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Erzählen aus veränderter Figurenperspektive

Schriftsteller erzählen Belletristik aus einer Figurenperspektive – dem Erzählen aus dem Blickwinkel einer Figur. Ein Perspektivenwechsel bedeutet, die Geschichte aus dem Blickwinkel einer anderen Figur fortzusetzen. Übe Perspektivenwechsel anhand eines Auszugs und entdecke, wie Texte vielfältiger werden können! Interessiert? Das und mehr im vollständigen Text erforschen!

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
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Die Autor*innen
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Sarina Gebel
Erzählen aus veränderter Figurenperspektive
lernst du in der Unterstufe 1. Klasse - 2. Klasse

Erzählen aus veränderter Figurenperspektive Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Erzählen aus veränderter Figurenperspektive kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschreibe die Erzählperspektive im Textausschnitt aus „Die Wilden Hühner”.

    Tipps

    Überlege noch einmal, was die Pronomen dir sagen.

    Lösung
    • In „Die Wilden Hühner” erzählt eine Erzählstimme.
    • Das bedeutet, dass sie die Gedanken und Empfindungen der Figuren kennt. Das ist zum Beispiel bei Ja, Sprotte konnte sich das sehr gut vorstellen. der Fall. Sprotte sagt es zwar nicht laut, aber die Erzählstimme liefert ihre Gedanken trotzdem.
    • Sie beschreibt alles in der Er-/Sie-Form. Das ist unter anderem daran zu erkennen, welche Pronomen verwendet werden. Es kommt kein ich vor, also ist es auch unwahrscheinlich, dass es sich hier um eine Ich-Erzählung handelt.
    • Außerdem verschwindet die Erzählstimme sozusagen hinter der Figur. Das ist in diesem Fall die Hauptfigur Sprotte.
  • Fasse zusammen, worauf du beim Erzählen aus veränderter Figurenperspektive achten solltest.

    Tipps

    Wichtig ist die Zeit des Geschehens. Hilft dir das weiter?

    Überlege auch, an welchem Ort das Geschehen stattfindet.

    Lösung

    Bevor du mit dem eigentlichen Umschreiben der Geschichte beginnst, solltest du einige Dinge beachten:

    • Stelle dir einige Fragen, bevor du den Text umschreibst. - Um welche Textsorte handelt es sich?, Wann spielt die Geschichte?, Wo spielt die Geschichte?, Welche Atmosphäre herrscht vor?
    • Dann solltest du Charaktereigenschaften der Figuren markieren. Diese werden nicht immer ausdrücklich genannt und müssen manchmal mit genauer Betrachtung herausgefunden werden.
    • Wenn du die Rahmenbedingungen beachtest, kannst du auch eigene Ideen mit einfließen lassen. Dabei solltest du bedenken, dass 1740 zum Beispiel noch keine Fernseher benutzt wurden.
    • Am wichtigsten ist es, dass du die Erzählperspektive beachtest. Darauf liegt nämlich der Fokus deines Textes.
  • Wende Mellis Figurenperspektive auf den Textausschnitt aus „Die Wilden Hühner” an.

    Tipps

    Überlege noch einmal, welche Pronomen du verwenden solltest, um aus Mellis Perspektive zu erzählen.

    Lösung

    • Erst musstest du Wilmas direkte Rede in Mellis Aussage umwandeln: Wenn wir in Shakespeares Zeiten lebten, würde ich meine Nebenbuhlerin auf der Stelle umbringen. Und zwar mit einem Gift, das sehr langsam und sehr qualvoll wirkt.
    • Dann folgt der Teil, der Sprottes Gedanken entspricht. Das denkt sich im umgeschriebenen Text jetzt Melli: Es ist kein Spaß, mich zur Feindin zu haben. Besonders, da ich momentan schlimmen Liebeskummer habe.
    • Als nächstes solltest du Mellis Taten mit ihren Gedanken umschreiben: Am besten weise ich Frieda auch mal auf die Fotos mit Maik hin. Das wird sie bestimmt auf den Boden der Tatsachen zurückbringen. Mit sie ist hier Frieda gemeint.
    Wichtig ist, dass du die richtigen Pronomen verwendest. Da es sich um eine Ich-Erzählerin handelt, musst du meist ich, mich oder manchmal wir und uns verwenden.

  • Zeige, welche Informationen du aus dem Textausschnitt aus „Tschick” entnehmen kannst.

