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Gabriele D’Annunzio

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Team Zeitreise
Gabriele D’Annunzio
lernst du in der Oberstufe 5. Klasse - 6. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Gabriele D’Annunzio

Gabriele D’Annunzio wurde am 12. März 1863 in Pescara geboren. Er war ein italienischer Schriftsteller und gilt als Leitfigur des italienischen Faschismus und einer der Mentoren Benito Mussolinis. Er starb am 1. März 1938 in Gardone.

Transkript Gabriele D’Annunzio

Zu Weihnachten 1920 eröffnen die Land- und Seestreitkräfte Italiens das Feuer auf die Stadt Fiume, die von dem italienischen Philosophen und Lyriker Gabriele D’Annunzio und seinen Legionären seit über einem Jahr besetzt gehalten wird. Im Laufe der Militäraktion, die vier Tage dauert, wird D’Annunzio von einer Granate leicht verletzt. Am 2. Jänner 1921 gibt er auf und begibt sich, nachdem er den Gefallenen der blutigen Weihnacht die Ehre erwiesen hat, nach Venedig. Begonnen hat alles im August 1919. Der nationalistische Dichter und Parlamentsabgeordnete Gabriele D’Annunzio, dessen Werke vor allem in Gedankengut des Mussolini-Faschismus ihre Nahrung gefunden haben, organisiert den Marsch auf Fiume. Er und seine Männer werden mit begeisterten Applaus empfangen. Auch in Italien begrüßen viele den Handstreich. Sie sehen darin die richtige Antwort auf die zaghafte Politik ihrer Regierung in Rom. Man meint, dass die anderen Alliierten des Ersten Weltkrieges Italien bei der Verteilung der Früchte des Sieges benachteiligen. Schließlich wird der Anschluss Fiumes an Italien auch feierlich proklamiert und D’Annunzio zum Stadtkommandanten ernannt. Trotz militärischer Abriegelung und großer Versorgungsschwierigkeiten hält er die Stadt ein Jahr lang. 1920 ruft D’Annunzio sogar eine eigene Republik, Quarnero, aus. In einer gleichnamigen Charta hält er seine neuen, revolutionären Ideen fest. Man erwartet einen Marsch auf Rom. Zu Jahresende unterzeichnen die italienische und südslawische Regierung jedoch den Vertrag von Rapallo, der Fiume zum unabhängigen Freistaat macht. Dalmatien und Istrien werden Jugoslawien zugesprochen. D’Annunzio ignoriert diese Abmachung. Er antwortet mit der Besetzung der Inseln um die istrische Stadt Albone. In Rom aber fühlt man sich an den neuen Vertrag gebunden. Die Armee erhält den Befehl, D’Annunzio und sein Heer aus Fiume zu vertreiben. So kommt es zu den blutigen Weihnachten von 1920. Vier Jahre später ist alles anders, Fiume wird Italien zugesprochen. Über die Sinnlosigkeit des Kampfes von Italienern gegen Italiener um die Stadt wird kaum mehr laut nachgedacht. Italien ist bereits auf dem Weg in die faschistische Diktatur. König Viktor Emanuel III. zeichnet Gabriele D’Annunzio sogar für sein Unternehmen aus und verleiht ihm den Titel Fürst von Monte Nevoso, nach einem Gipfel der julischen Alpen, der die Grenze zwischen Jugoslawien und Italien bildet.

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