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Eroberer des hohen Nordens – Es war einmal Amerika (Folge 3)

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Es War Einmal Amerika
Eroberer des hohen Nordens – Es war einmal Amerika (Folge 3)
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Eroberer des hohen Nordens – Es war einmal Amerika (Folge 3)

Es ist 2.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Wir befinden uns im Norden von Alaska. Schauplatz: ein Iglu. Die Winter sind sehr hart und die Menschen haben nur wenig zu essen. Außer ein paar Fischen, die man unter großen Mühen aus dem Eis holt, gibt es sonst nichts. Und schon kündigen sich die ersten Eindringlinge an, die von der anderen Seite des Meeres kommen: die Wikinger. Wir lernen Erie, den Roten kennen, der Grönland entdeckt, sowie Leif Erickson und Thorfinn Karlsefin. Und so kommt es zu ersten Konflikten zwischen den Ureinwohnern und den Neuankömmlingen.

Transkript Eroberer des hohen Nordens – Es war einmal Amerika (Folge 3)

Heute machen wir wieder eine Tour in den hohen Norden nach Alaska, wo man vor lauter Gletschern das Eis nicht mehr sieht. Da gab es neue Gäste. Mag sein, dass sie zu Fuß auf dem Landweg hierher gekommen sind oder mit ihren Minischiffen über das Wasser. Manche sollen sogar per Anhalter mit einem Eisberg angekommen sein. Es war ein bisschen kalt, aber immer noch besser als Schwimmen. Auf jeden Fall waren sie die ersten Einwanderer, die den amerikanischen Kontinent bevölkert haben. Es war mordsmäßig, super kalt, aber unsere Freunde hatten sich warm eingemummelt. Trotzdem war es sehr ungemütlich. “Unter schönem Wetter verstehe ich etwas Anderes. Nur Sonnenschein bringt Glück allein. Das ist ein ausgemachtes Sauwetter hier. Wer hat sich nur diese Gegend ausgesucht? Meine Füße tun weh. Hier geht es ja nur bergauf. Ich kann gleich nicht mehr. Können wir nicht mal eine Pause machen?” “Warum haben wir nicht gewartet, bis dieser böse Sturm vorbei ist?” “Weil es hier nichts mehr zu jagen gibt. Und die Tiefkühltruhe ist auch leer.” “Ja, denn hat dein Bauch nichts mehr zu lachen, musst du dich auf die Socken machen.” “Es ist nicht mehr weit. Bei diesem Geweih links und dann noch ein Stündchen wandern.” “Ich glaube, ihr müsst ohne mich weiterziehen. Ich bin ein bisschen müde. Ach was, quatscht hier keine Opern. Geht weiter, ich kann ja später nachkommen.” “Ruh dich aus, aber es bleibt jemand bei dir. Da vorne ist das Meer, da leben viele Tiere. Heute Abend gibt es jede Menge zu beißen.” “Mund zu, sonst schneit es rein.” “Ziemlich dicke Sache, das. Hier brechen wir nicht ein. Also fangt an, Leute. Schaffe, schaffe, Iglu baue. Was sind denn das für komische Eisvögel? Oder sind das weiße Riesen? Huhu!” “Ich habe es satt, immer Eis zu lutschen. Ich muss etwas Vernünftiges zwischen die Kiemen kriegen.” “Immer mit der Ruhe. Fischers Fritz fängt frische Fische. Alte Eskimowahrheit. Tja, mein Freund, du musst dran glauben. Oh, direkt aus dem Meer auf den Tisch.” “Schön, dass du bei uns bist. Ich glaube, du willst was trinken.” “Schmeckt köstlich. Oh, ich habe mir auf meinen Bart gekleckert.” “Oh, meine Sole, Sole mio! Sieht nach Frühling aus!” “Stellt euch vor, da liegt doch ein Seehund ganz frech herum. Ich greife zu meiner Harpune, da kommt doch der Kollege von dem Seehund und wirft das Boot um. So eine Frechheit.” “Du solltest dein Boot vielleicht hinten und vorne abdecken, dann kann dir sowas nicht mehr passieren.” “Was hat der Opa gemurmelt? Ich will die ganze Murmelei