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Denotation und Konnotation

Erfahre alles über die Denotation als die Grundbedeutung eines Wortes und die Konnotation als subjektive, zusätzliche Interpretationen. Beispiele zeigen, wie emotionaler Gehalt und Verwendung deine Wahrnehmung beeinflussen können. Interessiert? Das und vieles mehr findest du in unserem vollständigen Artikel!

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Die Autor*innen
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Tutorin Renate
Denotation und Konnotation
lernst du in der Unterstufe 3. Klasse - 4. Klasse

Denotation und Konnotation Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Denotation und Konnotation kannst du es wiederholen und üben.
  • Fasse zusammen, wobei es sich bei einer Denotation und einer Konnotation handelt.

    Tipps

    Drei Aussagen sind korrekt.

    Überlege dir, worin genau der Unterschied zwischen einem Denotat und einem Konnotat besteht.

    Lösung

    Die Begriffe Denotation und Konnotation stammen aus der Sprachwissenschaft (genauer gesagt der Semantik) und beschäftigen sich mit der Bedeutung von Wörtern.

    • Das Denotat bezeichnet dabei die Grundbedeutung eines Wortes. Zum Beispiel: Ein vierbeiniges Tier, das miaut, ist das Denotat zum Wort Katze.
    • Das Konnotat hingegen erfasst die Nebenbedeutungen eines sprachlichen Ausdrucks. Es beinhaltet demnach zusätzliche Informationen, die das Wort über die Grundbedeutung, d.h. das Denotat hinaus, noch besitzen kann. Dabei unterscheidet man sechs verschiedene Nebenbedeutungen:
    1.) den emotionalen Gehalt des Wortes 2.) den Gebrauch des Wortes 3.) die Zugehörigkeit zu einer Fachsprache 4.) die Zugehörigkeit zu einer Gruppensprache 5.) die Zugehörigkeit zu einem Dialekt und 6.) die Zugehörigkeit zu einer Stilebene.

    Das Wort Skalpell für ein Messer ist dabei der medizinischen Fachsprache zuzuordnen.

  • Nenne das Denotat und seine Konnotation.

    Tipps

    Führe dir noch einmal vor Augen, worin der Unterschied einer Denotation und einer Konnotation besteht.

    Der Begriff der Denotation kommt aus dem lateinischen und leitet sich von denotare für Kennzeichen, bzw. Benennung ab.

    Der Begriff der Konnotation kommt ebenfalls aus dem lateinischen und leitet sich von con für zusammen und natio für Kennzeichnung/Benennung ab.

    Lösung

    Folgendes solltest du über die Begriffe Denotation/Denotat und Konnotation/Konnotat wissen:

    • Die Denotation gibt Auskunft über die Grundbedeutung eines Wortes. Diese ist dabei Situations- und Kontextunabhängig. Die Denotate dieser Aufgabe stehen alle auf der linken Seite. Es sind allesamt neutrale Begriffe.
    • Die Konnotation gibt hingegen Auskunft über die Nebenbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks. Das Konnotat beinhaltet daher zusätzliche Informationen, die über die Grundbedeutung des Wortes hinausgehen. Das Konnotat ist dabei abhängig vom Kontext, dem Verwendungszusammenhang und den Vorerfahrungen der Beteiligten. In dieser Aufgabe stehen diese Ausdrücke auf der rechten Seite. Sie sind nicht neutral, sondern enthalten immer eine Wertung.
  • Analysiere die Relevanz von Denotationen und Konnotationen zur Erweiterung des Wortschatzes.

    Tipps

    Unter Asoziationen versteht man Begriffe, die man mit einem Wort in Verbindung bringen kann. Zum Beispiel assoziiert man mit dem Begriff „Winter“ Schnee und Eis, aber auch Skifahren oder Weihnachten.

    Lösung

    Denotationen beziehen sich stets auf die Grundbedeutung eines Wortes und sind wertfreie Ausdrücke. Eine Konnotation gibt einem Begriff hingegen eine zusätzliche Information, die eine positive, aber auch eine negative Bedeutung haben kann. Ratte ist dabei eher negativ belastet, während das Wort Nagetier wertfrei ist, dafür aber nicht eindeutig einer Tierart zugeordnet werden kann.

    Da negative, aber auch positive Konnotationen die Bedeutung eines Textes verändern können, ist es besonders wichtig, sich über die Semantik (Bedeutung) der Wörter bewusst zu werden.

  • Entscheide, um welche Art der Konnotation es sich handelt.

    Tipps

    Kröte ist ein Beispiel für eine negative Konnotation, da der Begriff auch als Schimpfwort für hinterlistige Personen verwendet werden kann.

    Leuchte ist ein Beispiel für eine positive Konnotation, da der Begriff für jemanden verwendet werden kann, der etwas schnell begreift. Allerdings kann das Wort Leuchte auch ironisch benutzt werden.

