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Der Bau der Berliner Mauer

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Team History
Der Bau der Berliner Mauer
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Grundlagen zum Thema Der Bau der Berliner Mauer

Auf einer Pressekonferenz im Juni 1961 ließ Walter Ulbricht noch verlauten: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Doch warum ließ die diktatorische SED unter Anweisung der Sowjetunion dann doch eine Mauer errichten? Und wie viele Menschen starben, weil sie die innerdeutsche Grenze überwinden wollten? Das und vieles mehr wird dir in diesem Video erklärt. Du erfährst, unter welchen grausamen Umständen Peter Fechter zu Tode kam und siehst historische Aufnahmen vom Bau der Berliner Mauer.

Transkript Der Bau der Berliner Mauer

Seit Gründung der DDR hatten Millionen DDR-Bürger den Staat verlassen. Im Sommer 1961 schwoll der Strom von Flüchtlingen aus der DDR stark an. Die innerdeutsche Grenze war schon abgeriegelt, aber von Ostberlin konnte jeder fast ungehindert in die Westsektoren gehen. Seit Juni 1961 waren es täglich etwa 1.000 bis 4.000 DDR-Bürger. Der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht gab schon im Juni 1961 unfreiwillig einen Hinweis darauf, was er plante, um die Massenflucht zu stoppen. (Ich verstehe ihre Frage so, sodass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten? Mir ist nicht bekannt, dass die Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.) Genau das Gegenteil passierte. In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 begannen DDR-Sicherheitsorgane damit Zäune und Mauern entlang der Berliner Sektorengrenze zu errichten. In letzter Minute nutzten unerschrockene und sogar Grenzsoldaten die Gelegenheit zur Flucht in den Westen. Der Bau der Mauer war auch Teil einer langfristigen Strategie der DDR und der Sowjetunion. Westberlin sollte zu einer selbstständigen, politischen Einheit werden. (Einen Schmerzhaftlosen, um schmerzlose Verhandlungen zu führen. Zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit Deutschland und Westberlin zur freien Stadt zu erklären.) Als die Mauer 1961 vor ihren Augen wuchs, waren die Berliner enttäuscht, dass der Westen nicht reagierte. US-Präsident John F. Kennedy garantierte nur die Freiheit Westberlins. Immerhin tröstete ein Besuch des amerikanischen Vizepräsidenten Johnson und einem Militärparade in der Westberliner Innenstadt über die Isolierung hinweg. In den folgenden Monaten und Jahren wurden die Sperranlagen zu einer fast unüberwindlichen Grenze ausgebaut. Es galt der Schießbefehl. Schon in den ersten Monaten nach dem Mauerbau wurden 32 Menschen bei Fluchtversuchen erschossen. Ein Fluchtversuch empörte die Menschen damals besonders. Am 17. August 1962 versuchte der 18-jährige Maurergeselle Peter Fechter, in der Nähe des Checkpoint Charlie, die Mauer von Ost nach West zu überklettern. Sofort einsetzendes Dauerfeuer von drei DDR-Schützen traf Fechter. Er fiel schwer verletzt zu Boden. Eine Menschenmenge forderte lautstark die Rettung Fechters. Doch weder die DDR-Grenzer, noch die anwesenden US-Soldaten wurden aktiv. Nach einer Stunde starb Fechter und wurde von DDR-Polizisten weggetragen. Nach Schätzungen kamen bis 1989 etwa 1.200 Menschen bei der Flucht über die innerdeutsche Grenze ums Leben. Davon mindestens 136 an der Berliner Mauer. Für DDR-Bürger, die versuchten, die Grenze zu überwinden, galt der Straftatbestand der versuchten Republikflucht. Bis 1989 wurden rund 75.000 Menschen deswegen zu langjährigen Strafen verurteilt. Winston Churchill hatte einst vom eisernen Vorhang gesprochen der Ost und West trenne. Mit der Mauer war dieser eiserne Vorhang ganz konkret sichtbar geworden.

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