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Atomkatastrophen in Japan - Von Hiroshima bis Fukushima

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Team Zeitreise
Atomkatastrophen in Japan - Von Hiroshima bis Fukushima
lernst du in der Oberstufe 6. Klasse - 7. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Atomkatastrophen in Japan - Von Hiroshima bis Fukushima

Die Welt schaut gebannt auf die Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima - und Hiroshima-Überlebende sind erschüttert. Bei den Menschen, die den Abwurf der US-Atombombe vom 6. August 1945 miterleben mussten und noch heute an den Folgen der Verstrahlung leiden, kehren alte Ängste zurück. Viele Überlebende setzen sich, geprägt durch ihr Schicksal, schon lange gegen Atomenergie ein. Ihrer Ansicht nach ist Atomkraft mit dem menschlichen Leben unvereinbar.

Transkript Atomkatastrophen in Japan - Von Hiroshima bis Fukushima

Dieses Foto erinnert ihn an die Hölle, die er überlebt hat. Es wurde am 6. August 1945 aufgenommen, drei Stunden nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima. Sunao Tsuboi war damals 20. Er trug schwere Brandverletzungen davon und lebt seitdem mit Krankheiten. Jetzt ist er Mitte 80 und die Katastrophe in Fukushima bringt die Erinnerungen plötzlich zurück: „Durch den Atomunfall sind all unsere tiefsitzenden Ängste zurückgekommen. Das erschreckt mich zutiefst. Das Leben ist viel wichtiger als die Wirtschaft und alles andere auf der Welt. Es ist kostbar. Es ist wirklich an der Zeit, die Atomenergie infrage zu stellen. Jeder sollte darüber nachdenken.“ Dieses Gebäude steht als einziges aus der Zeit noch. Es wurde als Friedenssymbol erhalten. Überlebende des Bombenangriffs treffen sich oft hier. Sie kämpfen für eine Welt ohne atomare Energie und Waffen. Vier Jahre nach dem Bombenangriff wurde Shoji Kihara geboren. Seine Eltern und seine Schwester waren der Strahlung ausgesetzt. Sie wurden krank und starben wenig später. Jetzt verfolgt er gebannt die Berichterstattung über die Atomlecks in Fukushima rund 800 Kilometer entfernt: „Die Zahlen, die die Verantwortlichen veröffentlichen, sind hundertfach höher als normal, aber sie sagen immer nur, das werde keine Auswirkungen haben. Ich bin sicher, es wird viele Probleme geben. Ich bin empört über diese Lügen.“ Auch Hashizume Bun ist ein Hiroshima-Opfer. Mit 14 wurde sie verstrahlt. Seitdem kämpft sie gegen Krankheit und Tod. Die Autorin verließ für einige Zeit Tokio um an den Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Dieser ist jetzt ein Ort des Nachdenkens und ein Friedenssymbol für viele Besucher: „Ich dachte immer, dass eines Tages irgendwo ein Unfall in einem Atomkraftwerk passieren würde. Nun ist es hier passiert. 66 Jahre sind vergangen und ich leide immernoch unter den Folgen der Verstrahlung. Man kann nicht mit Atomenergie leben, weil sie unkontrollierbar ist.“ In mehr als 70 Ländern war die Friedensaktivistin unterwegs um von ihren Erlebnissen zu berichten und sich gegen Atomenergie einzusetzen. Das Drama in Fukushima treibt sie erneut an. Mit ihren Büchern will sie kommenden Generationen Hoffnung für eine bessere Zukunft geben und auch die Hoffnung, dass Menschen nie wieder solch einen Albtraum erleben müssen.

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