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Erzählung – Weiterschreiben von Erzählanfängen

Ein guter Anfang einer Geschichte kann inspirierend sein, um sie fortzuschreiben. Lerne, wie du Spannung aufbaust, den Höhepunkt setzt und eine Fortsetzung lebendig gestaltest. Interessiert? Das und mehr erfährst du in diesem Artikel!

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Die Autor*innen
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Tutorin Renate
Erzählung – Weiterschreiben von Erzählanfängen
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Erzählung – Weiterschreiben von Erzählanfängen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erzählung – Weiterschreiben von Erzählanfängen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Vorarbeit zum Weiterschreiben eines Erzählanfangs.

    Tipps

    Was ist fast immer in der Mitte einer Geschichte?

    Meist ist klar, wann und wo die Geschichte stattfindet.

    Lösung

    Bevor du mit dem eigentlichen Schreiben der Geschichte beginnst, solltest du ein paar Dinge beachten.

    • Stelle dir einige Fragen, bevor du die Erzählung weiterführst. - Wann und wo spielt die Erzählung?, Worum geht es in der Erzählung?, Wer ist an der Geschichte beteiligt?
    • Erst überlegst du dir, wie du die Geschichte in einzelnen Erzählschritten zu einem spannungsreichen oder auch lustigen Höhepunkt führen kannst. Achte dabei auf die Erzählform, die vorgegeben ist, denn in dieser Erzählform musst du deine Geschichte auch weiterschreiben.
    • Dann entscheidest du, wie die Erzählung ausgehen könnte. Jetzt hast du eine ungefähre Vorstellung vom Schluss.
    • Die bereits vorliegenden Informationen sind meist die Beteiligten, Zeit und Ort des Geschehens sowie ein Überblick dessen, worum es in der Geschichte geht. Diese Informationen solltest du auch beibehalten.

  • Benenne die Informationen, die du in dem Textabschnitt zu Erzählform und Zeitform erkennen kannst.

    Tipps

    Was sagt dir das Personalpronomen ich über die Erzählform?

    Überlege noch einmal, welche Zeitformen es gibt.

    Lösung

    Bevor du den Anfang dieser Geschichte weiterschreiben kannst, musst du dir überlegen, welche Informationen bereits gegeben sind. Schauen wir uns die Erzählform und die Zeitform genauer an.

    • Der/Die Erzähler/in tritt in Form eines Ich-Erzählers auf. Das Geschlecht ist allerdings unbekannt. - Gestern Nachmittag war ich im Schwimmbad...
    • Du erkennst auch, dass der/die Erzähler/in am Geschehen beteiligt sein muss.
    • Die Erzählzeit besteht aus zwei Formen der Vergangenheit, dem Präteritum und dem Plusquamperfekt. - Als ich aus dem Wasser kam, blätterte ich in meiner Zeitschrift, die meine Mutter mir geschenkt hatte.

  • Arbeite heraus, wie du den Erzählanfang weiterschreiben kannst.

    Tipps

    Es werden nicht immer alle Beteiligten beim Namen genannt.

    Die Personalpronomen helfen dir dabei, die Erzählform herauszufinden.

    Lösung

    Bevor du die Geschichte weiterschreibst, musst du dir den Anfang genau anschauen.

    • Es kommen drei Personen vor. Karl, Peter und die Person, die auf Karls Platz sitzt.
    • Der Erzähler tritt in Form eines Er-Erzählers auf. Das erkennst du an den Personalpronomen. - Als er dort ankam, stellte er fest, dass jemand anderes auf seinem Platz saß.
    • Die Erzählzeit ist das Präteritum. - Dann fragte er seinen Freund Peter...
    • Es sieht so aus, als würde sich ein Konflikt ergeben. Karl ist irritiert und sein Freund Peter dreht sich weg.
    • Karl ist offensichtlich die Hauptperson und der Ort der Handlung ist seine Schule.
    • Eine mögliche Fortsetzung könnte ein spannendes Gespräch und die anschließende Aufklärung des Problems sein. Dabei kannst du zum Beispiel die wörtliche Rede verwenden oder auch lebendige Adjektive einsetzen.

  • Zeige, welche Informationen du dem Erzählanfang entnehmen kannst.

    Tipps

    Überlege noch einmal, an welchen Pronomen du die Erzählform erkennst.

    Manchmal sind bestimmte Informationen nicht offensichtlich, sondern versteckt genannt.

