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Die Autor*innen
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Annas Sofatutor
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Grundlagen zum Thema Vergleich

Inhalt

Was ist ein Vergleich?

Einen Vergleich verwendet man immer dann, wenn man zwei Bereiche miteinander verknüpfen möchte. Es werden also zwei oder mehrere (sprachliche) Bilder, Personen, Dinge, Zustände oder Sachverhalte gegenübergestellt. Im alltäglichen Sprachgebrauch kommen Vergleiche deshalb sehr häufig vor. Immer dann, wenn man über etwas spricht oder schreibt und anhand der Wörter wie oder als miteinander in Beziehung setzt, nennt man dies einen Vergleich. So wie in den folgenden Beispielen:

  • Paul ist so groß wie Ben.
  • Paul ist schneller als Ben.
  • Eva ist so schön wie eine Rose.
  • Eva ist schöner als eine Rose.

Der Vergleich als rhetorisches Stilmittel

Auch in der Literatur gibt es Vergleiche. Da sie sich auf ein oder mehrere Wörter beziehen, bezeichnet man sie als rhetorische Stilmittel. In literarischen Texten werden sie ebenfalls mit den Wörtern wie oder als gebildet. In der Literatur findet man Vergleiche als rhetorische Stilmittel sehr häufig, beispielsweise in Gedichten. Im Unterschied zum alltäglichen Sprachgebrauch, wo meist ähnliche Bereiche miteinander verglichen werden, kann durch einen Vergleich in der Literatur auch bisher Unbekanntes beschrieben werden.

Der Vergleich – Beispiel

Achill als eine Figur der griechischen Mythologie ist vielleicht nicht allen bekannt. Deshalb ist es gut, wenn er durch den Vergleich des Dichters Homer genauer beschrieben wird. Man erfährt also, dass Achill sehr stark sein muss, denn Löwen gelten als besonders stark.

Die Funktion von Vergleichen als Stilmittel

Die Funktion und Wirkung des Stilmittels des Vergleichs kannst du vielleicht schon erahnen: Es werden zwei Bereiche miteinander verknüpft und es wird Bezug auf ihre Gemeinsamkeiten genommen. Diese sollen besonders hervorgehoben werden. In dem Beispiel von Achill und dem Löwen ist ihre Gemeinsamkeit die Stärke. Der Vergleich hilft außerdem bei der Vorstellung der beschriebenen Personen und Dinge. So werden vor allem literarische Texte anschaulicher; zudem kann man sich die Figuren leichter bildlich vorstellen.

Die Verwendung der Wörter wie oder als

Wie bereits erwähnt bildet man Vergleiche immer mit den Wörtern wie oder als. Aber wann verwendet man eigentlich welches der beiden Wörter?

Soll mit einem Vergleich die Ähnlichkeit zweier Bereiche ausgedrückt werden, greift man auf das Wort wie zurück:

  • Eva ist so schön wie eine Blume.

Möchte man mit einem Vergleich die Unterschiedlichkeit von zwei Bereichen unterstreichen, verwendet man das Wort als:

  • Eva ist schöner als eine Blume.

Es gibt zwei Arten von Vergleichen, die sich darin unterscheiden, aus welcher Kategorie die beiden Bereiche stammen, die miteinander verknüpft werden. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die beiden Arten.

Homogener Vergleich Heterogener Vergleich
Die beiden Bereiche, die miteinander verknüpft werden, stammen aus der gleichen Kategorie der Wirklichkeit. Die beiden Bereiche, die miteinander verknüpft werden, stammen aus verschiedenen Kategorien der Wirklichkeit.
Beispiel: Ben ist so klug wie Paul. Beispiel: Ben schläft wie ein Murmeltier.
Ben und Paul gehören beide zu der Kategorie menschlicher, männlicher Wesen. Ben stammt aus der Kategorie Mensch und das Murmeltier aus der Kategorie Tierwelt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vergleich und einer Metapher?

Einen Vergleich kann man sehr leicht mit einer Metapher verwechseln, einem ähnlichen rhetorischen Stilmittel. Beide Stilmittel verknüpfen zwei Bereiche miteinander, um eine Sache anschaulicher zu beschreiben und Gemeinsamkeiten herauszustellen. Die Metapher verzichtet aber auf die Signalwörter wie oder als.