wissen.” “Der hat gesagt, man muss das Boot-Boot von vorne bis hinten abdecken, dann ist es wasserdicht-wasserdicht.” “Er ist zwar ein Alterchen, aber ein ausgeschlafenes Alterchen. Das ist doch eine kaputte Idee, da hat doch einer einen Hammer.” “Na ja, hätte ja auch klappen können. Das ist eben so. Beim ersten Mal geht man manchmal baden. Dann muss man sich eben etwas Anderes einfallen lassen. Aber was? Das ist die große Frage. Man braucht eine gute Idee. Kommt die große Welle, schwimmen einem weg die Felle. Das Modell Schildkröte ohne Sehschlitz ist auch nicht zu empfehlen. Und das Modell lahme, kalte Ente bringt uns auch nicht weiter. Aber daraus könnte man vielleicht etwas machen. Genau, gut am Bauch festbinden und das Ding ist wasserdicht.” “Heute sind die Wellen irgendwie-, oh! Höher.” “Ich glaube, ich bin ein Genie. Ich bin klug und weise und manchmal rede ich Mist.” “Wird Zeit, dass der Außenborder erfunden wird. Aber bis dahin wird geschaufelt.” “Dagegen ist ja Götterspeise was Festes.” “Dass Salz so salzig sein kann, igitt!” “Komm, wir zeigen denen mal die Rolle seitwärts.” “Geht klar.” “Du musst vorher tief Luft holen.” “Geht klar.” “Da werden Enten neidisch. Dass der keinen kalten Bauch kriegt, also wirklich.” “Der hat einen ganz dicken Trainingsanzug an. Das stört ihn gar nicht. Ein bisschen schneller und du kannst Wasserski laufen!” “Jetzt gibt es Eis am Stiel, dreißigster Teil! “Gleich wirst du eingeseift!” “Robbe reiten kommt gut.” “Robbe, Robbe, Reiter, wenn er fällt, dann schreit er.” “Nun nehmt die Gier aus dem Blick, ihr bekommt ja ein Stück ab.” “Und wenn zehnmal Frühling ist, meine Nase ist doch kein Landeplatz, um sich einfach ungefragt drauf niederzulassen.” “Meister, der Kühlschrank taut ab. Was sollen wir machen?” “Nur immer mit der Ruhe. Keine Aufregung. Wir nehmen uns Felle und bauen uns ein paar Häuschen im Grünen.” “Trifft der Hammer nicht den Finger, gibt es danach kein Gewimmer.” “Leute, das Essen ist fertig!” “Erst hauen wir uns den Magen voll und dann ab in die Kiste.” “Robben haben lange Hauer, sind trotzdem keine Wiederkauer.” “Wenn wir zu laut sind, machen die einen Satz und sind weg.” “Wir kümmeln uns von der Seite ran.” “Kümmeln?” “Wenn wir Erfolg haben, gebe ich nachher eine Runde Lebertran aus.” “Ich robbe mich leise ran, die Robbe ist im Tran-.” “Alarm!” “Damit habt ihr nicht gerechnet! Ich wette, die Zähne sind hohl. Oh, oh. Man wird doch wohl mal einen Spaß machen dürfen. Au! Du riechst ja übel nach altem Kabeljau. Nicht Kabeljau, ich meinte, du riechst wie der junge Morgentau.” “Keine Angst, Chef-Chef. Durchhalten! Gehilfe naht-naht-naht. Mama Rotmäulchen, warum hast du denn so dicke Augen? Damit du besser schwimmen kannst. Oh bitte, lass mich zufrieden, dann lese ich dir was von Flipper vor.” “Ich esse ihn am liebsten gegrillt, und zwar am Stück. Aber auf jeden Fall muss Ketchup dazu. Ohne Ketchup läuft gar nichts.” “Heute lasse ich es nochmal durchgehen. Das nächste Mal bekommst du Schollenarrest, ist das klar?” “Mir wäre eine Flunder lieber.” “Ei, ei.” “Meister, aufwachen. Da draußen läuft eine ganze Herde Karibus vorbei.” “Ja, tierisch viele.” “Der Winter kommt mit großen Schritten. Dieses Fleisch ist für uns lebensnotwendig. Hast du eine Idee, Meister?” “Wie ihr wisst, habe ich immer Ideen, neue und alte. Zunächst die klassische Methode. Man macht die Tiere nach. Eins, zwei im Wechselschritt, eins, zwei im Wechselschritt und immer gegen den Wind. Es gibt auch die Eislauf-Methode. Ist was Elegantes. Das