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Magnetismus

Entdecke, wie Magnete funktionieren! Sie ziehen metallische Gegenstände an und können sich gegenseitig anziehen oder abstoßen. Sie spielen eine zentrale Rolle in vielen Alltagsgegenständen und auch unsere Erde hat ein Magnetfeld. Möchtest du mehr über Magnetismus, unterschiedliche Magnetarten und lustige Experimente erfahren? Vertiefe dein Wissen im folgenden Text!

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Was ist ein Magnet?

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Magnetismus
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Magnetismus für die Grundschule

Bestimmt hast du schon einmal einen Magneten gesehen oder selbst benutzt. Zum Beispiel hält ein Magnet ein Bild am Kühlschrank fest oder ein Blatt an der Tafel.

Realfoto Kühlschrankmagnete

Magneten sind im Alltag an vielen Stellen wichtig. Auch in einem Kompass oder in technischen Geräten spielen sie eine Rolle. Aber was ist ein Magnet eigentlich? Und was bedeutet Magnetismus?

Was ist Magnetismus?

Ein Magnet ist ein Gegenstand, der bestimmte Metalle anziehen kann. Dazu gehören zum Beispiel Eisen und Stahl. Andere Materialien wie Holz, Glas, Papier oder Stoff werden nicht angezogen.

Die Kraft eines Magneten kann man nicht sehen. Trotzdem merkt man, dass sie da ist. Diese unsichtbare Kraft nennt man Magnetismus.

Magneten haben zwei Pole

Jeder Magnet hat zwei Seiten. Diese nennt man Nordpol und Südpol.

Wenn zwei Magneten aufeinandertreffen, kann Verschiedenes passieren:

  • Nordpol und Südpol ziehen sich an.
  • Nordpol und Nordpol stoßen sich ab.
  • Südpol und Südpol stoßen sich auch ab.

Magneten können sich also anziehen oder abstoßen. Magneten gibt es außerdem in allen möglichen Formen und Größen. In der Abbildung siehst du die beiden bekannten Magnetarten Stabmagnet und Hufeisenmagnet:

Magnetismus Grundschule

Die Erde als großer Magnet

Auch die Erde ist ein großer Magnet, dessen Wirkung auf der gesamten Erde spürbar ist. Darum kann ein Kompass funktionieren.

Die Kompassnadel ist selbst ein kleiner Magnet. Sie richtet sich nach dem Nord- und Südpol der Erde aus und zeigt deshalb ungefähr die Nord-Süd-Richtung an. So kann man sich gut orientieren.

Kompass und Erde Grundschule

Ein einfaches Experiment

Du kannst Magnetismus selbst untersuchen.

Suche dir verschiedene Gegenstände, zum Beispiel: eine Büroklammer, eine Münze, einen Schlüssel, ein Stück Papier, einen Radiergummi oder einen Holzstift.

Halte einen Magneten an die Gegenstände und beobachte:

  • Was wird angezogen?
  • Was wird nicht angezogen?
  • Besteht der Gegenstand vielleicht aus Eisen oder Stahl?

So kannst du herausfinden, welche Dinge magnetisch sind.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Magnetismus

