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Tiere und Pflanzen im Wattenmeer

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Die Autor*innen
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Team Digital
Tiere und Pflanzen im Wattenmeer
lernst du in der Volksschule 3. Klasse - 4. Klasse

Grundlagen zum Thema Tiere und Pflanzen im Wattenmeer

Inhalt

Das Wattenmeer – Tiere und Pflanzen

Warst du schon einmal an der Nordsee und hast dort Tiere im Watt gesehen? Das Watt beherbergt viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Im Folgenden lernst du einige Tiere und Pflanzen im Wattenmeer kennen, die es an der Nordsee zu sehen gibt.

Was ist das Wattenmeer?

Das Wattenmeer befindet sich an der Nordsee. Es ist ein Meer, durch das man durchwaten kann – daher kommt auch der Name. Allerdings geht das nur zweimal am Tag, immer dann, wenn bei Ebbe das Wasser verschwindet. Dann bleibt ein Boden aus Sand und Schlick zurück, die Watt genannt werden. Mehr darüber erfährst du auch im Video zu Ebbe und Flut

Welche Tiere und Pflanzen gibt es im Wattenmeer?

Tiere im Wattenmeer – Steckbriefe

  • Der Wattwurm
    Der Wattwurm ist rotbraun und wird zwischen 20 und 40 Zentimeter lang. Bei einer Wattwanderung kannst du den Wattwurm normalerweise nicht sehen, weil er sich in langen, u-förmigen Röhren ins Wattenmeer eingräbt. Dort frisst er den Sand, der von oben nach unten nachrutscht. Die pflanzlichen und tierischen Bestandteile filtert der Wattwurm aus dem Sand, danach stößt er den unverdauten Sand wieder aus. Dabei hinterlässt er kleine, spaghettiartige Häufchen auf der Wattoberfläche.
    Wattwürmer werden von Vögeln und Fischen gefressen. Einen dieser Vögel lernst du gleich kennen.

  • Der Austernfischer
    Der Austernfischer ist ein typischer Wattvogel mit schwarz-weißem Federkleid, der aber gar keine Austern frisst. Stattdessen sucht er lieber Würmer, Krebse oder Muscheln. Mit seinem langen, rot-orangen Schnabel kann er sie im Watt gut aufspüren und herausziehen.
    Über die Nahrung der Austernfischer – Muscheln und Krebse – erfährst du in den folgenden Abschnitten mehr.

  • Die Möwe
    Ein weiterer auffälliger Vogel ist die Möwe. Am häufigsten sind die Silbermöwen, die bis zu 60 Zentimeter groß werden und einen gelben Schnabel mit einem roten Fleck haben. Im Sommer kannst du aber auch viele Lachmöwen sehen. Zu dieser Jahreszeit haben Lachmöwen einen schwarzen Kopf, im Winter ist er dann weiß. Der Ruf der Lachmöwe erinnert an ein spöttisches Lachen, weswegen einige Forschende meinen, dass daher auch ihr Name kommt.

  • Die Herzmuschel
    Die Schale dieser Muschel hat eine ganz besondere Form: ein Herz. Deshalb wird sie Herzmuschel genannt. Sie ist die wohl häufigste Muschel im Wattenmeer.

  • Die Nordseegarnele
    Die Nordseegarnele ist sandfarben und bis zu acht Zentimeter groß. Sie hat kleine Scheren und lange Fühler und vergräbt sich meist flach im Sand. Vielleicht kennst du sie auch als Krabbe. Die Nordseegarnele solltest du aber nicht mit der Strandkrabbe verwechseln.

  • Die Strandkrabbe
    Die Strandkrabbe ist größer als die Nordseegarnele. Sie hat acht Beine und zwei Scheren. Damit sie schneller ist, läuft sie immer seitwärts. Bei Gefahr gräbt sie sich mit den Hinterbeinen im Watt ein.