Eis muss dünn sein, sonst flutschen sie euch weg. Und dann gibt es noch die Einkreis-Methode, sehr bewährt. Hm, nam, na, endlich mal wieder was Frisches am Spieß.” “Schmeckt doch besser als aus der ollen Tiefkühltruhe.” Es war kein leichtes Leben. Man war immer auf der Suche nach etwas Essbarem und schlug sich mit Wind und Wetter herum. Da oben im Nordwesten gab es noch andere Leute. Sie hatten bald die ganze Gegend in der Hand und verdrängten die anderen. Sie waren geschickte Jäger, denn sie hatten die Harpune erfunden, eine Lanze mit einem Strick daran. Außerdem hatten sie wasserdichte Stiefel und ihre Häuser bauten sie unter der Erde. So ließ sich der Winter aushalten. Elektrischen Strom hatten sie noch nicht, dafür aber Öl vom Wal zum Licht machen und zum Heizen. “Das rauscht, wenn die ins Wasser klatschen.” “Wenn man sich vorstellt, wie viel Fleisch und Tran das ist, das ist einfach unglaublich.” “An so einem Wal hat ein kleiner Eskimo ein ganzes Jahr kräftig zu kauen. Na, hoffentlich sind die Arbeiten im Trockendock bald beendet.” “Keine Sorge, muss nur noch die Nähte da einfetten.” “Na, dann fettet mal schön.” “Für eine Jagd-Expedition braucht man einen Chef. Du hast die größte Erfahrung, Ich schlage vor, dass du das Kommando übernimmst. Sind alle einverstanden?” “Puppalapupp, wie es bei den Eskimos heißt. Ich bin der Chef und alles hört auf mein Kommando. Auch Schneebesen.” “Mhm. Genau, ein anderes Mal. Für heute ist alles klar. “Da sind sie ja. Paddel nicht so ran. Das ist ja vielleicht ein Riesengerät. Wartet auf mein Zeichen und dann werft ihr die Harpunen. Achtung! Fertig! Los!” “Irgendwie mag der uns nicht. Jetzt weiß ich, wie die Kreuzfahrten entstanden sind. Der hat es aber auch wirklich eilig, oh! Er hat mich glatt ausgetrickst.” “Zweite Harpunenseite fertig machen! Seid vorsichtig, nicht zu nahe ran! Rettet ihn!” “Oh, ist das rutschig! Wir haben ihn, wir haben ihn! Oh, Hilfe, ich falle! Ah! Heute Abend gibt es endlich Wal satt.” “Das liest sich ja aufregend. Das war der Tag, an dem der Speer von Tante Mimi hinter dem Zelt auf Leinöl gestoßen ist” “Warte, ich helfe dir, Großmutter.” “Was ist denn das für eine Pille? Sieht aus wie ein Ball.” “Na, und Kopfball. Ja!” “Und Schuss. Hey, das ist aber unfair.” “Na, willst du mal rumkugeln?” “Dir gebe ich was auf die Rübe. Rettet mich! Im Schwimmen bin ich eine Niete.” “Beeil dich und zieh die nassen Sachen aus, sonst kriegst du einen Riesenschnupfen.” “Erst muss ich noch mit jemand Schlitten fahren.” “Mache ich.” “Ist irgendetwas? Wasser ist doch nass! Du bleibst hier draußen. Das ist ein Club für Gentlemen, falls du weißt, was das ist.” “Oller Macho. Ich will doch meinem lieben Mann nur was zu Essen bringen.” “Macht richtig Appetit.” “Also, deine bessere Hälfte ist schon eine tolle Squaw.” “Da ist was dran. Aber deine ist doch viel stattlicher, finde ich” “Wir sollten mal eine Weile tauschen. Du nimmst meine, ich nehme deine.” “Die Idee hätte von mir sein können. Hey du Handtuchschreck, dein Schnuckelchen hat dir gerade was zu Essen gebracht. Sieht merkwürdig aus.” “Halt bloß die Füße still.” “Der hat einen ganz schrägen Blick. Ich merke schon, der steht gewaltig unter dem Tranpantoffel, der arme Wurschtelmann” “Na warte. Sei bloß nicht so schadenfroh, sonst gibt es mit der Trankelle.” “Du Möwendreck.” “Großmaul.” “Herein, klopf nur, das ist hart wie Holz.” “Ja, ich merk schon.” “Jetzt gibt es Nachschlag.” “Perfekte Bauchlandung. Ja.” “Jetzt üben wir mal, durch den Mund zu atmen.” “Ist ja schon