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Modi des Verbs – Indikativ, Imperativ, Konjunktiv 10:55 min

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Transkript Modi des Verbs – Indikativ, Imperativ, Konjunktiv

Hallo, ich bin es, Luise. Heute geht es um die verschiedenen Modi. Es gibt 3 verschiedene Formen und ich werde euch heute erklären, worum es bei diesen Begriffen geht. "Modi" ist der Plural von "Modus" und das bedeutet so viel wie: die Aussageweise. Ganz einfach - es geht um die Absicht, die man mit einer Aussage hat. Man kann z. B. etwas Reales sagen oder etwas Gesehenes oder Gehörtes oder man kann seine Wünsche äußern oder etwas befehlen. Deutlich wird dies durch den Modus des Verbs. Es gibt 3 verschiedene Formen von Modi: einmal den Indikativ, den Imperativ und die Konjunktive. Das Besondere dabei ist, dass es einen Konjunktiv I und einen Konjunktiv II gibt. Der Indikativ ist die Wirklichkeitsform, mit dem man sagt, was ist, was geschehen ist und was noch geschehen wird. Am Beispiel: Peter ist krank. Er ist wirklich krank, es ist real. Ich habe gesehen, dass er im Bett gelegen hat, weil er krank ist. Genauso kann ich das in andere Zeitformen setzen. "Peter war krank" oder "Peter wird krank sein". Klar ist, was der Indikativ ist. Was ist aber jetzt der Imperativ? Noch einmal zur Wiederholung: Er ist die Befehlsform. Wir benutzen ihn für Befehle, Aufforderungen oder um Rat zu geben. Der Imperativ steht immer an der ersten Stelle des Satzes - es sei denn, wir schieben ein "Bitte" davor. Als Satzzeichen ist sich ganz einfach ein Ausrufezeichen zu merken. Die Bildung des Imperativs: Es gibt nur 3 Formen des Imperativs. Und zwar: 1.) In der 2. Person Singular. 2.) In der 2. Person Plural. 3.) In der Höflichkeitsform. Dazu ein paar Beispiele: In der 2. Person Singular: Ganz klar, wenn ich jemanden sagen möchte, dass er herkommen soll, sage ich zu ihm: "Komm her!" Wenn ich es zu vielen sagen möchte, also in der 2. Person Plural, sage ich: "Kommt her! Und in der Höflichkeitsform: "Kommen Sie her!" Also noch einmal genauer: Wie bilde ich jetzt den Imperativ in der 2. Person Singular? Ganz einfach: Wir nehmen den Präsensstamm und hängen ein "-e" hinten dran. Allerdings ist das "-e" fast aus der Umgangssprache verschwunden. Wir sagen z. B. nicht "Laufe!", sondern wir sagen "Lauf!". Aber wenn der Stamm mit einem "-eln" oder "-ern" endet, dann hängen wir auf jeden Fall das "-e" hinten dran, wie bei dem Beispiel "Wandere!". Eine Besonderheit bei der Bildung sind die Stammvokaländerungen. Bei vielen Verben mit "e" im Präsensstamm wird der Vokal "e" zu einem "i". An dem Beispiel "helfen" kann man das sehr gut sehen: "helfen" wird zu "hilf!". Die Bildung des Imperativs in der 2. Person Plural: Ganz einfach - wir nehmen die 2. Person Plural Präsens ohne das Pronomen. An dem Beispiel: "Ihr macht eure Hausaufgaben", daraus machen wir "Macht eure Hausaufgaben!". Wir lassen einfach das "ihr", das Pronomen, weg. Oder "Ihr kommt" wird zu "Kommt!". Die Bildung des Imperativs in der Höflichkeitsform: Das Verb steht in der 3. Person Plural des Konjunktivs im Präsens und dem Verb wird ein "Sie" nachgestellt. "Kommen Sie bitte schnell ins Büro." Okay, der Indikativ und der Imperativ sind klar. Was aber sind die Konjunktive? Es gibt 2 Konjunktive und beide haben eine spezielle Funktion. 1. Konjunktiv I: Der Konjunktiv I ist typisch für die indirekte Rede und manchmal findet man den Konjunktiv I auch in Gebrauchsanweisungen oder um Wünsche und Empfehlungen auszudrücken. An 2 Beispielen: "Peter sagt, dass er Grippe habe." Das ist indirekte Rede. Oder in einer Gebrauchsanweisung z. B.: "Man nehme täglich 3 Tropfen." Der Konjunktiv I wird hauptsächlich in schriftlichen Texten verwendet. Man hört auch, wenn man es sagt, dass es ein wenig ungewöhnlich klingt. In der Umgangssprache bevorzugen wir den Konjunktiv II oder "würde+Infinitiv". Der Konjunktiv I kommt am Häufigsten in der indirekten Rede vor. Die indirekte Rede, das ist immer dann, wenn eine Äußerung eines anderen wiedergegeben wird. Das heißt, wenn ich