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Vorschaubild einer Übung

Hallo. Du hast bestimmt schon mal einen Magneten in der Hand gehabt. Was hast du dabei festgestellt? Was kann ein Magnet anziehen und was nicht? Und wie funktioniert überhaupt ein Magnet? Das alles erfährst du in diesem Video. Ein Magnet ist ein Stück Metall. Aber ein Metall mit einer ganz besonderen Eigenschaft. Es zieht Gegenstände an. Magnete werden zum Beispiel verwendet, um Dinge an den Kühlschrank zu heften. Es gibt Stabmagnete, Hufeisenmagnete und so weiter. Zwei Magnete können einander anziehen oder einander abstoßen. Nehmen wir zum Beispiel zwei Stabmagnete. Die verschieden gefärbten Enden ziehen einander an, gleich gefärbte Seiten stoßen einander ab. Ein Magnet hat einen Pluspol und einen Minuspol. Plus und Plus stoßen sich ab, Minus und Minus auch. Aber Plus und Minus ziehen sich an. Um Plus und Minus zu sehen, färbt man den Magneten einfach ein. Aber auch ohne Farbe funktioniert ein Magnet. Mit Magneten kann man nicht nur Magnete anziehen, sondern auch andere Dinge. Nimm einen Magneten, zum Beispiel einen Kühlschrankmagneten und probiere aus, welche Dinge du damit anziehen kannst und welche nicht. Probiere Cornflakes, ein Geldstück, einen Zettel, eine Büroklammer oder ein Stück Holz aus. Nur metallische Gegenstände werden von einem Magneten angezogen. Also das Geldstück und die Büroklammer. Metallische Gegenstände können deshalb von einem Magneten angezogen werden, weil sie durch den Magneten selbst magnetisiert werden. Die Büroklammer wird also selbst zu einem kleinen Magneten. Du kannst das sehen, wenn du einen Magneten auf ein Häufchen von Büroklammern legst. Wenn du den Magneten anhebst, dann haften Büroklammern an dem Magneten und an den Büroklammern haften wieder andere Büroklammern. Die Büroklammern sind magnetisiert worden und sind dadurch selbst kleine Magnete geworden. Aber die magnetische Wirkung der Büroklammern lässt bald wieder nach. Das ist übrigens bei allen Magneten so. Magnetismus ist eine natürliche Kraft, die aber ganz langsam nachlässt. Die magnetische Kraft wirkt nicht nur durch die Luft. Sie kann auch Materialien durchdringen. Lege ein paar Büroklammern auf ein Blatt Papier. Wenn du jetzt einen Magneten unter diesem Blatt Papier bewegst, dann bewegen sich auch die Büroklammern wie durch Zauberhand. Die magnetische Kraft kann also bestimmte Materialien wie zum Beispiel Papier, durchdringen. Welche Zaubertricks könnte man mithilfe von Magneten noch machen? Probiere einfach mal aus. Was machen Magneten noch? Ein Magnet erzeugt ein unsichtbares magnetisches Feld. Mit feinen Eisenspänen und einem Stabmagneten kann man das unsichtbare Feld sichtbar machen. Das sieht dann so aus. Die magnetisierten Eisenspäne ordnen sich im Magnetfeld an. Dass Magnete Magnetfelder erzeugen, ist der Grund, warum Kompasse funktionieren. Im Inneren der Erde gibt es auch eine magnetische Kraft. Sie tritt an den Polen aus und erzeugt das sogenannte Erdmagnetfeld. Das kannst du dir so vorstellen wie beim Stabmagneten. Ein Kompass besteht aus einer kleinen beweglichen Magnetnadel. Und so wie die Eisenspäne beim Stabmagneten, so ordnet sich auch die Magnetnadel des Kompasses im Magnetfeld an. Magnete finden auch noch in anderen Bereichen Anwendung. In Müllsortierungsanlagen fischen riesige Magnete metallisches Material aus dem Müll. Dieses Metall kann anschließend wiederverwertet werden. Große Magnete sind meist Elektromagnete. Ihre magnetische Kraft wird mit Strom künstlich erzeugt. Für kleinere natürliche Magnete braucht man keinen Strom. Zum Beispiel bei einem magnetischen Schraubenzieher. Dieser kann das Eindrehen von Schrauben an schwer zugänglichen Löchern erleichtern. Magnete im Rahmen von Kühlschränken, sie halten die Tür fest geschlossen. Dadurch kann weniger Kälte entweichen und man spart Strom. Magnetismus ist eine natürliche Kraft. Sie zieht metallische Gegenstände an. Gleiche Pole eines Magneten stoßen sich ab und verschiedene ziehen sich an. Die Kraft von natürlichen Magneten lässt langsam nach. Es gibt eine ganze Menge von Anwendungsgebieten für Magnete. Fallen dir selber noch welche ein? Bis zum nächsten Video. Tschüss.

  1. Wer mir schreibt kriegt was

    Von Mila , vor 6 Monaten
  2. Für meine Schwester paßt es gerade

    Von Cara, vor 10 Monaten
  3. Cool 😎 ich sage eigentlich alles cool aber dieses Video ist interessant. Danke 🙏 😎😎

    Von Zoe Wolf , vor 11 Monaten
  4. Danke ich verstehe dass jetzt wirklich super 😘

    Von Maria, vor etwa einem Jahr
  5. Das ist für 5 . 6 klasse
    Also bei mir kommt genau das gleiche vor Maria

    Von Yara, vor mehr als einem Jahr
Mehr Kommentare

Magnetismus Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Magnetismus kannst du es wiederholen und üben.
  • Tipps

    Das ist ein Stabmagnet.

    Ein Magnet hat immer einen Südpol und einen Nordpol. Die gegensätzlichen Seiten ziehen sich an.

    Lösung

    Ein Magnet ist ein Stück Metall und zieht andere Gegenstände aus Metall an. Diese Gegenstände müssen jedoch aus Eisen, Kobalt oder Nickel sein, sonst können sie nicht magnetisiert werden. Das Wort magnetisieren bedeutet, dass etwas magnetisch gemacht wird. Es wird also von einem Magneten angezogen. Magnetismus ist ein Phänomen der Physik.

    Magnetismus ist eine natürliche Kraft, die langsam nachlässt. Magnetisierst du also einen Gegenstand, lässt diese Kraft nach, wenn du den Magneten entfernst.

    Es gibt ganz unterschiedliche Magnetformen. Meistens werden in der Schule aber Stabmagnete und Hufeisenmagnete verwendet. Mit ihnen lassen sich Versuche am einfachsten durchführen. Eine Büroklammer zum Beispiel kann von solch einem Magneten angezogen werden, weil sie aus einem Metalldraht besteht.

  • Tipps

    Eine Kompassnadel ist magnetisch.

