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8. Oktober 1992 – Der Todestag von Willy Brandt

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8. Oktober 1992 – Der Todestag von Willy Brandt
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Grundlagen zum Thema 8. Oktober 1992 – Der Todestag von Willy Brandt

In diesem Video kannst du mehr über den deutschen Politiker Willy Brandt lernen, der am 8. Oktober 1992 gestorben ist. Welche Rolle spielt Willy Brandt in der deutschen Geschichte? Du erfährst, wie und wo seine Karriere als Politiker begann, welche Rückschläge er einstecken musste und wie er schließlich 1969 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wurde. Was waren die Grundzüge seiner Politik? Wie hat seine Politik das Land geprägt? Dazu mehr im Clip. Viel Spaß!

Transkript 8. Oktober 1992 – Der Todestag von Willy Brandt

Am 8. Oktober 1992 stirbt Willy Brandt. Noch zu seinen Lebzeiten geht sein politischer Lebenstraum die Wiedervereinigung Deutschlands in Erfüllung. Hierfür hatte er gekämpft seit er 1957 Regierender Bürgermeister von Berlin wurde. “Lasst uns miteinander und füreinander einstehen. Dann wird es wieder ein einheitliches Berlin sein. Als Hauptstadt eines aus widernatürlicher Zerklüftung befreiten Deutschlands.” Doch zunächst musste er miterleben, wie der Mauerbau die Stadt teilt. Pragmatisch suchte Brandt nach Lösungen, um die Mauer durchlässiger zu machen. Humanitäre Überlegungen waren ihm dabei stets wichtiger als nationale Statusfragen. Im Dezember 1963 konnte der regierende Bürgermeister ein erstes Passierscheinabkommen mit der DDR aushandeln. Es ermöglichte Westberlinern zunächst für eine kurze Zeit bis Anfang Januar 1964 den Besuch von Verwandten im Ostteil der Stadt. Später durften DDR-Rentner Verwandte in Westdeutschland besuchen. Die Passierscheinregelungen, die mit Billigung der CDU-Bundesregierung zustande kamen, wurden zum Startpunkt für eine neue Deutschland- und Ostpolitik, die Brandts Vertrauter Egon Bahr mit der Formel Wandel durch Annäherung umschrieb. Auf Grundlage dieser Formel suchte Brandt als Bundeskanzler mit seiner sozialliberalen Koalition nach 1969 neue Wege in der Ostpolitik. Er geht auf die Sowjetunion zu, schließt neue Verträge, schafft Vertrauen zwischen Ost und West. Brandts Politik macht den eisernen Vorhang durchlässiger. Auch in der Innenpolitik geht Brandt neue Wege. In seiner Partei der SPD kämpft er 1959 für das Godesberger Programm. Es überführt die alte Arbeiterpartei programmatisch in eine moderne Volkspartei. Für sie tritt Brandt 1961 gegen Konrad Adenauer und 1965 gegen Ludwig Erhard als Kanzlerkandidat an. Er verliert beide Wahlen. Seine bundespolitische Karriere scheint beendet. “Ich fühle mich an mein Wort gebunden und gehe nach diesem Wahlausgang zurück in meine staatliche Verantwortung in Berlin. Daraus ergibt sich, dass ich weder der Führer der parlamentarischen Opposition im neuen Bundestag sein werde noch für 1969 ein Anwärter auf das Amt des Bundeskanzlers bin.” Doch schon ein Jahr später ist Willy Brandt Außenminister und Vizekanzler in der großen Koalition. Die Zusammenarbeit der SPD mit der CDU führt zu manchen Protesten der sozialdemokratischen Basis. Doch Brandt hält an seinem Kurs der Volkspartei fest und führt die SPD ab 1969 in der sozialliberalen Koalition einer noch größeren politischen Verantwortung entgegen. Als Bundeskanzler will er mehr Demokratie wagen. Doch fällt auch der Radikalenerlass der besonders linke Lehrer aus dem Staatsdienst fernhalten soll in seine Amtszeit. 1974 wird Brandts Mitarbeiter Günther Giom als DDR-Spion enttarnt. Brandt tritt zurück, bleibt aber Parteivorsitzender der SPD bis 1987.

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