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Symbol

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Annas Sofatutor
Symbol
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Grundlagen zum Thema Symbol

Inhalt

Was ist ein Symbol?

Das Symbol ist ein beliebtes Stilmittel in der deutschen Sprache. Nach der Definition versteht man unter einem Symbol ein Sinnbild beziehungsweise ein Zeichen.

Einfach erklärt ist das Symbol ein Bild mit einem Sinn, das über sich hinaus auf etwas Allgemeines verweist. Das Symbol deutet also auf einen konkreten Gegenstand hin, in dem ein allgemeiner Sinnzusammenhang oder eine allgemeine Vorstellung steckt. Nicht immer besteht ein offensichtlicher Zusammenhang zwischen dem Symbol und dem Gemeinten. Um das Symbol richtig zu verstehen, muss seine Bedeutung oder sein Sinn bekannt sein.

Das Symbol – Beispiele

Beispiele aus dem Alltag sind:

  • das Kreuz: ein Symbol für den christlichen Glauben
  • das Herz: ein Symbol für die Liebe
  • die weiße Taube: ein Symbol für den Frieden

Anhand der oben aufgelisteten Beispiele wird deutlich, was ein Symbol ist. Es handelt sich um konkrete Gegenstände (Kreuz, Herz, Taube), die auf abstrakte Begriffe (Glaube, Liebe, Frieden) verweisen und Assoziationen auslösen.

das Symbol

Wie verwendet man ein Symbol?

Als rhetorisches Mittel findet das Symbol besonders häufig in der Literatur Verwendung. Am folgenden Beispiel soll die Verwendung des Symbols als Stilfigur veranschaulicht werden. Die folgenden Verse sind Auszüge aus dem Gedicht Willkommen und Abschied von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahre 1775:

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde!
In meinem Herzen welche Glut!
Ganz war mein Herz an deiner Seite.

Das Herz steht in Goethes Gedicht symbolisch für die Liebe. Ohne also direkt von der Liebe oder dem Verliebtsein zu sprechen, verstehen die Leserinnen und Leser durch die Interpretation des Symbols sofort, dass das lyrische Ich verliebt ist.

Nicht immer steht das Symbol jedoch in einem offensichtlichen Zusammenhang mit seiner Bedeutung. Daher ist es für das Verständnis wichtig, dass der Sinn des Symbols erlernt oder untereinander vereinbart wurde. Ein Beispiel dafür ist das Symbol der blauen Blume, das in der Epoche der Romantik häufig gebraucht wurde. Die blaue Blume steht symbolisch für die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren. Unter den Lyrikern der Romantik setzte sich das Symbol durch, da es ein Gefühl beschreibt, das viele teilen konnten.

Die Wirkung des Symbols

Die Funktion von Symbolen als Stilmittel besteht darin, dass sie manchmal besser als Wörter ausdrücken, was eigentlich gemeint ist. So können besonders abstrakte Dinge (Liebe, Frieden) veranschaulicht werden. Außerdem können Symbole Texte stilistisch ausschmücken, da sie durch die uneigentliche Sprache das Gemeinte verbildlichen.

Der Unterschied zwischen dem Symbol, der Allegorie und der Metapher

Das Symbol lässt sich oft nur schwer von der Allegorie abgrenzen. Tendenziell stellt das Symbol jedoch willkürliche, nicht offensichtliche Zusammenhänge her, worin der Unterschied zur Allegorie liegt. In der Allegorie werden wesentliche Aspekte des eigentlich Gemeinten zu einem neuen Bild vereint, wohingegen das Symbol weniger offensichtlich ist, da das Gemeinte und sein Zeichen in keinem direkten Zusammenhang stehen. Den Sensenmann kennen wir beispielsweise als Allegorie für den Tod. Sein Skelett deutet darauf hin, dass er nicht mehr lebendig ist und die Sense verstärkt den Aspekt, dass er damit die Menschen ins Totenreich holt.

