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Die Novemberrevolution und die Ausrufung der Republik 1918

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Die Novemberrevolution und die Ausrufung der Republik 1918
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Grundlagen zum Thema Die Novemberrevolution und die Ausrufung der Republik 1918

Sicherlich hast du im Geschichtsunterricht schon einmal etwas von der "Novemberrevolution" gehört. Damit sind die Ereignisse gemeint, die rund um den 9. November 1918 zum Ende des 1. Weltkriegs, zur Abdankung des Kaisers und zur Ausrufung der 1. Republik auf deutschem Boden geführt haben. Spätestens seit dem Kriegseintritt der USA war die Niederlage des Deutschen Reiches besiegelt. Die Versorgungslage der Bevölkerung war katastrophal, die allgemeine Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen wurde immer größer. Dies alles führte schließlich dazu, dass das alte System nicht länger tragbar war.

Transkript Die Novemberrevolution und die Ausrufung der Republik 1918

November 1918, kurz vor Ende des ersten Weltkriegs: Das deutsche Kaiserreich stand vor der Kapitulation. In der Heimat war eine Revolution ausgebrochen. Arbeiter- und Soldatenräte belagerten das Regierungsviertel in Berlin. In den Betrieben wurde gestreikt, überall das Ende des Krieges und der Rücktritt des Kaisers gefordert. Um einen Bürgerkrieg zu verhindern verkündete Reichskanzler Max von Baden am späten Vormittag des 9. November 1918 eigenmächtig die Abdankung des Kaisers. Wilhelm II. floh in die Niederlande. Zugleich bot Max von Baden Friedrich Ebert, Vorsitzender der SPD und Sprecher der stärksten Reichstagsfraktion, sein Amt an. Ebert wurde Reichskanzler, wollte aber alle politischen Veränderungen einer zu wählenden, verfassungsgebenden Nationalversammlung vorbehalten, aber die revolutionäre Welle war nicht mehr aufzuhalten. Es gab viele Demonstrationen. Um ein Machtvakuum zu verhindern, rief der SPD-Reichstagsabgeordnete Philipp Scheidemann am 9. November 1918 von einem Fenster des Reichstagsgebäudes die deutsche Republik aus: „Arbeiter und Soldaten, das Alte und Morsche, die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue! Es lebe die deutsche Republik!“ Scheidemann kam damit dem Führer der kommunistischen USPD Karl Liebknecht zuvor. Der proklamierte zwei Stunden später von einem Balkon des Berliner Schlosses aus eine freie, sozialistische Republik Deutschland und forderte die Bevölkerung auf, die Weltrevolution zu vollenden. Die beiden stärksten Kräfte SPD und USPD einigten sich am 10. November auf eine Übergangsregierung, den Rat der Volksbeauftragten. Ihm gehörten je drei Vertreter der SPD und der USPD an. Am 11. November mussten deutsche Abgesandte in einem Eisenbahnwagon in Compiègne in der Nähe von Paris einen Waffenstillstand zu den Bedingungen der Alliierten unterschreiben, letztlich eine Kapitulation. Damit war de facto der erste Weltkrieg beendet. Deutsche und alliierte Soldaten verbrüderten sich. Es wurde demobilisiert. Die Truppen kehrten heim. Was war die Vorgeschichte des 9. November 1918? „Wir haben dem übermächtigen Ansturm unserer Gegner mit Gottes Hilfe, durch deutsche Kraft widerstanden, weil wir einig waren, weil jeder freudig alles gab. So muss es bleiben bis zum letzten „Nun danket alle Gott“ auf blutiger Walstatt. Es lebe seine Majestät der Kaiser und König! Hurra!“ Selbst Durchhalteparolen der deutschen obersten Heeresleitung konnten keinen Sieg mehr herbeizwingen. Das wusste auch der Kriegsfreiwillige Adolf Hitler. Spätestens nach dem Kriegseintritt der USA 1917 war das Deutsche Reich militärisch am Ende. In der Heimat hatten sich die Lebensbedingungen dramatisch verschlechtert. Es herrschten Hunger und Elend. Immer mehr Menschen demonstrierten wegen der schlechten Lebensbedingungen. Sie forderten Friedensverhandlungen. Die oberste Heeresleitung unter den beiden Generälen Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff gestand schließlich im September 1918 die Niederlage ein. Sie verlangte von der Reichsregierung sofortige Waffenstillstandsverhandlungen und eine neue Regierung auf parlamentarischer Basis. Der Reichstag verabschiedete eine Verfassungsreform. Deutschland wurde eine parlamentarische Monarchie. Kaiser Wilhelm II. hatte nur noch repräsentative Funktion. Für die Alliierten und große Teile des Volkes ging das nicht weit genug. Sie forderten das Ende der Monarchie. In dieser Situation gab die Marineleitung der Kriegsflotte ohne Rücksprache mit der Regierung in Wilhelmshaven den Befehl zum letzten Seegefecht. Doch die kriegsmüden Matrosen verweigerten den Befehl. Sie wurden verhaftet und nach Kiel gebracht. Die Matrosen gaben nicht nach. Am 3. November brach ein Aufstand aus. Nach russischem Vorbild übernahmen spontan gebildete Soldaten- und Arbeiterräte in vielen deutschen Städten die Macht. Sie forderten immer lauter das Ende des Krieges, die Abdankung des Kaisers und eine Demokratisierung des Reiches. Der revolutionäre Funke sprang rasch über. Am 8. November 1918 stürzte die erste deutsche Monarchie in München. Ein provisorischer Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat unter dem Vorsitz von Kurt Eisner, USPD, rief die Republik Bayern als Freistaat aus. Die revolutionäre Welle erreichte am 9. November Berlin und führte schließlich zur Abdankung des Kaisers und zur Ausrufung der Republik.

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