gut, beruhige dich.” “Was ist denn mit den Hunden los? Was wollen die denn? Lass die doch bellen. Die sind doch völlig harmlos.” “Ich glaube, es ist bald Vollmond. Da machen die immer so ein Theater.” “Die Hunde können uns vielleicht helfen. Ich habe auch schon eine Idee. Wir können sie doch vor unsere Schlitten spannen. Dann müssen wir uns nicht mehr so abrackern. Außerdem geht es dann viel schneller. Und wir können mit unserem GTI-Schlitten längere Strecken zurücklegen. Ab durch die Eiswüste, bis ans andere Ende. Und da trifft man dann auf andere. Aber diese Eisbubis sehen sehr gefährlich aus. Na ja. So gab es erstmal Rambazamba in der Pampa. Na ja, Pfeil in Po macht niemand froh.” Zur gleichen Zeit gibt es im Norden von Europa Leute, die es zuhause bei Mutti nicht mehr aushalten. Sie wollen Eroberungen machen. Es handelt sich um Normannen, besser bekannt als Wikinger. Die erste größere Spritztour von Erik dem Roten ging mal eben nach Grönland. Vierzig Jahre später dann tauchten sie mit zwei Schiffen vor der Küste des neuen Landes auf. Das Kommando hatte Torfin Smørrebrød oder so ähnlich. “Alle mal da hergucken. Land in Sicht und wir sind natürlich wieder mal die Ersten.” “Seht euch das mal an. Die haben große Schiffe und dann noch so komische Vierbeiner. Was sollen wir tun?” “Wir holen den Knüppel aus dem Schrank und dann sind wir mehr als bereit.” “Nichts überstürzen, Freunde. Erst fragen, dann schlagen. Wir sagen ganz freundlich Hallo. Fragt sie doch mal, was sie wollen und woher sie kommen.” “Hey, Chef, da oben sind-.” “Wer, wie, wo, was, Leute? Was für Leute?” “Gluglu miamiang bangbang kinkin.” “Redet der Chinesisch? Verstehe keinen Ton. Ich sage vielleicht erstmal ein Gedicht auf. Dongdong dongding Smørrebrød dongdong.” “Ich glaube, dessen Transistor muss mal gestimmt werden.” “Ja, riecht ganz gut. Vielleicht schmeckt es auch so.” “Ja, nicht schlecht. Unser Knäckebrot hängt mir zum Hals raus.” Es gab ein paar kleinere Missverständnisse, aber sonst verstanden sich die beiden Gruppen ganz gut. Wenigstens am Anfang. Es war Friede, Freude, Eierkuchen. Aber leider nicht lange. “Danke.” “Was denn, was denn, dafür gibt es nur ein Stück Stoff?” “Nun sind es drei Stücke, das wird ja wohl reichen, okay?” “Das ist gar nicht in Ordnung. Ich will dein Schwert.” “Bei dir piept es wohl. Hämmer dir doch selber eins, du Torfnase. Hey, guckt mal da. Der reißt sich das Schwert unter den Nagel.” “Gut, dass der Mantel so dick ist.” “Jetzt habe ich die Nase voll von diesen Typen, restlos gefüllt. Kommen her und machen Zoff. Das wird sich ja wohl ändern lassen.” “Nichts wie weg!” “Also eins ist schon mal klar, gemütlich ist es hier nicht gerade. Es ist besser, wir verduften. Also dann, ab nach Hause.” So fahren die Wikinger wieder dahin, wo sie hergekommen sind und die Eskimos haben den hohen Norden wieder für sich allein. Für sich allein? Schön wär‘s. Denn der Reichtum ihres Landes wird andere anlocken, und zwar üble Typen. Alkohol, Diebstahl, Verbrechen, Hunger, Krankheiten. Das sind die neuen Geschenke, die man ihnen mitbringt. So werden die Eskimos immer weniger. Ihre Nachkommen haben ganz normale Berufe. Sie heizen mit Öl und wohnen in festen Häusern. Wale findet man nur noch im Bilderbuch. Tja, und was soll ich dazu sagen? Sogar die lieben Schlittenhunde wurden durch Maschinen ersetzt.

2 Kommentare

2 Kommentare
  1. sehr nice

    Von Jason, vor 8 Monaten
  2. cooooooooooool

    Von Gerl Kar, vor fast 7 Jahren
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