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Der Nürnberger Prozess: Alfred Jodl

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Team Zeitreise
Der Nürnberger Prozess: Alfred Jodl
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Grundlagen zum Thema Der Nürnberger Prozess: Alfred Jodl

Alfred Jodl ist angeklagt, als Chef des Wehrmachtsführungsstabes aktiv mitgewirkt zu haben an Planung, Vorbereitung und Durchführung von Hitlers Angriffskriegen. Auch Mordbefehle wie Geiselerschießungen und die Erschießung von geflohenen Kriegsgefangenen werden ihm vorgeworfen.

Transkript Der Nürnberger Prozess: Alfred Jodl

Alfred Jodl ist angeklagt, als Chef des Wehrmachts-Führungsstabes aktiv mitgewirkt zu haben an Planung, Vorbereitung und Durchführung von Hitlers Angriffskriegen. Auch Mordbefehle, wie Geisel-Erschießungen und die Erschießung von geflohenen Kriegsgefangenen werden ihm vorgeworfen. Alfred Jodl war Offizier und gehörte seit 1919 dem Generalstab an. Seit 1923 kannte er Hitler, der ihn 1933 zum Generalmajor beförderte und ihn zu seinem persönlichen Stabschef machte, der ihn in strategischen und taktischen Fragen beriet. Am 7. Mai 1945 musste der im Jahr zuvor zum Generaloberst beförderte Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht vor den Westmächten unterzeichnen. Generaloberst Jodl vor seiner Vereidigung. Seine zweite Frau Luise ist vom Gericht als Hilfsverteidiger zugelassen worden, und kann daher ihren Mann öfter sehen. Ankläger: Waren alle Aufgaben Ihres Amtes, und das war, nicht wahr, der… Jodl: Das war der Wehrmacht-Führungsstab. Ankläger: Der Wehrmacht-Führungsstab, dessen Chef Sie waren. Jodl: …Chef ich war. Ich war aber nur der Chef eines der vielen Dienststellen, oder einer der vielen Dienststellen, die dem Feldmarschall Keitel unterstanden. Ich unterstand dem Feldmarschall Keitel, und auch dieser war nicht Befehlshaber, sondern nur Chef eines Stabes. Aber selbstverständlich habe ich in diesem Kriege viele operative Einzelheiten selbst entschieden und selbst unterschrieben. Englischsprachiger Ankläger: Ich meine nicht die Leute, die arbeiten wollten, sondern die, die nicht wollten. Jodl: Ich weiß. Ich kenne im Einzelnen den Vorgang nicht, da ich ja mit ihm nicht befasst war. Aber ich wusste, dass Arbeitspflicht-Gesetze in den besetzten Gebieten eingeführt worden sind. Englischsprachiger Ankläger: Und nach den Erschießungen von Sagan, hatten Sie den Eindruck, dass Hitler nicht länger menschlich sei? Sagten Sie das nicht? Jodl: Ich sagte gestern, dass ich in diesem Augenblick den Eindruck hatte, dass er von allen menschlichen Rechtsbegriffen abrückte. Jodl: Herr Präsident, meine Herren Richter, es ist mein unerschütterlicher Glaube, dass eine spätere Geschichtsschreibung zu einem objektiven und gerechten Urteil über die hohen militärischen Führer und ihre Gehilfen kommen wird. Denn sie, und mit ihnen die ganze deutsche Wehrmacht, standen vor einer unlösbaren Aufgabe. Nämlich: einen Krieg zu führen, den sie nicht gewollt. Unter einem Oberbefehlshaber, dessen Vertrauen sie nicht besaßen, und dem sie selbst nur beschränkt vertrauten. Mit Methoden, die oft ihren Führungsgrundsätzen und ihren überkommenen, erprobten Anschauungen widersprechen. Mit Truppen und Polizeikräften, die nicht ihrer vollen Befehlsgewalt unterstanden. Und mit einem Nachrichtendienst, der teilweise für den Gegner arbeitete. Und dies alles in der vollen und klaren Erkenntnis, dass dieser Krieg entschied über Sein oder Nichtsein des geliebten Vaterlandes. Möge diese Pflicht in einer glücklicheren Zukunft ersetzt werden durch eine noch höhere, durch die Pflicht gegen die Menschheit. Richter: Angeklagter Alfred Jodl, gemäß den Punkten der Anklageschrift, unter denen Sie für schuldig befunden wurden, verurteilt das internationale Militärgericht Sie zum Tode durch den Strang.

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