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Erpresserisches Geschäft - Entführungen im Irak

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Team Zeitreise
Erpresserisches Geschäft - Entführungen im Irak
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Erpresserisches Geschäft - Entführungen im Irak

Mahdi Salah - ein Entführungsopfer aus dem Irak - schildert seine traumatischen Erlebnisse. Er erzählt, wie er per Internet zu einem Date verabredet war und er anstelle der unbekannten Flirtpartnerin auf seine Kidnapper stößt. Dies ist nur ein Beispiel für die vielen Entführungen, die im Irak nach dem Sturz von Saddam Hussein ein großes Sicherheitsproblem darstellt. Den Entführern geht es immer um Lösegeld. Viele Opfer melden nicht einmal ihre Entführung bei der Polizei, da sie so große Angst vor der Vergeltung ihrer Entführer haben.

Transkript Erpresserisches Geschäft - Entführungen im Irak

Mahdi Salah war zu einem romantischen Rendezvous verabredet. Als der Iraker in Bagdad seine Internetbekanntschaft treffen will, erwartet ihn nicht die unbekannte Flirtpartnerin, sondern eine Gruppe von Kidnappern: „Hier in der Straße haben drei Autos gestanden. Als ich ankam hat mich einer aus dem ersten Auto angesprochen und gesagt: „Kann ich Sie sprechen?“ Ich bin zu ihm hingegangen und als ich am Auto war ist jemand aus dem zweiten Auto mit einer Waffe gekommen, eine Pistole mit Schalldämpfern war das.“ Die Entführer rufen Mahdi Salahs Vater an und verlangen ein Lösegeld, umgerechnet gut 200.000 Euro. Zwei Wochen lang verhandelt er und drückt die Summe auf gut 40.000 Euro. Dann geht es zur Übergabe: „Ich hatte wirklich Angst, weil ich nicht wusste was mich erwartet. Ich habe meine Frau und die Kinder umarmt, weil ich dachte, dass die Erpresser mich vielleicht töten und das Geld rauben.“ Mahdi Salahs Fall ist einer von vielen im Irak seit dem Sturz von Saddam Hussein. Früher gab es Entführungen vor allem aus ethnisch-religiösen Gründen, heute spielt Geld die Hauptrolle, so die Polizei: „Sie entführen unschuldige Leute wegen des Geldes. Wenn wir sie verhaften und die Fingerabdrücke nehmen, stellt sich oft heraus, dass sie eine kriminelle Karriere hinter sich haben. Viele von ihnen waren schon mal im Gefängnis.“ Laut der privaten, britischen Sicherheitsfirma AKE wurden zuletzt sechs bis sieben Iraker pro Monat entführt. Ihre Familien mussten durchschnittlich je 35.000 Euro Lösegeld zahlen. Aber anders als Mahdi Salah melden viele Opfer ihre Entführung nicht aus Angst vor Vergeltung. Die Zahl der Entführungen ist laut Polizei zurückgegangen. Dennoch wünscht sie sich, dass mehr Opfer den Mut finden, sich an die Behörden zu wenden, damit den Kriminellen das Handwerk gelegt werden kann.

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