erzähle, was ein anderer erzählt hat. Ganz einfach zu erklären: Die indirekte Rede besteht aus dem einleitenden Hauptsatz - um erst einmal zu sagen, um wessen Aussage es sich handelt - und einem Nebensatz, der im Konjunktiv I steht und dieser wird manchmal durch die Konjunktion "dass" eingeleitet. Am Besten erkläre ich das an einem Beispiel: Der Hauptsatz ist "Peter sagte", damit wir wissen, wer etwas gesagt hat: Peter. ", dass ...", also die Konjunktion "dass", " ... er krank sei." ", dass er krank sei" ist der Nebensatz und "sei" ist dabei im Konjunktiv I. Oder: Man kann das Ganze auch ohne die Konjunktion "dass" sagen: "Peter sagte, er sei krank." Die Bildung des Konjunktivs I: Konjunktiv I Präsens wird vom Infinitiv des Verbs abgeleitet. Es ist aber oft sehr schwierig, die Form des Konjunktivs vom Indikativ Präsens zu unterscheiden. Ich zeige euch das am Besten an ein paar Beispielen: der Indikativ Präsens: Ich habe das Verb "schreiben" ausgewählt. Ganz klar, ganz einfach. Im Indikativ Präsens: ich schreibe, du schreibst, er/sie/es schreibt, wir schreiben, ihr schreibt, sie schreiben. Ich kreise euch jetzt die Endung ein, um zu sehen, was der Unterschied zum Konjunktiv I ist. Der Konjunktiv I von "schreiben": ich schreibe, du schreibest, er/sie/es schreibe, wir schreiben, ihr schreibet, sie schreiben. An den Endungen kann man erkennen, dass es typisch für den Konjunktiv I ist, dass man ein "-e" einschiebt bei der 2. Person Singular und Plural. Also statt "du schreibst" im Indikativ Präsens, "du schreibest" im Konjunktiv I. Man kann sehen, dass in vielen Formen, die der Konjunktiv I, gleich der Indikativ Präsens sind. In diesem Fall wird der Konjunktiv I durch den Konjunktiv II ersetzt. Wichtig beim Konjunktiv I ist: Er wird zwar selten in der Umgangssprache genutzt, aber er ist wichtig, um in Texten die Absicht des Autors zu erkennen, wie z. B. in der indirekten Rede. Okay, klar ist, was der Konjunktiv I ist. Aber was bedeutet Konjunktiv II? Mit dem Konjunktiv II drücken wir Irreales, Gedachtes oder Vermutungen und Wünsche aus. Zum Beispiel wenn wir den Satz im Indikativ haben: "Peter ist gesund." Dann ist es ganz klar: Peter ist gesund in dem Moment, es ist real. Der Konjunktiv II, mit dem möchten wir sagen: Peter hat einen Wunsch. "Peter wäre gern gesund." Und wir wissen, er ist es nicht wirklich, aber er wäre es gern. Okay und noch ein anderes Beispiel: Im Indikativ: "Ich fliege nach Italien, wenn ich Zeit habe." Und im Konjunktiv II: "Wenn ich Zeit hätte, würde ich nach Italien fliegen." Der Konjunktiv II bei unregelmäßigen Verben: Das Beispiel "haben": ich hätte, du hättest, er/sie/es hätte, wir hätten, ihr hättet, sie hätten. Und beim Beispiel "sein": ich wäre, du wärst, er/sie/es wäre, wir wären, ihr wärt, sie wären. Du kannst sehen, dass es Varianten gibt und zwar bei der 2. Form Singular und auch Plural. Man kann entweder sagen "du wärst" oder "du wärest" oder "ihr wärt" oder "ihr wäret". Einige Formen des Konjunktivs II sind die gleichen, wie der Indikativ Präteritum. Dann benutzt man die Ersatzform mit "würde" in der jeweiligen Personalform plus den Infinitiv des Verbs. Den Konjunktiv II benutzt man oft, um Wünsche oder Träume auszudrücken. Es gibt einen schönen Spruch dazu: "Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär, meine Mutter Königin und ich säß mittendrin." Noch einmal zur Wiederholung: Den Konjunktiv I benutzt man vor allem in schriftlichen Texten - ansonsten wird er nicht so oft gebraucht. Der Konjunktiv II ist sehr wichtig bei Wünschen oder Bedingungen. Ich hoffe, der Indikativ, der Imperativ und die Konjunktive sind jetzt klar. Ich mache noch zum Abschluss einen Beispielsatz an allen verschiedenen Formen. Im Indikativ: "Er läuft die Straße entlang." Die Handlung findet genau jetzt statt. Im Imperativ - ich befehle jemanden, die Straße entlang zu laufen - also: "Lauf die Straße entlang!" Im Konjunktiv I: "Ich dachte, er laufe die Straße entlang." Und im Konjunktiv II: "Ich dachte, er liefe die Straße entlang." Also macht es gut und bis zum nächsten Mal, eure Luise.