    Tipps

    Die Erzählstimme sagt Aber es ist eben ein Unterschied, ob man dabei neben Erwachsenen sitzt, die über Waschbeton und Angela Merkel reden, oder ob sie eben nicht da sitzen und niemand redet. Hilft dir das weiter?

    Überlege noch einmal, ob etwas Schönes auch gleichzeitig eine angespannte Atmosphäre schaffen kann.

    Lösung

    Aus dem Textausschnitt kannst du einige Informationen entnehmen:

    • Es handelt sich um eine Ich-Erzählung. Das sieht man gleich schon im ersten Satz, der mit dem Wort Ich beginnt.
    • Das Geschehen spielt sich auf einer Landstraße ab. Die beiden sitzen nicht im Schulbus, sondern in einem Auto.
    • Die zweite Person im Auto heißt Tschick. Das kannst du im Satz Tschick hatte sich auf seiner Seite auch aus dem Fenster gehängt erkennen. Es ist auch der Titel des Romans.
    • Die Atmosphäre ist gelassen. Die Erzählstimme empfindet die Situation zwar als seltsam, aber auch als schön. Das ausgelassene Arme-Heraushalten und die Abwesenheit der Erwachsenen lassen das Geschehen entspannt für die Figuren wirken.
    • Damit wird auch klar, dass kein Erwachsener das Auto fährt, sondern ein/-e Jugendliche/-r.
    Quelle: Herrndorf, Wolfgang (2010): Tschick. Rowohlt Verlag. Hamburg, S. 104.

  • Gib wieder, woran du direkte Rede in einem Text erkennst.

    Tipps

    „Wenn wir in Shakespeares Zeiten lebten”, hatte Wilma gesagt ist ein Beispiel für direkte Rede. Hilft dir das weiter?

    Lösung

    „He, Frieda”, rief Melli laut, als Sprotte mit Frieda schon fast im Wohnwagen verschwunden war. Erkennst du darin die direkte Rede?

    • Du erkennst direkte Rede an Anführungszeichen. Im Deutschen sind diese erst unten und dann oben.
    • Außerdem erkennst du direkte Rede an redeeinleitenden Wörtern. Dies können sagen, rufen, flüstern oder andere Wörter dieser Art sein.
    • In Romanen wird oft direkte Rede verwendet.
    • Indirekte Rede ist sozusagen das Gegenstück zur direkten Rede. Bei dieser liegen keine Anführungszeichen vor. Hier wird aber der Konjunktiv eingesetzt.
    • Außerdem gibt es noch erlebte Rede und den inneren Monolog. Falls du nicht mehr weißt, wie diese aussehen, schlage das doch noch einmal nach.
  • Wende die veränderte Erzählperspektive der Er-/Sie-Erzählung auf den Textausschnitt aus „Tschick” an.

    Tipps

    In der Geschichte gibt es zwei Personen. Was musst du deshalb beachten?

    Lösung

    Wenn du den Text in der Erzählperspektive des Er-Erzählers verfasst, kann er so aussehen:

    • Er hatte seinen Arm aus dem Fenster gehängt und den Kopf darauf gelegt.“ Bei diesem Satz könntest du sowohl er als auch sie verwenden, da nicht klar war, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.
    • Sie fuhren Tempo 30 zwischen Wiesen und Feldern hindurch, über denen langsam die Sonne aufging, irgendwo hinter Rahnsdorf, und er dachte, es war das Schönste und Seltsamste, was er je erlebt hatte.“ Dabei musstest du beachten, dass es sich um zwei Figuren handelt und deswegen die Mehrzahl verwendet wurde. Außerdem wurde er dachte eingefügt, um für die Lesenden verständlich zu machen, dass es sich um seine Gedanken handelt.
    • Der nächste Satz lautet in der veränderten Erzählperspektive: „Was daran seltsam war, ist für ihn schwer zu sagen. Aber es ist seiner Meinung nach eben ein Unterschied, ob man dabei neben Erwachsenen sitzt, die über Waschbeton und Angela Merkel reden, oder ob sie eben nicht da sitzen und niemand redet.“
    • „Tschick hatte sich auf seiner Seite auch aus dem Fenster gehängt und steuerte den Wagen mit der rechten Hand eine kleine Anhöhe hinauf.“ Bei diesem Satz musste nicht verändert werden, da Tschick nicht die Ich-Erzählstimme ist.