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Entstehung der EU – Von Montanunion zu EG

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Team Wissensdurst
Entstehung der EU – Von Montanunion zu EG
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse

Grundlagen zum Thema Entstehung der EU – Von Montanunion zu EG

Die Montanunion war ein erster Schritt hin zu einem Europa in Friede und Wohlstand. In diesem Video siehst du die Anfänge der europäischen Einigung. Ausgehend von einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich der Rüstungsindustrie bis hin zu der Idee eines gemeinsamen Marktes entstanden nun erste Kooperationen, was ein Zusammenwachsen der europäischen Staaten förderte. 1967 verschmelzen die ersten Organisationen zur Europäischen Gemeinschaft mit festen Institutionen, die die Vorläufer der EU-Institutionen waren wie wir sie heute kennen.

Transkript Entstehung der EU – Von Montanunion zu EG

Der Europatag am 9. Mai ist ein besonderer Tag. Er gilt als Geburtsstunde der Europäischen Union. Ob in Brüssel, Berlin, Riga oder hier an der europäischen Schule in München. Die Gründung Europas wird überall feierlich begangen. Joel ist halb Niederländer, halb Franzose mit japanischen Elternteil. Louis Muttersprache ist Englisch. Jans Eltern kommen aus Polen und Frankreich. Eva ist Deutsche. Sie alle sind Schüler an der Europäischen Schule und lernen hier gemeinsam. Ein Stück Europa im Kleinen. Die EU ist seit ihrer Entstehung auf 28 Mitgliedsstaaten angewachsen. Doch wie fing alles an? Und wie weit ist die Integration bis heute vorangeschritten? Der Zweite Weltkrieg erschütterte Europa. Eine ungeheure Katastrophe, die entsetzliches Leid brachte. Nie wieder sollte so etwas passieren. Wie aber sollte das Nachkriegs-Europa aussehen? Und wie mit dem besiegten Deutschland umgehen? Der britische Premierminister Winston Churchill formulierte als einer der ersten, eine Vision. Europa als vereinigtes Friedensprojekt. Ein erster Schritt sollte eine Zusammenarbeit der verfeindeten Kriegsgegner Frankreich und Deutschland sein. Der französische Außenminister Robert Schuman griff die Idee auf. In einer Rede am 9. Mai 1950 verkündete er seinen sogenannten Schuman-Plan. Die Geburtsstunde der EU. Kohle und Stahl waren die wichtigsten militärischen Rohstoffe. 1951 wird die Idee Robert Schumans Wirklichkeit. Deutschland, Frankreich, Italien und die Beneluxstaaten schließen sich zusammen und unterzeichnen den ersten überstaatlichen Vertrag. Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, auch Montanion genannt. Doch das war nur der Anfang. Die sechs Staaten wollen ihre Zusammenarbeit erweitern. Sie gründen 1957 neben einer europäischen Atomgemeinschaft die europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Mit der Idee eines gemeinsamen Marktes. Die Grenzen innerhalb Europas sollen abgebaut werden. ,,Die wirtschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen, war die Idee gegen die wiederkehrenden gegenseitigen Aggressionen. Gerade für uns Deutsche, war das ja die Möglichkeit nicht mehr am Rande und als der Hauptagressor dazustehen, sondern Teil dieser ähm dieser Gemeinschaft zu werden.” Der Grundstein für die Europäische Union war gelegt. Zehn Jahre später verschmelzen diese ersten drei Gemeinschaften zur europäischen Gemeinschaft. Mit gemeinsamen Institutionen, wie wir sie heute kennen: Europäische Kommission, Europäischer Rat und Europäisches Parlament. Was damals für eine Vision war, ein gemeinsames, friedliches Europa mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen ist für Jugendliche heute Normalität. ,,Ich merke das daran, dass ich eben auch durch die Freunde, wie jetzt Jan auch, also vollkommen verschiedene Nationen praktisch da vorkommen und das ist so eine Vielfalt ist.” Für das Schulfest zum Europatag beschäftigen sich die Schüler mit der Bedeutung der EU heute. In unterschiedlichen Veranstaltungen sprechen sie auch Probleme kritisch an. Jan, Eva, Joel und Louis diskutieren im Politikkurs, welche Fragen sie Edmund Stoiber stellen möchten, der sich zu der diesjährigen Europafeier angekündigt hat. ,,Wenn wir die Möglichkeit ähm haben, so einen Politiker nach der Meinung zu fragen, dann finde ich, sollten wir auf die Krim-Krise eingehen und EU heute.” ,,Für mich wäre es, glaube ich, sehr interessant zu wissen, wieso Stoiber so eine strikte, so eine so strenge Position gegen die Türkei hat, gegen die Ukraine, wie er schon oft geäußert habt. Welche sind seine Gründe dafür?” Die Frage, wer zu Europa gehört, ist nicht neu. 1973 stießen Großbritannien, Irland und Dänemark zur europäischen Gemeinschaft. 1981 kam Griechenland dazu. Fünf Jahre später folgten Portugal und Spanien. Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum war und ist attraktiv für viele europäische Staaten. Doch politische Zuständigkeiten auf die überstaatliche Ebene abzugeben, da tun sich die einzelnen Länder schwer, bis heute. Der Integrationsprozess kam ins Stocken. ,,Wenn man vergleicht, wo wir heute stehen und wo das Ganze angefangen hat, dann sieht man eben, dass Europa ein andauernder Prozess ist, von Entscheidungen, die immer wieder darum kreisen: Was macht man national und was zum Wohle der Bürger, zum Wohle der Wirtschaft, besser in der gemeinsamen Verantwortung aller Nationen in der EU.”

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