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Die Flucht über die Berliner Mauer

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Team History
Die Flucht über die Berliner Mauer
lernst du in der Oberstufe 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Die Flucht über die Berliner Mauer

Über 100 Menschen wurden von DDR-Grenzsoldaten getötet, weil sie die Berliner Mauer überwinden und der SED-Diktatur entfliehen wollten. Doch zu welcher Zeit gelang vielen Menschen noch die Flucht aus der DDR? Und welche Fälle erregten besonders viel Aufsehen in der Bevölkerung? Das und vieles mehr erfährst du in diesem Video. Historische Filmaufnahmen zeigen dabei die todesmutigen und spektakulären Fluchtversuche verzweifelter DDR-Bürger.

Transkript Die Flucht über die Berliner Mauer

Vom 13. August 1961, dem Tag des Mauerbaus, bis zum Fall der Mauer am 9. November 1989 starben bei dem Versuch, die DDR–Grenzanlagen mitten in Berlin zu überwinden, nach neuesten Schätzungen 136 Menschen. Mehr als 3000 Fluchtversuche scheiterten, doch insgesamt gelang mehr als 5000 DDR–Bürgern die Flucht über die mörderische Grenze, trotz vermintem Todesstreifen und allgegenwärtigem Schießbefehl. Besonders in den ersten Tagen des Mauerbaus schaffen es viele, zu fliehen. Sie lassen sich aus Häusern, die nahe an der Mauer stehen, in die Sprungtücher der Westberliner Feuerwehr fallen, klettern über Zäune und Drahtsperren oder wagen den beherzten Sprung in die Freiheit wie der Grenzsoldat Konrad Schuhmann am 15. August 1961 an der Bernauer Straße. Manche fliehen in Autos oder verkleiden sich für die Flucht. Andere haben weniger Glück, wie die zwölf Ostberliner, die am 12. Mai 1963 mit einem Bus die Grenze überwinden wollen. Ihre Flucht scheitert im Kugelhagel der Grenztruppen. Vier Flüchtlinge werden schwer verletzt. Besonderes Aufsehen unter der Berliner Bevölkerung erregt der Fall Peter Fechter. Der achtzehnjährige Mann aus Ostberlin wird beim Fluchtversuch am 17. August 1962 angeschossen. Fünfzig Minuten liegt er schwer verletzt im Todesstreifen. Dann stirbt er. Peter Fechter verblutet vor den Augen der Westberliner und Alliierten. Doch niemand kann ihm helfen. Später wird er tot davongetragen. Die DDR–Grenzer werden daraufhin von aufgebrachten Westberlinern mit Steinen beworfen. Auch kommt es zu Protesten gegen die Untätigkeit der Schutzmacht Westberlins, gegen die US–Truppen in der Stadt. Glücklich verlaufen schließlich mehrere Tunnelfluchten. In einer schaffen es am 14. und 15. September 1962, 29 Ostberliner in den Westen zu fliehen. In der spektakulärsten Tunnelflucht im Oktober 1964 gelangen sogar 57 DDR–Bürger durch einen Tunnel unter der Mauer in den Westteil der Stadt. Obwohl die Grenzanlagen von der DDR–Regierung mit Todesstreifen und Schießbefehl immer unüberwindbarer gemacht werden, versuchen dennoch weiterhin viele todesmutig die Flucht über die Mauer.

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