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Unter den Linden - Die Straße der historischen Sehenswürdigkeiten

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Team History
Unter den Linden - Die Straße der historischen Sehenswürdigkeiten
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Unter den Linden - Die Straße der historischen Sehenswürdigkeiten

In kaum einer anderen Straße Berlins gibt es so viele wichtige Einrichtungen und historische Sehenswürdigkeiten wie Unter den Linden. Doch welche Gebäude befinden sich dort überhaupt? Wer hat sie erbaut und seit wann stehen sie dort? Genau darum geht es in diesem Video, in dem dir historische Aufnahmen der repräsentativen Bauten gezeigt werden. Du erfährst auch, welche Rolle die heutigen Sehenswürdigkeiten in der NS-Zeit spielten und wie sie derzeit genutzt werden.

Transkript Unter den Linden - Die Straße der historischen Sehenswürdigkeiten

Im östlichen Teil der Straße Unter den Linden säumen seit dem 18. Jahrhundert zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten die Prachtstraße. Ab 1706 waren diesseits der Schlossbrücke wichtige repräsentative Bauten des preußischen Staates entstanden. 1742 wurde das Zeughaus fertiggestellt. Ursprünglich diente das Zeughaus dem preußischen Heer als Waffenlager. Kaiser Wilhelm II. zeigte sich gern vor dem Zeughaus, um die militärische Tradition seines Herrscherhauses zu unterstreichen. Zur Nazi-Zeit stand die kriegerische Tradition Preußens wieder hoch im Kurs. Adolf Hitler ließ sich mit Friedrich dem Großen vergleichen und feierte den sogenannten Heldengedenktag in den Kriegsjahren im Berliner Zeughaus, das 1943 auch eine große Propaganda Ausstellung der Nazis zum Ersten Weltkrieg beheimatete. Heute beherbergt das Zeughaus das Deutsche historische Museum. Preußische Traditionen von Wachwechsel und militärischem Stechschritt wurden zur Kaiserzeit an der neuen Wache zelebriert, die neben dem Zeughaus liegt. Die Nazis übernahmen die preußischen Traditionen. Nach 1949 wurde die neue Wache von der DDR-Regierung zum antifaschistischen Mahnmal erklärt. Der militärischen Tradition Preußens fühlte sich der Arbeiter- und Bauernstaat aber bis zuletzt verpflichtet. Heute ist die neue Wache, die zwischen 1816 und 1818 nach den Bauplänen Karl Friedrich Schinkels erbaut worden war, seit 1993 zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft. Im Inneren befindet sich eine vergrößerte Kopie der Pietà Mutter mit ihrem Sohn von Käthe Kollwitz. Das Original steht auf einem belgischen Soldatenfriedhof. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite trieb der preußische König Friedrich II. gleich nach Übernahme der Amtsgeschäfte ab 1740 den Ausbau eines neuen Berliner Stadtzentrums entlang der Linden voran. Friedrichs erstes Großprojekt in der neuen Mitte Berlins war der Bau des königlichen Opernhauses von 1741 bis 1743. Das Opernhaus wurde während des Zweiten Weltkriegs erheblich beschädigt und zerstört. 1955 wurde das Gebäude als Deutsche Staatsoper Unter den Linden feierlich wiedereröffnet. Wilhelm Pieck, DDR-Staatspräsident, war anwesend. Auf der Bühne wurden die Meistersänger gegeben. Derzeit wird die Staatsoper Unter den Linden renoviert und residiert übergangsweise im Schillertheater. Erst voraussichtlich im Oktober 2014 kann der reguläre Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Der Bau der Sankt Hedwigs-Kathedrale folgte dem Bau des Opernhauses unmittelbar nach. Gegenüber nahm 1810 die neu gegründete Friedrich-Wilhelm-Universität, die heutige Humboldt-Universität, ihren Lehrbetrieb auf. Zum hundertjährigen Bestehen im Jahre 1910 besuchte Kaiser Wilhelm II. die Universität. Auch sein 25-jähriges Thronjubiläum und wenig später die Hochzeit seiner Tochter Viktoria Luise mit dem Welfenprinzen Ernst-August III. zelebrierte Kaiser Wilhelm 1913 am sogenannten Forum Fridericianum. Dessen Mittelpunkt bildete ein rechteckiger, vollständig gepflasterter Platz, an dem Friedrich der Große die Künste, die Wissenschaften und die Politik architektonisch zusammenführen wollte. Dieser preußischen Tradition fühlten sich die Nazis offenbar nicht verpflichtet, als sie von treu ergebenen Studenten, Burschenschaftlern und eigenen SA-Leuten 1933 die größten Werke der Weltliteratur auf dem Opernplatz verbrennen ließen. Die Bücherverbrennung fand im Beisein des Berliner Gauleiters Joseph Goebbels und befeuert durch sein Propagandagerede statt. Heute erinnert das Denkmal versunkene Bibliothek von Micha Ullmann an die Geschehnisse auf dem Opernplatz 1933 und ermahnt den Betrachter: nie wieder. Das Denkmal liegt unter Glas in der Mitte des einstigen Opernplatzes, der mittlerweile nach dem sozialdemokratischen Arbeiterführer August Bebel benannt, am östlichen Ende des Boulevards Berliner Sehenswürdigkeiten der Prachtstraße Unter den Linden liegt.

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