57 Kommentare
  1. Hallo Serme,
    ich nehme an es geht um diesen Satz:
    Lukas: „Maren meinte neulich, Frau Maus habe tatsächlich ein Gesicht, wie eine Maus."
    In diesem Satz steht eine wörtliche Rede in Anführungszeichen, denn Lukas sagt etwas. Das erkennt man auch an dem Doppelpunkt. Innerhalb der wörtlichen Rede steht hier wiederum eine indirekte Rede. Denn es wird eine Äußerung eines anderen wiedergegeben. Es wird nämlich ausgedrückt, was Maren über Frau Maus sagt. Daher muss in diesem Satz dann der Konjunktiv I stehen. Der Konjunktiv I steht aber bei der indirekten Rede nur im Nebensatz, also steht " habe" im Konjunktiv I. Im Hauptsatz steht der Indikativ, also steht "meinte" im Indikativ. Ich hoffe, die Aufgabe wird für dich so etwas verständlicher.
    Viele Grüße aus der Redaktion

    Von Alicia v. L.C., vor 23 Tagen
  2. Hallo, ich verstehe nicht warum bei der Bonusaufgabe 5 im Satz 7 und 8 meinte als Indikativ bezeichnet wurde und nicht als Konjunktiv I.

    Von Ophélie W., vor 24 Tagen
  3. Hallo Sienna M.,
    danke für dein Frage. Für das Plusquamperfekt im Indikativ benötigst die Präteritum-Form von sein oder haben und das Partizip II vom Vollverb. Zwei Beispiele sind:
    „Ich war am Bahnhof angekommen.“ und „Ich hatte lange an den Hausaufgaben gesessen.“
    Ich hoffe, das hilft dir weiter.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor etwa einem Monat
  4. Wie bildet man in indikativ das Plusquamperfekt ?

    Von Sienna M., vor etwa einem Monat
  5. Super danke!

