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Geschichte der Olympischen Spiele

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Team Zeitreise
Geschichte der Olympischen Spiele
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Grundlagen zum Thema Geschichte der Olympischen Spiele

Inhalt

Die Geschichte der Olympischen Spiele – früher und heute

Die Olympischen Spiele haben eine zweifache Geschichte. Die Geschichte der Antike, also die Entstehung der Olympischen Spiele, und die Geschichte der Neuzeit, in der die Olympischen Spiele erneut eingeführt wurden.

Wo und wann fanden die ersten Olympischen Spiele statt? Wer hat die Olympischen Spiele erfunden? Und warum wird Olympia verboten? Antworten zu diesen Fragen und weitere Informationen über die Geschichte der Olympischen Spiele werden dir in diesem Lerntext kurz und einfach erklärt, sodass du sie gut für ein Referat nutzen kannst.

Welche Bedeutung hatten die Olympischen Spiele in der Antike?

Der Ursprung der Olympischen Spiele liegt im antiken Griechenland, wo sie vor über 2 700 Jahren entstanden. Die Zeusstatue, als eines der sieben Weltwunder der Antike, soll in Olympia auf der griechischen Halbinsel Peloponnes gestanden haben. Dort begannen 776 v. Chr. die Menschen damit, sportliche Wettkämpfe zu Ehren der griechischen Götter auszutragen – die Olympischen Spiele. Die Sportler opferten Zeus Früchte und Blumen und schworen vor seiner Statue den Eid der Fairness, bevor sie die Arena betraten.

Wie viele Länder haben bei diesen Olympischen Spielen teilgenommen?

In der Antike waren die Olympischen Spiele den Griechen vorbehalten, da die Bedeutung der Spiele in der Verehrung der griechischen Götter lag. Der Grundgedanke der heutigen Spiele, bei denen die Menschen vereint werden sollen, gab es aber auch schon im antiken Griechenland. Das Orakel von Delphi, eine Weissagungsstätte, sagte voraus, dass die Griechen durch Spiele Opfer bringen müssen, wenn sie die inneren Kämpfe Griechenlands beenden wollten.

Wer durfte bei den Olympischen Spielen teilnehmen?

Bei den Spielen in Griechenland gab es ausschließlich männliche Athleten. Sie mussten Vollbürger eines griechischen Stadtstaats sein und sollten keine Verbrechen begangen haben. Aber warum durften Frauen nicht an den antiken Olympischen Spielen teilnehmen? Dafür kann es mehrere Erklärungen geben, unter anderem sicher auch der Grund, dass sie dem Mann gesellschaftlich untergeordnet waren. Außerdem traten die Athleten völlig nackt zu den Wettkämpfen an, was für eine Frau inakzeptabel unter Männern gewesen wäre.

Was waren die Disziplinen des antiken Sportfests?

Bis in das Jahr 724 v. Chr. bestanden die Olympischen Spiele ausschließlich aus einem Stadionlauf. Mit den Jahren kamen aber weitere Sportarten wie Faustkämpfe sowie der Fünfkampf bestehend aus Diskuswurf, Laufen, Weitsprung, Speerwurf und Ringen dazu. Auf dem Geldschein siehst du einen Athleten mit einer Diskusscheibe vor den Überresten des Zeustempels von Olympia.

Geldschein mit Zeustempel

Bei der Siegerehrung der Olympischen Spiele in der Antike wurden nur die Gewinner der Wettkämpfe geehrt. Sie wurden mit einem Kranz aus Olivenzweigen ausgezeichnet. Die Ehrung eines zweiten oder dritten Platzes gab es nicht.

Die Spiele fanden auf diese Weise über 1 000 Jahre statt, bis sie schließlich von Kaiser Theodosius im Jahr 394 n. Chr. verboten und die Wettkampfanlagen in den Folgejahren zerstört wurden. Seiner Meinung nach waren die Wettkämpfe ein heidnischer Kult, wie Christen den Glauben an mehrere Götter bezeichnen. Zu dieser Zeit hatte sich der christliche Glaube bereits durchgesetzt und die Verehrung der griechischen Götter passte nicht mehr zur Kultur der Griechen.