  • Der Seehund
    Der Seehund ist das größte Raubtier in Deutschland. Er lebt zusammen mit anderen Seehunden auf Sandbänken. Das sind erhöhte Flächen aus Sand oder Kies, die ständig von Wasser überspült werden. Seehunde können bis zu 300 Kilogramm wiegen – das ist ganz schön schwer.

Auch geschützte Tiere leben im Wattenmeer, dazu gehören Brutvögel wie die Zwergseeschwalbe, der Seeregenpfeifer oder der Säbelschnäbler. Auch Kegelrobben stehen unter Artenschutz. Auf sie wird besonders geachtet und sie dürfen nicht gefangen oder getötet werden, weil sie im Wattenmeer einen ihrer letzten Rückzugsorte haben.

Im Bild siehst du eine Übersicht über die Tiere im Wattenmeer: Tiere im und am Wattenmeer

Pflanzen im Wattenmeer – Steckbriefe

Nun hast du schon einige kleine und große Tiere des Wattenmeers kennengelernt. Es gibt hier aber auch viele Pflanzen zu entdecken. Drei typische Pflanzen des Wattenmeers sind die Grünalge, der Strandhafer und der Queller. Diese lernst du nun kennen.

  • Die Grünalge
    Die Grünalge wächst im Wasser und wird auch Meersalat genannt, weil sie Salat so ähnlich sieht. Algen werden nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen gegessen. Hast du schon einmal Algen probiert? Manche Grünalgen bilden bei Ebbe einen grünen Teppich auf dem Meeresboden.

  • Der Strandhafer
    Der Strandhafer wächst an Land und hält den Sand, der vom Wind her geweht wird. So können Dünen entstehen.

  • Der Queller
    Der Queller wird zweimal am Tag von Wasser überschwemmt und lagert in seinen dicken Stängeln Salz ein. Deshalb wird er auch Salzstange des Meeres genannt. Er ist sowohl für Tiere als auch für Menschen essbar.
    Der Queller wächst auf den Salzwiesen. Was das ist, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Einen Überblick über Wattenmeertiere und Wattenmeerpflanzen bekommst du in dieser Liste:

Tiere im Wattenmeer Pflanzen im Wattenmeer
der Wattwurm die Grünalge
der Austernfischer der Strandhafer
die Möwe der Queller
die Herzmuschel das Löffelkraut
die Nordseegarnele die Strandaster
die Strandkrabbe der Rotschwingel
der Seehund die Schuppenmiere

Jetzt kannst du die Frage welche bekannten Tiere leben im Wattenmeer? schon beantworten. Doch was haben die Tiere am Wattenmeer mit den Salzwiesen zu tun?

Wattenmeer Salzwiesen – Steckbrief

Salzwiesen bilden eine Art Übergang zwischen Land und Meer. Es sind Flächen, auf denen krautige Pflanzen wie der Queller wachsen und die immer wieder vom Meer überflutet werden.

Für viele Tiere und Pflanzen ist der Lebensraum Salzwiese unverzichtbar. Sie bieten zum Beispiel vielen Vögeln Nahrung und ein geschütztes Gebiet, um ihre Jungen aufzuziehen. Zudem gibt es einige Arten von Kleintieren und Insekten, die nur hier vorkommen.

Nun wurden dir die Pflanzen und Tiere im Wattenmeer für die Grundschule erklärt. Möchtest du dein Wissen testen? Auf sofatutor gibt es Übungen und Arbeitsblätter zum Wattenmeer und dessen Tiere und Pflanzen. Wenn du auch an anderen Lebensräumen interessiert bist, kannst du dir das Video zu Pflanzen und Tieren am Teich ansehen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Tiere und Pflanzen im Wattenmeer

Was gibt es für Tiere im Wattenmeer?
Welche Bedeutung hat das Watt für die Tierwelt?
Welche Tiere leben im Schlick?
Wie viele Tiere leben im Watt?
Wo halten sich viele Tiere bei Ebbe auf?
Wie viele Pflanzenarten gibt es im Wattenmeer?