    Von Andreak13, vor 2 Monaten
  1. super Video : )

    Von Luisa Gehrke, vor 3 Monaten
  2. sehr gut !!!!

    Von Kruggels, vor 7 Monaten
  3. bischeeen zuuuuu lannnng

    Von Leif-Ode G., vor 9 Monaten
  4. Hallo Leo,
    danke für deine Frage. Die weiße Tafel liegt tatsächlich auf einem großen Tisch, damit die Bildchen, wenn man sie drauflegt, nicht herunterrutschen.
    Viel Spaß weiterhin beim Schauen unserer Videos!
    Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 10 Monaten
  5. Hi,
    Das Video war sehr gut erklärt und hilfreich, aber mir stellt sich immer die Frage ob die Tafel an der Wand hängt oder liegt?

    Von Leo B., vor 10 Monaten
  6. Gute Erklärung, aber ein wenig undeutlich gesprochen.

    Von Chwerner69, vor 10 Monaten
  7. Das Video war sehr hilfreich! Super..

    Von Cecilia F., vor 10 Monaten
  8. Vielen Dank, für die tolle Erklärung!

    Von Jewel A., vor 12 Monaten
  9. sehr gut

    Von Pavel_de _., vor etwa einem Jahr
  10. Richtig Gut

    Von Myriam Luethi, vor etwa einem Jahr
  11. Ihr Video war megaaaa gut was meine Deutschlehrerin in 5 Deutsch stunden versucht hat zu erklären das haben sie in 10:55 min erklärt!!!

    Von Ben G., vor etwa einem Jahr
  12. Das PERFEKTE video zu meinem Unterricht heute. 1 zu 1 das was ich brauchte. Und die Beispiele am Ende haben mir es ins Gehirn graviert. Sehr schönes Video. weiter so

    Von Anonym23, vor etwa einem Jahr
  13. nicht so hilfreich

    Von Petraschmidtgrafik, vor mehr als einem Jahr
  14. Das ist das beste Video zu, Thema

    Von Luisbethmann, vor mehr als einem Jahr
  15. Schönes Video! Hat mir sehr geholfen

    Von Julius R., vor fast 2 Jahren
  16. Hallo Tonimonet,
    das Perfekt wird im Indikativ, also der Wirklichkeitsform, mit den Hilfsverben "haben" oder "sein" und dem Partizip II gebildet. Welches der beiden Hilfsverben gewählt wird, bestimmt das Verb. Zum Beispiel: Ich bin aufgewacht" oder "Ich bin krank gewesen" und "Ich habe den Apfel gegessen" oder "Ich habe mit meiner Schwester telefoniert". Schau dir doch mal dieses Video an, hier wird das Perfekt noch einmal genauer erklärt: https://www.sofatutor.com/deutsch/videos/das-perfekt

    Viel Spaß weiterhin mit unseren Videos!
    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor etwa 2 Jahren
  17. wie bildet man im indkativ das perfekt

    Von Tonimonet, vor etwa 2 Jahren
  18. schöne Haare

    Von Julian H., vor etwa 2 Jahren
  19. Hallo Murat, der Konjunktiv II ist die "Möglichkeitsform", das heißt er drückt Wünsche und Vorstellungen, also etwas Irreales aus. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du vielleicht, dass es sich im Beispiel "Ich dachte, er liefe die Straße entlang" auch um einen Konjunktiv II handelt, denn "er liefe" ist die Konjunktiv II Form der 3. Person Singular des Verbs "laufen". Den Satz kannst du auch ersetzen, indem du ihn in "Ich dachte, er würde die Straße entlanglaufen" umformst. Beide Sätzen haben die gleiche Bedeutung, d.h. ich dachte zwar, dass er die Straße entlangliefe/entlanglaufen würde, ist er aber nicht. Viel Spaß weiterhin beim Lernen!