Die Olympischen Spiele der Neuzeit

Es war ein junger französischer Student namens Pierre de Coubertin, der die Idee hatte, die Olympischen Spiele wieder aufleben zu lassen. Auf einer Studienreise lernte er den disziplinierten, englischen Sportunterricht kennen, der ihn darauf brachte, dass Sport das ideale Mittel sei, um Menschen aus aller Welt zusammenzubringen. Fast zeitgleich fand ein Archäologe die Überreste der antiken Spielstätte. Davon war de Coubertin so fasziniert, dass er die Spiele wieder zum Leben erwecken wollte.

Nach einiger Vorbereitungszeit beschlossen Repräsentanten der sportlichen Vereinigungen von 13 Ländern einstimmig die Wiedereinführung der Olympischen Spiele. Auf dem Bild siehst du das erste Internationale Olympische Komitee mit Pierre de Coubertin (links am Tisch sitzend).

Erstes Olympisches Komitee

Die Neuauflage der Olympischen Spiele begann im Jahr 1896 in Athen, bei der ebenfalls, wie in der Antike, nur Männer teilnehmen durften. Bei den ersten Spielen der Neuzeit kam es zu einigen Problemen. So waren die Athleten teilweise kaum vorbereitet und wenig diszipliniert bei der Sache. Auch erfüllte sich de Coubertins Vision von einer internationalen Beteiligung bei den ersten Wettkämpfen noch nicht. Es nahmen fast ausschließlich Griechen und einige in Griechenland arbeitende Menschen anderer Nationen teil. Die Spiele waren noch zu wenig bekannt und die Anfahrtswege häufig einfach zu weit.

Die Rekonstruktionszeichnung stellt eine Momentaufnahme der ersten Spiele dar, die 1896 in Athen stattfanden.

Olympische Spiele im Jahre 1896

Für die zweiten Spiele der Neuzeit sollte es einige Veränderungen geben, sodass die olympische Idee schließlich zum Erfolg wurde. Auch Frauen durften im Jahr 1900 zum ersten Mal teilnehmen. Ihre Disziplinen waren Golf und Tennis. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Wettkämpfe dazu.

Olympia und die Politik

Pierre de Coubertin verstarb im Jahr 1937. Er wollte es immer vermeiden, dass die Olympischen Spiele als politisches Forum genutzt werden und sie für alle Nationen frei zugänglich bleiben. Dennoch wurden sie in der Vergangenheit immer wieder für politische Zwecke eingesetzt. So auch bei den Olympischen Sommerspielen von 1936, bei denen die Wettkämpfe in den Händen der Nationalsozialisten lagen. Sie nutzten die Spiele umfänglich, um ihre nationalsozialistische Propaganda zu verbreiten und ihr Regime in ein besseres Licht zu rücken.

Zusammenfassung zur Geschichte der Olympischen Spiele

Du hast nun vieles über die Geschichte der Olympischen Spiele der Antike und Neuzeit erfahren. In dieser Tabelle findest du noch einmal eine kleine Zusammenfassung sowie ein paar zusätzliche Informationen.

Seit wann gibt es die Olympischen Spiele? Die Wettkämpfe gibt es seit dem 8. Jahrhundert v. Chr.
Wann waren die ersten Olympischen Spiele? Die ersten Olympischen Spiele fanden 776 v. Chr. statt.
Wie sind die Olympischen Spiele entstanden? Mit den Olympischen Spielen wollten die Griechen ihre Götter ehren.
Wer nahm damals an den Olympischen Spielen teil? An den Wettkämpfen durften ausschließlich männliche Griechen teilnehmen.
In welchen Jahren fanden die Olympischen Spiele statt? Die Olympischen Spiele fanden ab 776 v. Chr. alle vier Jahre statt.
Wann fanden die Olympischen Spiele nicht statt? Im Jahr 394 n. Chr. wurden die Spiele verboten und fanden seitdem bis zur Neuzeit nicht mehr statt. Auch während der beiden Weltkriege wurden keine Olympischen Spiele ausgetragen.
Wo sind die Austragungsorte der Olympischen Spiele von heute? Die heutigen Olympischen Spiele finden jedes Mal in einem anderen Land statt.
Wie oft sind die Olympischen Spiele? Die Olympischen Sommerspiele finden, wie auch in der Antike, in einem Abstand von vier Jahren statt. Diesen Zeitraum bezeichnet man als eine Olympiade. Seit 1924 gibt es eine Unterteilung in Sommer- und Winterspiele, diese finden abwechselnd alle zwei Jahre statt.