Transkript Tiere und Pflanzen im Wattenmeer

Hummelboldt genießt seinen Urlaub an der Nordsee. Heute bereitet er sich auf eine Wattwanderung vor. Das wird bestimmt aufregend. Besonders freut er sich auf die „Tiere und Pflanzen im Wattenmeer“. Im Wattenmeer leben nämlich mehr als zehntausend Tier- und Pflanzenarten. Gerade ist Ebbe. Das Wasser zieht sich zurück und wir können den Meeresboden, also das Watt, sehen. Hummelboldt hat sich Gummistiefel angezogen. So kann er nicht im Schlick versinken. Solltest du mal im Watt unterwegs sein, kannst du gut barfuß laufen. Allerdings solltest du dich nie alleine im Watt aufhalten. Am besten machst du immer eine Wattführung mit jemanden, der sich auskennt. Lass uns doch mal schauen, welche kleinen Tiere im Wattenmeer leben. Im Schlick wohnen viele Würmer, wie der Wattwurm. Jeder Wattwurm bewohnt einen eigenen kleinen Gang. Der sieht U-förmig aus. Der Wattwurm frisst Sand, der von oben nach unten nachrutscht. Ob der Wattwurm seinen Gang auch mal verlässt? Er kommt nur mit seinem Schwanz an die Oberfläche. Weißt du warum? Auch Würmer müssen mal. Und das sogar alle fünfundvierzig Minuten. Wattwürmer hinterlassen diese kleinen Haufen hier. Sie sehen ein wenig aus wie Spaghetti, findest du nicht auch? Das ist der unverdaute Sand. Die pflanzlichen und tierischen Bestandteile im Sand verdaut der Wattwurm. Wattwürmer werden übrigens von Vögeln und Fischen gefressen. Es gibt noch mehr kleine Tiere im Wattenmeer zum Beispiel die Herzmuschel. Wenn du dir die Schale der Herzmuschel genauer anschaust, was erkennst du da? Ein Herz. Die Nordseegarnele kennst du vielleicht auch als Krabbe. Sie hat kleine Scheren und lange Fühler. Meist vergräbt sie sich flach im Sand. Verwechsle die Nordseegarnele aber nicht mit der Strandkrabbe. Sie ist größer, hat acht Beine und zwei Scheren. Und sie läuft seitwärts, denn so ist sie viel schneller.
Bei Gefahr gräbt sie sich mit ihren Hinterbeinen im Watt ein. Hörst du das Geräusch? Das ist die Möwe. Sie sucht nach Nahrung. Hummelboldt hat noch mehr Fotos von großen Tieren gemacht. Schau mal ein Austernfischer. Das ist ein typischer Wattvogel. Er frisst aber keine Austern, sondern mag lieber andere Muscheln oder Würmer. Das größte Raubtier in Deutschland ist der Seehund. Seehunde leben auf Sandbänken in Gruppen. Sie können richtig schwer werden. Bis zu dreihundert Kilo. Wir haben jetzt schon viele große und kleine Tiere, die im Watt leben, kennen gelernt Aber welche Pflanzen gibt es hier? Drei typische Pflanzen des Wattenmeers sind die Grünalge, der Strandhafer, und der Queller. Was davon meinst du ist eine Grünalge? Genau, das hier ist kein Salatblatt, sondern eine Alge. Diese Grünalge wird auch Meersalat genannt, weil sie dem Salat so ähnlich sieht. Algen werden nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen gegessen. Es gibt Grünalgen, die bilden bei Ebbe einen grünen Teppich auf dem Meeresboden.
Strandhafer und Queller wachsen nicht im Wasser, sondern an Land. Der Strandhafer hält den Sand, der vom Wind her geweht wird. So können sogar Dünen entstehen. Der Queller dient Tieren als Nahrung. Auch für uns Menschen ist er essbar. Queller wächst auf Salzwiesen und wird zweimal am Tag von Wasser überschwemmt. In seinen dicken Stängeln lagert er Salz ein. Er wird deshalb auch „Salzstange des Meeres“ genannt. Das sind wirklich viele besondere Tiere und Pflanzen Ob Hummelboldt schon von seiner Wattwanderung zurück ist? Der entspannt am Strand und knabbert an einer Salzstange des Meeres. Weißt du noch den richtigen Namen?

