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Heimatfront im Ersten Weltkrieg

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Team Zeitreise
Heimatfront im Ersten Weltkrieg
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Grundlagen zum Thema Heimatfront im Ersten Weltkrieg

Die Bevorzugung der kriegswichtigen Industrien hat für das Deutsche Reich ernsthafte Folgen. Im "Steckrübenwinter" 1916/17 zeigen sich die Auswirkungen der Seeblockade gegen Deutschland: Die Versorgungslage ist dramatisch. Um dem Kriegsunmut entgegenzuwirken, greift die OHL zu Propaganda-Filmen.

Transkript Heimatfront im Ersten Weltkrieg

So schlecht, wie im Winter 1916/17 ist es den Deutschen bisher noch nicht ergangen. Denn auch zuhause hat die Seeblockade und die Bevorzugung der kriegswichtigen Industrien Folgen. Die Versorgungslage der Bevölkerung ist dramatisch. Das Reichsgesundheitsamt stellt fest, dass ein Erwachsener 2280 Kalorien benötigt. Die zugeteilten Lebensmittel haben meist weniger als die Hälfte, höchstens 1000 Kalorien. Die Steckrübe wird zum Hauptnahrungsmittel der unteren Schichten. Notdürftig versorgen Volksküchen die Ärmsten. Es leiden besonders alte Menschen und kleine Kinder. Die Stimmung verschlechtert sich so weit, dass die oberste Heeresleitung Gefahren für den Kriegsverlauf sieht, denn auch die Front hungert im Steckrübenwinter. Daher setzt man immer mehr auf moderne Propagandamittel und initiiert die Gründung der UFA. Die produziert erst einmal einen Film, der für weitere Kriegsanleihen wirbt. Die Universum Film AG wird sich einmal zum größten Film-Imperium nach Hollywood entwickeln. Die Soldaten werden immer jünger. Nun werden auch Halbwüchsige des Jahrgangs 1900 im Schnellverfahren ausgebildet und an die Front geschickt. Allgemeiner Arbeitszwang wird eingeführt. Frauen und Kinder müssen für die Männer einspringen. Vor allem in den Rüstungsbetrieben, denn die Militärs verlangen nach immer mehr Soldaten und Munition. Infanterie, Artillerie und Luftwaffe brauchen ständig Nachschub. Die gesellschaftliche Stellung der Frau, die in klassische Männerdomänen eindringt, verändert sich. Aber erst nach dem Krieg erhalten in Deutschland Frauen das aktive und passive Wahlrecht.

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