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Personalpronomen – Nominativ

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Team Digital
Personalpronomen – Nominativ
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Grundlagen zum Thema Personalpronomen – Nominativ

Inhalt

Was sind Personalpronomen im Nominativ?

Kennst du Beispiele für Personalpronomen im Nominativ im Deutschen? Mit etwas Übung kannst du die Personalpronomen im Nominativ mithilfe dieser Übersicht und der folgenden Erklärung genau bestimmen:

Personalpronomen Nominativ

Die Tabelle zeigt dir die Personalpronomen im Nominativ, unterteilt nach Singular (Einzahl) und Plural (Mehrzahl). Einfach erklärt sind Personalpronomen Wörter, die für Personen und teilweise auch für Dinge und Sachverhalte eingesetzt werden können.

Generell werden die Personalpronomen im Satz an den jeweiligen Kasus (Fall) angepasst, daher gibt es die Personalpronomen in den vier verschiedenen Fällen. Neben den Personalpronomen im Nominativ gibt es also auch die Personalpronomen im Akkusativ, die Personalpronomen im Dativ und die Personalpronomen im Genitiv.

Was ist die Frage zum Nominativ? Die Personalpronomen im Nominativ erkennst du stets mit der Frage Wer oder was …?. Bei der Bestimmung der Satzglieder nimmt das Personalpronomen im Nominativ die Position des Subjekts ein.

Lass uns nun die Verwendung und die Bildung der Personalpronomen im Nominativ – unterschieden nach Person (erste/zweite/dritte Person) und Numerus (Singular, Plural) – genauer betrachten.

Personalpronomen Nominativ – Bildung nach Person und Numerus

Das Subjekt des Satzes steht für eine bestimmte grammatische Person und für einen Numerus.

  • Es werden zwei Numeri unterschieden: Der Singular steht für eine Person, ein Ding oder einen Sachverhalt (Einzahl), der Plural steht für mehrere Personen, Dinge oder Sachverhalte (Mehrzahl).
  • Es werden drei Personen unterschieden: Bei der ersten und zweiten Person handelt es sich meist um natürliche Personen, bei der dritten Person können auch Dinge oder Sachverhalte beschrieben werden.

Personalpronomen Nominativ: erste Person

Ich habe eine Überraschung für euch gebastelt.
Wir freuen uns schon auf deine Überraschung.

Die Wörter ich und wir werden als Personalpronomen in der ersten Person bezeichnet. Diese erste Person steht für eine oder mehrere sprechende Personen. Spricht also eine Person über sich selbst, setzt man ich ein. Sprechen mehrere Personen über sich selbst, dann wird wir verwendet.

Personalpronomen Nominativ: zweite Person

Schläfst du gerade?
Was macht ihr heute?

Die Wörter du und ihr werden als Personalpronomen in der zweiten Person bezeichnet. Diese zweite Person steht für eine oder mehrere angesprochene Personen. Spricht man also eine Person direkt an, setzt man du ein. Spricht man mehrere Personen an, verwendet man ihr.

Im Deutschen nutzt man teilweise bei erwachsenen Personen das Personalpronomen Sie anstatt du oder ihr. Beispielsweise sprichst du deine Lehrerin oder deinen Lehrer meist mit dem Nachnamen und mit Sie an, da dies förmlicher und höflicher klingt. Das Höflichkeitspronomen Sie wird großgeschrieben.

Personalpronomen Nominativ: dritte Person

Deri ist im Urlaub.
Er ist am Strand.

Die Wörter er, sie und es werden als Personalpronomen in der dritten Person bezeichnet. Sie ersetzen in der Regel ein Nomen oder eine Nomengruppe, die für eine Person, ein Ding oder einen Sachverhalt stehen kann. Damit kannst du, wie in den beiden Beispielsätzen gezeigt, die Wiederholung des Namens (z. B. Deri) vermeiden. Das Personalpronomen ersetzt bzw. steht für das Wort Deri – daher stammt auch die Bezeichnung persönliches Fürwort.

Die Personalpronomen stehen im gleichen Fall wie das zu ersetzende Nomen. Deshalb ist beim Ersetzen stets wichtig, zu überprüfen, in welchem Fall das Bezugsnomen im Satz eingesetzt ist.

Im Anschluss an das Video findest du Übungen und Arbeitsblätter zu den Personalpronomen im Nominativ.