Beispiel für eine Metapher:

Die Metapher – Beispiel

Der direkte Vergleich wird also übersprungen und Achill wird unmittelbar mit einer Eigenschaft beschrieben, die ein Löwe besitzt, der Stärke. Die Bedeutung ist jedoch dieselbe. Die Metapher kann deshalb auch als verkürzter Vergleich bezeichnet werden, ist jedoch ein eigenständiges rhetorisches Stilmittel und deutlich schwieriger zu identifizieren. Solltet ihr damit Schwierigkeiten haben, schaut euch unser Video zum Thema Metapher gerne auch an!

Zusammenfassung: Vergleiche einfach erklärt

Wie identifiziere ich nun einen Vergleich? Du kannst dich einfach an den folgenden Aspekten orientieren:

  • Zwei Bereiche werden miteinander verknüpft.
  • Eines der Signalwörter wie oder als wird verwendet.
  • Der Vergleich bezieht sich auf die Gemeinsamkeit zweier Bereiche.
  • Diese Gemeinsamkeit wird durch den Vergleich veranschaulicht.
  • Es wird zwischen einem homogenen oder heterogenen Vergleich unterschieden.

Transkript Vergleich

Hallo, ich bin Anna und ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Video. In diesem Video dreht sich alles um ein rhetorisches Stilmittel, den Vergleich. Ich werde dir erklären, was genau unter einem Vergleich zu verstehen ist, wie er verwendet wird und welche Funktion er hat. Außerdem lernst du, inwieweit sich der Vergleich von dem Stilmittel Metapher unterscheidet. Dies zeige ich dir an verschiedenen Beispielen. Du solltest schon etwas Vorwissen im Bereich der Stilmittel und rhetorischen Figuren im Allgemeinen mitbringen. Beginnen wir mit einer Definition, also was verstehen wir überhaupt unter einem Vergleich? Wir alle kennen Vergleiche aus unserem täglichen Sprachgebrauch. Zum Beispiel handelt es sich bei folgenden Aussagen um Vergleiche: „Eva ist schön wie eine Blume.“ oder „Paul ist schneller als Ben.“ Du siehst, dass man Vergleiche entweder mit dem Wort „wie“ oder „als“ bilden kann. Bei einem Vergleich werden mit diesem Wort dann zwei Bereiche miteinander verknüpft. Das hört sich komplizierter an als es ist. Aber wenn du dir noch einmal die Vergleiche anschaust, wird es deutlich. Im ersten Satz wird “Eva” mit “der Blume” verknüpft. Im zweiten Satz werden “Paul” und “Ben” miteinander verknüpft. Weil sich der Vergleich als Stilmittel auf ein oder mehrere Wörter bezieht, gehört er zu den rhetorischen Stilmitteln der Wortfiguren. Wir möchten heute den Vergleich als rhetorisches Stilmittel kennenlernen. Also nicht nur so, wie wir ihn in unserem Alltag verwenden. Schauen wir uns deshalb einmal ein anderes Beispiel an, das für uns wichtig sein kann. Wir finden den Vergleich, wie andere rhetorische Stilmittel auch, in der Literatur, zum Beispiel in Gedichten. Folgende Zeile stammt aus einem Gedicht von Heinrich Heine: „Mein Herz ist wie die Sonne, so flammend anzusehen.“ Du siehst, dass Heine hier mit dem Signalwort „wie“ das “Herz” mit “der Sonne” vergleicht. Er verknüpft also das Herz mit der Sonne. Aber warum werden Vergleiche eigentlich benutzt? Kommen wir nun zur Funktion von diesem Stilmittel. Wie wir eben schon gesehen haben, werden bei einem Vergleich immer zwei Bereiche miteinander verknüpft. Aber warum macht man das? Folgender Vergleich: „Achill ist stark wie ein Löwe.