    Beste Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor etwa 2 Jahren
  20. erstmal sagen sie der Kunjuktiv 2 ist eine Wünschform und dann ist es bei 10:48 nicht so

    Von Murat N., vor etwa 2 Jahren
  21. Aufgabenstellung KÖNNTE man ja nochmal überdenken

    Von K Lachowicz, vor etwa 2 Jahren
  22. Habe es sogar nochmal angeschaut!!!!
    ;-)
    :-)

    Von Jonas Nelly b., vor etwa 2 Jahren
  23. Suuuuper tolles video, echt toll gemacht!!!!
    (Ich habe es tausend mal besser als bei meiner Lehrerin verstanden!!!!)
    ;-)
    :-)

    Von Jonas Nelly b., vor etwa 2 Jahren
  24. Danke , du hast das sehr gut erklärt!
    :-)
    :-)

    Von Biwi Jasi, vor etwa 2 Jahren
  25. Es war sehr gut erklärt aber Luise hattest du eine Erkältung oder so????

    Von Scuba Jack B., vor mehr als 2 Jahren
  26. Statt gut viel

    Von Seferabdija, vor fast 3 Jahren
  27. Sehr unhöflich Betlem, Vielen Dank Luise B. hat mir gut geholfen.

    Von Seferabdija, vor fast 3 Jahren
  28. Danke Danke Danke sehr gut erklärt

    Von Abdellahzaraa, vor fast 3 Jahren
  29. wieso sprichst du wünsche mit ch aus sonst super video luise oder willst du mir einen bären aufbindem

    Von Vivi Lange, vor etwa 3 Jahren
  30. cooles Vidio , Aufgaben habe sehr viel gelernt

    Von Joerg Madeleine, vor etwa 3 Jahren
  31. von der Geschwindigkeit her alles in Ordnung, und 1A erklärt! Vielen Dank!

    Von Alexkruse67, vor mehr als 3 Jahren
  32. Du kannst das seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr gut erklären

    Von Murat N., vor fast 4 Jahren
  33. Das ist wirklich sehr sehr gut gemacht:)
    Danke,aber vllt. nächstes mal das Video etwas langsamer machen.;)

    Von Angelinaalizee, vor fast 4 Jahren
  34. Sehr gut erklärt

    Von Pape Fulda, vor fast 4 Jahren
  35. Luise richtig richtig gut erklärt ich habe alles verstanden ALLES WAR SUPPPPPPPPPEEERRR nur kontra du bist richtig im zeitraffermodus

    Von Murat N., vor fast 4 Jahren
  36. Vielen Dank für eure Kommentare. Probiert auch gerne die interaktiven Übungen aus, in denen ihr euer Wissen zu den Modi des Verbs üben und anwenden könnt.

    Beste Grüße
    Eure Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor etwa 4 Jahren
  37. sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr seehr guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut

    Von Seyda A., vor etwa 4 Jahren
  38. Dieses Video hat mir wirklich geholfen!
    Gut gemacht!!

    Von Elaina S., vor mehr als 4 Jahren
  39. Dankeschön! Ich habe es in der Schule nicht verstanden und konnte so nicht richtig mitarbeiten. Aber jetzt kann ich es besser den je. Vielen Dank Luise, mach weiter so !

    Von Deleted User 225532, vor mehr als 4 Jahren
  40. Super Video .. Danke Luise :)

    Von Mandeep B., vor mehr als 4 Jahren
  41. nice

    Von Justin G., vor mehr als 4 Jahren
  42. super!

    Von Pauli000 21, vor mehr als 4 Jahren
  43. Es freut uns sehr zu hören, dass euch das Video geholfen hat. Um die einzelnen Modi des Verbs noch besser kennenzulernen, findet ihr auf der rechten Seite weitere Lernvideos.

    Beste Grüße
    Eure Deutschredaktion

    Von René Perfölz, vor fast 5 Jahren
  44. IN DER ARBEIT WERDE ICH RICHTIG GUT SEIN :D

    Von Vanessa V., vor fast 5 Jahren
  45. "Sehr gut erklärt .mir hat es wirklich geholfen!!!!!!!!!! ^_^

    Von Stiegersmile, vor fast 5 Jahren
  46. Super erklärt! Hat mir sehr geholfen! Vielen Dank!