Transkript Personalpronomen – Nominativ

Deri und Smilla haben das ganze Wochenende an ihrer neuen Fotowand gearbeitet. Während wir uns gemeinsam das Ergebnis ansehen, lernen wir die „Personalpronomen im Nominativ“ kennen. Das sieht nach einer entspannten Urlaubserinnerung aus „Da bin ich am Strand!“ Deri nutzt in seiner Aussage ein sogenanntes „Personalpronomen“, manchmal auch „persönliches Fürwort“ genannt. Personalpronomen sind ziemlich cool. Sie können helfen, störende und unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Schau mal folgende Sätze an: Deri ist im Urlaub. Deri sitzt am Strand. Wie könnte man das Wort „Deri“ im zweiten Satz ersetzen? Er sitzt am Strand. Genau! Mit einem Personalpronomen. Statt noch einmal „Deri“ zu sagen, können wir also ein anderes Wort für das Nomen „Deri“ verwenden. Daher kommt auch der Name „Fürwort“. Das Fürwort kann im Satz für ein anderes Wort stehen. Dieses andere Wort ist immer ein Nomen oder eine Nomengruppe. So wie „Deri“. Wichtig ist: Das Personalpronomen steht hier im gleichen Kasus (das ist der Fall) wie das Nomen, das es ersetzt. Weißt du noch, wie du nach dem Fall fragen kannst? Wer oder was ist im Urlaub? Deri. Mit der Frage „Wer oder was?“ findest du den Nominativ, den ersten Fall. „Deri“ steht also im Nominativ. Das Personalpronomen „er“ muss deshalb ebenfalls im Nominativ stehen. Kannst du uns helfen, das zu überprüfen? Wer oder was sitzt am Strand? Er. Super! Die beiden Freunde haben schon so Einiges erlebt. „Dort habe ich eine Überraschung für dich gebastelt!“ „Ja, wir hatten ein lustiges Frühstück.“ „Ich“ und „wir“ sind Personalpronomen in der ersten Person. Die erste Person steht für eine oder mehrere sprechende Personen. Im Singular, der Einzahl, wird die sprechende Person durch das Personalpronomen „ich“ vertreten. Smilla meint mit „ich“ also sich selbst. Im Plural, der Mehrzahl, bezeichnet das Personalpronomen „wir“ gleich mehrere sprechende Personen. Deri spricht mit „wir“ also von sich und Smilla. Schau mal, ein Foto vom Roadtrip letzten Sommer „Schläfst du da etwa, Deri?“ „Ja und ihr habt mein Gesicht angemalt!“ „Du“ und „ihr“ sind Personalpronomen in der zweiten Person. Die zweite Person steht für eine oder mehrere angesprochene Personen. Im Singular wird die angesprochene Person durch das Personalpronomen „du“ vertreten. Smilla meint mit „du“ hier z. B. Deri. Im Plural bezeichnet das Personalpronomen „ihr“ gleich mehrere angesprochene Personen. Deri sagt also „ihr“ und meint damit z. B. Smilla und Jacques, die mit ihm im Auto waren. Aufgepasst! Manchmal, wenn du eine oder mehrere Personen ansprichst, die du nicht gut kennst, musst du statt „du“ und „ihr“ das Personalpronomen „Sie“ benutzen. „Frau Müller, haben Sie das gesehen? Herr und Frau Müller, Sie sind beide sehr freundlich.“ So klingt es etwas förmlicher und höflicher. Das Höflichkeitspronomen wird außerdem großgeschrieben. Diese Erinnerung ist etwas ganz Besonderes. Nach vielen Jahren hatten sich ihre Freunde Yaris und Kim wiedergefunden. „Ich hatte vorher gar nicht gewusst, dass er und sie sich kannten.“ „Sie sind alte Freunde aus dem Zoo.“ „Er“ und „sie“ sind Personalpronomen in der dritten Person. Die dritte Person steht für Personen und Sachverhalte, über die gesprochen wird. Im Singular wird diese Person oder dieser Sachverhalt durch die Personalpronomen „er“, „sie“ oder „es“ vertreten. Die Pronomen geben das jeweilige grammatische Geschlecht (Genus) der Person oder Sache an. Also männlich (maskulin), weiblich (feminin) und sächlich (neutral). Smilla meint mit „er“ ihren Freund Yaris. „Sie“ hingegen bezieht sich auf ihre Freundin „Kim“. Im Plural der dritten Person bezeichnet das Personalpronomen „sie“ mehrere Personen und Sachverhalte, über die gesprochen wird. Deri nutzt also „sie“ um über Yaris und Kim zu sprechen. Die neue Fotowand ist wirklich toll! Fällt dir irgendetwas Ungewöhnliches auf? Was ist denn das? Bevor wir das herausfinden, schauen wir uns die Personalpronomen im Nominativ nochmal im Überblick an. „ich“ und „wir“ sind die Personalpronomen der ersten Person. Sie helfen dir dabei, eine sprechende Person oder Personengruppe zu bezeichnen. Mit „du“ und „ihr“ in der zweiten Person kannst du eine Person oder Personengruppe ansprechen. „Er, sie, es“ im Singular und „sie“ im Plural sind Personalpronomen der dritten Person. Du brauchst sie, um über Personen oder Sachverhalte zu sprechen. Sieht so aus, als hätten die beiden Freunde schon seit Längerem einen neugierigen Begleiter.

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