    Lösung

    Ein magnetisches Feld entsteht um einen Magneten herum. Es ist unsichtbar, kann aber mit Eisenspänen sichtbar gemacht werden. Die Späne ordnen sich dann im Magnetfeld an. Das geschieht, weil sie magnetisiert wurden. Nur die Metalle Eisen, Kobalt und Nickel lassen sich magnetisieren. Alle anderen Metalle können nicht von einem Magneten angezogen werden.

    Die Erde hat auch ein Magnetfeld. Man nennt es Erdmagnetfeld. Am Nordpol und am Südpol tritt magnetische Kraft aus und erzeugt so dieses magnetische Feld. Das Erdmagnetfeld hilft uns bei der Orientierung mit dem Kompass. Wichtig ist dabei, dass die Nadel des Kompasses magnetisch ist. Sie richtet sich dann nach Norden aus, sodass die anderen Himmelsrichtungen bestimmt werden können.

  • Tipps

    Eine Schraube würde der Elektromagnet aussortieren.

    Lösung

    Elektromagnete werden in Müllsortierungsanlagen eingesetzt. Dort fischen sie metallische Gegenstände aus dem Müll. Bei Elektromagneten wird die magnetische Kraft künstlich erzeugt. Diese künstlichen Magnete ziehen dieselben Gegenstände an wie ein normaler Magnet. Folgende Gegenstände sortiert der Elektromagnet aus:

    • den Nagel,
    • die Nadel,
    • den Reißnagel und
    • den Hammer .
    Diese Gegenstände sind magnetisch, weil sie aus Metall sind. Aber nur die Metalle Eisen, Kobalt und Nickel werden von Magneten angezogen.

    Deswegen werden nicht alle metallischen Gegenstände von Magneten angezogen. Zum Beispiel eine 50-Cent-Münze besteht überwiegend aus Kupfer und Zink. Diese Stoffe sind nicht magnetisch. Eine 1-Cent-Münze hingegen ist aus Eisen (mit einer dünnen Kupferummantelung) und kann daher von einem Magneten angezogen werden. Probiere es doch mal selbst aus! Welche Münzen lassen sich noch von einem Magneten anziehen?

  • Tipps

    Dieses Haushaltsgerät braucht einen Magneten, damit es richtig funktioniert.

    Lösung

    Magnete sind wichtige Teile in unserem Alltag. Sie erleichtern uns das alltägliche Leben. Ohne Magnete würden sogar einige Dinge gar nicht funktionieren. Taschen, Geldbörsen oder andere Gegenstände wie der Kühlschrank könnte man ohne Magnete nicht richtig benutzen. Bei diesen Gegenständen sorgen die Magnete dafür, dass man sie verschließen kann.

    Tafeln, an denen man Magnete anbringen kann, findest du in vielen Klassenzimmern. Im Haushalt gibt es Tafeln, die selber Magnete sind und Gegenstände aus Eisen, Kobalt oder Nickel anziehen.

    Magnete sind aber auch in vielen Elektrogeräten eingebaut. Ohne diese Magnete könnten zum Beispiel Geräte wie Fernseher, Kopfhörer und Mikrowelle nicht funktionieren.

  • Tipps

    Gegenstände aus Metall sind magnetisch.

    Lösung

    Ein Magnet ist ein Stück Metall, das Gegenstände aus Metall anzieht. Magnete haben immer einen Nordpol und einen Südpol. Gleiche Pole stoßen sich ab (Nordpol und Nordpol, Südpol und Südpol), gegensätzliche Pole ziehen sich an (Nordpol und Südpol, Südpol und Nordpol).

    Magnete magnetisieren die Metalle Eisen, Kobalt und Nickel. Deswegen werden Gegenstände, die aus diesen Metallen bestehen, von Magneten angezogen. Der Mittelteil von einem 1-Euro-Stück ist magnetisch, weil er aus Nickel und Kupfer besteht. Der Ring des 1-Euro-Stückes kann nicht magnetisiert werden. Auch die Büroklammern lassen sich von einem Magneten anziehen.

  • Tipps

    Magnete haben immer einen Nordpol und einen Südpol.

    Lösung

    Ein Magnet zieht Gegenstände aus den Metallen Nickel, Eisen und Kobalt an. Jeder Magnet hat einen Südpol und einen Nordpol. Bei zweifarbigen Magneten ist der Südpol grün und der Nordpol rot eingefärbt.

    Auf dem Bild haftet die Büroklammer am Südpol des Magneten. Durch die magnetische Kraft wird die Büroklammer selbst zu einem Magneten und kann somit andere Büroklammern anziehen. Jede weitere Büroklammer wird also magnetisiert. Je stärker der Magnet ist, desto mehr Büroklammern können magnetisiert werden. Sobald man sie vom Magneten entfernt, entmagnetisieren sie sich wieder. Das heißt, dass sie dann ihre magnetische Kraft verlieren und sich gegenseitig nicht mehr anziehen können.

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