    Von Di0, vor etwa 5 Jahren
  47. Hat mir sehr geholfen:-)danke"

    Von Haroun Fiazi, vor mehr als 5 Jahren
  48. gut erklärt, vielen dank

    Von Wekzym, vor mehr als 5 Jahren
  49. Das hat mir weiter geholfen:)Danke schön

    Von Silvia Bocher, vor mehr als 5 Jahren
  50. Das ist Super, Vielen Dank

    Von A Negin86, vor fast 6 Jahren
  51. Gute zu wissen !!!

    Von Johanna H., vor mehr als 6 Jahren
  52. VOLL GUT ERKLÄRT :) DANKE

    Von Johnny 14, vor fast 8 Jahren
Mehr Kommentare

Modi des Verbs – Indikativ, Imperativ, Konjunktiv Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Modi des Verbs – Indikativ, Imperativ, Konjunktiv kannst du es wiederholen und üben.

  • Definiere den Begriff Modi richtig.

    Tipps

    Folgender Satz steht im Imperativ.

    • Gehen Sie!

    Schau dir den nachstehenden Satz genau an. Er steht im Konjunktiv I.

    • Man nehme 5 Eier.

    Lösung

    Verben können nach ihrer Aussageweise verändert werden, sodass sie ausdrücken, ob es sich um eine Tatsache, einen Wunsch oder eine Aufforderung handelt. Es gibt insgesamt drei Modi: den Indikativ, den Konjunktiv und den Imperativ.

    • Der Indikativ drückt die Wirklichkeit aus, also tatsächliche Begebenheiten. Er kann aber auch Ausgedachtes, Mögliches und Allgemeingültiges ausdrücken.
    • Der Konjunktiv drückt Wünsche oder Möglichkeiten aus. Es gibt zwei Formen, den Konjunktiv I und den Konjunktiv II. Der Konjunktiv I wird für die indirekte Rede, manchmal auch für Anleitungen gebraucht. Der Konjunktiv II drückt Irreales und Unmögliches aus.
    • Der Imperativ ist die Befehlsform. Mit ihm drückst du Bitten, Aufforderungen, Befehle, Ratschläge oder eine Einladung aus.

  • Benenne die Konjunktivendungen.

    Tipps

    Einige Konjunktiv-I-Formen stimmen mit den Indikativformen überein.

    Den Konjunktiv I verwendet man für Wünsche, Möglichkeiten oder Aufforderungen.

    Nutze den nachstehenden Satz als Hilfe, indem du das Verb in der Person einsetzt, wie z. B.:

    • Max sagte, ich schreibe zu viel.
    Lösung

    Der Konjunktiv I kann einen Wunsch oder eine Möglichkeit ausdrücken. Häufig wird der Konjunktiv I in der indirekten Rede verwendet. Man kann ihn aber auch bei einer Anleitung oder einer Anweisung verwenden. Der Konjunktiv I leitet seine Formen vom Indikativ des Präsens ab und unterscheidet sich in der 2. und 3. Person Singular, sowie in der 2. Person Plural vom Indikativ. Das Bildungsmuster der Endungen sieht wie folgt aus: -e, -st, -e, -n, -t, -n:

    • ich nehme
    • du nehmest
    • er/sie/es nehme
    • wir nehmen
    • ihr nehmet
    • sie nehmen
  • Untersuche den folgenden Dialog auf die Modi der Verben.

    Tipps

    Die Befehlsform, kannst du am Ausrufezeichen am Satzende erkennen.

    Überlege dir, mit welchem Modus Irreales, Vermutungen und Wünsche ausgedrückt werden.

