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11. November 1918 – das Ende des Ersten Weltkriegs

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11. November 1918 – das Ende des Ersten Weltkriegs
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Grundlagen zum Thema 11. November 1918 – das Ende des Ersten Weltkriegs

Inhalt

Das Ende des Ersten Weltkriegs im November 1918 im Überblick

Du fragst dich, wie und warum der Erste Weltkrieg endete? Und wer den Ersten Weltkrieg verloren bzw. gewonnen hat? Wie es den Menschen erging und wie sie nach dem Ersten Weltkrieg lebten? Diese und andere Fragen werden dir in diesem Video und Lerntext beantwortet.

Der Erste Weltkrieg und sein Ende

Die Zeit zum Ende des Ersten Weltkriegs war in Deutschland sehr chaotisch. Deutschland verlor 1918 den Ersten Weltkrieg und dieser militärische Zusammenbruch war die Voraussetzung für vielerlei neue Entwicklungen. War Deutschland zuvor ein Kaiserreich gewesen, so änderte sich dies mit dem Ende des Ersten Weltkriegs. Waren die Deutschen im Jahr 1914, dem Jahr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs, noch voller Begeisterung für den Krieg gewesen, so waren sie mit dem Kriegsende des Ersten Weltkriegs kriegsmüde geworden.

Nach vielen machtpolitischen Auseinandersetzungen in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in Europa und einem intensiven Wettrüsten der Mächtigen befanden sich ab August 1914 das Deutsche Kaiserreich und Österreich-Ungarn im Krieg mit den verbündeten Entente-Staaten Frankreich, Großbritannien und Russland. Der Krieg wurde äußerst grausam geführt und die Kampfhandlungen hatten sich in einem mörderischen Stellungskrieg vor allem an der Westfront festgefahren. Als Stellungskrieg bezeichnet man eine Kriegsführung, bei der sich die Truppen kaum bewegen. Die Soldaten verschanzen sich dabei meistens in Befestigungsanlagen, wie z. B. Gräben, die sie für diesen Zweck errichteten.
Schützengräben Erster Weltkrieg

Im Ersten Weltkrieg wurden dabei Unmengen an Material verbraucht (man nennt dies auch Materialschlacht) und Millionen von Menschen verloren ihre Leben. Immer neue Techniken des Tötens wurden eingesetzt, wie z. B. der erste Giftgaseinsatz der Geschichte durch die Deutschen im April 1915 gegen französische Soldaten in Belgien.

Doch warum hatte Deutschland den Ersten Weltkrieg verloren?

Deutschland hatte 13,2 Millionen Soldaten in den Krieg geschickt und dennoch konnte es den Krieg nicht für sich entscheiden. Die Menschen waren bereits traumatisiert und kriegsmüde, als im April 1917 auch noch die USA an der Seite der Entente-Mächte gegen Deutschland in den Krieg zogen. Damit verschlechterte sich die Situation für Deutschland massiv. Im Sommer 1918 scheiterten dann auch mehrere Großoffensiven und die Kampfkraft der deutschen Armee war nahezu erschöpft.

Kurze Zusammenfassung des Ende des Ersten Weltkriegs

Das militärische Scheitern der Deutschen zog sich daher schon seit Sommer 1918 über viele Wochen hin. Besonders bedeutsam wurden dann jedoch die Entwicklungen im Herbst 1918. Insbesondere der 9. November, das Datum, das in der deutschen Geschichte viele Gesichter hat, schien auch 1918 so etwas wie der Schicksalstag für Deutschland zu sein. An diesem Tag wurde mit der Ausrufung der Republik der Kaiser abgesetzt. Er flüchtete in die Niederlande. Aufgrund dieser Tatsache wird meistens das Datum des 9. Novembers 1918 als Datum des Endes des Ersten Weltkriegs genannt. Doch der Waffenstillstand, der das formale Ende des Ersten Weltkriegs bedeutete, wurde erst am 11. November 1918 unterzeichnet.

Folgen des Ersten Weltkriegs

Die Folgen des Ersten Weltkriegs nach seinem verheerenden Ende waren enorm, wie du anhand der wichtigsten Auswirkungen in der Tabelle sehen kannst. Dennoch führte die Revolution nach Ende des Ersten Weltkriegs im weiteren geschichtlichen Verlauf zur Gründung der Weimarer Republik und damit zur ersten Demokratie in Deutschland.

Folge Bedeutung für Deutschland
Novemberrevolution unklare Machtverhältnisse im Deutschen Reich, revolutionäre Zustände, politische Morde
Flucht des Kaisers ins Exil Abdankung des Kaisers, Deutschland ist keine Monarchie mehr.
Waffenstillstandsabkommen Die deutschen militärischen Kräfte kapitulieren, d. h., sie geben auf und gestehen ihre Niederlage ein.
Versailler Vertrag Entwaffnung und Abrüstung, alleinige Kriegsschuld, Entmilitarisierung des Rheinlands, enorme Reparationszahlungen (Wiedergutmachungszahlungen), Gebietsverluste

Transkript 11. November 1918 – das Ende des Ersten Weltkriegs

  1. November 1918: Nach dem Zusammenbruch der Westfront unterzeichnet das Deutsche Reich den Waffenstillstand, der den Ersten Weltkrieg beendet. Für die Westmächte ein umjubelter Sieg, war es für Deutschland eine Niederlage mit erdrutschartigen Folgen. Es musste die besetzten Gebiete in Frankreich, Belgien und Luxemburg räumen und Elsass-Lothringen und die linksrheinischen Gebiete freigeben. Auch im Landesinneren waren schwere Prüfungen zu bestehen. Die Bekanntgabe der Abdankung des Kaisers und Ausrufung der Republik führte zu Auseinandersetzungen zwischen radikalen und gemäßigten Kräften, aus denen schließlich eine demokratische Regierung hervorging. 1919 wurde der Waffenstillstand durch den Vertrag von Versaille abgelöst. Damit verlor Deutschland endgültig seine Stellung als mitteleuropäische Großmacht.
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