“ verknüpft also die Bereiche „Achill“ und „Löwe“. Achill ist übrigens eine Figur aus der griechischen Mythologie. Bei einem Vergleich wird nun Bezug genommen auf die Gemeinsamkeit der beiden Bereiche, die miteinander verknüpft werden. Hier ist das die Stärke. Und diese Gemeinsamkeit soll durch den Vergleich besonders hervorgehoben werden. Der Vergleich hilft uns außerdem bei der Vorstellung, wie stark Achill ist, da wir genau wissen, wie stark ein Löwe ist. Man verwendet diesen „wie-Vergleich” also, um bestimmte Dinge zu veranschaulichen, d.h. bildlich darzustellen, damit sich der Leser die Dinge besser vorstellen kann. Aber auch der „als-Vergleich” kann uns helfen, uns Dinge besser vorstellen zu können. Würden wir sagen: „Achill ist stärker als ein Löwe.“, wird auch hier Bezug genommen auf die Gemeinsamkeit der beiden, die Stärke. Wir wissen, wie stark ein Löwe ist und können uns nun vorstellen, dass Achill sogar noch stärker sein muss. Gehen wir jetzt etwas weiter. Wenn man sich die Vergleiche etwas genauer anschaut, kann man zwei Arten unterscheiden. Diese unterscheiden sich in der Art, aus welcher Kategorie die Bereiche stammen, die miteinander verknüpft werden. Es gibt einerseits Vergleiche, bei denen die Bereiche, die miteinander verglichen werden, aus derselben Kategorie der Wirklichkeit stammen. Zum Beispiel der Vergleich: „Ben ist so klug wie Paul.“ Ben und Paul stammen sozusagen aus demselben Bereich der Wirklichkeit. Es sind beides menschliche, männliche Wesen. Diese Vergleiche nennt man homogene Vergleiche. „homogen“ bedeutet: einheitlich. Also so viel wie: Aus Gleichartigem zusammengesetzt. Nun gibt es aber auch Vergleiche, bei denen die beiden Bereiche, die miteinander verknüpft werden, aus verschiedenen Kategorie der Wirklichkeit stammen. Zum Beispiel der Satz: „Ben schläft wie ein Murmeltier.“ Hier stammt Ben aus dem Bereich der Menschen und das Murmeltier stammt aus dem Bereich der Tiere. Auch unser Beispiel von eben „Achill ist stark wie ein Löwe.“ würde unter diese Art der Vergleiche fallen. Man nennt sie heterogene Vergleiche, denn „heterogen“ bedeutet: uneinheitlich. Also soviel wie: Aus Ungleichartigem zusammengesetzt. Achtung, hier musst du aufpassen! Man kann den Vergleich leicht mit der Metapher, einem ähnlichen sprachlichen Stilmittel verwechseln. Wie wir jetzt wissen, ist ein Vergleich eine Verknüpfung von zwei Bereichen. Auch bei einer Metapher werden Bereiche miteinander verknüpft, um eine Aussage anschaulicher zu machen und eine Gemeinsamkeit herauszustellen. Verwenden wir einmal das Achill-Beispiel, um den Unterschied deutlich zu machen. Ein Vergleich ist: „Achill ist stark wie ein Löwe.“ oder „Achill ist stärker als ein Löwe.“ Du findest hier das Signalwort „wie“ oder „als“. Eine Metapher wäre dagegen die Aussage: „Achill ist löwenstark.“ Hier wird Achill nicht mehr direkt mit dem Löwen verglichen. Der Schritt wird sozusagen übersprungen. Es fehlt der „wie“- oder „als-Vergleich”. Daher kann man die Metapher auch als einen verkürzten Vergleich bezeichnen. Wenn du nun in Zukunft einen Vergleich identifizieren möchtest, dann merke die folgende Stichpunkte: Der Vergleich ist eine Verknüpfung von zwei Bereichen. Du erkennst ihn am Signalwort „wie“ oder „als“. Ein Vergleich gehört zu den Stilmitteln der Wortfiguren. Er bezieht sich auf die Gemeinsamkeit von zwei verschiedenen Bereichen. Diese Gemeinsamkeit wird durch den Vergleich veranschaulicht und damit verstärkt. Wir können unterscheiden zwischen homogenen und heterogenen Vergleichen. Die Metapher hat eine ähnliche Funktion wie der Vergleich. Hier fehlt aber das „wie“ oder „als“ und damit kann sie als „verkürzter Vergleich“ bezeichnet werden. Ich hoffe, du hast alles verstanden. Und bis zum nächsten Mal.