    Lösung

    Der Indikativ wird verwendet, wenn ein Geschehen wirklich stattfindet, stattfand oder stattfinden wird. Mit ihm drückt man auch allgemeine Aussagen aus. Befehle, Aufforderungen und Verbote werden mit dem Imperativ ausgedrückt. Der Konjunktiv lässt sich in Konjunktiv I und Konjunktiv II unterscheiden. Mit dem Konjunktiv I drückt man Wünsche, Aufforderungen und Ausrufe aus. Außerdem wird er für die indirekte Rede gebraucht.

    • Anna sagt: „Viele meiner Freundinnen kommen zu meinem Geburtstag.“ (Indikativ Präsens, wörtliche Rede)
    • Anna sagt, dass viele ihrer Freundinnen zu ihrem Geburtstag kommen. (Konjunktiv I, indirekte Rede, identisch mit dem Indikativ Präsens)
    • Anna sagt, dass viele ihrer Freundinnen zu ihrem Geburtstag kämen. (Konjunktiv II anstelle von Konjunktiv I; man zweifelt den Inhalt der Aussage an)
    Der Konjunktiv II wird verwendet, wenn man etwas nicht wirklich Geschehenes oder Irreales ausdrückt:
    • „Hätte ich gestern mal den Wetterbericht geschaut.“
    Außerdem wird der Konjunktiv II für höfliche Aufforderungen verwendet:
    • „Könntest du mir bitte das Salz rüberreichen?“
    Auch unerfüllbare Wünsche kann man mit ihm ausdrücken:
    • „Wäre ich doch Millionär!“
    Manchmal unterscheidet sich der Konjunktiv II nicht vom Indikativ Präteritum. In diesem Fall gebraucht man die Ersatzform mit würde.

    • Peter sagt: „Wenn ich mitkommen darf, mache ich den Abwasch.“ (Indikativ, wörtliche Rede)
    • Wenn er mitkommen dürfte, machte er den Abwasch. (Konjunktiv II, indirekte Rede: identisch mit dem Indikativ Präteritum)
    • Wenn er mitkommen dürfte, würde er den Abwasch machen. (Ersatzform mit würde).
  • Stelle die Funktionen der Modi dar.

    Tipps

    Der Begriff Indikativ kommt aus dem Spätlateinischen und bedeutet: zur Aussage geeigneter Modus.

    Folgender Satz steht im Imperativ: Geh einkaufen!

    Lösung

    Der Modus bezeichnet die Art der Verbaussage. Anhand des Modus kann man einschätzen, wie der Satz gemeint ist. Dabei gibt es drei Modi: den Indikativ, den Imperativ und den Konjunktiv.

    Der Indikativ wird auch Wirklichkeitsform genannt und drückt ein Geschehen aus, das wirklich stattfindet, stattfand oder stattfinden wird. Er ist die gebräuchliche Aussageweise.

    • Wir gehen nach Hause.
    Mit dem Imperativ wird ein Befehl, eine Aufforderung oder ein Verbot ausgedrückt. Den Imperativ gibt es nur in der 2. Person Singular oder Plural oder in der Höflichkeitsform.
    • Geh! wird verwendet, wenn du jemanden ansprichst, den du gut kennst, also jemand, den du duzt.
    • Gehen Sie! ist die Höflichkeitsform und wird verwendet, wenn du jemanden siezt. Hier kann man gut erkennen, dass die Grundform des Verbs (gehen) und die Höflichkeitsform Sie gemeinsam verwendet wird, um die Befehlsform auszudrücken.
    Der Konjunktiv ist der Modus des Wunsches oder der Möglichkeit. Beim Konjunktiv unterscheidet man zwischen Konjunktiv I und Konjunktiv II
    • Dabei kann man mit dem Konjunktiv I einen Wunsch oder eine Möglichkeit ausdrücken. Der Konjunktiv I wird häufig auch in der indirekten Rede verwendet. Häufig schreibt man mit dem Konjunktiv I auch Anleitungen oder Anweisungen, zum Beispiel Kochrezepte (Man nehme...).
    • Der Konjunktiv II wird für die Äußerung von Vermutungen, Irrealem, Wünschen oder Gedachtem verwendet, z.B. Ich dachte, sie bekäme die Blumen rechtzeitig.

