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Caterina de’ Medici

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Team Zeitreise
Caterina de’ Medici
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Grundlagen zum Thema Caterina de’ Medici

Am 13.04.1519 kam in Florenz Caterina Maria Romula de’ Medici zur Welt. Sie entstammt der einflussreichen florentinischen Familie Medici. Durch Heirat mit Heinrich II. wurde sie ab 1547 Königin von Frankreich. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihren Befehl, in der sogenannten Bartholomäusnacht tausende Hugenotten zu ermorden. In der Folge kam es in Frankreich zu Pogromen gegen Protestanten.

Transkript Caterina de’ Medici

Am 23. Oktober 1533 kommt in Marseille Caterina de’ Medici an. Sie ist die Braut von Heinrich von Orléans, dem zweiten Sohn von König Franz dem Ersten von Frankreich. Caterina ist die Nichte des Papstes Clemens des Siebten, der die Heirat arrangiert hat. Die Franzosen sehen ein 14-jähriges Mädchen mit Kuhaugen, nicht sehr lebendig, scheu und zurückhaltend. Ihr Aussehen ist weit entfernt von dem der italienischen Schönheit, die man sich erhofft hat. So wird Caterina am Hof sehr schnell „Die Krämerin“ getauft. Sie steht völlig im Schatten ihres Ehemannes, der nur ein Jahr älter ist als sie. Heinrich ist eng an eine sehr schöne Frau gebunden, die 20 Jahre ältere Diane de Poitiers. Sie ist die Widme des Gouverneurs der Normandie. Caterinas leidenschaftliche Liebe für ihren Mann bleibt unerwidert. Ich liebte ihn so sehr, sagt sie später, dass ich immer Angst hatte. Sie sucht Zerstreuung und beschäftigt sich als eine Tochter der gebildeten Medici viel mit Kunst. In manchen Mußestunden, aber auch mit Giftmischerei. Zu der Demütigung übergangen zu werden und das ironische Lächeln des Hofes ertragen zu müssen, gesellt sich das weitere Unglück, dass Caterina keine Nachkommen gebärt. Noch dazu ist es ausgerechnet im Interesse ihres Mannes, die diesen ermuntert seine ehelichen Pflichten nachzukommen. Caterina verbirgt ihre Gefühle und erträgt alles. Sie wird sogar die Vertraute und Freundin ihrer eigenen Rivalin. Bei Hof spricht man schon von Scheidung, als Caterina, wie durch ein Wunder, Mutter wird. Von 1544 an bringt sie neun Kinder zur Welt. Viele reden von Hexerei mit dem Hinweis, dass der Vertraute von Caterina de’ Medici der Astrologe Nostradamus ist. Ihm sagt man nach, dass er die Schwarze Kunst betreibe und im Bündnis mit den Dämonen sei. Im Jahr1547 stirb König Franz der Erste. Da sein Erstgeborener gestorben ist, fällt der Tron an den Mann Caterinas, der ihn unter dem Namen Heinrich der Zweite besteigt. Das Geschick Caterinas ändert sich allerdings nicht. Bei Hof zieht ihr Mann weiterhin die Gesellschaft der schönen Diane vor, die inzwischen zur Herzogin von Valentin Noir aufgestiegen ist. In den grauen Jahren, in denen sie auf ihre Revanche wartet, erwirbt Caterina Weisheit und Geduld. Und ihr Augenblick kommt. Wie es Nostradamus vorausgesagt hat, stirbt Heinrich der Zweite an den Folgen einer Verwundung beim Turnier. Zunächst wird Caterina Regentin für ihren minderjährigen Sohn Carl dem Neunten. Doch auch später bleibt sie als Königsmutter die eigentliche Herrscherin. Sie regiert Frankreich praktisch bis zu ihrem Tod. Ihr erster Regierungsakt wendet sich gegen die Rivalin und lässt den seit Jahren aufgespeicherten Hass freiem Lauf. Sie verlangt die sofortige Rückgabe aller Geschenke und Kronjuwelen, die Diane in den Jahren erhalten hatte, und jagt sie vom Hofe. Dann widmet sie sich der Politik und versucht ein Gleichgewicht zwischen Spanien und England herzustellen. In den Glaubenskriegen befleckt sie sich mit einem grässlichen Verbrechen, den Mord an den Hugenotten der Bartholomes Nacht zum 24. August 1572. Mehr als 10.000 Anhänger dieser Reformbewegung fallen dem Blutbad zum Opfer. Man wirft Caterina aber auch den Mord an dem katholischen Herzog von Guise vor. Seine Familie hat enge Kontakte zu Diane von Poitiers und ist daher für Caterina verdächtig. Nach außen bleibt sie aber die Unschuldige. Der Mord ist von ihrem Sohn Heinrich dem Dritten befohlen worden, der den Tron nach dem Tod seines Bruders 1574 bestiegen hat. Verbittert und verwirrt stirbt Caterina von Medici schließlich am 5. Januar 1589 im selben Schloss von Blois, wo der Herzog von Guise ermordet worden ist. Sie hinterlässt Frankreich gespalten von Religionskriegen, die sich bald auf ganz Europa ausdehnen werden.

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