Bei einer Metapher wird auf der Grundlage von Ähnlichkeiten und Assoziationen ein Wort in einen anderen, fremden Bedeutungszusammenhang gerückt. Die Metapher vereint somit ebenfalls zwei scheinbar unabhängige Zusammenhänge. Ein Beispiel dafür ist die rosarote Brille, die metaphorisch für das Verliebtsein steht. Hier liegt der Unterschied zum Symbol darin, dass eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den beiden Begriffen besteht. Das Symbol arbeitet jedoch mit zwei komplett unähnlichen und unabhängigen Konzepten.

Beachte: Die Grenzen zwischen dem Symbol, der Allegorie und der Metapher können verschwimmen. Oft wird das Symbol als Synonym für die Allegorie verwendet. Eine eindeutige Abgrenzung ist demnach nicht immer vorzunehmen.

Transkript Symbol

Hallo, ich bin Anna und ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Video. Sagen dir die Zeichen etwas? Wenn ja, dann hast du bereits erkannt, dass es sich bei jedem einzelnen um ein Symbol handelt. Und um Symbole soll es in diesem Video gehen. Ich werde dir erklären, was genau ein Symbol ist, wie man ein Symbol erkennt und wie und warum man Symbole verwendet. Das alles zeige ich dir an ganz verschiedenen Beispielen und du wirst erstaunt sein, wo wir Symbole überall finden können. Du solltest schon etwas Vorwissen im Bereich der Stilmittel und rhetorischen Figuren im Allgemeinen mitbringen. Wenn du dir unsicher bist, dann schaue dir noch einmal das Überblicksvideo zu den Stilmitteln an. Beginnen wir mit der Erklärung, was ein Symbol überhaupt ist, also eine Definition. Unter einem Symbol verstehen wir ein Sinnbild oder ein Zeichen. Es ist, wie der Name schon sagt, ein Bild mit einem Sinn. Es verweist über sich hinaus auf etwas Allgemeines. Es ist meist ein konkreter Gegenstand, in dem aber ein allgemeiner Sinnzusammenhang, also eine allgemeine Bedeutung oder Vorstellung sichtbar wird. Und die Bedeutung, die es hat, muss verabredet werden, damit man sie versteht. Schauen wir uns das noch einmal an den Beispielen von eben an, dann wirst du verstehen, was damit gemeint ist. Das Kreuz stellt einen konkreten Gegenstand dar. Wir wissen aber, dass es auch ein Zeichen für den Glauben oder die Religion ist. Das Herz ist ein Symbol für die Liebe. Die Taube steht für die allgemeine Vorstellung des Friedens. Das heißt, wir haben hier eine Reihe von konkreten Gegenständen, die jeweils für eine allgemeine Bedeutung oder Vorstellung stehen und etwas symbolisieren, wie Glauben, Liebe oder Frieden. Und wie werden Symbole jetzt benutzt? Kommen wir nun zu deren Verwendung. In diesem Video soll es vor allem um die Verwendung des Symbols als sprachliches Stilmittel gehen. Als ein solches finden wir das Symbol, wie andere sprachliche Stilmittel auch, in der Literatur, zum Beispiel in Gedichten. Folgendes Beispiel stammt aus dem Gedicht “Willkommen und Abschied” von Johann Wolfgang Goethe. Schau’ einmal, ob du erkennst, welches Symbol er hier verwendet. Die erste Zeile lautet: “Es schlug mein Herz geschwind zu Pferde!” Weiter folgt die Zeile “In meinem Herzen welche Glut!” Und: “Ganz war mein Herz an deiner Seite”. Wie wir wissen, steht das Herz für die Liebe. Er benutzt es hier symbolisch. Goethe löst das am Ende des Gedichts mit folgenden Zeilen auf: “Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! Und lieben, Götter, welch ein Glück.” Wir hätten aber auch verstanden, dass er verliebt ist, wenn er es nicht verraten hätte. Wenn du das Symbol als rhetorisches Stilmittel identifizieren sollst, ist der literarische Kontext natürlich am wichtigsten. Aber auch in unserem Alltag verwenden wir Symbole und