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Die Wikinger - Leben und Wirken

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Die Wikinger - Leben und Wirken
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Grundlagen zum Thema Die Wikinger - Leben und Wirken

Die Wikinger waren der Schrecken ganz Europas. Doch sie waren auch gewitzte Händler, die mit den Arabern Geschäfte machten. Dass sie uns heute vor allem als trinkende, mordende Raufbolde in Erinnerung sind, ist vor allem dadurch bedingt, dass es Mönche waren, die in ihren Schriften über die heidnischen Nordmänner schrieben. Neben den Raubzügen der Wikinger war es aber auch der blühende Handel mit dem Orient, der dieses Volk auszeichnete. Überzeuge dich in diesem Video selbst über das Leben und Wirken der Wikinger.

Transkript Die Wikinger - Leben und Wirken

Die Wikinger machten Jagd auf die Schätze ferner Länder. Ihre Raubzüge setzten ganz Europa in Angst und Schrecken. Denn die Seefahrer aus dem hohen Norden waren nicht nur besonders talentiert zu Wasser, sondern auch auf dem Land im Zweikampf. Die Nordmänner waren berühmt und berüchtigt. Aber woher kommt diese einseitige Sichtweise? “Das herkömmliche Bild des Wikingers zeigt ihn als Räuber und Mörder, der plündert, Dörfer niederbrennt und zu viel trinkt. Doch das ist sehr einseitig betrachtet. Wer hat denn diese Geschichten über die Wikinger aufgeschrieben? Mönche. Es war gar nicht in ihrem Interesse, Gutes über die heidnischen Wikinger zu schreiben. Diese grausame Seite sollten wir für einen Moment vergessen.” Denn die Wikinger waren auch Handelsmänner, die mit den Arabern Geschäfte machten. Sie konnten gar nicht genug Zobel, Hermelin oder Luchs in den Fell vernarrten Orient liefern. Die Herren in Bagdad und Damaskus dankten es ihnen auf ihre Art. Bernstein, das Gold der Ostsee, wechselte hier seinen Besitzer. Die Waren der Wikinger wurden von den Arabern in Gold und Silber aufgewogen. Eine Silberwaage gehörte deshalb zur Standardausrüstung der Geschäftsleute aus Skandinavien. Nach dem Handel ritzten die Wikinger ihre Schriftzeichen, die sogenannten Runen, in die Silberwaren. Damit gingen diese in ihren Besitz über. Zu Hause wurden die Schätze ferner Länder vergraben. So entstanden riesige Silberdepots überall auf den Höfen der Wikinger. “Es sieht so aus, als seien die Schätze eine Art Opfer für die Götter. Deshalb finden wir sie unter den ehemaligen Fußböden der Häuser und nicht im Wald. Man opferte den Göttern wie nach der Christianisierung. Da baute man diese großen Häuser. Eine Idee, zwei unterschiedliche Religionen.” Die Wikinger hatten auch auf den Reiserouten ihre Opferplätze. Sie dankten ihren Göttern für das überstandene Unheil und baten um einen guten Ausgang künftiger Reisen. Für einen geschäftstüchtigen Wikinger bedeutete das vor allem, einen großzügigen Käufer zu finden mit reichlich Gold und Silber.

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