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Der Grenzbahnhof Friedrichstraße

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Der Grenzbahnhof Friedrichstraße
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Grundlagen zum Thema Der Grenzbahnhof Friedrichstraße

Wann wurde einer der wichtigsten Bahnhöfe im Zentrum Berlins zum Grenzübergang zwischen Ost und West? Warum starben am Bahnhof Friedrichstraße etwa 230 Menschen und warum gab es hier einen "Tränenpalast“? In diesem Video wird gezeigt, welche Bedeutung der Knotenpunkt in den Zeiten der deutschen Teilung hatte. Dabei spielen nicht nur Schmuggel und Verhöre, sondern auch unterirdische Gänge, Agenten und Spione eine Rolle!

Transkript Der Grenzbahnhof Friedrichstraße

Der Bahnhof Friedrichstraße ist, gemessen an der Zahl der Fahrgäste, der wichtigste Bahnknotenpunkt in Berlin. Mit dem Bau der Mauer 1961 bekommt der innerstädtische Bahnhof Friedrichstraße endgültig die Funktion eines Grenzbahnhofs. Alle Züge aus dem Westen enden hier und man muss durch die Grenzabfertigung. Es ist die einzige Möglichkeit, mit Bahn und öffentlichem Nahverkehr nach Ostberlin oder in die DDR einzureisen. Schon vorher führen die DDR–Sicherheitsorgane am Bahnhof bei Reisenden zwischen Ost und West penible Kontrollen durch. Sie haben es vor allem auf Westberliner abgesehen, die im Osten billig Lebensmittel einkaufen. Das gilt als Schmuggel. Nach einer Leibesvisitation werden die Ertappten verhört und bestraft. Während der Zeit der Mauer starben hier etwa 230 Menschen, meist an Herzinfarkt ausgelöst durch Stress. Das Gebäude der Grenzabfertigung hieß im Volksmund Tränenpalast, weil dort zurückkehrende Westdeutsche tränenreich Abschied von ihren Angehörigen aus dem Osten nahmen. In der Zeit des Kalten Krieges werden durch einen speziellen unterirdischen Gang Agenten und Spione geschleust. Unter Eingeweihten heißt er Ho–Chi–Minh–Pfad, nach den unterirdischen Schleichwegen in Vietnam. Nach der Maueröffnung bekommt der Bahnhof wieder seinen Charakter als wichtiger innerstädtischer Verkehrsknotenpunkt. Er hat heute durch die Lage im Zentrum der Stadt mit zahlreichen Geschäften, Büros, Regierungsgebäuden, Hotels und kulturellen Einrichtungen wie dem Theater Friedrichstadt–Palast ein enormes Fahrgastaufkommen.

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