zwar sehr oft, um uns zu verständigen, denn wie wir eben schon gelernt haben, müssen Symbole immer untereinander abgesprochen sein. Welche Bedeutung sie haben, muss also verabredet werden. Wenn wir jemandem in einer Nachricht ein Herz schicken, dann zeigen wir ihm damit unsere Liebe. Aber auch Verkehrszeichen sind Symbole. Das aber nur nebenbei. Und warum werden Symbole verwendet? Kommen wir jetzt zu deren Funktion. Noch einmal zur Wiederholung: Das Schwierige an den Symbolen ist, dass man sie kennen muss, um sie zu verstehen. Sie müssen sozusagen einmal erlernt werden und untereinander verabredet werden, sonst kann man sie nicht identifizieren. Denn man kann manchmal nicht ohne Weiteres einen Zusammenhang erkennen zwischen dem Zeichen und dem, was damit gemeint ist. Denke an das Verkehrsschild von eben. Aber gleichzeitig wird dadurch auch das Besondere des Symbols deutlich, denn wenn erst einmal klar ist, was sie bedeuten, können sie besser als Wörter beschreiben, was gemeint ist. Sie können das Gesagte besser auf den Punkt bringen. Da das Symbol ein Zeichen ist, also in gewisser Weise auch ein Bild, kann die Aussage anschaulicher dargestellt werden. Achtung, hier musst du aufpassen! Man kann das Symbol leicht mit der Allegorie verwechseln, ein ähnliches sprachliches Stilmittel. Es handelt sich aber nicht um das Gleiche. Beide Stilmittel gehören zu den Stilfiguren der Tropen. Tropen sind immer Worte oder Wendungen, die nicht im eigentlichen Sinn, sondern in einem übertragenen, bildlichen Sinn gebraucht werden. Sie verbildlichen also das Mitgeteilte. Obwohl beide Stilmittel zu den Tropen gehören, gibt es Unterschiede zwischen ihnen. Die Allegorie ist eine konkrete oder bildliche Darstellung von abstrakten Begriffen. Zum Beispiel kann der Gott Amor für die Liebe stehen. Es handelt sich dabei nämlich oft um Personifikation, das heißt, eine bestimmte Person steht für etwas. Es können aber auch ganze Handlungen allegorisch dargestellt werden. Zum Beispiel sind Gleichnisse in der Bibel Allegorien. Gerade hier kann die Bedeutung auch erschlossen werden, selbst wenn sie zuvor noch nicht bekannt war. Das Symbol war, wie wir gesehen haben, immer ein Gegenstand, der über sich hinaus auf eine allgemeine Bedeutung hinweist. Es repräsentiert also etwas. Es ist immer ein Zeichen, das stellvertretend für eine Sache oder eine Idee steht. Zum Beispiel steht das Herz als Zeichen für die Liebe. Die Bedeutung des Symbols muss verabredet sein. Wenn du in Zukunft ein Symbol erkennen möchtest, dann merke dir folgende Stichpunkte: Das Symbol gehört zu den sprachlichen Stilmitteln der Tropen. Das Symbol ist ein Sinnbild oder ein Zeichen, das über sich hinaus auf etwas Allgemeines verweist. Es ist meist ein konkreter Gegenstand, in dem aber ein allgemeiner Sinnzusammenhang, also eine allgemeine Bedeutung oder Vorstellung sichtbar wird. Ein Beispiel für ein Symbol ist das Herz, das für die Liebe steht. Symbole werden benutzt, weil sie besser als Wörter beschreiben können, was gemeint ist. Sie können die Aussage besser auf den Punkt bringen. Da das Symbol ein Zeichen ist, also in gewisser Weise auch ein Bild, kann die Aussage anschaulicher dargestellt werden. Ich hoffe, Du hast alles verstanden und bis zum nächsten Mal.

4 Kommentare

4 Kommentare
  1. Super

    Von ⊹٭Sophia٭⊹, vor 10 Monaten
  2. Gut

    Von ⊹٭Sophia٭⊹, vor 10 Monaten
  3. Toll

    Von ⊹٭Sophia٭⊹, vor 10 Monaten
  4. Ok

    Von ⊹٭Sophia٭⊹, vor 10 Monaten

Symbol Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Symbol kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die Definition des Symbols wieder.