    Lösung

    An diesem Erzählanfang kannst du ein paar Dinge erkennen, die dir beim Weiterschreiben helfen:

    • In dieser Geschichte findest du einen Sie-Erzähler. Das erkennst du an den Pronomen sie, ihrer und ihre. Beim Ich-Erzähler wäre das entsprechend ich, meiner und meine.
    • Der Ort wird genannt: Die Handlung spielt in einem Park.
    • Auch die Zeit wird erwähnt, da die Geschichte mit dem Wort gestern beginnt.
    • Die Wörter rascheln und knurren deuten darauf hin, dass sich in dem Park ein Tier befindet. Je nach Kreativität könnte das natürlich auch ein Monster oder etwas anderes sein.
    • Die Hauptfigur der Geschichte heißt Marie. Anna wird auch genannt, jedoch ist das der Name ihrer Freundin.
    • Der Leser erfährt, dass Marie durch ein Rascheln verunsichert wird. Dadurch wird klar, dass sie ängstlich ist.
    • In dem Abschnitt kommt keine direkte Rede vor. Lediglich ein Gedanke Maries Wo das wohl herkam? ist enthalten. Dieser soll Spannung erzeugen und dem Leser das Hineinversetzen in die Hauptfigur erleichtern.

  • Nenne wichtige Merkmale der Textsorte Erzählung und gehe dabei auf die Besonderheiten beim Weiterschreiben ein.

    Tipps

    Überlege noch einmal, welches Bild zum Einprägen des Aufbaus verwendet wird.

    Erzählanfang ist ein anderes Wort für ...

    Lösung

    Der Aufbau einer Erzählung sollte sich immer an folgenden Merkmalen orientieren:

    • Sie sollte aus drei Teilen bestehen. Diese Teile gehen natürlich ineinander über und sind nicht strikt voneinander getrennt.
    • Die richtige Reihenfolge ist: Einleitung, Hauptteil, Schluss.
    • Das Schema, mit dem du dir diesen Aufbau merken kannst, ist das Mausschema. Eine Erzählung ist nämlich wie eine Maus aufgebaut.
    • Beim Weiterschreiben von Erzählanfängen ist die Einleitung oder ein Teil davon vorgegeben. Die Aufgabenstellung fordert dich dann in der Regel dazu auf, diesen fortzuführen.
    • Die Vorgaben, die du mit dem Erzählanfang bekommst, solltest du beibehalten und nicht abändern.
    Achte auch immer auf die Namen und Orte, die im Erzählanfang bereits genannt werden. Diese darfst du nicht einfach ändern. Im Hauptteil und Schluss kannst du natürlich Informationen hinzufügen - sie müssen aber zum Erzählanfang passen.

  • Entscheide, welche Fortsetzungen gelungen sind.

    Tipps

    Denk an wichtige formale Aspekte einer Erzählung wie Zeitform und Erzählperspektive.

    Lösung

    Die Fortsetzungen sind alle nur kurze Ausschnitte. Trotzdem kann das Folgende dazu gesagt werden:

    • Am nächsten Tag hatte Max schreckliche Bauchschmerzen. Am nächsten Tag rief er seine Oma an. ist keine gelungene Fortsetzung, da am nächsten Tag wiederholt wird. Wiederholungen können den Leser langweilen.
    • „Ja, da hast du recht.“, sagt Max. Dann kommen die beiden ins Gespräch. ist nicht sehr gelungen, da die Erzählzeit geändert wurde. Die Geschichte wird erst im Präteritum erzählt, die Fortsetzung dann im Präsens. Das lässt die Geschichte nicht schlüssig erscheinen.
    • Bei Sie fand, dass Florian es auf den Punkt gebracht hatte. ist völlig unklar, wer sie ist. Hier wurde einfach eine neue Person eingeführt, ohne ihren Namen zu nennen. Diese Person vorzustellen ist aber notwendig für das Verständnis der Geschichte.
    • Nach einem kurzen Gespräch über ihre Ferien lud Max Florian mit zu seiner Oma ein. Fröhlich aßen sie zu dritt Kuchen. ist gelungen, da die Namen der Beteiligten, die Erzählzeit und die Perspektive beibehalten wurden. Außerdem klingt der Ausschnitt abwechslungsreich durch das Adjektiv fröhlich und durch den Satzanfang nach einem kurzen Gespräch.
    • In Die Schule war leer geworden. Es waren nur noch die beiden dort und außer ihnen niemand. wurden Ort und Zeit des Geschehens geändert. Da im Erzählanfang Ferien sind, ist es unlogisch, dass Max und Florian sich nun in der Schule befinden.