Tiere und Pflanzen im Wattenmeer Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Tiere und Pflanzen im Wattenmeer kannst du es wiederholen und üben.
  • Wie nennst du den Meeresboden im Wattenmeer, der regelmäßig trocken fällt?

    Tipps

    Das gesuchte Wort versteckt sich in der Frage!

    Lösung

    Das Wattenmeer ist ein Ort, an dem sich das Meer regelmäßig zurückzieht. Ist das Meer fort, sehen wir das Watt. Das Watt ist der Meeresboden, der sonst unter Wasser ist.

  • Wie heißen diese Pflanzen?

    Tipps

    Der Strandhafer wächst an dem Ort, der auch in seinem Namen versteckt ist.

    Die Grünalge liegt als Teppich auf dem Watt, wenn das Wasser fort ist.

    Lösung

    Der Strandhafer wächst in den Dünen an Stränden. Er befestigt die Küste. Der Queller wächst auf Salzwiesen. Dort kommt immer wieder Meerwasser hin. Die Grünalge lebt ganz unter Wasser. Sie ist platt und matschig, wenn das Wasser nicht da ist.

  • Wie heißen diese Tiere?

    Tipps

    Der Austernfischer hat einen langen roten Schnabel. Findest du ihn?

    Die Scholle ist ein Fisch.

    Lösung

    Der Austernfischer ist der schwarz-weiße Vogel mit rotem Schnabel.

    Die Möwe in unserem Bild fliegt.

    Der Seehund ist im Watt unterwegs.

    Die Scholle ist der flache Fisch.

  • Was bedeutet das Wort Ebbe?

    Tipps

    Ebbe bedeutet, dass das Wasser in Bewegung ist. Aber in welche Richtung? Vom Land weg oder zum Land hin?

    Lösung

    Ebbe bedeutet, dass sich das Wasser gerade zurückzieht. Flut bedeutet, dass das Wasser zurückkommt. Das Meer ist immer in Bewegung. Der Mond bewegt das Wasser. Dabei ist es jedoch egal, ob es gerade Tag oder Nacht ist.

  • Welche Tiere leben im oder am Watt?

    Tipps

    Dieses Tier bewohnt das Wattenmeer. Kennst du es?

    Lösung

    Die Möwe lebt an der Küste des Wattenmeers. Sie kann schwimmen und ernährt sich zum Beispiel von Fisch oder Strandkrabben. Die Strandkrabbe lebt im Watt. Sie kann im Wasser und an Land überleben und ist daher für das Wattenmeer gut geeignet.

  • Was weißt du über die Seehunde?

    Tipps

    Sitzen Seehunde auf einer Sandbank kannst du sie Seehund___ nennen.

    Ein Seehundjunges macht ein heulendes Geräusch, wenn es nach seiner Mutter ruft.

    Lösung

    Auch wenn der Seehund niedlich aussieht, so ist er dennoch das größte Raubtier unseres Landes. Ein Seehund ernährt sich hauptsächlich von Fisch und anderen Meerestieren.

    Seehunde sammeln sich in Gruppen auf Seehundbänken. Jedes Jahr werden Heuler geboren. Das sind junge Seehunde. Die Heuler werden manchmal durch Stürme von ihren Eltern getrennt und kommen in eine Seehundauffangstation. Dort bleiben sie, bis sie groß genug sind, um zu den Seehundbänken zurückzukehren.

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