alle Hände voll zu tun haben. Packt schon mal euren Beichtstuhl aus.” "Links, rechts, links, rechts, links, rechts.” "Wir sind wieder auf dem Kriegspfad und ich habe zweieinhalbtausend tapfere Jungs.” "Du kannst dich auf uns verlassen.” "Schön, dich zu sehen, Häuptling Weiße Feder, und sei auch du willkommen, Fremdling mit dem Rothut.” "Salut.” "Langweilig war es nie. Entweder wurde eine kleine Regatta gemacht oder man veranstaltete ein Wettspießen. Und auch Geflügeltes wurde nicht verachtet. Abends saß man gemütlich am Lagerfeuer. Es wurde gegrillt, es wurde geschwatzt. Kein schlechtes Leben.” "Halt! Wartet doch! Kommt zurück! Völlig unprofessionell, so macht man doch keinen Angriff! He!” "Alarm, Alarm! "Wir verlieren.” "Schade.” "Rückzug. Aber achtet auf die fliegenden Pfeile. Immer schön einer nach dem andern. So leicht geben wir nicht auf. Das gibt ne Wiederholung, ein Rückspiel. Verlasst euch drauf.” "Seht ihn euch an.” "Zieht eure Mokassins aus und bleibt hier. Wir können noch gewinnen. Wenn ihr abhaut, ist alles für die Katz. Aber "Halt die Klappe” was macht ihr denn mit mir?” "Es hat eine Weile gedauert, bis er sich von dieser Niederlage erholt hat. Glücklicherweise gehörte er zu den Leuten, die sich nicht entmutigen lassen. Er streifte weiter durch Kanada.” "Tschüss.” "So ging das viele Jahre. Er erforschte das Land, legte Karten an und begann es, mehr und mehr zu erschließen. Champlain ist in Québec und frisch verheiratet. 1620, mit dem englischen Schiff Mayflower, kommen die Puritaner. England erklärt Frankreich den Krieg. Die Franzosen haben keine guten Karten. Im Frieden von Saint-Germain behält Frankreich seine Besitzungen. 1635 ist für Champlain die Zeit dann auch abgelaufen. Er stirbt in Québec, das er so sehr geliebt hat. Am Ende des Jahrhunderts sind es 12.000, aber es leben 150.000 Engländer in Kanada. Frankreich hatte seine Chance in Nordamerika verspielt.”

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