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Nürnberger Industrieprozesse - IG Farben

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Team Zeitreise
Nürnberger Industrieprozesse - IG Farben
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Grundlagen zum Thema Nürnberger Industrieprozesse - IG Farben

Während der Nürnberger Industrieprozesse im Rahmen der Nürnberger Nachfolgeprozesse standen 23 leitende Angestellte und Verantwortliche der IG-Farbenindustrie AG vor Gericht. 12 der Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt, während die restlichen 11 aufgrund der Beweislage freigesprochen wurden. Unter anderem wurde den Angeklagten "Versklavung" und "Plünderung" vorgeworfen.

Transkript Nürnberger Industrieprozesse - IG Farben

Der Fall IG Farben. Das Gericht will die Angeklagten befragen, schuldig oder nicht schuldig. Georg von Schnitzler, Vorstandsmitglied der IG wird unter anderem Plünderung im besetzten Gebiet vorgeworfen. So seien die drei führenden französischen Farbenfabriken unter Druck gezwungen worden, sich zu einer Gesellschaft zusammenzuschließen, an der die IG 51 Prozent Anteil hatte. Die Franzosen hatten in dem Vertrag nur erreichen können, dass der Generaldirektor des Unternehmens immer ein Franzose sein sollte. Dr. Karl Krauch, ein hervorragender Chemiker und Organisator, Vorstandsmitglied, Vorsitzender des Aufsichtsrates der IG, zuständig unter anderem für den Einsatz der Zwangsarbeiter im Buna Werk Monowitz, wo synthetischer Kautschuk, Buna, hergestellt wurde. Dieses Sklavenprogramm ist einer der Hauptvorwürfe der Anklage gegen Krauch. Professor Hermann Schmitz, Wehrwirtschaftsführer, Vorstandsvorsitzender der IG und ihr Finanzgenie. In Monowitz war er nie und er wird schließlich auch wie acht andere Angeklagte nur wegen Plünderung, hauptsächlich im Falle Franco Lohr und einem ähnlichen Fall in Norwegen verurteilt. Von 23 Angeklagten werden zehn freigesprochen, die dreizehn zu Gefängnis Verurteilten werden schon bald aus der Haft entlassen. Dr. Georg von Schnitzler, Vorstandsmitglied der IG Farben und unter anderem Leiter der Verkaufsgemeinschaft Farbstoffe, wurde wegen Beteiligung am Raub fremder Vermögenswerte in Frankreich und Polen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Professor Dr. Karl Krauch, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der IG Farben und Hauptangeklagter im Nachfolgeprozess Nummer sechs, wurde wegen Beteiligung am NS Zwangsarbeiterprogramm und seiner Kenntnis von der Verwendung von Kriegsgefangenen und KZ Häftlingen im Rahmen der Buna Produktion der IG Farben zu sechs Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte Dr. h. c. Hermann Schmitz war 1935 bis 1945 Vorstandsvorsitzender der IG Farben. Er wurde wegen Aneignung fremder Vermögenswerte in den von den Deutschen besetzten Gebieten zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt.

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