    Tipps

    Ein Symbol denkt man sich nicht willkürlich aus. Die Bedeutung ist in einem gewissen Rahmen festgelegt. Sie richtet sich nach den sprachlichen Konventionen eines Kulturkreises.

    Lösung

    In dem oben dargestellten Bild sind Uhren zu erkennen. Dieser konkrete Gegenstand kann als Sinnbild bzw. Symbol für die Zeit verwendet werden. Die Uhr hat damit zwei Bedeutungen: Sie steht konkret für ein Gerät zur Anzeige der aktuellen Uhrzeit und symbolisch für die Zeit an sich. Liest du in einem Roman den Satz „Die Uhren waren stehengeblieben“, verstehst du nicht unbedingt, dass die Uhren kaputt sind, sondern dass die Zeit nicht mehr weiterläuft. Der Sinnzusammenhang zwischen Gegenständen und ihren symbolischen Bedeutungen ist konventionell, also den sprachlichen Konventionen einer Sprecher/-innengemeinschaft folgend. Zum Beispiel hat eine Kuh im europäischen Kulturkreis eine andere Bedeutung als im indischen, wo sie als heiliges Tier verehrt wird.

  • Beschreibe die Funktion des Symbols als sprachliches Stilmittel.

    Tipps

    Überlege noch einmal, ob es einfacher ist, das Konzept Frieden zu erklären oder eine Taube zur Darstellung zu nutzen.

    Denkst du, dass Liebe durch ein Herz besser zum Ausdruck gebracht werden kann?

    Lösung

    Symbole werden in der Sprache verwendet, weil sie manchmal besser zur Beschreibung einer Idee geeignet sind als eine große Anzahl von Wörtern. So kann man eine Taube einfacher in eine Geschichte einbauen, als das Konzept des Friedens zu erläutern. Das Gesagte wird durch Symbole manchmal besser auf den Punkt gebracht. Allgemeine Ideen können natürlich auch durch Erklärungen und Erläuterungen ausgedrückt werden, Symbole sind aber zumeist anschaulicher für die Leser/-innen. Natürlich werden Symbole auch in der Alltagssprache verwendet, in der Literatur treten sie jedoch häufiger auf.

  • Ordne die Beispiele den Stilmitteln Symbol oder Allegorie zu.

    Tipps

    Eine Allegorie ist eine Abfolge von Metaphern bzw. eine Metapher, die über ein einzelnes Wort hinausgeht. Oft tritt sie in Form einer Personifikation auf.

    Symbole sind in der Regel konkrete Gegenstände, die auf ein Sinnbild verweisen.

    Lösung
    • Das Symbol repräsentiert eine allgemeine Idee. Es ist ein konkreter Gegenstand, der über sich hinaus auf etwas Allgemeines hinweist. Dazu gehören in dieser Aufgabe das Zepter als Zeichen für Macht, das Auge als Darstellung des Sehens/Erkennens, der Schlüssel als Zeichen der Lösung, der Totenkopf als Darstellung des Todes, das Kreuz als Symbol für die Religion und die Krone als Zeichen für Herrschaft oder auch Macht.
    • Die Allegorie ist ein besonderes Stilmittel. Es ist sehr alt, denn schon in der Antike wurde es benutzt, um komplexe, abstrakte Ideen darzustellen. Allgemein ist eine Allegorie eine Abfolge von Metaphern bzw. eine Metapher, die über ein einzelnes Wort hinausgeht. Oft tritt sie aber auch in Form einer Personifikation auf. Das heißt, dass ein abstrakter Gedanken in Form einer Person dargestellt wird, z. B. die Gerechtigkeit in Form der Person/Göttin Justitia. Die Allegorie besitzt mehrere Ähnlichkeiten zum abstrakten Gedanken, z. B. hat Justitia eine Waage in der Hand und die Augen verbunden. Sie bestimmt also darüber, wer Recht hat und sie bestimmt fair, weil sie nicht sieht, um wen es sich handelt. Die griechischen Mythen-, Götter- und Göttinnengestalten wie Mars, Zeus oder Athene werden zum Teil als Allegorie benutzt, wenn sie in einem Text nur eine bestimmte Idee repräsentieren und nicht als Figur einer komplexeren Geschichte auftreten.
  • Ordne die Beispiele den Stilmitteln Symbol oder Metapher zu.

