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Die Kommunistische Partei

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Team Interaktiv
Die Kommunistische Partei
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Kommunistische Partei

Dass die DDR und der Kommunismus gescheitert sind, wissen wir heute. Ein Grund für das Scheitern war u. a. die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung. Wer sich nicht im Sinne der sozialistischen Vorstellungen verhielt, wurde mit Geldstrafen belegt oder kam sogar ins Gefängnis. Wer Kontakte ins westliche Ausland pflegte, wurde von der Staatssicherheit (Stasi) überwacht. In diesem Video lernst du Roland Brauckmann kennen, der aufgrund seiner Kontakte ins Ausland schließlich zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Mit seinem Schicksal steht er nicht alleine da. Erfahre nun mehr über die teils skrupellosen Methoden kommunistischer Systeme.

Transkript Die Kommunistische Partei

“Die zentralen Merkmale der kommunistischen Herrschaftssysteme waren die folgenden: Das Privateigentum an Produktionsmitteln wurde abgeschafft, das heißt, es gab keine privaten Besitzer von Fabriken, keine privaten Besitzer von großen Grundstücken mit landwirtschaftlichen Betrieben mehr. Und es wurde aufgerichtet die Herrschaft einer einheitlichen Partei oder einer Partei, die die anderen Parteien anleitete, unter einer straffen Führung von oben nach unten.” In den Gebäuden der ehemaligen Zentrale der Staatssicherheit der DDR in Berlin Lichtenberg hat die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft heute ihren Sitz. Die darin zusammengefassten Verbände vertreten Menschen, die sich als Opfer sozialistischer und kommunistischer Staaten verstehen. Menschen wie Roland Brauckmann. Er wurde 1959 in der Lausitz geboren, in der DDR. Was Roland Brauckmann zu erzählen hat, macht verständlich, warum für ihn der Kommunismus weniger eine gute Idee, als vielmehr ein Schreckgespenst ist. “Ja, ich war 15, 16 und hatte Kontakte, Briefkontakte, E-Mail gab es ja noch nicht, mit dem Ausland aufgenommen, nach Malaysia, nach Japan, und wollte unbedingt ins Ausland reisen. Das war nicht möglich in der DDR. Da kam zuerst die Kriminalpolizei in die Schule und hat mich zu einer Geldstrafe verurteilen lassen, weil ich auf die Briefe so viele Briefmarken geklebt hatte. Also, DDR-Briefmarken waren Geld wert, das waren Devisen. Und in der zehnten Klasse wurde ich beobachtet von der Staatssicherheit Kriminalpolizei, der K1. Später wurde ich beobachtet von der normalen Staatssicherheit. Die erste Konsequenz war, dass ich an der Schule nicht mehr in der FDJ agitieren durfte. Also, ich war zuständig für kommunistische Werbung. Und das wurde mir dann untersagt. Als nächstes war die Konsequenz, dass ich keine Oberschule, also kein Gymnasium machen durfte, Erweiterte Oberschule hieß das damals. Und als drittes, dass ich meinen Wunschberuf nicht lernen durfte. Da bin ich einfach in eine andere Stadt gegangen, um dort Schriftsetzer zu werden.” Ein Fall wie der von Roland Brauckmann ist typisch für typisch für sozialistisch oder kommunistisch geführte Länder. Kritische Meinungen wurden durch das System bekämpft. Die Gemeinschaft, vertreten durch den Staatsapparat, stand über de Rechten und Wünschen des Individuums. Das ging so weit, dass man die eigenen Bürger im Land einschloss. Dadurch wird klar, warum Brieffreundschaften in der DDR ein Verbrechen sein konnten. “Es ging nicht um den Inhalt, den Textinhalt der Briefe. Es ging bei den Briefen darum, dass ich zu viele Kontakte nach Westeuropa, nach Japan, nach Malaysia hatte. Und das war einfach für die Behörden der Hinweis, dass ich vielleicht später, wenn ich erwachsen bin, ins Ausland flüchten würde. Weil, Flüchtling durfte man nicht sein in der DDR, man musste im Land bleiben, bis man Rentner war. Und wer zu viel Kontakt ins Ausland hat, der hat vielleicht die Absicht, später in den Westen zu gehen. Und das wollten sie nicht.” Die Repressionen hörten auch nach der Schule für Roland Brauckmann nicht auf. Weil das System totalitär war, gab es niemanden, an den er sich hätte wenden können. Als einzelner stand er dem Machtapparat eines ganzen Landes gegenüber. “Nachdem ich aus der Schule raus war, habe ich Schriftsetzer in Leipzig gelernt und wurde dort verhaftet, weil ich zu viele ausländische Freunde hatte speziell zur polnischen Gewerkschaft Solidarität. Und in meinem Zimmer hingen auch Plakate der Solidarität, und das war der Grund der Verhaftung und der Anklage. Also, ich hatte, ich hätte eine öffentliche Herabwürdigung begangen, indem ich das Wort Solidarität in roter Schrift in polnischer Sprache über meinem Bett hängen hatte.” Roland Brauckmann wurde schließlich wegen öffentlicher Herabwürdigung der DDR zu 20 Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Ein Schicksal, das für sich spricht.

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