Transkript Geschichte der Olympischen Spiele

Im Juni 1894 treffen einander in Paris Repräsentanten der sportlichen Vereinigungen von 13 Ländern an der Universität Sorbonne und beschließen einstimmig die Olympischen Spiele wiedereinzuführen. Die Initiative ist von dem noch sehr jungen Baron Pierre de Coubertin ausgegangen und er betont gleich, dass noch wichtiger als die Popularisierung des Sportes seine Internationalisierung sein werde. Die Geburt der alten Spiele geht auf das achte Jahrhundert vor Christus zurück. Die ersten finden im Jahre 776 statt unter der Herrschaft des Ephesos und gemäß dem Orakelspruch von Delphi, der besagt, dass Griechenland, wenn es seine inneren Kämpfe beenden wolle, durch Spiele Opfer bringen müsse. Seit damals finden im religiösen Zentrum von Olympia in Abständen von vier Jahren Spiele statt, angeleitet durch den Fackelträger, der immer wieder das Olympische Feuer entzündet. Dies geschieht durch mehr als ein Jahrtausend. Am Anfang sind es Wettläufe über eine Distanz von 152 Metern. Das ist die Länge des Stadions. Dazu kommt dann der Fünfkampf, besondere Bedeutung wird auch dem Diskuswerfen gegeben. Die Spiele werden später durch den römischen Kaiser Theodosius verboten, der in ihnen eine heidnische Überlieferung sieht und im Jahre 394 nach Christus den Zeustempel niederbrennen lässt. Wenig darauf erfolgt die vollkommene Zerstörung von Olympia durch einen Einfall der Westgoten unter Alarich. Im Jahre 1894 wird nach dem Vorschlag von de Coubertin das Internationale Olympische Komitee gegründet, das am Ende einer denkwürdigen Sitzung den Neubeginn der Spiele von Olympia am selben Platz wie im Altertum beschließt. Die Initiative nimmt bald großen Umfang an und beabsichtigt nicht nur den Sport zu verbreiten, sondern die Verbrüderung aller Menschen der Welt zu ermöglichen. Pierre de Coubertin riskiert dabei sein ganzes Vermögen und widmet der Idee sein ganzes Leben. Er veranlasst Aufrufe und Anleihen. Und mit der Hilfe von Georg Avarus, einem reichen Griechen, der ebenfalls von dem grandiosen Projekt begeistert ist, beginnt man die Konstruktion des alten Stadions von Perikles in Athen, wo dann im Jahre 1896 die ersten Olympischen Spiele der modernen Zeit beginnen. Doch sie stehen unter keinem glücklichen Stern. Die Zahlen der erschienenen Athleten ist nur gering und sie haben sich auch nicht besonders auf die Spiele vorbereitet. Manche von ihnen sind sogar betrunken. Nach etlichen Veränderungen um 1900, lässt man erstmals Frauen zur Teilnahme zu, hat die Olympische Idee jedoch Erfolg. Der Baron de Coubertin stirbt im Jahre 1937. Er hat an die Sportler der ganzen Welt eine letzte Botschaft gerichtet, die besagt: „Der Kult des Athletentums, der wiedergekehrt ist, soll nicht nur dazu dienen, die Gesundheit zu verbessern. Er stellt eine Art von lächelndem Stoizismus dar, der es dem Einzelnen ermöglichen soll, jenen Sorgen, die die menschliche Existenz begleiten, zu widerstehen.“

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