5 Kommentare

5 Kommentare
  1. Sehr gut, ich würde nur hinzufügen, wann man als und wann man wie verwendet. Also in einer Regel zusammengeführt. Aber sonst ein sehr gutes Video.

    Von Amily Winnewisser, vor etwa einem Jahr
  2. toll, ich jabe alles super verstanden !

    Von Natalie Schaefer H, vor mehr als einem Jahr
  3. danke für das tolle video
    bitte mehr davon @Annas Sofatutor
    :)
    ;)

    Von Melanie Obach, vor mehr als einem Jahr
  4. Alles verstanden SUPER erklärt !!!!!!

    Von L+G, vor mehr als 3 Jahren
  5. Super gut erklärt, insbesondere der Vergleich. Ich hab´s verstanden.

    Von Skfritz, vor etwa 6 Jahren

Vergleich Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Vergleich kannst du es wiederholen und üben.
  • Definiere das Stilmittel des Vergleichs und grenze es gegen die Metapher ab.

    Tipps

    Die Metapher ist ein verkürzter Vergleich, denn sie hat dieselbe Funktion wie ein Vergleich, doch ihr fehlt eine bestimmte grammatikalische Konstruktion.

    Lösung

    Der Vergleich ist ein sehr häufig gebrauchtes Stilmittel: Sowohl im Alltag als auch in der Literatur verwenden wir ihn, denn er setzt zwei Bereiche in Bezug zueinander. Mit dem Vergleich können wir eine gewisse Wertigkeit feststellen oder Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken.

    Damit funktioniert er ähnlich wie die Metapher: Auch sie setzt zwei eigentlich getrennte Bereiche miteinander in Verbindung. Allerdings fehlen ihr die für den Vergleich notwendigen Vergleichspartikeln als oder wie. Die Metapher ist damit ein verkürzter Vergleich.

  • Bestimme die Funktion von Vergleichen.

    Tipps

    Es gibt einen Unterschied zwischen den Vergleichspartikeln als und wie: Die eine vergleicht nur, während die andere eine Hierarchie/Wertigkeit aufstellt. Welche von beiden schafft eine Hierarchie?

    Lösung

    Alle Stilmittel werden intentional benutzt, d. h. mit anderen Worten: Sie haben eine Funktion.

    • Beim Vergleich ist diese Funktion recht eindeutig: Zwei Bereiche werden miteinander verglichen, um zu sehen wie ähnlich oder unähnlich sie sich sind. Man hebt also Gemeinsamkeit und Unterschied zwischen zwei Bereichen hervor. Dadurch kann etwas verbildlicht und dadurch besser dargestellt werden. Sage ich: Ich bin langsam wie eine Schnecke, dann kann sich jede Person meine Langsamkeit besser vorstellen.
    • Nicht immer wird aber eine Wertigkeit zwischen den zwei Bereichen erstellt. Dies passiert nur, wenn ich mit der Partikel als vergleiche: Ich bin langsamer als eine Schnecke oder Ich bin schneller als du. Damit erschafft man eine Hierarchie der beiden verglichenen Bereiche, die man nicht mit dem Wort wie erreicht.
  • Bestimme die richtige Vergleichspartikel.

    Tipps

    Mit dem Wort als klassifizierst du einen Bereich höher als den anderen: Etwas ist mehr/weniger als etwas anderes. Dafür benötigst du auch die Steigerungsform des verglichenen Adjektivs (z. B. schnell = schneller).

    Lösung

    Jeder Vergleich beinhaltet entweder das Wort wie oder als.

    • Mit wie setzt du zwei Bereiche gleich. Die Formel hieße x = y. Oben sehen wir das ganz klar im Beispiel: Wie gewonnen, so zerronnen.
    • Mit als setzt du einen Bereich höher oder niedriger als den anderen. Du erstellst eine Wertigkeit. Die Formel dazu hieße: x >/< y (x ist größer oder kleiner als y; oben: Hannah ist größer als Anna.)
    Für den Vergleich mit als benötigst du daher auch die Steigerungsform des verglichenen Adjektivs, d. h. den Komparativ.

    Eine Ausnahme bildet das letzte Beispiel: Hier sagen wir anders als und nicht anders wie.