    Lösung

    Folgendes sind Beispiele für positive Konnotationen:

    • Mama: Der Ausdruck steht liebevoll für den Begriff „Mutter“.
    • Kinderstube: Es handelt sich dabei um einen vornehmen Ausdruck für Erziehung.
    • edel: Der Begriff ist positiv konnotiert, da er für etwas wertvolles steht.
    • Sommer: Sommer steht gemeinhin für Urlaub, Sonne und ist daher ein positiver Begriff.
    • Morgenstern: Der Morgenstern ist ein hell aufleuchtender Stern am Himmel. Er bezeichnet den Planeten Venus.
    Folgendes sind Beispiele für negative Konnotationen:
    • altmodisch: steht für etwas unmodernes und altbackenes und ist daher negativ konnotiert.
    • Esel: kann ein Schimpfwort für eine dümmliche Person sein
    • Schlange: kann ebenfalls ein Schimpfwort für eine hinterhältige Person sein.
    • Steuereintreiber: Diese Berufsgruppe steht in keinem guten Ruf und ist daher negativ konnotiert.
    • Quacksalber ist eine abwertende Bezeichnung für einen Arzt.
    • Gaul bezeichnet ein Pferd im negativen Sinne.
    Es bleibt festzuhalten, dass Konnotationen auch höchst individuell aufgefasst werden. Daher ist eine 100% sichere Einordnung nicht möglich.

  • Bestimme, ob es sich bei der jeweiligen Aussage um eine Denotation oder eine Konnotation handelt.

    Tipps

    Überlege, ob die Ausdrücke in ihrer Grundbedeutung verwendet werden oder ob sie zusätzliche Informationen beinhalten, die über die Grundbedeutung des Wortes hinausgehen.

    Eine Denotation steht für die Grundbedeutung eines Wortes, während eine Konnotation zusätzliche Informationen beinhaltet, die über die Gundbedeutung des Wortes hinausgehen.

    Lösung

    Im Folgenden wird dir erklärt, warum es sich bei der jeweiligen Aussage um eine Denotation oder eine Konnotation handelt:

    • Liebe, Romantik, Geborgenheit und Wärme verbindet man mit dem Wort Herz. Sie stehen in diesem Sinne für den emotionalen Gehalt des Wortes und sind Konnotationen.
    • Ein weibliches Lebewesen, das noch nicht erwachsen ist, ist die Grundbedeutung des Wortes Mädchen und deswegen eine Denotation.
    • Ein vierbeiniges Tier, das bellt, ist hingegen die Grundbedeutung des Wortes Hund und deswegen eine Denotation.
    • Der Ausdruck Bulle ist eine negative emotionale Konnotation für den Begriff Polizist.
    • Wenn der Ausdruck Flasche als Synonym für Versager verwendet wird, handelt es sich hierbei um eine Konnotation, die einer bestimmten Stilebene, nämlich hier der Umgangssprache, zuzuordnen ist.
  • Arbeite die Denotationen und Konnotationen aus den Sätzen heraus.

    Tipps

    Unter positiven Konnotationen versteht man die zusätzliche Nebenbedeutung eines Wortes, welche man mit positiven Eigenschaften in Verbindung bringt. Zum Beispiel: Sommer.

    Unter negativen Konnotationen versteht man die zusätzliche Nebenbedeutung eines Wortes, welche man mit eher negativen Eigenschaften in Verbindung bringt. Zum Beispiel: Kröte.

    Lösung

    In den Sätzen findest du folgende Denotationen:

    • Das Schaf gibt Wolle: Der Ausdruck Schaf wird hier für das Tier gebraucht, welches Wolle produziert und wird daher in seiner Hauptbedeutung (Denotation) genutzt.
    • Ich habe mein Leben lang gearbeitet. Endlich gehe ich in meinen wohlverdienten Ruhestand. Der Ausdruck Ruhestand wird hier in seiner Hauptbedeutung (Denotation) für Rente/Pension genutzt.
    In den Sätzen findest du folgende negative Konnotationen:
    • Findest du nicht auch, dass Susanne eine blöde Kuh ist? Der Ausdruck blöde Kuh wird hier als Schimpfwort genutzt und ist daher in seiner Nebenbedeutung negativ belastet.
    • Er wurde entlassen und ist jetzt zu alt, um noch eine Anstellung zu finden. Daher ist er schon im Vorruhestand. Der Ausdruck Vorruhestand ist ein Euphemismus. Aus dem Satzzusammenhang wird deutlich, dass es dabei um eine Altersrente wegen Arbeitslosigkeit handelt.
    • Peter ist das schwarze Schaf der Familie. Der Ausdruck schwarzes Schaf bezeichnet in seiner Nebenbedeutung einen Außenseiter und ist in seiner Bedeutung negativ besetzt.
    In dem folgenden Satz findest du eine positive Konnotation:
    • Die Muh gibt Milch. Der Ausdruck Muh steht in der Kindersprache für Kuh und ist positiv zu besetzen.