    Tipps

    Eine Metapher beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das heißt, dass eine Bedeutung übertragen wird und somit zwei Bereiche verbunden werden, die eigentlich unverbunden sind, aber eine Ähnlichkeit aufweisen.

    Ein Beispiel für eine Alltagsmetapher ist Flaschenhals.

    Lösung

    Metaphern beruhen auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Die Ähnlichkeit erschließt sich nicht immer sofort, aber sie ist vorhanden. So sieht eine Warteschlange aus wie eine Schlange, wenn man es sich bildlich vorstellt. Die Warteschlange ist eine Alltagsmetapher. Sie ist fest in unserem Sprachgebrauch verankert.

    Metaphern sind hier :

    • Das Wasser reichen. Diese Metapher steht in der Verwendung jemandem nicht das Wasser reichen können dafür, dass jemand eine hohe Leistung erbracht hat, die so leicht nicht zu erreichen ist.
    • Die rosarote Brille als Verliebtheitsmetapher.
    • Die Warteschlange, wie bereits oben erklärt.
    • Der Schnee von gestern, der sich nicht auf den eigentlichen Schnee, sondern auf eine alte Aussage bezieht.
    Symbole:
    • Der Anker als Symbol der Hoffnung im Christentum.
    • Die Krone als Symbol der Herrschaft oder Hoheit.
    • Die Uhr als Symbol der Zeit.
    • Der Ring als Symbol der Treue. Dieser ist auch in der Geschichte „Herr der Ringe” ein starkes Symbol.
    • Die Schlange gegenüber der Warteschlange, die eine Metapher ist. In der Symbolik steht die Schlange oft für Falschheit oder das Böse im biblischen Kontext. Je nach Perspektive kann sie aber auch wegen der Häutung für Lebenserneuerung stehen.

  • Gib die Bedeutung der Beispielsymbole an.

    Tipps

    Versuche dich zu erinnern, was Goethe in „Willkommen und Abschied” mit Es schlug mein Herz geschwind zu Pferde ausdrücken wollte.

    Lösung

    Das Herz steht für die Liebe, das Kreuz für die Religion, die Taube für den Frieden und die Uhr für die Zeit.

    Die Taube und das Kreuz haben beide einen biblischen Bezug, die Bedeutung eines Symbols ist also kulturspezifisch. In anderen Kulturen werden andere Symbole verwendet und dementsprechend verstehen Menschen aus verschiedenen Kulturen auch Symbole unterschiedlich.

  • Analysiere den Text auf vorkommende Symbole.

    Tipps

    Überlege noch einmal, welches der Wörter auf etwas Allgemeines verweisen könnte.

    Symbole sind oft konkrete Gegenstände, wie zum Beispiel Pflanzen. Hilft dir das weiter?

    Lösung
    1. Der Lorbeerkranz symbolisiert Ehre beziehungsweise Erfolg. Die runde Form steht für Vollkommenheit, das immergrüne Erscheinen für Beständigkeit. Es handelt sich um ein sehr altes Symbol, das es schon im alten Rom und Griechenland gab.
    2. Rosen stehen für die Liebe. Auch dieses Symbol entspringt schon der Antike, da es in der Mythologie den Liebesgöttinnen Aphrodite und Venus zugeordnet wurde.
    3. Der Mai ist in diesem Fall das Symbol der Jugend.
    Ausgehend von der Perspektive der Adoleszenzphase in diesem Gedicht ist dies eine passende Einordnung. Das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass der Mai immer für die Jugend steht. Wichtig ist, dass du immer alle Merkmale eines Gedichts betrachtest, bevor du es interpretierst.
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