  • Bestimme Metaphern, sowie heterogene und homogene Vergleiche.

    Tipps

    Achte darauf, ob eine Vergleichspartikel benutzt wird. Wenn nicht, ist es eine Metapher.

    Achte auch darauf, ob die beiden verglichenen Bereiche aus derselben Kategorie (Art/Gattung/Typ/Spezie etc.) kommen oder nicht.

    Lösung

    In dieser Aufgabe unterscheiden wir drei Dinge. Bei der ersten Unterscheidung müssen wir feststellen, ob es sich um eine Metapher oder einen Vergleich handelt. Eine Metapher ist dabei ein verkürzter Vergleich: Die Metapher funktioniert genau gleich, ihr fehlt aber die Vergleichspartikel; sie hat kein als oder wie. Das sind unter anderem die Sätze Griechenland ist ein Sonnenland oder Achill ist ein Löwe. Hier werden zwei Bereiche miteinander verknüpft, ohne dass dabei die Wörter als oder wie gebraucht werden.

    Die zweite Unterscheidung betrifft die beiden verglichenen Bereiche. Kommen diese aus derselben Kategorie oder von derselben Art, ist der Vergleich homogen. Oben sind das Sätze wie: Die Griechen waren z. B. künstlerischer als die Römer oder Die Sonne gefällt mir besser als der Mond: Sonne und Mond sind Planeten oder Gestirne; Griechen und Römer sind Bevölkerungsgruppen oder Nationalitäten.

    Wenn zwei verschiedene Bereiche verglichen werden, ist das ein heterogener Vergleich wie z. B. Auch Odysseus ist stark wie ein Löwe: Odysseus ist ein Mensch, Löwe ein Tier.

  • Nenne die verschiedenen Arten von Vergleichen und dazugehörige Beispiele.

    Tipps

    Homogen bedeutet so viel wie aus Gleichartigem zusammengesetzt. Das Gegenteil davon ist heterogen: Aus Unterschiedlichem zusammengesetzt.

    Lösung

    Es gibt zwei Arten von Vergleichen, die wir voneinander unterscheiden können: heterogene und homogene Vergleiche:

    1. Homogen: Das bedeutet aus Gleichartigem bestehend; die zwei miteinander verglichenen Bereiche stammen aus derselben Kategorie. So können wir z. B. (entgegen dem Sprichwort) sehr wohl Birnen mit Äpfeln vergleichen, denn beide gehören zur Kategorie Obst oder Früchte. Auch Eber und Pferd lassen sich gut miteinander vergleichen: Sie sind beide Tiere.
    2. Heterogen: Das bedeutet aus Unterschiedlichem bestehend und weist auf zwei Bereiche hin, die aus sehr unterschiedlichen Kategorien stammen. Auch sie lassen sich vergleichen wie ein Eber und ein Baum (beide können sehr stark sein), doch wird man nicht so viele Gemeinsamkeiten finden wie bei homogenen Vergleichen.
  • Bilde aus den einfachen Vergleichen die gesteigerten Formen mit als und Komparativ.

    Tipps

    Tausche das wie mit als aus. Achte darauf, dass du dann auch die verglichene Eigenschaft angleichen musst, um dadurch eine Wertigkeit herstellen zu können.

    Lösung

    Setzen wir zwei Bereiche mit einem als oder einem wie miteinander in Beziehung, dann machen wir einen Vergleich. Zwischen diesen beiden Formen des Vergleichs gibt es jedoch in den meisten Fällen einen Unterschied:

    Mit wie stellen wir die Gemeinsamkeit zwischen den beiden Dingen heraus. Mit als erstellen wir darüberhinaus noch eine Hierarchie oder Wertigkeit: Der eine Bereich ist mehr oder weniger etwas als der andere Bereich. So ist die Erde runder als ein Fußball oder Achill stärker als ein Löwe.

    Ist der Vergleich verneint (z. B. mit einem nicht), müssen wir das Vergleichsattribut, also die verglichene Eigenschaft in ihr Gegenteil verkehren, also z. B. aus: Ich bin nicht so groß wie du ein: Ich bin kleiner als du machen; oder wir verwenden weniger: Ich bin weniger groß als du.

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