  • Bestimme den Modus der konjugierten Verben.

    Tipps

    Der Indikativ wird verwendet, um wirkliche oder als wirklich angenommene Begebenheiten in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft darzustellen.

    Der Konjunktiv I wird oft in der indirekten Rede verwendet. Du kannst die Formen leicht bestimmen, wenn du einen Beispielsatz in der indirekten Rede bildest, z.B. Sie sagte, er müsse früh nach Hause kommen.

    Mit dem Konjunktiv II kannst du Irreales und Unmöglichkeit ausdrücken. Die Konjunktivendungen werden hier an den Präteritumstamm angehangen. Starke Verben erhalten dabei einen Umlaut.

    Schwache Verben unterscheiden sich im Indikativ Präteritum nicht vom Konjunktiv II, z.B. ich spielte (1. Ps. Sg. Präteritum Indikativ), ich spielte (1. Ps. Sg. Präsens Konjunktiv II). Deshalb werden diese Verben mit würde gebildet: ich würde spielen.

    Lösung

    Im Deutschen gibt es drei Modi: Indikativ, Konjunktiv und Imperativ. Bei dieser Aufgabe solltest du die konjugierten Verben dem Indikativ Präsens, dem Konjunktiv I oder dem Konjunktiv II zuordnen.

    Der Indikativ wird verwendet, um wirkliche oder als wirklich angenommene Begebenheiten in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft darzustellen.:

    • Ich warte auf den Bus. (wirklicher Zustand)
    • Ihr wandert über den Wolken. (Ausgedachtes)
    • Wenn sie schnell laufen, kommen sie bald an. (Möglichkeit)
    Mit dem Konjunktiv I kannst du einen Wunsch, eine Möglichkeit oder eine Aufforderung angeben:
    • Er sagt, dass der Bus wahrscheinlich in 15 Minuten komme. (Möglichkeit)
    • Ich hoffte, du sagest die Wahrheit. (Wunsch)
    • Man wandere bitte nicht über diesen Weg. (Aufforderung)
    Mit dem Konjunktiv II kannst du Irreales und Unmöglichkeit ausdrücken. Die Konjunktivendungen werden an den Präteritumstamm der Verben angehangen. Starke Verben erhalten dabei einen Umlaut.
    • Ich hätte es wissen sollen. (Irreal)
    • Der Nachbar sagte, ihr wäret zum Hügel gewandert. (Irreal)
    Beide Konjunktivformen können sich auf die Gegenwart, die Vergangenheit oder die Zukunft beziehen.

  • Bestimme den Imperativ der Verben.

    Tipps

    Plural bedeutet Mehrzahl.

    Achte auf die Groß- und Kleinschreibung.

    Achte genau auf die Personenangabe. Die Personalpronomen lauten:

    1. Pers. Sg. - ich
    2. Pers. Sg. - du
    3. Pers. Sg. - er/sie/es
    1. Pers. Pl. - wir
    2. Pers. Pl. - ihr/Sie (Höflichkeitsform)
    3. Pers. Pl. sie
    Lösung

    Der Imperativ ist der Modus mit dem du Befehle oder Aufforderungen deutlich machst. Es kann sich dabei auch um eine Bitte, einen Ratschlag oder eine Einladung handeln.

    Die Formen des Imperativs werden aus dem Präsensstamm gebildet. Dabei wendet man sich im Singular und im Plural an die zweite Person (du, ihr). Üblicherweise wird das Personalpronomen in der 2. Person Singular und Plural weggelassen.

    • Komm rein! (2. Person Singular)
    • Kommt rein! (2. Person Plural)
    In der Höflichkeitsform, also in der 3. Person Plural, wird das Personalpronomen beibehalten.
    • Kommen Sie rein! (3. Person Plural/Höflichkeitsform)