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Die deutsche Kapitulation im Ersten Weltkrieg

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Team Zeitreise
Die deutsche Kapitulation im Ersten Weltkrieg
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Grundlagen zum Thema Die deutsche Kapitulation im Ersten Weltkrieg

Die extremen Belastungen, die auf den beteiligten Streitkräften nach mittlerweile 4 Jahre Krieg lagen, wirkten sich im Jahre 1918 immer mehr auf die Kampfmoral und den Zustand der Truppen aus. Hinzu kam die sich seit Mitte 1918 ausbreitende Spanische Grippe. Durch den Kriegseintritt der US-Amerikaner gerieten die deutschen Einheiten an der Westfront immer mehr in die Defensive, so dass Generalquartiermeister Erich Ludendorff im September 1918 bereits die Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen forderte. Die drohende Niederlage des deutschen Kaiserreichs sorgte für einen Schock bei den deutschen Machteliten, der durch sozialen Spannungen in der Bevölkerung noch verstärkt wurde. Das offizielle Ende der Kampfhandlungen zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten wurde schließlich am 11. November 1918 in einem Eisenbahnwagon in Compiègne, in Nordfrankreich beschlossen. Bereits am 9. November wurde von Scheidemann in Berlin die Republik ausgerufen, der wenig später die Abdankung Kaiser Wilhelms II. folgte.

Transkript Die deutsche Kapitulation im Ersten Weltkrieg

Im Westen kündigt sich der Sieg der Alliierten an. Die Engländer durchbrechen die Front. Das mit Deutschland verbündete Bulgarien kapituliert. Die Donaumonarchie beginnt sich aufzulösen. Eine Niederlage scheint vielen Deutschen unvorstellbar, denn die Kriegspropaganda hatte bis dahin keinen Zweifel an einem deutschen Sieg gelassen. General Ludendorff und die oberste Heeresleitung ersuchen dringend um Waffenstillstand. Statt der Generäle bieten Politiker den Waffenstillstand an, während sich das Militär der Verantwortung entzieht. „Sie sollen die Suppe jetzt essen, die sie uns eingebrockt haben“, erklärt Feldmarschall Paul von Hindenburg vor Offizieren, eine völlige Umkehrung der Tatsachen. Ungeachtet der Bemühungen um Frieden soll die deutsche Flotte noch einmal auslaufen. Doch die Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel verweigern den völlig sinnlosen Befehl. Es kommt zu Aufständen, erst unter den Matrosen, dann auch in ganz Deutschland. Anfang November erreicht die Revolution die Hauptstadt Berlin. Der Krieg soll endlich beendet werden, der Kaiser abdanken, fordern die Aufständischen. Kaiser Wilhelm der Zweite flüchtet in die Niederlande. Dort wird ihm bis zu seinem Tod im Jahre 1941 im Schloss Dorn Exil gewährt.

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