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Rasputin

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Team Zeitreise
Rasputin
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Grundlagen zum Thema Rasputin

Grigori Jefimowitsch Rasputin wurde am 22. Januar 1869in Pokrowskoje bei Tjumen geboren. Dem russischen Wanderprediger, der großen Einfluß auf die Zarenfamilie auswirkte wurden Erfolge als Geistheiler nachgesagt. Er wurde am 30. Dezember 1916 in Petrograd ermordet.

Transkript Rasputin

Am 30. Dezember 1916 wird in Petrograd der russische Mönch und Wunderheiler Rasputin ermordet. Wir haben einen Gottesmann kennengelernt, der aus Tobolsk kommt. Seine Gebete haben Alexej vor dem sicheren Tode bewahrt, schreibt Zar Nikolaus der Zweite im Juli 1907. Zu dieser Zeit haben sich bereits in verschiedenen Teilen Russlands Revolten ereignet. Sowohl in den Fabriken als auch unter den Bauern. Der Zar ist ein Schwächling und seine Minister und Großfürsten ersticken die Aufstände in Blut. Der Gottesmann, von dem der Mann schreibt, heißt Grigori Jefimowitsch und nennt sich Rasputin. Er ist ein sibirischer Bauer, groß, gewalttätig, ungewaschen, aber mit zwei kleinen hellen Augen, aus denen eine unerklärliche dämonische Kraft strahlt. Rasputin erlangt als Traumdeuter Berühmtheit, ist vulgär, maßlos unruhig und zugleich ein Heiliger für die Todkranken. Er holt sie mit geheimnisvollen Kräuterpackungen und unverständlichen Gebeten ins Leben zurück. Vor allem aber mit der hypnotischen Kraft seines Blickes. Der Zarewitsch Alexej, Erbe auf dem Thron aller Russen, ist von der Bluterkrankheit befallen und schwebt daher stets zwischen Leben und Tod. Die kleinste Verletzung kann eine unstillbare Blutung hervorrufen. „Kleine Mutter“, sagt Rasputin 1907 zu der Zarin, die für mystisches empfänglich ist „dein Sohn wird leben“. Als tatsächlich eine Besserung im Befinden des Thronfolgers eintreten wird, gewinnt der schlaue und skrupellose Wundermönch trotz seines skandalösen Lebenswandels eine übermächtige Position bei Hofe. Das Zarenpaar, die kaiserlichen Prinzessinnen, alle verehren ihn wie einen Heiligen. Neun Jahre lang dauert seine Herrschaft in Petersburg. Rasputin ist gleichgültig gegen Geld, aber nicht gegen Macht. Es gefällt ihm, dass ihm der Zar die Hände küsst und die Zarin ihm die Bauernkleider näht, von denen er sich nie trennt. Von Großfürsten und Ministern umworben erweckt er den Hass der Hocharistokratie. In ihm, der seine Sympathien für die russischen Bauern nicht verleugnet, dabei aber Personalentscheidungen in der russischen Politik trifft, sieht die Zarenverwandtschaft eine Stimme des Volkes, die zum Schweigen gebracht werden muss. Man sagt Rasputin Verbindungen zu den Revolutionären nach und bezichtigt ihn sogar der Kontakte mit Lenin. Tatsächlich ist er wohl mehr mit privaten Intrigen und Liebschaften beschäftigt. Er selbst sieht sich als erster Beschützer der Zarenfamilie. Am 30. Dezember 1916 stirbt Rasputin schließlich als Opfer eines Komplotts. Der Mönch wird zu einem Rendezvous gelockt und von Fürst Jussupow erschossen. Sein Ende vergrößert das Geheimnis seines Lebens. Wer war Rasputin? Was war sein Geheimnis? Bis heute ist darauf keine Antwort gefunden worden.

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